1. Devote Neigung eingestehen? Und wie damit umgehen?

    Liebes Forum,

    mich beschäftigt seit längerem ein Erlebnis, was mich tief innerlich aufwühlte, es ist vielleicht ein etwas pikantes Thema, dennoch hoffe, ich, dass es freigeschalten wird. Ich habe eine längere Affäre mit einem Mann, zu dem in Bezug auf Sex ein absolutes Vertrauensverhältnis besteht. Er war immer leicht dominant fordernd, was mir gefiel. Ich würde mich als Switcher bezeichnen.

    Irgendwann stritten wir uns mal, ich war sauer, wollte keinen Sex. Er kam aber an und wurde zudringlich und ließ sich nicht abweisen. Insgeheim gefiel mir, was er machte, aber ich wollte es nicht zulassen, da ich ihn für den Streit nicht "belohnen" wollte. Er hörte nicht auf, wurde immer intensiver. Erst als ich dann böse wurde und ihn rausschmiss, hörte er auf. Zum Sex kam es nicht.

    Er hat selbst gemerkt, dass er eine Grenze überschritten hat und hat sich dann bei mir entschuldigt, etwas was er sonst niemals tat. Wir haben darüber gesprochen, dass es so nicht geht und ich ihm dann nicht mehr vertrauen kann. Er tat es auch nie wieder, im Gegenteil, er war etwas weichgespülter.

    Mein Problem nun: Ich bekomm dieses Erlebnis nicht mehr aus dem Kopf. Nein, nicht, weil es so schlimm war, sondern weil es mich so erregt hat. Dieser innere Zwiespalt, es verstandesmäßig nicht zulassen zu wollen, aber es trotzdem zu wollen und gleichzeitig seine Dominanz spüren, mit der er sich Stück für Stück vorkämpfte, hat mich ganz verrückt gemacht. Ich weiss nicht, ob oder wie ich es ihm gegenüber ansprechen könnte, ich habe Angst, dass er dann grundsätzlich meine Wünsche missachtet und nicht aufhört, wenn ich es mal wirklich nicht will.

    Hat jemand eine Idee, wie ich damit umgehen kann?
     
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    • # 1
    • 16.03.2014
    • Gast
    Ganz einfach: Du redest offen mit ihm (sollte bei guten Beziehungen ohnehin gegeben sein) und ihr vereinbart ein Code-Wort, falls du WIRKLICH willst, dass er aufhört. Dann kannst du die Erregung durch seine Dominanz genießen und es gibt dennoch ein verbindliches Schlupfloch, falls es mal zu viel wird. Ist in der Szene Gang und Gäbe, wundert mich, dass ihr da noch nicht darüber gesprochen habt.
     
    • # 2
    • 16.03.2014
    • Gast
    Ich denke, Du hast zwei Wege:

    1) Den Weg mit ihm - der der zu weit ging. Der Nachteil ist: Du kannst nicht vertrauen, der Vorteil ist, daß Du mit ihm reden kannst und daß er auf Dich eingeht ("er ist weichgespülter"). Er hat dich respektiert und aufgehört, als es zu weit ging .... vielleicht war der Fehler auch, daß ihr nichts ausgemacht habt, z. B. ein safe word, für den Fall, daß es Dir zu weit geht ... weil: Es ist für ihn schwierig zu erkennen, ob Du nun am Ende willst oder ob Du nur rebellierst, damit er sich nimmt, was er sich aus Deiner Sicht am Ende nehmen soll.

    2) Der Weg ohne ihn. Ich denke, du bist weiter, weil Du nun weißt, was Du magst und suchst. Natürlich gibts nicht nur für die ernsthafte Partnersuche EP sondern auch für das genaue Gegenteil spezielle Server. Befasse Dich dann aber erst mal mit dem, was in der Szene üblich ist, mit dem was das Spiel des dominanten Mannes und mit dem, was die Gefühle der devoten Frau ausmacht .... und suche dann weiter. Die Chancen, einen einfühlsamen zu finden (siehe 1) sind aber nicht besonders hoch, deswegen fang beim Lesen bitte nochmal bei 1. an.

    Wenn Du Nr. 1) wieder triffst, heißt das nicht, daß Ihr gleich wieder harten direkten dominanten Sex haben müßt - steigt langsamer ein, der Rest kommt irgendwann irgendwie von alleine.
     
    • # 3
    • 16.03.2014
    • Gast
    Eventuell reizt dich lediglich die Illusion, denn wie du selber merkst, zum Sex überrumpelt zu werden, in einer Lage, in der einem das ganz und gar nicht passt, kann sehr unangenehm, unpassend und demütigend werden, und sofern es kein Spiel ist, bzw. bei euch kein offensichtliches Dom/Sub-Verhältnis herrscht, bedeutet das, er wollte schlichtweg nur an den billigen Sex rankommen, dich ausnutzen und respektlos behandeln und wie es dir dabei geht, scheint ihm gänzlich egal gewesen zu sein, auch hinterher - Hauptsache er kommt an sein Ziel. Und das ist falsch ausgelebte Sexualität. Er nutzt dich schwergradig aus und auch deine demütige Unterwürfigkeit wird dir in diesem Fall eher zum Verhängnis und aus Lust evtl. ganz schnell Frust werden.

    Ich stelle häufig fest, dass devote Neigungen falsch verstanden werden. Wenn du wirklich devot bist, dann musst du dir einen ebenbürdigen dominanten Mann suchen, der Ahnung davon hat und keinen unkontrollierbaren Sonderling! Dein dominanter Gegenpart sollte Respekt vor dir haben, niemals eine Grenze überschreiten, dich besser kennen und er würde das vorher abklären, bevor es zu so einem Gewaltakt kommt. Tendenziell würde ich das nämlich als sexuelle Nötigung sehen, was dein Affäremann da gemacht hat! So etwas war nicht abgesprochen und wer weiß, ob er überhaupt bei einer anderen Frau aufgehört hätte, wenn du dich nicht gleich gewehrt hättest!

    Ich weiß nicht, ob er daher der richtige Sexualpartner für dich ist, denn er ist offensichtlich kein selbsternannte Dom, sondern tut und lässt einfach nur, was ihm gerade gefällt - ohne Rücksicht auf dich.

    Letztendlich: wenn ihr so ein gutes Vertrauensverhältnis habt, dann müsst ihr ja über alles reden können.
     
    • # 4
    • 16.03.2014
    • Gast
    Such dir andere Grenzüberschreitungen, die nichts mit Gewalt zu tun haben! Beispielsweise ein Dreier.
    Oder mach eine Art Rollenspiel draus mit vorher klar abgesteckten Regeln und Stoppwörtern.
     
    • # 5
    • 16.03.2014
    • Gast
    Ich sehe da kein Problem, es ist eben deine Neigung. Nicht wenige Menschen haben Vergewaltigungsfantasien.
     
    • # 6
    • 16.03.2014
    • Gast
    Hier die FS,

    @ # 5 ich habe mich gar nicht getraut, das Kind hier so direkt beim Namen zu nennen, da ich sogar in einem BDSM-Forum deswegen beschimpft wurde, wie respektlos das echten Vergewaltigungsopfern gegenüber wäre - was ich keinesfalls sein will.

    @# 4 *gähn* einen Dreier hab ich schon ausprobiert in allen Varianten - es war nur beim ersten Mal spannend und ist auch nicht zu vergleichen. Mit Gewalt im herkömmlichen Sinne hatte es auch nichts zu tun, er hat mir noch nie körperlich weh getan.

    @ # 3

    ja, das kommt vielleicht hin. Es war kein Spiel. Wir haben auch kein echtes Dom/Sub-Verhältnis, es ist oftmals ein echter Machtkampf zwischen uns. Ja klar war es respektlos, aber genau das hat mich ja so angemacht.

    Ich habe gewöhnlich kein Problem damit, mich durchzusetzen und mich behandelt auch niemand sonst respektlos... im Gegenteil, oft stoße ich auf Männer, die zu unterwürfig sind, was ich überhaupt nicht leiden kann. Und es reizt mich auch oft, Grenzen auszutesten, selbst mein Chef tanzt nach meiner Pfeife, warum auch immer. Mein Affärenmann ist der einzige, den ich nicht unter Kontrolle bekomme und das regt mich zwar oft auf, aber auch andererseits eben total an.

    Und als Spiel reizt es mich auch nicht, denn dann hab ich ja wieder die volle Kontrolle. Und genau das wäre es ja dann auch mit einem safe-word ??

    Ich habe mich auch schon auf entsprechenden Seiten umgesehen - ich habe dort niemanden gefunden, der wirklich dominant war und das auch noch auf niveauvolle Weise, dafür viele Möchtegern-Doms. Ich bin auch nicht die typische Subbie, der es Freude macht zu dienen. Dies gibt mir gar nichts.

    Ich weiss nicht so recht, wie ich das Thema anschneiden sollte. Ich kann ja schlecht sagen: "Hey, weisst du noch, als du mich mal fast vergewaltigt hast ? Ich hab dir zwar damals einen Vortrag gehalten, aber wenn ich ehrlich bin, hat es mich total angemacht... "

    Er würde mich dann innerhalb von 30 sec nackig machen... ohne safe-word...

    Mir fällt der Gedanke, mich von ihm zu lösen auch extrem schwer, weil ich nie auch nur ähnlichen Sex mit jemanden hatte. Es sind weder seine technischen Fähigkeiten, noch sein Körperbau, sondern einzig das Mentale zwischen uns.
     
    • # 7
    • 17.03.2014
    • Gast
    Ist das wirklich so ungewöhnlich? So ist das nunmal mit den Hormonen. Mir geht es genauso, und viele Frauen sind in der Richtung (wenn auch jeder seine eigenen Vorstellungen hat.

    Ich finde das alles ziemlich normal, und ich finde, du solltest überhaupt nichts anschneiden. Es stimmt doch zwischen euch. Also lass es sich entwickeln? So richtig verstehe ich deine Gedanken nicht, wenn ich mit jemandem ein gutes Sexualleben habe, lasse ich es laufen, und versuche nicht, es zu steuern.

    Er wird schon merken, was Ende ist, dass es dich aber auch anmacht. Wobei ich spreche mit meinen Typen eigentlich ziemlich allgemein schon darüber, worauf man steht, inwiefern man einerseits devot ist, andererseits nicht. Damit macht man sich nicht nackig. Der Mann hört interessiert zu, und hat immer noch die Freiheit, das in seiner Weise umzusetzen. Auch wird er verstehen, dass er dich nicht echt vergewaltigen kann und darf. Das wirst du schon einschätzen können. Aus der Situation, die du schilderst, werde ich nicht ganz schlau, ich glaube, ich hätte sie gar nicht als so starke Bedrängnis eingeordnet. Warum tust du das, wenn du es ncht so empfindest? Vielleicht hat er gespürt, dass es dich erregt. Mache dich lockerer und stehe zu deinem Empfinden. Ehrlichgesagt, erstmal fand ich das Thema kindisch, weil es so normal ist, diese widersprüchlichen Empfindungen zu haben. Dürften viele Frauen kennen.
     
    • # 8
    • 17.03.2014
    • Gast
    Nanu, in welchem Forum wurdest du denn beschimpft, als du von deiner Vergewaltigungsphantasie gesprochen hast ?
    Das dürfte wohl keine BDSM-Seite gewesen sein, denn in dieser 'Szene' gehört das zu den gängigsten Praktiken.
    Der etwas euphemistische Begriff, nicht ganz so deutlich, weil englisch, lautet rape.

    Sehr viele Menschen haben rape-Phantasien, Männer erregt meist die aktive Seite, Frauen die passive, genauso wie es mehr Doms als Domsen und mehr Subsen als Subs gibt.

    Solange es ein kontrolliertes Spiel bleibt, ist das auch vollkommen ok. Wirklich vergewaltigt werden will wohl keine Frau und wirklich vergewaltigen auch nur die allerwenigsten ( gestörten ) Männer.

    Ich sehe kein Problem in deiner Neigung und dass du dieses Erlebnis hast, würde mich überhaupt nicht auf die Idee bringen, dass du wirklich devot bist.
    Grob genommen zu werden erregt sicher viele Frauen.

    Mich übrigens nicht, ich bin eine Domse.
    Ich träume auch davon und lebe es auch aus, nur eben aktiv :)

    w 44
     
    • # 9
    • 17.03.2014
    • Gast
    Hier Nr. 2

    Liebe FS, wenn er Dir gefällt und wenn er Dir in seiner Art gefällt, dann sag ihm das auch und greif das Thema wieder auf. Vor allem: Du bist ein intellektueller grandliniger Mensch - was erst mal devote Phantasien blockt - und er kann damit umgehen UND ist sensibel. Du bist nicht das devote Allerweltsdummerchen sondern eine dominante Frau. Das macht es schwerer, jemanden zu finden.

    Ich denk aber, daß bevor Ihr Euch real wieder trefft, klar sein muß, was in Zukunft ablaufen wird. Schreib Deine Gedanken nieder (besser am PC und nicht handschriftlich) und schicke sie ihm, damit klar ist, welche Regeln gelten und was das Safeword ist.

    Oder Du lädst ihn zu dir ein .... Zur Strafe für das was er getan hat muß er sich von Dir fesseln lassen. Dann sagst ihm, was fakt ist. So kann er Dich nicht gleich nackig machen ...

    Vergib diese Chance nicht leichtfertig.
     
    • # 10
    • 18.03.2014
    • Gast
    Aus der S/M Szene ist ja bekannt, dass es da normalerweise eine strikte Trennung zwischen Dominanz bzw. Gewalt als sexuelle Spielart und dem (nicht sexuellen) Umgang im Alltag gibt. Das, was dich anmacht, betrachte ich als sexuelle Fantasie oder Rollenspiel. Viele Frauen haben Vergewaltigungsfantasien oder wünschen sich einen dominanten Mann im Bett. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie sich einen prügelnden Ehemann wünschen oder gern Opfer einer realen Vergewaltigung wären. Das Devote kann sich ausschließlich auf den Sex und womöglich auch nur mit einer bestimmten Person beziehen, während die selbe Frau im Alltag nicht selten sogar die Dominantere ist.
    Ich finde es wichtig, dass diese ganz klare Abgrenzung zwischen den Partnern deutlich vereinbart und auch konsequent gelebt wird. Das setzt aber sehr viel Offenheit, Toleranz und Feingefühl voraus. Ohne klar definierte Grenzen und absolutes Vertrauen kann so was schnell in die falsche Richtung gehen. Je nachdem, wie du den Mann diesbezüglich einschätzt, würde ich ihn einweihen oder auch nicht. Bei der von dir beschriebene Erfahrung, die dich so erregte, verschwimmen allerdings auch schon ein wenig die Grenzen. Nicht, dass der Mann es als Einladung betrachtet, dich respektlos zu behandeln oder gewalttätig mit dir umzugehen. Wenn der Unterschied zwischen selbstbestimmtem S/M Sex und Gewalt und Abwertung im Alltag nicht zu trennen ist, kann es gefährlich werden.
     
    • # 11
    • 18.03.2014
    • Gast
    An Nr. 10 von Nr. 9:

    Eben.

    Ich hab das im Bekanntenkreis. Beide (verheiratet) waren mit Kuschelsex glücklich, bis er eines Tages betrunken heim kam und sich sagte "heute nehme ich mein Weib richtig."

    Am Morgen danach sagte die Frau "JA - aber Du hättest mich durchaus noch etwas härter nehmen können" während er meinte, seine Frau vergewaltigt zu haben.

    Die Frau wollte es künftig nur noch heftig und er dachte hatte Angst, Schuldgefühle und traute sich nicht wirklich.

    Das Ergebnis ist klar: Trennung.
     
    • # 12
    • 19.03.2014
    • Gast
    Wenn du kein Safe Wort wünschst, was ich verstehe, da du dich dann nicht ausliefern kannst, versuchs einfach mal und lass dich gehen, es wird wahrscheinlich sehr wichtig für dich sein, deine wahre Sexualität auszuleben.
     
  3. Glückwunsch zu ihrer Selbstreflektion. Das Maß haben nicht viele Frauen.

    Devot zu sein bedeutet auch Verantwortung und Kontrolle in die Hände des
    Partners zu legen, dadurch abschalten zu können und zu genießen. So wie bei einer Flatrate.
    Sie können telefonieren ohne schlechtes "Gewissen" wegen der Kosten.

    Frauen müssen letztendlich die Verantwortung für ihre Sexualität abgeben, damit sie sie genießen können.
    (Das betreffende Areal sitzt am Thalamus im Gehirn und ist angeboren)

    Die, die das nicht können, bleiben unbefriedigt.

    Ich sags mal platt:

    Alle Frauen wollen letztendlich Alpha-Sperma für "ihre" Eizellen = sexuelle Erregtheit bei der Frau.
    (Alpha = dominantes Verhalten)

    Aber auch Beta-Qualitäten bei der Versorgung des Nachwuchses. Beides in einer Person.

    Zu viel Alpha-Qualität beim Mann: alleinerziehende Mutter, bzw. bis vor 100 Jahren der Tod.
    Der Mann hat Optionen bei Frauen und sucht sich eine Neue.

    zu viel Beta beim Mann: Langeweile und wenig sexuelle Anziehung. Die zahlreichen "auseinandergelebten" Ehen mit ein mal monatlich "Verpflichtungssex" für den Mann.

    Und das ist die sexuelle Schizophrenie der Frau. Einerseits die Tendenz den Mann zu betaisieren,
    (für Kindswohl und Versorgung) anderseits es niemals ganz zu schaffen, damit ihr Mann sexuell anziehend bleibt. (Ihr "Zwiespalt")

    Sie wünschen sich einen fremdgehenden Mann, der letztendlich doch nicht fremd geht. Schizophren.

    Wenn die Frau sexuell erregt ist, bricht sie Streit vom Zaun. "Der dritte Weltkrieg wegen der Zahnpastatube" (Männliche Leser werden jetzt nicken).

    Die Frau testet: "Ist er Alpha genug und dominiert mich, also nimmt mich sexuell?
    (Der "Streit" ist in diesem Falle nur Kanalisierung sexueller Energie)
    Oder ist er Beta und entschuldigt sich für die Zahnpastatube?"

    In beiden Fällen wird ihr sexuelles Verlangen gedämpft. Einmal durch Sex an sich. Und bei Beta-Ver-
    halten durch Abnhame des sexuellen Verlangens nach dem Beta-Mann)
     
  4. Sie haben den letzten dominanten Mann in ihrem Leben dominiert. Ihren Affärenmann.

    Von dem Mann, von dem sie dachten, er wäre absolut dominant, ist es nun doch nicht.

    Ich rate ihnen auch zum Safewort. Ich verstehe ihre Beweggründe gegen das Safe-Wort.
    Sie wollen natürliche, "reine" Dominanz ohne Rollenspiele. Der "Über-Alpha", nur der kann sie noch
    "zähmen".

    Der Alpha legt sie über das Knie und v*gelt sie durch, egal welchen Quatsch sie ihm gerade gegen den Kopf werfen.

    Sie haben zwei Fehler gemacht:

    Sie haben einmal "nein" zu viel gesagt. Letztendlich hat
    jeder gesunde Mann Hemmungen eine Frau zu vergewaltigen. Sie haben hoch gepokert und verloren.
    Ein Quäntchen zu viel Dominanz rauszukitzeln versucht und ihn letztendlich betaisiert.

    Und sie haben ihm auf neutralem Boden, also außerhalb ihrer Streit-Situation zu ihm gesagt:

    "es so nicht geht und ich ihm dann nicht mehr vertrauen kann. Er tat es auch nie wieder, im Gegenteil, er war etwas weichgespülter"

    Wie soll da der Mann das nächste Mal ihre sexuelle Fantasie ausleben ohne sich als "Vergewaltiger"
    zu fühlen. Gar nicht. Und ohne ihr Vertrauen schwebt ständig die Angst vor der Vergewaltigungsanzeige
    im Kopf. Und das nächste mal noch mehr eskalieren?

    Da können sie noch so heiß sein, das würde ich auch nicht mitmachen.

    Das Safewort rettet ihn in seinem Geiste vor der Vergewaltigungsanzeige. Nur so können sie ihren
    angerichteten Schaden minimieren.

    Oder sie suchen sich einen neuen Alpha. Aber bei dem Grad den sie anstreben, muss er schon sehr abgebrüht sein. Also schwer zu finden

    m, Psychiater
     
    • # 15
    • 19.03.2014
    • Gast
    Ihre Ausführungen mögen ja in bestimmten Fällen durchaus zutreffen. Insgesamt finde ich aber, dass Sie viel zu wenig differenzieren und unzulässig verallgemeinern. Mich hat ein Streit mit meinem Partner jedenfalls noch nicht sexuell erregt und um die angeblich so unwiderstehlichen Alpha-Männer habe ich schon von jeher einen Bogen gemacht, weil ich mich von ihnen weder sexuell noch in irgendeiner anderen Form angezogen fühle.
    Meine einzige Gewalterfahrung innerhalb einer Partnerschaft erlebte ich einmal, ich war gerade 18, mit einem fast doppelt so altem Mann. Ich gebe zu, ich war damals kurzfristig an ihm interessiert, wohl aus sexueller Neugier und auch ein bisschen Selbstbestätigung. Verliebt war ich nicht und eigentlich war er auch gar nicht wirklich mein Typ. Es passierte wohl eher, weil ich noch Liebeskummer wegen meines (sehr süßen) gleichaltrigen Ex-Freundes hatte und er mich mit seinen Komplimenten gekonnt manipulierte und einwickelte.Bei einem Auslandsurlaub zeigte er mir sein wahres Gesicht und schlug mir im Hotelzimmer auf Grund einer kleinen Unstimmigkeit (absurde unbegründete Eifersucht seinerseits) brutal ins Gesicht. Ich kann nicht behaupten, dass das bei mir in irgendeiner Form sexuelle Erregung oder gar den Wunsch nach Wiederholung ausgelöst hätte. Ganz im Gegenteil. Für mich war der Mann von dem Moment an gestorben und er hätte mich nicht mal mehr mit dem kleinen Finger berühren dürfen. Er hat sich danach auch dramatisch (teils mit Tränen) dafür entschuldigt und schien auch über einen sehr langen Zeitraum gar nicht wirklich glauben zu können, dass es für mich endgültig vorbei war. Nach seinem ganzen Verhalten zu urteilen, fand er diese dominante, gewalttätige Schiene im Umgang mit Frauen wohl auch erregend und völlig normal. Da war ich aber nicht das richtige Pendant. Wenn ich heute an ihn denke, verspüre ich ehrlich gesagt nur Ekel und Abscheu und möchte auch am liebsten verdrängen, dass ich mit ihm jemals Sex gehabt hatte. Der Gedanke daran törnt mich sexuell total ab, weshalb ich es eigentlich auch bewusst vermeide, mich daran zu erinnern.
    Also liebe Männer: Nicht ALLE Frauen stehen auf dominante Alphatiere! Bei mir konnten softe, androgyne und einfühlsame Männer schon immer wesentlich besser landen. Und dass sie sexuell für Frauen nicht interessant sind, ist totaler Quatsch! Ganz im Gegenteil. Mit ihnen hatte ich den besten Sex meines Lebens und war auch oft unsterblich verliebt.(Die "Aufzucht" der Jungen hatte ich dabei bestimmt nicht im Sinn. ich war und bin kinderlos.) Einziger Nachteil: Auch andere Frauen finden solche Männer toll und somit schläft die Konkurrenz leider nie.
     
    • # 16
    • 19.03.2014
    • Gast
    Das ist doch überhaupt kein Widerspruch. Man kann doch auf BDSM stehen, trotzdem aber einen klaren Standpunkt gegenüber realen Vergewaltigungen und Gewalt gegen Frauen vertreten. Für mich ist das sogar eine Grundvoraussetzung, um nicht Straftaten dieser Art zu rechtfertigen oder noch durch seine unbedachten Äußerungen zu fördern.

    Ein Bekannter von mir hat jahrelang in einer Haftanstalt in Wisconsin mit Sexualstraftätern gearbeitet. Er studierte damals Psychologie und wollte Profiler werden. Er hat immer wieder von den Rechtfertigungsstrategien und der völlig verdrehten Argumentation und Denkweise der Vergewaltiger berichtet. Auch nach Jahrzehnten des Einsitzens behaupten sie nach wie vor, die Frau bzw. das Kind habe es ja herausgefordert und gewollt, auch wenn sie sich äußerlich gewehrt hätte. Daran scheinen viele auch ernsthaft zu glauben. Wahrscheinlich eine Strategie, um keine Verantwortung für seine Taten übernehmen zu müssen und auch weder Reue noch Schuldgefühle zu entwickeln.

    Ich bin der Meinung, dass man sich schon der Gefahr falscher Auslegungen durch solche Tätergruppen bewusst sein sollte und daher auch bedachtsam mit derartigen Äußerungen umgehen sollte. "Vergewaltigungsfantasien" beim Sex zu haben ist eine Sache. Männern grundsätzlich das Gefühl zu geben, ein deutliches Nein bedeutet am Ende doch Ja und Frauen würden generell gerne geschlagen, belästigt und sexuell missbraucht werden, halte ich den wirklichen Opfern von Zwangsprostituituion und Sexualdelikten gegenüber für äußerst rücksichtslos Wenn sich jemand eindeutig der BDSM- Szene zuordnet und zu seinen sexuellen Präferenzen (sei es nun dominant oder devot) steht, finde ich das völlig ok. Einvernehmlichkeit und Respekt vor den Grenzen der / des anderen sollte dabei aber selbstverständlich sein.

    Was wäre, wenn ein dominanter Mann sagen würde, er stehe auf sadistische Spielchen, wäre aber nur erregt, wenn die Frau WIRKLICH leidet? Wärt ihr dann auch noch so tolerant? (Für den würde die FS als bekennende Devote nämlich auch gar nicht in Frage kommen.) An diesem Beispiel wird deutlich, dass es in dem Bereich zwingend klare Grenzen geben MUSS.

    Ihr kennt doch sicher alle den Witz, wo der angekettete Masochist bettelt: "Bitte quäle mich!" und der Sadist mit fiesem Lachen antwortet "NEIN, vergiß es!"
     
    • # 17
    • 19.03.2014
    • Gast
    Hier wird viel Gedöns um nichts gemacht. Dass der Körper bei Penetration eines voll erigierten Glieds seinerseits mit Erregung reagiert, ist ein Reflex, von der Natur so gewollt und ist ein Phänomen, das vergewaltigte Frauen psychisch enorm belasten kann, da sie sich deswegen schuldig fühlen.

    Dieser Reflex hat rein gar nichts mit einer masochistischen Neigung zu tun. Dass FS dies nicht mehr aus dem Kopf bekommt, legt für mich eher den Verdacht nahe, dass der Sex ansonsten eher nicht befriedigend und der Partner nicht so der Romeo ist. Kann es sein, dass sich die "leichte Dominanz" ohnehin eher im Kopf als im Bett abspielt?

    Vorsicht mit den Geistern, die man ruft. SM kann schnell zur schlechten Angewohnheit werden. Und wer seinem Partner nicht ehrlich sagen kann, was er denkt und will, hat sowieso den falschen.
     
  5. Sie verstehen die Definition von Alpha nicht. Und machen Werbung für Beta-Männchen, als
    Schutz vor einer weiteren Gewaltszene.

    Alpha bedeutet keine Gewalt. anzuwenden. Ein Alpha-Mann rennt genauso schnell vor einer Gefahr weg,
    wie jeder andere auch. Es wird nur Gewalt angewendet, als letztes probates Mittel, um seine Kinder oder sein Leben zu schützen, wenn eine Flucht unmöglich ist.

    Genauso wenig bedeutet Alpha hunderte Frauen zu v*geln oder Manager einer Firma zu sein.

    Ihr Ex-Freund hat Gewalt gegen Schwächere angewendet. Das ist ein sicheres Beta-Zeichen.

    Und auch sie stehen auf Dominanz. Es ist in ihrer weiblichen Hardware. Nur manche Frauen können es
    nicht zulassen.


    Davon muss man SM-Sex abgrenzen. Viele haben ein falsches Bild davon im Kopf. Es geht um Dominanz und Unterwerfung. Es ist ein Spiel für den Geist.

    Viele SM-Paare haben ausserhalb des Spiel ganz liebevolle, wertschätzende Beziehungen.
    Alle Paare betonen auch, dass es viel Verantwortung und Vertrautheit bedarf, sich auf SM einzulassen.

    Ein Teil der SM-Paare fügt sich gar keine Schmerzen zu, da geht es nur um Dominanz.
    Und die, die sich Schmerzen zufügen, wollen die ausgeschütteten Endorphine haben. Nicht ihren
    geliebten Partner "schlagen". Sex und Schmerz haben ähnliche "chemische Konstellationen".
    Und können das Gefühl beim Sex verstärken.
     
    • # 19
    • 19.03.2014
    • Gast
    Hier die FS:

    Vielen Dank für eure Beiträge, insbesondere an bigger #13 + # 14, das hat mir den ganzen Tag Denkstoff gegeben und ich muss diesen Ausführungen -leider - absolut zustimmen, sie sind einfach nur wahr und der Grund meiner Schwierigkeiten mit der Männerwelt.

    Im einzelnen:

    @ # 15

    Es tut mir sehr leid, dass du so eine Gewalterfahrung machen musstest.

    Ich denke jedoch, dass es bei mir eine völlig andere Ausgangssituation war.

    Das was du erlebt hast, ist für mich kein dominanter Mann. Im Gegenteil, das ist für mich ein schwacher, aggressiver Mann, der sich nicht unter Kontrolle hat, der zuschlägt - als Zeichen seiner eigenen Hilflosigkeit -, wenn ihm die Argumente ausgehen. Ein Mann, der sich einen junges Mädchen sucht, weil er sich dieser überlegen fühlt. statt eine Partnerin auf Augenhöhe

    Männer, die sich so aufführen, sind jene, die ich als pseudo-dominant bezeichnen würde: sich aufplustern, auf dicke Hose machen, sich mit Statussymbolen aufwerten wollen, durch physische Gewalt einschüchternd... aber innerlich ganz klein und unsicher.

    Mein Affärenmann und ich waren nicht in einer Auseinandersetzung, nicht im bösen Streit, dennoch war ich sauer und wollte ihm eben nicht seinen Willen geben oder ihn vielleicht auch ein bisschen mit Sexentzug bestrafen, das macht man ja als Frau mal gern. Ich war auch dessen bewusst, dass ich meinen Anteil an der Situation hatte, ich hab ihn sich an mir heißmachen lassen, habe es hinausgezögert-weil ich es ja selbst so lange wie möglich genießen wollte - hätte ich wirklich unter keinen Umständen gewollt, hätte ich wesentlich früher abgebrochen oder ihn an diesem Tag nicht zu mir eingeladen. Das hat er wohl auch gewusst und gemerkt.

    Das ist vielleicht etwas missverständlich angekommen. Mich erregt auch nicht der Streit um die Zahnpastatube. Aber worum geht es dabei wirklich? Es geht um Macht. Es geht darum, dass Frau dem Mann ihren Willen aufzwingen will, dass Frau meint, nur ihre Ansicht sei richtig und damit Gesetz. Und was bei der Zahnpastatube anfängt, geht über das Sitzpinkeln etc. weiter, usw. Mann lässt sich damit betaisieren, wie es so schön ausgedrückt wurde. Wenn Mann brav mitmacht, wird er zum Beta, die Frau zum Alpha, die Beziehung ist schön, die Zahnpasta nicht angetrocknet... aber Frau hat unerklärlich keine Lust mehr auf Sex mit diesem Mann.

    Kurzform: Mann spurt = sexuell uninteressant.
     
    • # 20
    • 19.03.2014
    • Gast
    Also das ist mir jetzt zu viel Beta -alpha Theorie!
    Also ehrlich!
    Ich bin bisexuell und stehe nicht auf Beta und Alpha Männer sondern auf Menschen die sexuell entwickelt sind.
    Mein Tipp: Les mal das Buch: die Psychologie sexueller Leidenschaft .
    Toll ist wer beides kann: hart und zart sein. Den Partner überrascht undogmatisch das Gefühl gibt das begehrenswerteste Wesen der Welt zu sein. Und wer will nicht das Gefühl haben, der andere will einen um jeden Preis.
    Diese " Vergewaltigung " funktioniert bei Männern genauso( vor der Arbeit kurz vorm verlassen des Hauses ... Oder nach ein Streit.. Und oh ja! Auch diese waren verwirrt weil sie es geil und toll und entwürdigend zugleich fanden. Und jetzt kommt mir nicht mit: er ist nun ein Beta !
    Diese Biologiedebatte langweilt mich!
    Homosexualität hat mir die Augen geöffnet.
    Plötzlich passt das konstruierte Thema von Weibchen und Männchen nicht mehr !
    Liebe Fragestellerin, lebe es aus.. Bleib neugierig auch diese Phantasie wird noch durch neue anregendere abgelöst werden.
     
    • # 21
    • 20.03.2014
    • Gast
    Hier Nr. 2 = 9

    Liebe FS - was ist denn nun Dein Weg ? Suchst Du Dir einen andern richtig dominanten Mann oder probierst es mit Deinem Affairenmann nochmal - ggf. mit dem oben vorgeschlagenen "Fesselspiel" ? Wie alt bist eigentlich ?

    Wenn er richtig dominant ist so wie Du es beschreibst, sollte er Deine "Strafe" akzeptieren können, heißt es doch "wer dominant ist muß auch devot sein können". Und Du beschreibst ja das Wechselspiel zwischen dominanten und devotem Part so schön. Das "Fesselspiel" wär nur eine andere Art davon.
     
  6. Ein Beleg dafür, daß man nur auf das Verhalten eines Menschen (insbesondere bei Frauen) achten sollte und nie auf die netten Worte aus ihren Mündern.

    Männer werden dadurch regelmäßig verwirrt. Sie selbst werden dazu sozialisiert immer die Wahrheit zu sagen (Ein Mann ein Wort), also nehmen sie das gleiche für Frauen an und wundern sich dann "was will eigentlich eine Frau".


    Zitat von davor:

    "Mich hat ein Streit mit meinem Partner jedenfalls noch nie sexuell erregt"

    Der Streit erregt sie auch nicht sexuell. Sie dürfen auch ganz normal mit ihrem Partner streiten.
    Wenn er im Casino ihr Haushaltsgeld verzockt, während sie mit zwei Säuglingen zu Hause sitzen,
    dürfen sie gerne den 3.Weltkrieg entfachen. Das ist dann adäquat. Da kriegen sie von mir als Mann
    Rückendeckung. Da sind sie in keinster Weise erregt.

    Andersrum wird ein Schuh draus. Sexuelle Erregung läßt sie streiten
    Das bleibt in ihrem Unterbewußtsein verborgen. Das hat die Natur genial gemacht.
    Wenn nicht mal die Frau weiß, das sie ihren Mann auf Alpha-Qualitäten testet, wie soll es dann erst
    der Mann wissen. Also kriegt die Frau natürliche Testergebnisse und keine einstudierten
    Alpha-Schauspieler. Immerhin geht es um ihre "Eizellen" (= Sex)

    Es geht um den "aus einer Mücke einen Elefanten machen"-Streit. Sie kommen freudestrahlend nach Hause und dann bricht der 3. Weltkrieg wegen der Zahnpastatube los.Das ist inadäquat


    Die Vanilla-Variante (also nicht SM-Variante) ist der Versöhnungssex. Viele Männer können nicht eskalieren. Aber wenn sie im 3.Weltkrieg zwar nicht eskalieren, aber sich als Mann behaupten und der Frau ordentlich kontra geben, läßt sie sie an ihre Eizellen (Sex). Der Mann hat sich ihrer würdig erwiesen.
     
    • # 23
    • 20.03.2014
    • Gast
    Genau so ist es.
    Nach einem Streit hat man so oft den besten Sex, da sich dann der Ur-Instinkt, die klassischste Rollenverteilung aufs deutlichste zeigt. Fast keiner - Mann oder Frau - geben das gern leichtfertig zu.

    FS, du tickst absolut normal! Das ist nicht mal sonderlich schräg. Ihr harmoniert sexuell sehr gut und wenn er dazu Gespür hat, hat er gefühlt dass es dir gefiel.
    (Darüber zu) Reden ist langweilig - es pass(ier)t, oder nicht. Ihr habt den ersten Schritt dazu gemacht.
    w38
     
    • # 24
    • 20.03.2014
    • Gast
    Das sind aber abstruse Ideen, in der sich mit Sicherheit nur ein überschaubarer Teil der Frauen (und Männer!) wiederfinden. Ich jedenfalls nicht. Mich törnt Streit ab und wirkt alles andere als wie ein Aphrodisiaka. Man kann doch nicht versuchen, die Realität der Theorie anzupassen. Was bei einzelnen Menschen so funktioniert, kann doch nicht dogmatisch zur allgemeingültigen und einzigen Wahrheit erklärt werden. Wenn die Sexualität bei allen Menschen nach dem gleichen einfachen Mechanismus funktionieren würde, gäbe es bestimmt nicht so viele unmfreiwillige Singles. Wir sind doch keine Maschinen, bei denen der gleiche Schalter immer zu der gleichen Reaktion führt.
     
    • # 25
    • 21.03.2014
    • Gast
    Der "beste Sex nach einem Streit", wie hier beschrieben, entsteht meiner Erfahrung nach ausschließlich in Partnerschaften, wo der Mann keine große Libido und im Grunde Angst vor Sex/Frauen hat. Er provoziert einen Streit, der eskaliert bis die Frau weint. Nur, wenn sie sich unterwirft, spürt er Erregung und ist potent. Sie wiederum reagiert mit den oben genannten körperlichen Folgen.

    Es ist eine sehr vertrackte, süchtigmachende Nummer, aus der man schwer wieder herausfindet. Ich will solchen Sex jedenfalls nicht mehr. Sehr viel befriedigender in jeder Hinsicht ist es, mit einem Mann zu schlafen, der die ganze Unterwerfungs/Überlegenheitsnummer nicht braucht und keine Angst vor Frauen hat.
     
    • # 26
    • 29.03.2014
    • Gast
    Das ist die Angst vor der Büchse der Pandora. Wenn du es nicht ausprobierst, wirst du dir ewig den Vorwurf machen, etwas versäumt zu haben.

    So schlimm wird es nicht werden. Dein Bekannter ist doch wohl auch ein besonnener Mann und wird dich und auch sich selbst nicht unglücklich machen wollen. Was du beschrieben hast, ist wirklich noch "im Rahmen". Und SM-"Sachen" - bei denen ist nicht nur um einen GV geht, der "ein wenig" erzwungen ist -, gibt es mittlerweile so viele in Deutschland, da finde ich deine Besorgnis ein wenig übertrieben.

    m 51
     
    • # 27
    • 30.03.2014
    • Gast
    Es ist doch sehr einfach: Dominanz und Unterwerfung kann ein prickelndes Spiel sein und darf das auch sein.
    Entscheidend ist, ob der Mann erkennen kann, wo das Spiel endet.
    Und das kann er doch ganz offensichtlich.
    Das schlimmste ist, wenn Frauen mit Sub-Phantasien an echte Sadisten geraten - da ist wirklich sofortiger absoluter Rückzug angesagt.
    Sadismus und Dominanz sind so weit voneinander entfernt wie Mond und Sonne.
    Leider wird es manchmal verwechselt.
    Im gegenständlichen Fall sehe ich keinerlei Anzeichen für etwas Gefährliches.
    Aber natürlich ist es gut sich auszusprechen und Abmachungen zu treffen.
    Wenn sehr viel Respekt und Vertrauen die Beziehung krönen, ist aber nicht einmal das nötig - ich selbst hatte ganz große Freude in einer Beziehung, wo ich mich mit meinen Phantasien nicht zurückhalten mußte, weil sie von meinem Freund geteilt wurden und wir beide sehr achtsam waren.
     
    • # 28
    • 05.04.2014
    • Gast
    Sorry aber sind denn echt alle der Meinung die Phantasie der FS hat 'was mit Vergewaltigung zu tun? Streiten ist emotional und wenn man davon Lust bekommt auf noch emotionaleres ist es doch nicht schlimm, nach dem Sex ist man wenigstens die Energie los, die einen vorher so wütend gemacht hat...ich würde ihm einfach sagen: hör mal damals bei dem Streit, ich fands toll, hat mich total angemacht...aber weil mir eingetrichtert wurde, ich habe als Frau nur auf Kuscheln zu stehen, habe ich mich offiziell empört gezeigt, statt Dir nachzugeben. Was ist schlimm daran, 30 sec später im Bett zu landen... Ist doch was man will. Also irgendwie finde ich es ist eine der besten Arten einen Streit zu beenden. Besser als irgendwann die Tür zuzuknallen, zu schweigen. Danach weiß man meist nicht mehr wieso man sauer war oder man kann beim Kuscheln danach vernünftig reden. Mit Vergewaltigung hat das irgendwie nichts zu tun für mich...(Kopfschütteln)

    Viel Spaß, w30
     

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