1. Erst- oder Zweitfrau - gibt es Unterschiede für Männer?

    Wie stehen Männer zu geschiedenen Frauen mit Kind(ern)? Gibt es einen Unterschied in der Beziehung, wenn es die erste Ehefrau ist, mit der man Kinder hat, und nachfolgenden Partnerinnen, mit denen man keine Kinder mehr hat? Würde ein Mann ohne weiteres akzeptieren, dass die Partnerin ihren Lebensunterhalt (wegen prekärer Jobsituation in höherem Lebensalter) alleine nur notdürftig bestreiten kann, wenn er mit ihr keine gemeinsamen Kinder hat?
     
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  3. Gemeinsame Kinder mit einer Frau - da sind sowohl Frau als auch Kinder was Besonderes.
    Manchen Männern ist das sehr wichtig - Anderen nicht so.

    Wer als Mann eine kinderlose 40+ j. Frau mit Kinderwunsch zur Familiengründung sucht, wird lange nach so einer Frau suchen müssen. Hätte er das 5-10 Jahre früher gemacht = Frau ab 30+ gesucht, hätte er es einfacher.

    Ein Partner/in ist ein Mitmensch - kein Eigentum. Da gibt es nicht "Erst-" und "Zweitbesitzer" etc.
    Kein "neu" oder "gebraucht." Ein Mensch ist zu jeder Zeit ein Mensch und Persönlichkeit, egal in welchem Alter.

    Wenn der neue Partner/in bereits Kinder mitbringt, dann muß man dies akzeptieren, denn auch Kinder sind Mitmenschen. Und diesen Partner/in gibt es nur zusammen mit seinen Kindern. Entweder akzeptieren, oder sich einen kinderlosen Partner/in suchen.

    Ein Kinderwunsch ist dabei schwierig. Oft sagt der Partner/in mit Kindern: Meine Kinder sind genug - ich will nicht noch mehr Kinder groß ziehen.
    Also braucht der einen Partner/in ohne Kinderwunsch. Dafür sind bereits Kinder da. Also auch ein Leben mit Kindern, nur halt nicht leibliche.

    Ich erlebte aber auch zwei Männer, die "fremde" Kinder nicht annehmen können, und nur ihre leiblichen Kinder voll akzeptieren. Also kommen für die nur kinderlose Frauen in Frage.

    All das ergibt ein Profil, was man möchte, und was nicht. Und sich dafür den passenden Partner/in suchen müssen.

    Frauen ab 40 haben meistens bereits Kinder, und wollen meistens keine Weiteren.
    Wenn der Mann erst ab 40+ seinen Kinderwunsch entdeckt, muß er dafür ggf. eine jüngere, ggf. kinderlose Partnerin für sich gewinnen, die auch Kinderwunsch hat.

    Oder er hätte selber früher mit der Familiengründung beginnen können. Wenn er das versäumte, egal aus welchen Gründen, kann er das später nicht dem anderen Geschlecht anlasten.

    Ich habe zu jeder Zeit auch Frauen mit Kindern akzeptiert. Für mich ist es nicht wichtig, ob die Kinder von mir stammen oder nicht. Ich nehme Kinder an, wie meine Eigenen. Auch wenn ich damit als Mann vielleicht eine Ausnahme bin ?
     
  4. Natürlich gibt es Unterschiede. Idealerweise ist Mann beim zweiten male klüger und wählt sich eine passendere Frau.

    Nööö, lass mal Bernd. Die Kinder, klar sind was besonderes weils halt meine sind. Das macht aber deren Mutter kein bisschen zu einem besonderen Menschen. Machts nicht passender oder relativiert Ihr schäbiges Verhalten. Oder nehm die Dame aus dem Paralelltread die Ihr Kind hungrig und mit unpassenden Klamotten zum Vater schickt.

    Das hat mit gemeinsamen Kindern nichts zu tun, Ausnahme: die prekäre Jobsituation ist dem Umstand geschuldet dass Sie wegen der Kinder zu lange ausgesetzt hat oder gar keine vernünftige Ausbildung gemacht hat. Wer eine gute Ausbildung und nicht zu lange Auszeiten hat, kann auch "im höheren Alter" für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen.
    Dann wärs keine Frau für mich gewesen weil ich eher den Selbstständigen, klugen und im Leben stehen Typus mag.
    Du solltest vor allem keinem das Gefühl geben dass es Dir erstrangig um die Versorgung geht. Blöderweise lässt Deine Frage mich das vermuten.
     
    • # 3
    • 12.04.2013
    • Gast
    Entgegen verbreiteter Frauenmeinung hängt die Liebe eines Mannes nicht davon ab, ob die Frau an seiner Seite die Mutter seiner Kinder ist. Ich habe einen Sohn aus erster Ehe und bin immer froh, wenn ich möglichst wenig von meiner Exfrau sehe oder höre. Wenn Frauen auch noch mit dem Argument, die Mutter der gemeinsamen Kinder zu sein, arbeiten müssen, offenbart das besser als alles andere, dass sie selbst und als Frau für einen Mann keinen Wert haben und das wissen. Die Liebe zu meiner zweiten Frau ist viel intensiver und tiefer als sie zu meiner Exfrau je war. Entscheidend ist, dass man zueinander passt und da die Ansprüche mit dem Alter (leider) steigen, muss die zweite Frau viel mehr "mitbringen" als die erste. Mich hat es nicht gestört und würde es nicht stören, wenn eine Frau ein Kind oder mehrere mitbringt, auch nicht, wenn sie wesentlich schlechter verdienen würde als ich und ich deshalb den besseren Lebensstandard - auch für ihre Kinder - mitfinanzieren würde. Worauf ich mich nie eingelassen hätte noch nie einlassen werde, ist eine Frau, die von ihrem Exmann für sich selbst auch nur einen Cent nimmt. Das empfinde ich angesichts dessen, dass jeder irgendeine Fähigkeit hat, die er auf dem Arbeitsmarkt einbringen kann, als erbärmlich und vor so einer Frau kann ich keinen Respekt haben. Das sehen die meisten reiferen Männer so und diejenigen, die auf diesem Gebiet Kompromisse machen, sind die nächsten, die ausgenommen werden.
     
    • # 4
    • 12.04.2013
    • Gast
    Wie meinst Du das? Sich Unterhalt zahlen lässt, obwohl er es umgehen würde wenn er nicht müsste? In dem Fall stimme ich Dir zu.
    Verallgemeinern kann man es aber nicht, kommt darauf an unter welchen Umständen man auseinander gegangen ist.

    Ich würde immer meinem Ex finanziell helfen wenn er in Not wäre und umgekehrt auch. Nach Jahrzehnten bleibt man nun mal verbunden wie Verwandte/Familie, zumal auch Kinder da sind. Einmal habe ich ihn und seine Familie sogar (am Anfang) komplett unterstützt (Wohnkosten etc.) Wenn ein neuer Partner mich deshalb als "erbärmlich" bezeichnen würde - kann er mir gestohlen bleiben. Außerdem geht es ihn nichts an, was ich mit meinem Geld mache, solange (oder WEIL) ich keine Anstalten mache ihn "auszunehmen"!
     
    • # 5
    • 12.04.2013
    • Gast
    Wie heißt es so schön: Wer viel wechselt hat bald Kleingeld. Und so ist auch mit Ehen. Die Scheidungsrate von Zweitehen ist sage und schreibe 40% höher als bei Erstehen und damit deutlich über 50%. Und mit Kindern aus erster Ehe herrschen besondere soziale Gesetzmäßigkeiten. Die Kinder werden immer Priorität vor neuen Ehepartnern haben.
     
    • # 6
    • 13.04.2013
    • Gast
    Ich denke, das hat mit Kindern erst mal wenig zu tun. Die meisten Männer reden sich wegen der finanziellen Verpflichtungen nach der ersten Ehe ein Scheidungstrauma ein und wollen danach für die neue Partnerin keine finanziellen Verpflichtungen mehr übernehmen. In verschiedenen Threads hier werden die gebildeten und gutverdienenden Zweitfrauen hochgelobt. Die sind dann gewünscht, weil sie den Lebensstil des unterhaltsverpflichteten Mannes steigern, nicht die arme Kirhcenmaus die er wiederum alimentieren muss.
     
    • # 7
    • 22.04.2013
    • Gast
    Ich, m43 kinderlos, werde häufig von Frauen mit Kindern angeschrieben, da ich in meinem Profil signalisiere, dass ich kein Problem mit bereits vorhanenen Kinder habe.

    Ja klar, aber da die Weichen des Lebensstils durch vorhandene Kinder von der Frau auf "Familie" gestellt wurden, möchte ich in dem Fall natürlich auch noch gemeinsame (na ja, mindestens eines halt)

    Zu erwarten, dass ein Mann vorhandene Kinder akzeptiert, aber keine (zusätzlichen) eigenen will, ist vollkommen unrealistisch! (bzw. die Frau sollte dann mal ganz scharf darüber nachdenken, welche Art von Männern sowas tun würde !!!)
     
    • # 8
    • 22.04.2013
    • Gast
    Dein Wunsch ist nachvollziehbar jedoch völlig utopisch. Du bist 43, Deine Zukünftige vielleicht etwas jünger. Da ihr sicher ein bis zwei Jahre braucht bis es zur Familiengründung kommt und ein weiteres Jahr bis zur Niederkunft kannst Du Dir ja ausrechnen wie alt die Mutter dann ist.
    Da die Frau ja bereits Kinder hat, ist der "Druck" ein weiteres Kind zu bekommen sehr gering.

    Dein Wunsch nach eigenem Kind ist sicherlich bei einer kinderlosen Frau, die auch noch ein Kind haben will - trotz spätgebären - sehr viel besser realisierbar.
     
    • # 9
    • 23.04.2013
    • Gast
    @6 - genau so ist es. Ich muss mich zu 100 % selbst finanzieren. Habe überhaupt keinen Vorteil davon, dass er auch Geld verdient. Hat früher alles seine Frau bekommen, inklusive Haus usw. Nun erhalten die Kinder Kindsunterhalt, ich gehe als Zweitfrau komplett leer aus. Noch nicht mal eine Einladung zum Essen oder ein Schmuckstück. Zu Weihnachten ein Geschenk für 30 Eur - so kann das Leben als Zweitfrau aussehen. Und dann bekommst du von anderen noch vorgehalten - naja, du wusstest doch, dass du dich auf einen Mann mit Kindern und zahlungsverpflichtungen einlässt. Wenn du dann selbst, trotz eigenem Kind und AE, nichts verdienst, hast du ebenfalls geloost. Denn mein Ex zahlt nichts. Ich finanziere also irgendwie mehr als 100 % und Zeit, mich mal zurück zu nehmen oder mal zu relaxen habe ich auch nicht.
     
    • # 10
    • 23.04.2013
    • Gast
    Das ist nur teilweise richtig. Unter materiellen Gesichtspunkten hast du verloren, wenngleich nicht das Geld deines jetzigen Partners, das ist schließlich seines, sondern lediglich die finanzielle Unterstützung deines Ex für eure Kinder. Das musst nun du übernehmen. Es wäre aber auch unlauter, wenn dein jetziger Partner finanziell deine Kinder mit deinem Ex unterstützen müsste. Also kann es dir ja egal sein, dass sein ganzes Geld in den Unterhalt seiner Kinder geht.

    Aber unter ideellen Gesichtspunkten hast du gewonnen. Du hast nun einen Partner, der, anders als dein Ex, selbst unter schwierigen Bedingungen noch für seine Kinder sorgt. Das ist doch nicht so schlecht, oder?
     
    • # 11
    • 23.04.2013
    • Gast
    Das ist doch nur deshalb so, weil ihr anscheinend noch getrennte Haushalte führt. Sobald ihr zusammen wohnt und euch die Wohnkosten teilt, profitierst du in jedem Fall davon, wenn er auch nicht deine Kleidung, dein Essen und deinen sonstigen persönlichen Bedarf finanziert. Das wird er sich wohl jetzt nicht auch noch leisten können.
     
    • # 12
    • 23.04.2013
    • Gast
    Worum jammerst Du? Stehst Du jetzt mit einem unterhaltsverpflicheten Partner schlechter da, als ohne Partner? Du bist für Dich und den Unterhalt Deiner Kinder verantwortlich - er für seine Kinder ggfs. frühere Ehefrau.
    Wenn letzteres Dich stört, jammer' nicht rum, sondern versuch' einen Mann zu finden, der keine Verpflichtungen hat und Dir alle Deine Wünsche erfüllt - viel Spass im Land "Wünsch-Dir-was".
    Es gibt nur eine Art damit umzugehen: keinen Mann mit Altlasten wählen.

    Wie schaffst Du es denn, Dich mit mehr als 100% zu finanzieren - höhere Mathematik? Wenn Du die beherrschst, solltest Du keine Grund zum jammern haben, sondern lässig in der Lage sein, Deinen Partner mitzufinanzieren - soviele hochkarätige Mathegenies gibt es in GER nicht.
     

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