• 12.06.2018
    • Darling_26_w

    Gefühlsselige Männer nach einer Trennung

    ich bin nun seit 5 Wochen nach 7 Monaten Beziehung getrennt (ich 27, er 37). Im Nachhinein hab ich erst den Trennungsgrund erfahren: Kinder. Ich sagte ich könnte es mir in einem Jahr vorstellen, wenn es weiterhin gut läuft. Er hat bereits ein Kind, zu dem der Kontakt aufgrund des schlechten Verhältnisses zur Mutter, eher gestört ist. Er hat Angst, dass sich sowas wiederholen könnte. Außerdem sieht er mich in manchen Dingen selber noch unreif und hat Angst, dass alles an ihm hängen bleibt. Ich verstehe die Angst. Aber er ist auch bisher kein Beziehungstyp gewesen, ich denke er hat kalte Füße bekommen.

    Hinzu kommt ein neuer Job, der ihm zwar Spaß macht, aber körperlich alles von ihm abverlangt. Er hat in den letzten 2 Wochen 50 Überstunden gemacht. Ich habe das Gefühl, dadurch ist er auch total abgestumpft und emotionslos geworden. Ich empfinde es sogar so, dass ihm die Trennung nicht mal viel ausgemacht hat, er hat ja keine Zeit darüber nachzudenken.

    Wir hatten uns in den letzten 2 Wochen noch mal versucht anzunähern, aber es war der Wurm drin. Er hat sich irgendwie offen gehalten in welche Richtung es gehen soll, „er könne mir gerade keine Antwort geben“ und „ich solle keinen Druck machen“. Für mich hat es sich nicht mehr gut angefühlt und nun ist wirklich Schluss.

    Ich leide quasi zum zweiten Mal, während ich denke, dass es ihm schon egal ist. Daher meine Frage, wie denken Männer nach einer Trennung? Jetzt zum Schluss war natürlich alles anstrengend und kompliziert, viel Streit. Aber wird er irgendwann auch wieder die guten Zeiten in Erinnerung haben und dann eventuell realisieren, dass nicht alles blöd war? Das war es nämlich eigentlich überhaupt nicht, im Gegenteil. Es war mal was Besonderes. Ja das sagen wahrscheinlich alle, aber ich hatte das Gefühl sein Herz berührt zu haben, was jahrelang verschlossen blieb. Nur gerade scheint er völlig dicht zu machen. Braucht es vielleicht auch manchmal eine andere Frau, damit Mann vergleichen kann und merkt es war nicht alles schlecht? Natürlich hilft mir das nicht wirklich werdet ihr sagen, aber mir hilft es schon. Der Gedanke ihm egal geworden zu sein, ist das Schlimmste an der Sache, daher würde ich ihn einfach gern verstehen.
     
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    • # 1
    • 12.06.2018
    • Pia62
    Guten Morgen,

    liebe FS, es ist der Spagat zwischen Beruf und Beziehung inklusive der Verantwortlichkeiten, der das Signal *stop* setzt.

    Das sind sehr klare Antworten.

    Ich kann in eure Beziehung nicht hineinschauen, aber die Angst von deinem Freund kann ich verstehen.
    Ich war oft genug Zeuge von diesen Beziehungen, wo in der Tat sehr vieles an dem Mann kleben blieb, der Emanzipation wegen etc.pp.
    Letzterer Fall in meiner Nachbarschaft, wo ich dieses Drama über einige Jahre mitbekam. Es endete für den Mann mit einem mehrmonatigem Aufenthalt in der geschlossenen, psychatrischen Abteilung.

    Egal bist du ihm sicher nicht, es ist seine Überlebensstrategie, um seinen emotionalen und körperlichen Schaden einzugrenzen, um nicht schlapp zu machen.

    ...das zeigt schon auch eine gewisse Unreife bei dir.
     
    • # 2
    • 12.06.2018
    • Ejscheff
    Bist du jetzt gefühlsselig oder dein Ex?

    Klar gibt es Männer die Gefühle zeigen. Männer die dies aber normalerweise nie machen, zeigen meistens auch bei einer Trennung wenig oder überhaupt kein Gefühl.

    Im Moment fokussiert er voll auf sein Arbeit. Alles was im dabei in die Quere kommt wird beiseite geräumt. Eine Diskussion über eine Familiengründung passt da tatsächlich gerade nicht so gut in seine Belastung. Sie stört ihn jetzt wirklich.

    Ich kann aber nicht beurteilen ob ihn das Thema Kinder nur jetzt gerade oder generell immer belastet. Seine schlechten Erfahrungen sprechen für letzteres. Wenn er aber grundsätzlich und nicht nur jetzt viel arbeitet, hat er natürlich wenig Zeit für Kinder. Auch für sein jetziges Kind. Und wahrscheinlich auch kein Interesse für sein Kind. Sonst würde er auch überhaupt nicht so ein hohes Arbeitspensum durchstehen.

    Ich würde bei ihm davon ausgehen, dass er für Arbeit alles andere hinten hinunter fallen lässt und die für ihn gute Beziehung eine reine Wellness-Angelegenheit ohne konkrete Zukunftspläne und komplizierte Überlegungen ist. Eine Familie kannst du mit so einem nicht gründen. Daher ist deine Trennung der richtige Weg.
     
    • # 3
    • 12.06.2018
    • Raphael45
    Liebe TE,
    das ist für ihn das Entscheidende. Verstehst Du wirklich die Angst?

    Als ich in dem Alter Deines Ex-Freundes war musste ich auch für mein Kind sorgen, konnte mir aber grundsätzlich mehr Kinder vorstellen. Jetzt kommt mein Aber, Du bist 27, wie weit bist Du tatsächlich? Stehst Du finanziell auf eigenen Füßen oder bleibt wirklich alles an ihm hängen?
    Als Vater wäre ich auch nichts eingegangen, bei dem mein Sohn zeitlich oder finanziell gelitten hätte. Es gibt ja manche Männer, die zeugen fröhlich in der Gegend lauter Kinder und der pfändbare Betrag wird dann unter den armen Würmern aufgeteilt.

    Meine früheren Beziehungen waren alle nicht länger als Deine, für mehr als ein paar Monate hat es bei mir nicht gereicht. Da bleibt hinterher nicht mehr viel. Wie auch, vielleicht Erinnerungen an einen schönen Urlaub, aber nichts zum nachtrauern.
     
    • # 4
    • 12.06.2018
    • Moona
    Die Frage sollte eher lauten: wie denken (bindungsgestörte) Männer. Denn normal und gesund finde ich nicht, was da abgelaufen ist.

    Ich sage Dir, was die denken: sie sind zunächst einmal sehr sehr erleichtert. Denn eine Beziehung und die Erwartungen, die an sie gestellt werden oder von denen sie glauben, dass sie sie erfüllen müssten, erdrückt sie regelrecht. Daher auch sein massives Ausweichmanöver über den Beruf. Die vielen vielen Überstunden sind oft auch ein Fluchtventil.

    Irgendwann kommt er zur Ruhe und wird schon merken, dass ihm was fehlt, nämlich genau dann, wenn der ganze Druck von ihm abgefallen ist und Du unerreichbar geworden ist. Kann gut sein, dass er dann wieder einen Vorstoß wagt und dieses kranke Spiel kann von vorne beginnen.
     
    • # 5
    • 12.06.2018
    • Darling_26_w
    Hier die FS, ich hab gesehen, dass sich im Titel ein Fehler eingeschlichen hat. „Gefühlsselig“ sollte es gar nicht heißen, sondern eigentlich „Gefühle nach einer Trennung bei Männern“. Da hat Mr die autokorrektur einen Streich gespielt, sorry.

    Zu der Frage, ob ich seine Angst verstehe. Ja das tue ich, wirklich sogar! Weil ich genau mitbekommen habe, wie gestört das Verhältnis zur Mutter seiner Tochter ist, das würde er nicht ein zweites Mal durchmachen wollen. Das will man nicht mal einmal haben. Ich verstehe seine Ängste absolut!

    Zu der Frage nach meiner Situation... ich bin unabhängig von ihm, habe eine verhältnismäßig sehr große Wohnung für mich alleine, die jeden Monat bezahlt werden will und einen festen Job. Gut aktuell aber das Bedürfnis mich beruflich zu verändern. Aber das sehe ich nicht als problematisch. Er sieht meine „Unreife“ darin, dass ich in manchen Dingen einfach noch etwas „naiv“ bin und mir nicht so viele Gedanken mache. Zb war das Kinderthema für mich nicht präsent, konnte mich kaum an dieses Gespräch erinnern, weil ich mir da noch keine konkreten Gedanken drüber mache. Und ich bin etwas chaotisch, das heißt es liegt immer mal eine Jacke oder Hose rum... er meinte das ist mit Kind problematisch, „sollen wir im Chaos verschwinden“. So schlimm ist es aber nicht.

    Was ich tatsächlich nicht wirklich verstehe, ist die Tatsache mit dem job. Warum muss alles jetzt zur Nebensache werden? Man kann doch beides vereinbaren. Wenn ich weiß wo ich in seinem Leben stehe (Beziehung/Affäre) dann bin ich die Letzte, die ihm da Steine in den Weg legt, im Gegenteil. Würde alles tun, um ihn nicht zusätzlich zu belasten oder zu stressen, mich seinem Alltag anpassen. Aber zum Schluss fühlte ich mich nur warmgehalten, da kann ich dann nicht tun, als wär alles in Ordnung.

    Ich habe auch schon die Vermutung gehabt, dass er merkt, dass etwas fehlt, wenn der Druck weg ist und er mal Zeit zum Durchatmen hat. Egal ob es „nur“ 7 Monate waren, letztendlich waren es 7 intensive Monate, die er zuvor mit keiner Frau in dem Ausmaß hatte. Das volle Programm, Familie und Freunde kennenlernen, integriert sein, gemeinsamer Alltag... sowas kannte er nicht.
     
    • # 6
    • 12.06.2018
    • Pia62
    ...aber schau doch mal, er hat in zwei Wochen 50 Überstunden gemacht und Kind, Ex und Kleinkrieg am Hacken. Hinzu kommt Erlebtes und Gelebtes mit dir, was er nicht kannte. Auch das ist Stress, wenn auch positiv. Sicher wollte er das auch zurückgeben können, schaffte er aber nicht, wie denn auch. Das volle Programm, wie du schreibst, das beinhaltete wahrscheinlich einfach viel zu viel.
    Beruflich zurückstecken, so einfach ist das nicht, wenn man seinen Job halten und nicht arbeitslos auf der Straße stehen will. Das wissen wir doch alle.
    Jeder hat sein Limit, gestehe ihm das seinige zu.
     
    • # 7
    • 12.06.2018
    • Tom26
    Aus der Sicht eines Mannes, der sich schon mehrfach getrennt hat ...
    Ich bin so und so kein gefühlsbetonter Mensch. Daher haben mir die Trennungen nichts ausgemacht, weil in mir schon längst das "Game over" Schild zu sehen war. Ich persönlich habe konsequent 4 Wochen lang jeden Kontakt gemieden, ganz einfach, um es ihr auch einfacher zu machen.
    Es hat nicht gepasst, genau diesen Gedanken solltest du nun haben. Er ist genauso wenig der Buhmann wie du die böse Hexe. Schütte deinen Gefühlscocktail weg, der Drink ist ungeniessbar geworden. Erinnere dich an das Schöne - aber als Teil deiner Vergangenheit. Er versucht wahrscheinlich, durch sein Verhalten dir noch ein letztes Mal zu helfen.....
     
    • # 8
    • 12.06.2018
    • Vikky
    Liebe FS,
    Du kannst das vielleicht vereinbaren, aber er nicht. Erstensist er ein Mann und somit nur begrenzt belastbar, insbesondere was parallele und gar konkurrierende Anforderungen angeht. Da legen sich Männer gern die Karten.
    Dann ist er bereits Ende 30 und altersbedingt schon etwas verschlissener als Du, zumal er noch eine gescheiterte Familie im Schlepptau hat. Unterschätz' nicht, was eine Altfamilie im Gepäck für eine Belastung sein kann.

    Die Frage ist doch eher, warum er einen Job annimmt, der ihn bereits nach kurzer Zeit komplett überfordert und warum er derartig viele Überstunden macht, die er nicht verkraften kann. Mit fast 40 scheint er ziemlich unreif zu sein, um das realistisch einschätzen und sich gegen Überforderung abgrenzen zu können.
    Es zeigt sich deutlich, dass er die Prio auf den Job legt und lieber die Beziehung aufgibt. Das solltest Du akzeptieren und die richtigen Schlussfolgerungen draus ziehen. Ändern kannst Du es nicht.

    Hör' auf, die Trennung zu bedauern und es wieder aufzuwärmen. Der Mann ist nichts für Dich. Er verplempert seine Lebensenergie im Beruf, hat mit Ende 30 seine gescheiterte Beziehung nicht überwunden und meint, Dich in Sachen aufräumen beschulmeistern zu müssen.
    Der Mann ist auch in 10 Jahren keinen Meter weitergekommen, d.h. Familie wird nie was mit ihm.

    Guck' Dich nach einem anderen Mann um, der seine letzten Reserven nicht im Job verbrennt und Dein Leben durch seine unbewaeltigten Altlasten steuert.

    Doch, es es einfach beruflich zurückzustecken, denn wir haben Fachkräftemangel. Da steht niemand arbeitslos auf der Straße wenn er was kann.
    Der Mann hat grad den Job gewechselt und ackert über seine Grenzen hinaus, vermutlich aus Angst vor Jobverlust. Er hat aber auch Angst vor Anforderungen in einer Beziehung, familiären Pflichten, davor, dass alles an ihm hängen bleibt - ein ganz Lebensaengstlicher. Das ist sein Problem was ihn bereits bei ganz normalen Anforderungen in den Überforderungsmodus bringt, nicht eine tatsächliche Überlastung.
     
    • # 9
    • 12.06.2018
    • Pfauenauge
    Er ist mit jeder charmant, aber ich denke nur so lange es oberflächlich ist. Alles was du bisher geschrieben hast, deutet nicht auf eine nicht stabile Person hin. Auch das zerrüttete Verhältnis zur Ex kann auch mit ihm zusammenhängen. Manche Männer stellen ihre Exen gern im möglichst schlechten Licht dar, um besser zur erscheinen. Muss nicht so sein, kann so sein. Jetzt überarbeit er sich total usw.
    Ich glaube nicht, dass du "eine gute Patie" verloren hast. Mit dem mann hätte es auf Dauer immer Stress gegeben.
     
    • # 10
    • 12.06.2018
    • Schnuppe78
    Hallo Darling,

    du sagst über deinen Ex-Partner, dass er aktuell abgestumpft wirkt und er kaum Emotionen zeigt. Zudem verspürt er Druck, wenn du Anforderungen stellst.
    Eine Anforderung kann in dem Fall schon sein, dass er sich mit der vorliegenden Situation auseinandersetzen soll.
    Es gibt Menschen, die extreme Verdränger sind. Diese setzen sich nicht mit ihren Gefühlen auseinander, sondern versuchen diese zu übertönen und zu vermeiden. Zum Beispiel mit ausufernder Arbeit. Jede sie persönlich überfordernde Anforderung wird abgestossen, z.B. durch Trennung von der Partnerin.
    Das KANN ein Grund für sein Verhalten sein.
    Die Ursachen für dieses Verhaltensmuster, liegen meiner Vermutung nach in einer emotionalen Überforderung in der Vergangenheit. Als Beispiel der traumatisierende Tod eines Angehörigen in der Kindheit. Diese Menschen können sogar sehr fröhlich wirken, sind aber oft traurig. Als hätten sie eine Maske auf.

    Von daher vermute ich, dass er dich gerade tatsächlich verdrängt und du ihm aktuell deshalb sozusagen wirklich "egal" bist.
    Das ist aber nur eine Vermutung aus deiner Schilderung heraus.
    Dieses Gefühl, dass man jemanden völlig egal geworden ist, man sozusagen nicht mal eine Spur hinterlassen hat, ohne dass die Trennung auch nur ein Gefühl bewirkt, tut dir sehr weh.

    Wann er das und wie er diese Trennung verarbeitet ist schwer zu sagen. Das kann auch Jahre dauern.
    Was jetzt aber wichtig ist, ist nicht wie er das verarbeitet, sondern wie du damit umgehst.
    Dabei bringt es nichts, dir liebevolle Sorgen um ihn zu machen.
    Du kannst das nicht ändern wie es ist. Sein Verhalten ist auch verletzend und du darfst auch wütend darüber sein.

    Er könnte dir nie das geben, was du brauchst.
    Wichtig ist, dass du dich damit auseinandersetzt wie es jetzt für dich weitergeht. Ohne ihn.

    LG
     
    • # 11
    • 12.06.2018
    • Jana_09/15
    Immer wieder erstaunlich, was Menschen sich so an Begründungen zusammenreimen, wenn der Partner Schluss macht. Der reimende Part bringt dabei stets, wenn überhaupt, nur kleinste Mäckchen mit, während der sich Trennende in diversen Facetten hochgradig beziehungsgestört ist.

    Ihr wart gerade 7 Monate zusammen. Das ist eine erweiterte Kennenlernphase. Sicher keine gewachsene Partnerschaft.

    Er hat einen neuen Job. Ja, da muss man schon mal alles geben, bis man sich etabliert hat. Respekt der Kollegen und Vorgesetzten gibt es selten für Dienst nach Vorschrift, und Karrieren gehen so auch nicht.
    Anstatt ihn in dieser Phase zu entlasten, hast du ihn offenbar dergestalt mit Streitigkeiten rund um deine Zukunftsplanung geplagt, dass er die Reißleine gezogen hat. So kann man jeden Partner vertreiben - hier wäre Unterstützung angesagt gewesen. Zumindest für die Zeit, in der er sich im neuen Job eingewöhnt. Ich nehme an, dass er dies von dir erwartet hat, so wie du auch Unterstützung und Rücksichtnahme von ihm erwarten würdest, hättest du eine anstrengende oder schwere Zeit. Du sagst zwar, du würdest ihm keine Steine in den Weg legen, und doch gab es viel Streit. War es tatsächlich notwendig, in dieser Phase mit ihm über Kinder zu debattieren?

    Darüber hinaus hält er dich für unreif. Du wirst sicher wissen, worauf dies bezogen ist, auch wenn du es uns hier nicht mitteilst. Um eine liegengelassene Jacke wird es nicht gegangen sein. Als Mutter seiner Kinder konnte er dich wohl nicht sehen, offenbar nicht mal als langfristige Lebensgefährtin.

    Zur Eingangsfrage, wie er wohl nun empfinden mag: Ich würde mutmaßen, erleichtert. Sein "mach nicht so viel Druck" deutet sehr darauf hin, dass du... ja, Druck gemacht hast und es trotz mehrfacher Anmerkungen von seiner Seite nicht hast sein lassen.

    Für manche Menschen, meist solche mit einem easy-peasy-Job, scheint es völlig unbegreiflich zu sein, dass jemand nur eine begrenzte Energiekapazität hat, die er phasenweise ins Berufsleben stecken muss. Wenn der Partner dann nicht seine gewohnten 100% bekommt, fühlt er sich gleich vernachlässigt und ungeliebt. Besonders erwachsen finde ich so ein Verhalten auch nicht.
     
    • # 12
    • 13.06.2018
    • Lebens_Lust
    Mein Eindruck: Für mich klingt die Beziehung anstrengend, die Trennung auch. Dazu kommt die Ex, das Kind und aktuell sein Job. Ich schalte in solchen Lebensphasen in den „Funktioniermodus“ und arbeite einfach ab, was passiert. Gerade bei viel Streit wird er froh sein, jetzt seine Ruhe zu haben.

    Sieben Monate sind auch keine Zeit, nach der man von einer gefestigten Beziehung sprechen kann. Nach genauerem Kennenlernen hat er die Reissleine gezogen. Oder einfach den Teil des Lebens geregelt, der viel Energie gekostet, aber wenig gebracht hat. Das Gefühl ist dann eher Erleichterung nach dem Abwerfen von Ballast.
     
    • # 13
    • 13.06.2018
    • Pia62
    Danke für deinen Post....

    Guten Morgen,

    es ist immer wieder bemerkenswert, wie man aus einem Menschen anhand einiger Parameter. einen Volltrottel. beziehungsgestörten Versager machen kann und das von lebens- und beziehungserfahrenen Foristen.

    Es ist normal, dass es in Beziehungen immer wieder mal Durststrecken gibt. Nicht jeder Mensch verweilt permanent im Weichspülgang und kann mal eben hoppla hopp, seine Arbeit hinschmeißen, weil es ja an Fachkräften mangelt und man nur zugreifen muss. Da habe ich einen ganz anderen Blick, die Realität sieht nun mal anders aus.
    Das *volle Programm* was die beiden in ihrer kurzen Beziehung hatten, kann auch zusätzlich zu viel gewesen sein und es steht jedem zu, einen Punkt zu setzen und auf sich zu achten, bevor es gesundheitlich knallt. Das hat wenig damit zu tun, dass Männer nicht so fähig sind, wie Frauen, die ja alle multitaskingfähig hinbekommen und in Beziehungen nie versagen.

    Die Kennenlernphase ist ja dazu da, zu schauen, ob auch der Alltag passt und um herauszufinden, ob *beide* jeweils mit ihrem Gepäck, miteinander beziehungstauglich sind. Nicht nur schöne Stunden festigen die Beziehung, sondern wie man zusammen Krisen meistert.
     
    • # 14
    • 13.06.2018
    • Darling_26_w
    Danke für eure ganzen Antworten und Meinungen!

    @Jana_09/15 ja er sagte mir öfter, dass er sich Unterstützung und Rückendeckug wünscht/gewünscht hat. Ich sollte sein Ruhepol sein. Das wäre ich auch gerne gewesen und bei geklärten Verhältnissen wäre es mir auch nicht schwer gefallen. Ich bin nur leider ein Mensch, der seine Emotionen schlecht lange verbergen kann und daher musste ich dann sagen was mich stört oder wie ich was empfinde. Was hätte ich in dieser ungewissen Zeit schon großartig tun können? Wir haben nicht zusammengewohnt, hätte ich abends einfach vor seiner Tür stehen sollen und sagen „hier bin ich, ich entspann dich jetzt“? Er hat mich ja nicht wirklich an sich ran gelassen und ich wollte nicht noch mehr Druck machen... und ich möchte auch nicht warmgehalten werden, so hat es sich aber angefühlt.

    @Lebens_Lust ich denke auch der „Funktioniermodus“ trifft bei ihm gerade zu. Er lebt nur für die Arbeit, mit was anderem kann er sich gar nicht beschäftigen. Daher vermute ich auch seine „Kälte“.

    Noch mal zu dem Kinderthema, ihr habt mich da falsch verstanden! Ich habe ihm nicht die Pistole auf die Brust gesetzt und ausschweifend darüber gesprochen. Das war lediglich ein Nebensatz und ich hatte dieses Gespräch nicht mal mehr im Kopf, als er mich darauf ansprach.

    Gestern hat er sich nach ein paar Tagen Funkstille wieder gemeldet. Wir haben kurz relativ locker geschrieben.
     
    • # 15
    • 13.06.2018
    • kcLydia
    Ich sehe es wie @Moona @Vikky und @Pfauenauge mit dem Zusatz, er könnte dich bewusst weggeekelt haben, wegen einer anderen Frau.
    In der Fragestellung schreibst du ganz unten, ob es vielleicht einer anderen Frau bedarf, um zu erkennen, was er an dir hatte. Das interpretiere ich als Bauchgefühl deinerseits, dass er einer anderen Frau nachläuft.
    Die 50 Überstunden können gelogen sein, um Mitleid zu erwecken oder nur um eine Ausrede zu haben, um dich auf Abstand zu kriegen. Es spricht für sehr schlechtes Arbeitsmanagement seinerseits, dass er solange braucht oder um Kalkül, um die sich auszahlen zu lassen. Da stimmt auf jeden Fall etwas nicht. Hätte er eine leitende Position und würde es stimmen und er nicht zu arbeitsunfähig sein, dass soviele Überstunden anfallen KÖNNEN, wäre seine Stellenbeschreibung ohne durchschnittliche Stundenzahl.

    Auf jeden Fall macht er dich nieder mit unreif - aus deiner Erklärung bist du es für mich nicht. Eher ist er unreif und kaum eine Frau ist die böse, wenn mach einer Trennung, der Mann nur über sie schimpft und das Verhältnis schlecht ist. Männer können nämlich auch lügen und tun dies. Ebenso das Kinderthema.
    Ich denke, sei lieber froh, dass du ihn los bist.
     
    • # 16
    • 13.06.2018
    • Ejscheff
    Und dein Satz @Moona sollte eher lauten "wie denken (bindungsgestörte) Menschen".

    Letztlich suchen sich gerade bindungsgestörte Frauen gerne bindungsgestörte Männer, da sich sich in einer solchen Konstellation Beide niemals so nahe kommen, dass die Bindungsstörung der Frau transparent wird.

    Dies muss so sein, denn warum sonst sollten Frauen lebenslange Beziehungsserien mit Strohfeuer-, Affärenmänner usw. haben (?)

    Abstand müssen beziehungsgestörte Menschen nicht für einen neuen Partner sondern ganz für sich allein gewinnen.

    Ist ihr Tank mit Nähe gefüllt, brauchen sie Distanz, bis ihr Nähe-Tank wieder in Reservezone ist.

    Beliebte Methoden zur Distanzgewinnung sind tatsächlich mehr arbeiten, mehr Zeit in Hobbies und Freunde/Bekannte investieren oder Fremdgehen.
     
    • # 17
    • 13.06.2018
    • Circe
    Es liegt immer etwas im Argen, wenn einer der beiden Partner das Gefühl hat, nur noch 'warmgehalten' zu werden. Ein wenig liest es sich für einen Außenstehenden so, als habe er die Kosten und Nutzen dieser Beziehung für sich abgewägt und die Bilanz hat am Ende für ihn nicht mehr gestimmt, deshalb die Trennung.
    Du kannst im Prinzip froh sein, dass dieses unsägliche Wirtschaftsdenken relativ früh ans Licht kam und du dich nicht weiter auf seine Unverbindlichkeitstour einlassen wolltest.
     
    • # 18
    • 13.06.2018
    • Schnuppe78
    OT
    Darüber habe ich so noch nie nachgedacht. Interessanter Aspekt. Das werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.
    Allerdings glaube ich schon, dass es zum Beispiel eine längere Rumrätselei bei gleichzeitigem Hoffen und Ersehnen geben kann, über das Verhalten des Anderen, ohne selbst Bindungsprobleme bzw. Nähe- Distanzprobleme zu haben, welche in einer Intensität vorliegen, dass es zu einem weitreichenden zwischenmenschlichen Problem wird.
     
    • # 19
    • 13.06.2018
    • Jana_09/15
    Ja, das Mysterium Mann...
    Viele von uns Frauen wünschen sich von ihrem Partner in solchen Phasen aktive Unterstützung. Kuscheln, ein schönes Dinner, Gespräche, whatever...
    Es ist schwer zu verstehen, dass viele Männer sich in solchen Phasen davon nicht beflügelt sehen und nicht auftanken können. Sie wollen häufig nur das Eine: Ruhe.
    Mein Freund hat auch solche Phasen, jobbedingt regelmäßig. Hat mich anfangs auch extrem irritiert, dieses Zurückziehen und wenn nichts Liebevolles kam, er eigentlich gar nichts geben wollte (auch nichts nehmen).
    Ja, wenn man das nicht gewohnt ist, fühlt es sich an wie ein Abstellgleis. Wir Frauen reagieren auf Stress häufig eben anders. Bei vielen steigt das Nähebedürfnis - bei vielen Männern eben nicht.
    Nach ein paar Jahren seh ich das mittlerweile gelassener. Er kommt schon wieder raus aus seiner Höhle. Ich beschäftige mich dann anderweitig, bis er wieder hervorkriecht und der Alte ist.

    Er bat dich um Rückendeckung, und du hast interpretiert statt ihn zu fragen, wie er sich diese vorstellt. Eine einfache Frage: Was brauchst du?

    Natürlich hätte dein Freund sich auch artikulieren können, was er braucht. Vermutlich hat er interpretiert, genau wie du auch, dass es logisch ist, dass er bei 50 Überstunden einfach Ruhe braucht.
    Lass das Herumdiskutieren um deine Gefühle, Abstellgleise etcetera und bleib cool, kümmere dich um deinen eigenen Kram und signalisiere ihm, dass du ihn nicht für deine Bespaßung brauchst und er sich gern um seinen neuen Job kümmern darf.

    Wie gesagt, für die Ewigkeit kann das sicher nicht so laufen, aber eine Phase gehört für mich zu "in guten und in schlechten Tagen" dazu. Und das ist auch nicht nur ein Männerding.
    Ich hatte z. B. die letzten 2 Wochen extrem viel zu tun und war echt ausgelaugt. Da hätte mir gerade noch der Mann gefehlt, der mich ständig mit "du kümmerst dich nicht um mich" "bin ich dir nicht mehr wichtig?" und anderen Formen von Druck penetriert und Streits vom Zaun bricht. Das braucht man dann wirklich nicht noch zusätzlich.
     
    • # 20
    • 13.06.2018
    • Roscoe
    Nun, das kommt ganz darauf an. Männer können genau wie Frauen sehr emotional an die Sache herangehen und lange leiden. Oder aber sie machen dicht und trauern still oder gar nicht. Das kommt immer darauf an wie intensiv die Beziehung war, wie lange die dauerte und ob noch Liebe da war. Pauschal kann man das nie sagen.
    Ich leide immer sehr unter einem Beziehungsaus weil es mir immer verdeutlicht es nicht dauerhaft geschafft zu haben. Allerdings lässt einen diese Eigenschaft auch länger in schlechten Beziehungen verweilen.

    M 44
     
    • # 21
    • 13.06.2018
    • weinrot
    Wenn ich mir das so vorstelle, eine noch relativ frische Beziehung wo man nach ein paar Monaten ja immer noch in der kennenlernen Phase ist, dazu noch ein neuer Job und viele Überstunden und zur Krönung noch ein schlechtes Verhältnis mit der Kindesmutter, wodurch ständiger Stress eh schon vorprogrammiert ist.

    Wenn ich in seiner Haut stecken würde, würde ich zur Zeit einfach nur meine Ruhe haben wollen. Mal abgesehen von allem anderen, so ein neuer Job ist echt nicht ohne. Bis man da wieder weiß, wie der Hase am neuen Arbeitsplatz läuft und bis man sich überall eingearbeitet hat und endlich am neuen Arbeitsplatz angekommen ist, das kann dauern.
    Da ist doch der Kopf mit allem beruflichen schon voller als voll. Dazu noch saftig Überstunden...von mir müsste dann privat niemand mehr etwas wollen. Außer jemand, mit dem zusammen ich stress frei abhängen und entspannen könnte.

    Ich denke dein Freund hat zuviel um die Ohren, da kann dann eine Beziehung die einen zusätzlich fordert oder überfordert zu einer Belastung werden, die man am Ende einfach nur noch los werden möchte.

    Kommt meiner Meinung nach einfach darauf an, wie Pflege intensiv ein Partner ist und ob sich das mit anstrengenden Zeiten verträgt oder nicht. Was du selbst am besten beurteilen kannst, wie du so tickst. Das mit zukünftigen Kindern halte ich nur für das Tüpfelchen auf dem I, das einfach noch dazu gekommen ist. Alles Gute!
     
    • # 22
    • 13.06.2018
    • Mandoline
    Nach 7 Monaten sollte auch ein Mann doch wenigstens wissen, wo die Reise hingeht, ob es eine feste gemeinsame Zukunft gibt? Ich verstehe nicht, warum alles an ihm hängen bleiben sollte, wo doch die Fragestellerin nicht nur eine eigene Wohnung, sondern auch einen festen Job hat und für sich selbst finanziell sorgen kann!

    Der Mann hat doch seine Familie in den Sand gesetzt, da sehe ich es ja genauso wie @Moona: Überstunden als Flucht vor dem eigenen Unvermögen, sein Privatleben auf die Reihe zu kriegen. Zeigt sich doch am gestörten Verhältnis zu seiner Ex und seiner Tochter!
    Er ist doch kein lebensfähiger Mann, wenn es auch darum geht, Standing und Verantwortung in einer Beziehung zu übernehmen und ja damit hielt er die FS hin!

    Wissen wir, ob ihm der Job gekündigt wurde, weil er auch dort ungenügende Leistung erbracht hat und er sich jetzt aus Angst Fehler zu machen oder ungenügend Einsatz zu zeigen, sich ins Zeug legt? Und, nein 50h Überstanden, das macht auch ein neuer Arbeitnehmer nicht, es sei denn er will mal ein CEO werden. Wir wissen nicht mal, welchen Beruf er hat? Und das mit der Unordnung ist nur eine schwache Ausrede.

    Und würde sich die Fragestellerin selbst nicht fähig fühlen für ihr eigenes Kind zu sorgen, hätte sie auch keinen Kinderwunsch. Männer, die sozusagen ein wenig emotional verkümmert sind, flüchten gerne in ihre Arbeit und seltener auch in ein Hobby oder ehrenamtliche Tätigkeiten, damit sie keine Zeit haben sich mit sich selbst und ihren Schwächen und Bindungsängsten auseinanderzusetzen.

    Er hat doch eine Reihe gescheiterte offenbar Kurzbeziehungen hinter sich und war „kein Kostverächter“. Mit einem solchen Mann handelt sich eine Frau nur Ärger und Kummer ein. Für stabile, harmonische Partnerschaft scheint er nicht zu gebrauchen zu sein. Das hat er schon mit seiner Vergangenheit genügend bewiesen und das muss nicht erst jetzt die FS exemplarisch dafür stehen.
     
    • # 23
    • 13.06.2018
    • ErikDo
    später schreibst Du
    TE,
    verstehe ich das richtig: Du hast irgendwann mal erwähnt, Du möchtest Kinder, weil vielleicht grad ein zuckersüßer Wonneproppen im TV zu sehen war, wo Frauen glücklich anfangen zu seufzen. Dann vergeht die Zeit und Dein Freund trennt sich, Du weißt aber nicht warum. Dann hattet ihr ein Gespräch und er hat Dir als Trennungsgrund "Kinder" gesagt, Du bis unreif, naiv, läßt eine Hose rumliegen.
    Du möchtest es gern nochmal probieren, er willigt ein und in genau diesen zwei Wochen macht er Unmengen an Überstunden, blockt ab und zieht den endgültigen Schlussstrich?

    Er wird nach der Trennung nur Erleichterung fühlen, bei Dir wird es wohl noch etwas dauern, aber dann kannst Du auch wieder nach vorn schauen.
     
    • # 24
    • 13.06.2018
    • Jana_09/15
    Wir wissen nicht viel über diesen Mann. Wie die vorige Beziehung ablief, was für ein Beziehungstyp er ist, was das für ein neuer Job sein mag. Vielleicht mag die FS da noch aufklären.

    Liebe Mandoline, aber ganz ehrlich. Kannst du dir eigentlich auch nur im Ansatz vorstellen, dass auch Männer Bedürfnisse haben? Warum sind bei dir immer alle psychotische Beziehungsversager?
    Ich möchte hier gar keine Lanze für den Mann brechen, da die Infos eben dürftig sind. Bin auch sehr für Loyalität unter Frauen. Nur heißt das nicht automatisch, dass jeder Mann das Böse in persona ist.
     
    • # 25
    • 13.06.2018
    • Pfauenauge
    Könnte helfen, in die vorigen Threads zu schauen, vorausgesetzt, es handelt sich um den gleichen Mann.
    Offensichtlich hatte er vorher mehr so Sex-Beziehungen, was jetzt nicht gerade auf ein stabiles Bindungsverhalten hindeutet.
    Daher meine Aussagem das sie mit diesem Mann nicht so viel verloren hat.
     
    • # 26
    • 13.06.2018
    • Vikky
    Ich kann nichts erkennen was auf eine Bindungsstoerung beim Ex der FS hindeutet. Man sollte diese Begriffe jeweils in den Kontext des Zeitgeistes und natürlich in den situativen Kontext stellen.
    Er ist ein Mann der Zeit: Ende 30, Womanizer, diverse gescheiterte Beziehungen, ein Kind mit einer Ex, mit der es diverse nachwirkende Probleme gibt. Er will keine weiteren Pflichten. Das ist weder unnormal noch krank.
    Die FS will nach 7 Monaten Kennenlernphase die Sache zementieren. Das will er nicht, sagt es der FS nicht sondern schiebt Job, ihre vermeintliche Unreife, Angst vor Pflichten vor - nicht fair aber auch nicht ungewöhnlich.
    Die FS sollte mit 27 lernen sowas zu erkennen, keine Ursachen suchen wo es keine gibt sondern das tote Pferd beerdigen, nicht an aussichtslisen Wiederbelebungsversuchen ihre Energie verpulvern.

    Wenn er zurückkommt dann doch nur, um die Nummer zu wiederholen.

    Wahrscheinlicher ist, dass diese Menschen garkeinen easy-peasy-Job haben sondern nur fähiger und motivierter sind in deutlich höherem Lebensalter parallele Anforderungen hinzubekommen und nicht nach Unterstützung und Entlastung zu flennen.
    Und wenn was nicht rund läuft, dann suchen und finden sie eher bei sich Loesungswege für ein Problem statt andere mit unberechtigten Vorwürfen in Unsicherheit und Verzweifelung zu treiben.

    Welcher gute Arbeitgeber lässt einen neuen Mitarbeiter pro Woche 25 Uberstunden machen - wo er Ansprechpartner, Unternehmensprozesse, genutzte Technik nicht kennt. Das ist der beste Weg, den Mitarbeiter sofort wieder loszuwerden oder in kurzer Zeit zu verschleißen - keiner, der Personal braucht. Bei einem Arbeitsunfall (ich vermute den Ex in Handwerk oder Gewerbe) schaut die BG als erstes auf die Arbeitszeiten um sich schadlos zu halten. Daher bin ich nicht überzeugt, dass der Ex der FS ihr die Wahrheit sagt.

    Und wenn der Arbeitgeber so ist, dann sollte ein ausreichend lebens- und berufserfahrener Enddreissiger endlich erkennen, dass er in der heutigen Wirtschaft selbst im Angestelltenverhaeltnis wie eine ICH-AG handeln muss - seine Limits erkennen und gehen, wenn die überschritten werden.
    Er ist nämlich selber verantwortlich dafür, dass seine Lebensenergie auf ein langes Berufsleben verteilt werden muss, weil nur er die Langzeitfolgen trägt, wenn er es nicht schafft.
     
    • # 27
    • 13.06.2018
    • Mandoline
    Ja das wäre nötig, mehr Informationen über ihn.

    Bedürfnisse hat jeder, nur scheint er sie nicht auszusprechen ihr gegenüber und noch heute kann niemand in den Kopf eines anderen schauen, um seine Bedürfnisse zu lesen.
     
    • # 28
    • 13.06.2018
    • silencea
    @Darling_26_w - Gib es schon zu.... du willst keine Gefühle, nach der Trennung, weil es dir wichtig ist. Du willst sie, weil du dann hoffen kannst, es gibt ein zurück.
    Böse Strategie, meiner Meinung.
     
    • # 29
    • 13.06.2018
    • Tom26
    Darling,
    als Mann kann ich dir genau sagen, wann ich wirklich weiss, dass ich jetzt die richtige Freundin habe:
    Wenn ich einen Fehler in meiner Arbeit gemacht habe, das WE ins Wasser fällt, weil ich zu reparieren habe, mir keinen Vorwurf anhören muss, auch keine Leidensmiene zu ertragen habe, sondern dann, wenn ich endlich fertig habe einfach einen doppelten Whiskey an den Schreibtisch gebracht bekomme - und ein Lächeln von ihr geschenkt bekomme.
    Lerne für den nächsten Mann in deinem Leben, wann du einfach mal die Klappe halten musst. Dann halten nämlich die Gefühle eines Mannes auch in Zeiten totaler Überarbeitung.
    Du willst, dass ER auf dich so eingeht, wie du es magst - also wirst du lernen müssen, ihm genau das auch geben zu können.
    Dann bleibt bei einem Mann nicht nur Leere zurück - oder gar Erleichterung, wenn er ein Bier darauf trinkt, endlich wieder frei zu sein.
     

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