1. Ehe mit eigener Wohnung?

    Hallo Zusammen. Ich bin in einer relativ verzweifelten Lage und brauche dringend eure Ratschläge.
    Ich bin 49 Jahre alt, seit 12 Jahren mit meinem Traummann zusammen, davon seit 10 Jahren verheiratet. Wir haben vier wunderbare Kinder Kinder zusammen und uns ein tolles Leben aufgebaut. Wir haben uns wirklich immer sehr geliebt und waren glücklich und führten eine harmonische und stabile Ehe voller Wärme und Herzlichkeit und dass obwohl mein Mann 15 Jahre jünger als ich ist. Ja der Sex war auch immer perfekt und ist es jetzt noch.
    Vor einer Woche hat mein Mann mir mitgeteilt, dass er sich eine Wohnung nehmen möchte. Er hätte sich schon immer eine Stadtwohnung gewünscht (wir wohnen in einem netten Dorf auf dem Land) und möchte diesen Wunsch jetzt ausleben. ich habe natürlich sofort gedacht, oje eine andere...oder er bricht jetzt aus. Will nachholen was er versäumt hat, denn er ist ja sehr früh (mit 21) mit mir zusammen gekommen). Meine erste Reaktion war natürlich pure Verzweiflung. Ich habe ihn inständig gebeten, sich das genau zu überlegen. Er meinte nur, das hätte er getan.
    Nach einer Woche Bedenkzeit, hat er mir nun einen "Kompromiss" vorgeschlagen. Er würde weiter mit mir zusammen bleiben und auch hier wohnen bleiben und 2-3 Tage in der Woche würde er in der Stadtwohnung wohnen, um seine Ruhe zu haben, für sich zu sein und sich frei zu fühlen. Er sagt, dass er noch sehr starke Gefühle mich hat, aber eben nicht wisse, ob es noch liebe sei. Er ist insgesamt sehr widersprüchlich. Er schwört aber, dass es nichts mit einer anderen Frau zu tun hat. Ich bin hin- und hergerissen. Kann des so ein Arrangement funktionieren? oder ist das nur ein Absprung in Etappen? Ich weiß, dass ihm eine Trennung nach so vielen glücklichen Jahren auch nicht leicht fällt....ich will ihn nicht verlieren! Er ist mein ein und alles. Er sagt, ich wär immer so eifersüchtig und misstrauisch gewesen...was leider auch stimm. Ich meinte ich könne an mir arbeiten um das zu ändern. Er sagt aber, das glaube er nicht. Andererseits warum dann dieser Kompromiss.
    Klingt alles etwas wirr, ich weiß...aber ich kann ja nicht jedes einzelne Gespräch wiedergeben. was soll ich nur machen???
     
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  3. Du solltest ihn frei geben und ziehen lassen.

    Er hat nun andere Bedürfnisse entwickelt was sein gutes Recht ist. Das musst Du akzeptieren, auch wenn es weh tut.

    Ihr könnt beide stolz auf viele wunderschöne Jahre zurückblicken. Was Du erreicht hast und erleben durftest können nicht alle Frauen nachweisen. Nun gilt es, eine vernünftige Regelung zu finden, damit auch für die Kinder gut gesorgt ist und ihr alle miteinander ein gutes Verhältnis beibehalten könnt.

    m, 39
     
  4. Liebe Rosalie
    Grundsätzlich finde ich: eine Ehe/Beziehung kann auch mit separaten Wohnungen funktionieren. Jedoch ist es natürlich schwierig wenn dieser Wunsch einseitig ist. Ich verstehe sowohl deine wie auch die Bedürfnisse deines Mannes...auch die Bedürfnisse nach allein sein etc, ABER Ihr habt 4 Kinder und dieser Verantwortung darf er sich keinesfalls entziehen. Darüber hast du gar nichts geschrieben...woe stellt er sich das vor?
     
  5. Lass ihn einfach seinen Wunsch ausleben, achte aber darauf, dass er seinen Verpflichtungen Dir und den Kindern gegenüber nachkommt.
    "Was Du liebst, lasse los. Wenn es zu Dir zurückkommt, gehört es Dir. Kommt es nicht zu Dir zurück, hat es nie Dir gehört".
    ErwinM, 48
     
  6. Das würde ich Dir auch raten und in der Zeit auch schauen, was Dir gut tut. Wo Deine Bedürfnisse sind.

    Und Du kannst Deine Zusage einhalten - prüfen, warum Du eifersüchtig und misstrauisch bist.
    Denn dies ist wohl eine der Gründe, warum er jetzt sein Eigenes möchte.
    Nicht jeder Mann geht fremd, auch wenn Du die dementsprechenden Antworten bekommen wirst.

    Es wird jetzt eine Prüfungszeit - ob es eine Trennung in Raten ist, wird sich weisen.
    Vielleicht ist es auch eine Chance.

    Was ich vereinbaren würde, ganz pragmatisch, dass er sich auch so um die 4 Kinder kümmert, dass auch Du Freizeit hast.
     
  7. Hallo Rosalie,
    offenbar sah dein Mann eure Beziehung nicht so harmonisch und glücklich wie du und hat seine eigene Sicht darauf.

    Er hat sich sehr jung gebunden und 4 Kinder gezeugt, die eine große Verantwortung bedeuten, und fühlt sich auf dem Lande offenbar zu einem Leben verdammt, das er so eigentlich nicht führen möchte.
    12 Jahre lang ist er so mit dir mitgeschwommen, war vielleicht auch nicht reif genug, um sich und dir seine innersten Bedürfnisse mitteilen zu können, und nun weiß er, dass es so für ihn eigentlich nicht weiter gehen kann. Für mich klingt es auch, als sei ihm alles zu eng und zu viel geworden. Offenkundig fühlt er sich nicht mehr als Herr über sein Leben.

    Ich denke auch, du wirst ihn ziehen lassen müssen. Mit so wenig Drama wie es möglich ist.
    Entweder wird er dich, euer Leben und die Kinder bald vermissen und zurück kommen.
    Oder er wird euch nicht vermissen und die Beziehung beenden.
    Das kann heute niemand vorhersagen - offenkundig möchte er diesen Weg nun ausprobieren - und selbst sehen, wohin es ihn zieht.

    Zwei Punkte finde ich bedenklich.
    Erstens will er - zumindest hast du dazu nichts geschrieben - nicht 2 eurer 4 Kinder mitnehmen, sondern lässt dich ein wenig damit sitzen. Könnt ihr euch die Zweitwohnung problemlos leisten, oder wirst du und die Kids Abstriche machen müssen? Das könnte ein Hinweis auf einen beginnenden Ego-Trip sein.
    Zweitens seine Andeutungen hinsichtlich deiner Eifersucht und deines Misstrauens. Also im Klartext: lass mich ziehen und spioniere mir nicht nach, wenn du die Ehe retten willst. Das empfinde ich als vorauseilende Manipulation, womöglich weil er jetzt schon weiß, dass es etwas zu verbergen geben wird. Ich hoffe für dich, dass meine Bedenken dahingehend unbegründet sind, denke aber, du solltest deine Augen in dieser Beziehung offen halten.
     
  8. Wie es gerade in dir aussieht, kann ich mir lebhaft vorstellen, liebe Rosalie! Dennoch solltest du deinem Mann seine Freiheit schenken. Es ist ja nicht »die Totale«, greife seinen Vorschlag mit den 2-3 Tagen Pro Woche auf. Er war unglaublich jung, als ihr euch füreinander entschieden habt, nun glaubt er, einiges nachholen zu müssen. Und richtig: es muss keine Frau dahinter stecken, wenn er dir das sagt, stimmt es!

    Ich habe viele Jahre mit einem 12 Jahre jüngeren Mann zusammen gelebt, allerdings ohne gemeinsame Kinder. Er war damals so alt, wie deiner, als wir zusammen zogen. Seit vielen Jahren sind wir getrennt, aber Freunde geblieben. Er brauchte dieses neue Leben viel mehr als ich, hätte ich das nicht eingesehen, wäre er wohl ausgebrochen (und die Freundschaft hätten wir vergessen können).
    Trefft eine Vereinbarung, mit der ihr beide leben könnt! Die kann so aussehen, dass er an den Tagen, an denen er wieder im Familienverbund mit dir und den Kindern lebt, die Kinder ganz alleine versorgt, du also »frei« hast und mit deinen Freunden und Freundinnen machen kannst, was dich lockt. Ohne mit ihm darüber reden zu müssen. Auch du wirst entdecken, dass du in den letzten Jahren zu viele Freiheiten aufgegeben hast ... und du wirst Spaß daran finden, dich nicht ständig um alles zu kümmern.

    Rechne nicht damit, dass er wieder ganz zu euch zurück findet, aber binde ihn weiter in alle Wichtigkeiten eurer Familie mit ein. Wenn ihr Glück habt, entdeckt ihr euch neu, bekommt Sehnsucht aufeinander, wenn ihr euch nicht seht, verbringt wieder lockere, schöne und liebevolle Tage und Nächte miteinander ... Ich wünsche es euch!
     
  9. Aha. Und deswegen macht er es dir jetzt besonders schwer?

    Warst du denn grundlos eifersüchtig und hat sich alles nur in deinem Kopf abgespielt oder hast du irgendwelche Beweise oder Anhaltspunkte, dass er untreu war?

    Ich finde du solltest dir als erstes genau überlegen, was DU willst.

    Wenn für dich sein Vorschlag so schlimm ist wie es sich liest, würde ich das auch klar sagen und daraus Konsequenzen ziehen - nämlich die Beziehung beenden. Alles weitere läuft ja sonst nur auf Quälerei für dich hinaus.

    Ansonsten finde ich es auch sehr egoistisch von ihm, dich mit den Kindern und der ganzen Arbeit allein zu lassen und sich in seiner eigenen Wohnung zu entspannen, das würdest du bestimmt auch gerne mal oder?

    Vielleicht kannst du ja auch noch zum Putzen vorbeikommen und ihm die Wäsche machen?

    Ich habe Männer mit "Dienstwohnungen" erlebt, du willst nicht wissen, was die dort getrieben haben. Da ging es nicht um die "eine andere Frau".
    Da wurden Orgien gefeiert, während die Ehefrau brav das Haus hütete und die Kinder großzog. Diese Männer waren alle zwischen Mitte 30 und Anfang 40.

    Ich fürchte daher auch, dass es eher auf eine Trennung auf Raten hinausläuft oder er sich sexuell ausleben will.

    Wenn es wirklich um das Stadtleben geht, schlag ihm doch vor wieder in die Stadt zu ziehen, wenn die Kinder aus dem Haus sind.

    Grundsätzlich kann ich diesen Gedanken nachvollziehen, ich bin auch von der Stadt aufs Land gezogen und fühle mich dort nicht wirklich wohl und denke darüber nach, dies irgendwann wieder rückgängig zu machen. Aber das Wohl meiner Lieben und deren Nähe war dabei immer für mich vorrangig.

    Falls er wirklich das Ausleben von sexuellen Fantasien im Hinterkopf hat wird er dir das nicht sagen. Vielleicht testet er deine Grenzen.

    Ich würde ihm diese Entscheidung so schwer wie möglich machen, indem ich ihm sage, dass die Beziehung beendet ist, wenn er geht.

    Vielleicht überlegt er dann noch einmal, wie wichtig ihm dieses Thema ist und ob es nicht doch noch ein paar Jahre warten kann.
     
  10. Liebe FS,
    eine Ehe mit getrennten Wohnungen funktioniert sicherlich-wenn beide das wollen oder wenn es aufgrund einer besonderen (berufsbedingten) Situation erforderlich ist.
    Bei Euch ist weder das eine noch das andere der Fall. Du hast die, m.E. berechtigte Befürchtung, dass Dein Mann sich auf längere Sicht von Dir trennen will. Du klingst so, als ob Du sehr-vielleicht zu sehr- an ihm hängst. Im Hinblick darauf, wie Du seine Aussagen wiedergibst, vermute ich leider, dass er Dich nicht mehr liebt. Der "Kompromiss" macht es für ihn einfacher, denn mit 3-4 Tagen Ruhe lässt sich der Rest der Woche zumindest für einige Zeit noch besser "ertragen" (wenn das finanziell für Euch kein Problem ist). Auf längere Sicht wird das aber vermutlich nichts mehr. Er ist ca. 35 Jahre und hat 4 Kinder mit Dir. Unabhängig von Eurem Altersunterschied ist das eine Phase, wo Mann anscheinend häufiger auf den Gedanken kommt, dass ihm das Familienleben zu langweilig und/oder anstrengend ist. Wenn ihm dann das Landleben ohnehin nicht so zusagt, sehe ich da kaum noch eine Chance. Langfristig dürfte er sich vermutlich auch ohne Deine "Kompromissbereitschaft" trennen.

    Du solltest Dich schon mal langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass es vermutlich letztlich ein endgültiger Abschied sein wird. Um dem Forenkollegen "Selbstwert" zuvorzukommen: Bettle ihn nicht an bei Dir zu bleiben oder schwöre Dich zu ändern-das ändert an der Situation nichts, sondern er verliert höchstens den Respekt vor Dir. Auch wenn es schmerzhaft ist: Trenne Dich lieber als abzuwarten, bis er Dich (irgendwann) in der Stadt betrügt. Dass er aus Mitleid/Bequemlichkeit bzw. wg. der Kinder noch für einige Tage nach Hause kommt u. ggf. mit Dir schläft, weil Du gerade verfügbar bist, sollte unter Deiner Würde sein!

    Wie stellt er sich das denn mit Euren 4 Kindern vor? Er genießt 3-4 Tage die Woche die Freizeit in der Stadt und Du hast sie 7 Tage die Woche um Dich und nie Zeit für Dich? Dass Du dann maximal fixiert auf Deinen Mann bist, was Dich für ihn deutlich unattraktiver macht , ist fast schon selbstverständlich.

    Mache Dir schon mal Gedanken hinsichtlich einer Trennung und mache ihm sehr klar, dass Du Dich nicht (mehr) 7 Tage die Woche allein um die 4 Kinder kümmerst. Im Zweifel muss er die Wochenenden dann mit ihnen verbringen. D.h. 3-4 Tage ist er in der Stadt, am WE nimmt er dann mal die Kinder .....

    Alles Gute.
     
  11. Wieso denn gleich so existentiell-dramatisch-verzweifelt nur weil ein Mann offensichtlich gehen will?

    Ich meine, pure Verzweifelung hat frau wenn sie eine schlimme Diagnose bekommt oder wenn was einem der Kinder zustößt aber doch nicht weil ein Mann seine Mid-Life-Crisis (vermute ich stark) durchlebt?

    Soll er doch gehen. Regle das Finanzielle. Bewahre Deine stolze Haltung. Rede nicht schlecht über ihm gegenüber den Kindern und baue Dir Dein neues Leben auf.

    Selten halten Verbindungen für die Ewigkeit. Macht auch Sinn denn erstens wurden sie zwischen zwei Fremden geschlossen, die sich vorher nicht gekannt hatten und zweitens weil jeder sich in eine Richtung entwickeln darf die ihm paßt und er nicht zwangsläufig mit dem Bein des Anderen bis zum Lebensende verwachsen ist.

    Ein Schock ist es schon aber jede kluge Frau kennt das Leben und rechnet mit dieser Möglichkeit und entwickelt Resilienz dagegen.

    Du bist noch relativ jung, hast wohl eigene Einkünfte und hast nun auch noch Deine Freiheit wieder. Ein Hoch drauf von mir mit dem besten Prosecco den ich grad habe.
     
    • # 10
    • 05.02.2018
    • frei
    Naja, ich denke, du kannst es nicht verhindern / aufhalten, was auch immer es ist.
    Kann sein, dass es auf eine Trennung rausläuft.
    Kann sein, dass es eure Ehe stabilisiert, wenn er das nachholen kann, was er im dafür richtigen Alter versäumt hat.
    Vielleicht macht er das, was auch immer es ist ( feiern, Parties, saufen, mit Kumpeln Fussball gucken, dazu Pizza aus dem Karton essen, die Wohnung nicht putzen und sich selbst nicht duschen ...oder er will einfach am Abend nur lesen im Bett, ohne dass vier Kinder ihrem fröhlichen Treiben um ihn herum frönen. Oder er will Frauen klarmachen. Oder... ) mal eine Weile und vermißt euch dann und will wieder zurück in sein altes Leben.

    Dann wäre es aber vonnöten, dass er die Gelegenheit bekommt, es zu vermissen.
    Ich würde ihm daher freundlich als Alternative vorschlagen, dass er erst mal ganz in seiner Wohnung bleiben darf, einschließlich des Waschens seiner eigenen Wäsche und des Einkaufens seiner Pizza.
    Und er nimmt die Kinder wie andere getrennte Väter jedes zweite WE und einen Tag in der Woche und bezahlt Unterhalt.
    Oder das ganze in light: er geht von Montag bis Mittwoch in diese Wohnung und du bleibst bei den Kindern. Du gehst von Donnerstag bis Samstag da hin ( ahhh, was du da alles machen kannst...s.o. ) und er kümmert sich um die Kinder. Und am Sonntag trefft ihr euch alle zum Brunch bei euch auf dem Land.
    Mach in der Wohnung aber auch nicht sauber und wasche nur deine Wäsche, kaufe nur dein Essen.
    Gib ihm die Chance, zu erkennen, dass das Leben gewisse Pflichten mit sich bringt und gönne ihm seine neue Freiheit, so wie er dir deine gönnen wird.

    Ja, ich verstehe ihn, auch ich hatte, als meine Tochter noch klein war, und ich hatte nur ein Kind, nicht vier, den dringenden Wunsch, wegzugehen. Weil mir alles viel zu viel wurde.
    Als Frau geht man aber nicht weg, erst recht nicht, wenn der Mann schon weg ist und so blieb ich.
    Ja, ich verstehe ihn, auch ich wollte vieles nachholen, was ich beizeiten versäumt hatte und das tat ich auch, allerdings kam ich weiter meinen Pflichten nach. Und das solltest du auch von ihm erwarten.

    Krasser Vorschlag !
    Ich denke, er will ein Netz und einen doppelten Boden.
    Will die Option haben zurückzukommen, falls es doch nicht so super ist als single.

    w 50
     
  12. Hallo Rosalie,

    entschuldigung, nimmt er die vier Kinder für die Tage in die Stadtwohnung mit, oder wie hat er sich das genau gedacht?

    Also eines ist doch klar:
    Wenn er jetzt einfach nur noch die Hälfte der Kinderbetreuung leistet dann verlange die Scheidung. Bei vier Kindern ist ja schon fast eine halbe Tagemutter drin.....


    Ansonsten sehe ich jetzt keine riesigen Probleme, in zwei Wohnungen zu leben; einzig muss es auch finanzieren können, oder?
     
  13. Lass ihn ziehen. Er will keine Scheidung. Klar, bei der finanziellen Belastung, die er dann hätte (Unterhalt für 4 Kinder), könnte er sich keine Stadtwohnung mehr leisten.
    Sorry, er versucht, Dich hinters Licht zu führen. Er will sich frei fühlen, sprich: frei von Dir und den Kindern. Ich wette, da ist eine andere Frau im Spiel. Dafür die eigene Wohnung. Er versucht gerade, zweigleisig zu fahren. Auf der einen Seite die Nochehefrau und die Kinder, die keine finanziellen Konsequenzen fordern, auf der anderen Seite die Geliebte und die eigene Wohnung, die diese Affäre erleichtert. Du bist echt nicht zu beneiden. Mach die Augen auf!
     
  14. Liebe FS,
    es tut mir sehr leid für dich. Ich finde deinen Mann sehr egoistisch. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Er will sich einfach alle Türen offenhalten.
    Ich denke mir, als Mutrter würdest du das nicht tun ... aber ich, als böse alte Hexe, würde ihn bitten, sich gleich eine größere Stadtwohnung zu nehmen und zwei eurer vier Kinder mitzunehmen. Auch Kinder, besonders wenn sie älter werden, haben manchmal den Wunsch nach größerer Stadt, wenn sie bisher auf dem Land aufgewachsen sind. Es würde auch deren Horizont erweitern.
    So als Test würde ich den Vorschlag auf jeden Fall machen. Es kann ja nicht sein, dass der gnädige Herr Ruhe, freie Zeit und Singleleben genießt, während du den kompletten Alltagswahnsinn mit vier Kindern meistern musst. Wie steht er überhaupt dazu? Midlifecrisis hin oder her. Er benimmt sich nicht wie ein erwachsener Mann, sondern wie ein Bübchen, das mit 18 Jahren ausziehen will. Alle Freiheiten, aber keine Verantwortung. Die hat er als Vater aber.
    Wenn er die Beziehung nicht mehr will, soll er sich trennen. Aber ach, dann wäre ja Kindes- und Trennungsunterhalt fällig und das nicht zu knapp.
     
  15. Nur noch mal so zum Nachdenken ... was würde dein Mann denn machen, wenn du jetzt auch so einen Egotrip ausleben wolltest? Die Kinder zur Adoption freigeben?
     
  16. Hmm.
    Du wirst ihn loslassen müssen, zwingen kannst Du ihn ja nicht, bei Euch zu wohnen und auf die Stadtwohnung zu verzichten.
    Allerdings sollte er hinsichtlich der Kinder seine Pflichten im Auge behalten und sich nicht drei Tage die Woche Auszeit ohne Pflicht nehmen, während Du seine Freiheit durch Mehrarbeit kompensierst.
    Hat er denn in der Stadtwohnung Platz für alle vier?
     
  17. Liebe @Rosalie49

    Du solltest ihn gehen lassen.
    Zum Bleiben zwingen kannst du ihn nicht und erst Recht solltest du
    keinen Mann/Vater überreden müssen bei seiner Familie zu bleiben. Er möchte sich mehr oder weniger distanzieren, um den Kopf frei zubekommen, zur Ruhe zu kommen und weitere Schritte zu überdenken.

    Habt ihr die Kinderbetreuung schon geregelt?

    Wenn nicht, solltest du seinen Kompromis annehmen.
    Wenn er dann bei euch zu Hause eintrudelt, würde ich mir mein Handtäschen unter den Arm klemmen und ausgehen, um meine Freizeit zu genießen. Gleiches Recht für Beide.

    Bequem oder leicht solltest du es ihm nicht machen. Glaub bloß nicht du könntest ihn zurück holen oder umstimmen, indem du ihm die Tage bei Euch besonderst schön und angenehm gestaltest, ihn verwöhnst und liebreizend an den Haken klebst. Das wäre für ihn eher eine Win Win Situation, wenn beide Orte für ihn zum Paradies werden. Den realistischen Alltag kennt er schon längst und diesen wird er nun nicht plötzlich in Vergessenheit geraten. Sorry, aber wenn er erst in seiner Stadtwohnung lebt und er sich dann auch noch ab und zu Liebe abholen kann, wird er nie umdenken.

    Ein geschiedener jüngerer Mann mit vier Kinder wird wohl bald auf den Boden der Tatsachen landen.

    Liebe FS, Beziehungspausen sind sowieso meist der Anfang vom Ende. Auch wenn es schmerzt,
    du solltest niemanden überreden müssen dich zu lieben. Lass ihn gehen.

    Alles Gute.
     
  18. Bei mir selbst war die eigene Wohnung der erste Schritt zur Trennung. Ab da ging es eine Weile hin und her. Zu retten war die Ehe aber nicht mehr. Vielleicht schafft Dein Mann nicht gleich so einen abrupten Schritt wie komplett auszuziehen. Dir bleibt jedoch gar nichts übrig, als ihn sein Ding machen zu lassen. Du kannst ihn nicht zwingen, bei Dir zu bleiben. Die einzige Frage, die Du Dir stellen solltest, ist, ob Du ihn direkt komplett an die Luft setzt. Natürlich ist auch eine Ehe mit zwei Wohnungen möglich, und natürlich kann das alles auch wieder werden. Aber Du machst Dich dann von seiner unbestimmten Bedenkzeit abhängig und quälst Dich selbst, und ehrlich gesagt sind die Chancen eher gering. Der Vogel will ausfliegen. Ist es dann nicht einfacher, einen klaren Schnitt zu machen und zu gucken, wo Du selbst hin willst? Du bist 49. Möchtest Du von ihm mit 55 erfahren, dass er eben doch ganz weg will oder dann eine neue Partnerin hat, die 25 Jahre jünger ist als Du?
     
  19. Moment mal.
    Soweit sind wir noch lange nicht, da wir erstens die Begleitumstände nicht kennen (z.B. wer die Kinder betreut, von wem sie stammen) und zweitens überhaupt nicht klar ist, ob er wirklich aus der Beziehung gehen will.

    Ja es kann so sein; kann aber auch nicht so sein und er will einfach einen Freiraum, oder in Ruhe arbeiten, oder eine kürzenern Weg zur Arebit haben , oder ... oder.

    Hier muss die FS noch einige Dinge ergänzen, damit wir das verstehen.
    Gab es denn bisher schoin Differenzen oder Problem beim Sex in der Beziehung?
     
  20. Solche Anmerkungen sind nicht durchdacht! Denn eine Trennung mit Scheidung ist nicht nur für den Mann finanziell ein Desaster, sondern auch für die Frau. Die FS könnte sich dann zwar darüber „freuen“, dass er eine Menge Unterhalt zahlen muss, aber sie steht finanziell ebenfalls schlechter da. Und sich um die Kinder kümmern muss er nach einer Scheidung nicht, wenn er das nicht will. Für sie ist es in Bezug auf die Kinder und die Finanzen besser, wenn es keine Trennung und Scheidung gibt.

    Liebe FS,
    du bist gerade in einer sehr schwierigen Situation und das tut mir sehr leid. Was kannst du tun? Nicht jammern oder betteln oder emotionalen Druck ausüben, denn das treibt ihn nur noch weiter weg. Sondern stelle dich neu auf. Wenn du noch nicht wieder arbeitest, dann schaue, dass du wieder in den Beruf zurück kommst, damit du finanziell nicht so sehr von deinem Mann abhängig bist. Mache mit ihm einen genauen Plan, wann er in der Stadtwohnung ist und wann er bei euch ist und binde ihn dann verstärkt in die Kinderbetreuung ein. Und bastele an einem eigenen Leben, gehe aus und mache auch du weniger auf Familie. Verharre nicht in einer Schockstarre, auch wenn es schwer fällt. Ihr seid gerade an einem Scheideweg und es ist noch nicht sicher, wie es ausgeht.

    Alles Gute und ganz viel Kraft
    w/44
     
  21. Liebe Rosalie,
    tief in Deinem Inneren spürst Du dass es vorbei ist. Es ist unglaublich schwer das Ende zu akzeptieren, wenn man selbst den Partner noch liebt und an eine lange gemeinsame Zukunft geglaubt hat. Vor allem auch unter dem Aspekt dass Ihr eine Familie (mit vier noch recht jungen Kindern) gegründet habt.
    Argumentation und Vorgehensweise Deines Mannes deuten darauf hin, dass er nicht wirklich mit offenen Karten spielt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er eine andere Frau kennen gelernt oder den Wunsch danach hat, ist hoch. Dein wahr gewordener Alptraum, seit ihr zusammen gekommen seid, daher auch sein Vorwurf der Eifersucht und des Misstrauens. Übrigens eine von mehreren sehr perfiden und auch äußerst effizienten Methoden von sich abzulenken und dem Verlassenen/Betrogenen die Schuld zuzuweisen.

    Dass Du Dich nun an jeden Strohhalm klammerst, kann ich nur zu gut verstehen.. weil nicht sein kann was nicht sein darf, hat er doch immer wieder beteuert, dass Du die Eine bist und der Altersunterschied für ihn keine Rolle spielt und nie spielen wird.
    Und nein, er tut dies alles nicht, um Dich zu schützen und auch nicht weil er Dich noch liebt/wertschätzt, sondern weil ihm ganz einfach der Mumm fehlt, die Karten offen auf den Tisch zu legen. Er möchte die Konsequenzen seines Handelns nicht aushalten, sondern sich nur die Rosinen rauspicken.

    Stimme seinem Vorschlag der Zweitwohnung in der Stadt nicht zu, sondern fordere ihn letztmalig auf, Dir reinen Wein einzuschenken. Besteht er auf der Zweitwohnung dann mit allen Konsequenzen, die da sind: Er zieht in die Stadt, damit beginnt das Trennungsjahr, Trennungsunterhalt, Unterhalt für die 4 Kinder, die er ja bequemerweise bei Dir lassen möchte, Scheidung, regelmässige Papawochenenden und Ferien.

    . .. alles andere ist es ist ein Abschied auf Raten und wird Deinen Schmerz und Deinen Kummer nur ins Endlose verlängern.
    Er ist so oder so auf dem Absprung, es liegt in Deiner Hand es mit Anstand und Würde zu beenden, wenn er schon zu feige dazu ist.
    Und denke nun erst an mal an Dich - nichts anderes tut er!

    Fühl Dich gedrückt. Ich weiss was Du durchmachst.
     
  22. Liebe FS,

    als Hoffnungsträgerin würde ich nicht gleich die ungeladene Flinte ins Korn werfen.
    Ein Deal wäre machbar und vielleicht für euch beide interessant.
    Dein Freund möchte 2-3 Tage in der Stadtwohnung leben, handel für dich das gleiche aus, dass auch du für 2-3 Tage dort lebst, während er dann zuhause bei den Kindern ist.
    Vielleicht wird draus wieder ein WIR für zukünftige gemeinsame Auszeiten in der Stadtwohnung. Vielleicht wäre es machbar, Betreuung für eure vier Kinder zu bekommen?
     
  23. Das kann schon funktionieren, wenn er tatsächlich Rückzug und Ruhe sucht (was bei 4 Kindern nachvollziehbar ist) und nicht seine durch frühe Familienpflichten "verpassten" jungen Jahre nachholen/frei sein will: Dauerparty und Affären mit anderen Frauen.
    Ich denke, dass er von Familie genug hat und dass es ein Absprung auf Raten ist, dass frei sein wollen, das wahre Motiv ist.

    Er ist teilweise und vorläufig zurückgerudert, vom Komplettauszug auf 2-3 Tage/Woche, weil Du ihm massiven Stress gemacht hast. Interpretiere da nichts anderes rein:
    Wenn die Gefühlslage so unterschiedlich ist, dann gibt es in der Beziehung ein erhebliches Machtgefaelle. Du wirst ihn nicht halten oder zurückgewinnen, wenn Du Dich klein machst und es ihm so angenehm wie möglich.
    Es hat hier mehrere Nachfragen nach euren Finanzen gegeben. 4 Kinder, Familienwohnsitz auf dem Land, Zweitwagen und zusätzlich noch eine Stadtwohnung, Ausstattung des 2. Haushaltes sind für den Normalverdiener ja nicht so leicht zu finanzieren. Wenn er kein sehr guter Verdiener ist, kann ich Dir nur empfehlen Dir seinen Plan mal vorzurechnen, wie der auf die Familienfinanzen wirkt und ein Veto einzulegen, wenn es für Dich und die Kinder zum massiven Sparprogramm wird - unterstes Level für Dich und die Kinder ist immer der Unterhalt im Scheidungsfall.
    Hinter der "Freiheit im Stadtleben" steht meistens ein teures Freizeitprogramm.

    Ansonsten würde ich auch sagen: 2-3 Tage hat er die Stadtwohnung, 2-3 Tage entspannst Du Dich dort und genießt Deine Freiheit. Immerhin bist Du deutlich älter als er und brauchst erst Recht Ruhe und Entspannung - den Joker würde ich grinsend spielen.

    In einem Punkt hat er Recht: Du hast ihm 12 Jahre mit Deiner Eifersucht das Leben vermiest. Kein Wunder, dass er flüchtet. Warum Du meinst, dass jetzt aus dem Stand abstellen zu können und es vorher nicht getan hast, ist erklärungsbedürftig. Das würde ich Dir auch nicht glauben.
     
  24. Liebe FS, ich war vor 5 Jahren genau in deiner Situation. Meinem Mann wurde das einstündige Pendeln in die nächste Grossstadt zuviel. Er wollte dort eine Wohnung, um an und ab übernachten zu können. Ich hatte vollstes Verständnis. Erstmals ein seltsames Gefühl hatte ich, als ich realisierte, dass es sich um eine 3.5 Zimmer-Wohnung handelte. Auch wenn wir uns das leisten konnten, schien es mir für den Zweck überdimensioniert. Obwohl ich half, die Wohnung einzurichten, hatte ich keinen Schlüssel. Was soll ich sagen - ein Jahr später gestand er die Affäre und war auf meinen Rausschmiss bestens vorbereitet, sogar für die Kinder gabs schon ein Zimmer. Ich habe nie gefragt, ob er dies von Beginn weg so plante, aber der Nachgeschmack war schon sehr bitter. Wir waren übrigens auch ein gutes Paar, beide erfolgreich, attraktiv, zwei gesunde Kinder, jede Woche Sex. Sei nicht zu naiv!

    W 47
     
  25. Liebe FS,

    weil dein Mann dies will, erfährt euer Familienleben nun eine Änderung, mit dem sich nicht nur du, sondern auch die Kinder abfinden müssen, ob sie damit einverstanden sind oder nicht, ob es ihnen damit gut geht oder nicht.

    Du schreibst, er hätte sich das genau überlegt, also kannst du davon ausgehen, dass er sich schon länger damit beschäftigt. Es muss nichts mit eurem Altersunterschied zu tun haben, denn das könnte dir auch mit einem gleichaltrigen Mann passieren. Vielleicht hängt es eher damit zusammen, dass ihr sehr jung zusammengekommen seid und er tatsächlich davon ausgeht etwas nachholen zu müssen.

    Darauf lässt schließen, dass er nicht weiß, ob es zwischen euch noch Liebe ist und seine Aussage, dass er auf jeden Fall eine eigene Wohnung in sicherer Entfernung von euch will.

    Du schreibst, er ist dein ein und alles.
    Er sieht dich als eifersüchtig und misstrauisch.
    Demnach sieht er eure Beziehung etwas anders als du und will deshalb ausbrechen.

    Kommt er ursprünglich aus der Stadt oder arbeitet er dort?
    Ist eine Zweitwohnung (Einrichtung/ Miete) finanziell machbar oder müsstet ihr (du und die Kinder) euch einschränken?
    Wie stellt er sich das mit euren Kindern vor?
    Werden sie sich zeitweise bei ihm in seiner neuen Wohnung aufhalten?
    Das solltet ihr besprechen, denn auch wenn er auszieht, ist er immer noch Vater.
    Wirst/ kannst du ihn in seiner neuen Wohnung besuchen oder ist diese Wohnung für dich und die Kinder tabu?

    Nachdem er sich bereits alles genau überlegt hat, wirst du ihn nicht davon abhalten können, weder mit Tränen, noch mit guten Worten.

    Weil er so unnachgiebig darauf besteht, sein eigenes Leben führen zu wollen, würde ich vermuten, dass da jemand ist, den/ die er bisher wohlweislich nicht erwähnt, um sich einen guten Abgang zu verschaffen. Deshalb könnte es auch sein, dass er radikal die Brücken hinter sich abbricht, wenn du ihn nicht freiwillig gehen lässt, denn seine Wünsche stehen für ihn im Vordergrund und nicht, wie es dir und den Kindern dabei geht.

    Du solltest überlegen, was für dich das Beste ist und dich rechtlich beraten lassen, damit dir klar ist, wie deine Situation im Falle einer Trennung oder Scheidung sein würde.

    Wenn einem so etwas geschieht, besonders wenn man die Beziehung als harmonisch, stabil, voller Wärme und Herzlichkeit empfunden hat, ist das sicher ein Schock. Selbst wenn es auf eine Trennung hinauslaufen sollte, kannst du auf viele schöne Jahre zurückblicken. Du kannst diese Situation meistern und stärker daraus hervorgehen oder als gebrochene Frau zurückbleiben. Es kommst ganz darauf an, wie du damit umgehst. Ich hoffe, es gelingt dir, dein Leben unabhängig von deinem Mann, neu zu gestalten.
     
  26. Gegenvorschlag, @frei hat mich drauf gebracht:

    Ihr mietet für eine Übergangszeit eine Stadtwohnung an, die Dein Mann und Du jeweils 3 Tage in der Woche nutzt, am 7. Tag trefft Ihr Euch zum Erfahrungsaustausch in Eurer Landwohnung.

    Schwer vorstellbar? Absurd? Du ohne KKK und er ohne Einschränkungen für den Job dafür aber mit alltäglichen häuslichen Banalitäten? Rollentausch?

    BITTE widerlege meine Klischees von den Frauen und den Männern. Frau macht sich von einem Mann anhängig? Versucht ihn weiblich/mütterlich zu erpressen?

    Dein Leben, Deine Entscheidungen.
     
  27. Sein gutes recht,es zu wollen,wie bei jedem Mensch auch.Aber keiner hat recht auf die Erfüllung.Vll.will die FS auch ihre Freiräume und ihre Ruhe haben.
    Falls es der Fall war, hat der gute Mann das mit keine Wort erwähnt.Für alles andere war die Frau anscheinend gut genug.War ihr Misstrauen berechtigt und er hat jedesmal ein Kind gezeugt als Bestätigung seiner "Liebe"?Die FS redet auch von harmonischer Beziehung,obwohl schon länger Probleme gab.Irgendeiner von denen ist nicht ganz aufrichtig.Vll.kommt ein Nachtrag , das Bild ist nicht ganz rund.
     
  28. Wie gnädig!

    Er ist und wird nicht der letzte Mann sein der einer/der eigenen Frau diese Halbwahrheit präsentiert. Ich vermute allerdings, es hat mit einer anderen Frau zu tun, die er antanzen lassen kann wann immer er will. Irgendwann wird er dir sagen: "In meinen eigenen vier Wänden kann ich tun und lassen was ich will!"

    Sei nicht naiv und gutgläubig, auf der Hut denn für mich klingt sein Wille nach Freiheit zwischen den Zeilen nach: die Beziehung beenden zu wollen. Schleichend, damit er das Donnerwetter feige erst einmal umgeht.
     
  29. Die beiden haben vier Kinder. Wenn er sich trennt, bekommt sie Trennungsunterhalt und die Kinder bekommen ebenfalls Unterhalt. Wenn die beiden 10 Jahre verheiratet sind, sind die Kinder entsprechend klein. Mit einer Scheidung entfällt ihr Unterhalt ziemlich flott. Abgesehen davon ist die Unterhaltszahlung ziemlich theoretisch, weil er bei vier Kindern schnell an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit kommt.

    Ich denke, der Mann ist mit der Situation und der großen Familie überfordert. Vielleicht wirklich auch schon auf dem Absprung Richtung jüngere Frau. So oder so hat er aber Verantwortung für eine große Familie, da sind auch 2-3 Tage Rückzug auf die Dauer alles andere als fair. Wenn die Ehe wirklich so toll ist wie die FS das empfindet, dann sollten beide sich auf eine andere Lösung verständigen. Ich befürchte aber, er sieht die Ehe völlig anders als sie.
     
  30. Das klingt alles wie der Anfang vom Ende. Anstelle die Situation hier im Forum beleuchten zu lassen, würde ich an deiner Stelle gemeinsam mit dem Partner eine Paarberatung aufsuchen.
    W50
     

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