1. Ehrlich gesagt verwundert mich diese Frage. Sie gehört zu meinen besten Freunden. Mit meinen Freunden (egal ob männlich oder weiblich) gehe ich u.a. zu zweit Abendessen oder mal ins Kino. Das habe ich auch mit ihr gemacht, als wir beide noch Singles waren und auch dann als ich selbst in einer Beziehung war. Warum sollte ich auf die Pflege der Freundschaft verzichten, weil sie (oder ich) in Beziehung ist? Meine damalige Partnerin hatte damals kein Problem damit. Einen rationalen Grund scheint es also nicht zu geben, warum man Freundschaften in Beziehungen beenden sollte. Es gab in den knapp 3 Jahren, in der sie in der Beziehung ist, auch keinen Stress. Erst dieses Jahr ist es für ihren Partner wohl ein Problem.

    Ich sehe auch nicht, dass jemand auf Sex aus ist, wenn man alleine was unternimmt oder mit einem Freund.

    Lustig finde ich übrigens die Frage, warum ich mir nicht eine Freundin/Partnerin suche. Es geht um Freundschaften. Gut, vielleicht gibt es Leute, die tatsächlich meinen, dass man in einer Beziehung keine Freundschaften mehr braucht. Ich gehöre zumindest nicht in diese Fraktion. Für mich bedeuten Freundschaften Lebensqualität und auch Lebenssinn. Unabhängig davon, dass eine Partnerin für mich die Nummer 1 im Leben ist. Das heißt aber nicht, jede freie Minute mit ihr zu verbringen oder zu einer Person zu verschmelzen. Die gute Mischung macht es zwischen Nähe und Distanz. Meine Meinung zumindest.
     
  2. Ok, nach deinen jetztigen Schilderungen hast du versucht ihn mit einzubeziehen, aber er will nicht. D.h. er wird nicht ausgeschlossen, mag sich aber auch nicht beteiligen.
    Und dass man sich nun einmauern soll, wenn man in Beziehung ist, sehe ich nicht so. Ich fürchte aber, da kannst du nicht viel machen, weil das letztlich ein Thema zwischen den beiden ist.
    Ich würde der Freundin signalisieren, dass deine Tür offen ist und ihr Partner auch herzlich eingeladen ist, aber von dir aus nicht unbedingt Treffen initieren.
    Er klingt einfach grundsätzlich eifersüchtig oder was auch immer.
     
  3. Ganz einfach, in eine Beziehung hat man sich nicht einzumischen, nur die beiden regeln das, nicht die 3. Person. Man sollte dies respektieren und akzeptieren und nicht denken, was man selber gut findet, das sollen andere auch gut finden, und was man selber nicht gut findet, das sollen andere auch nicht gut finden! Damit dürfte das Problem gelöst sein.
     
  4. Exakt formuliert.
    Inzwischen achte ich da sehr darauf - ich gehöre auch zu der Fraktion, die Freundschaften generell pflegt. Ob weiblich / männlich, heterosexuell oder homosexuell. Mit meinem besten Freund lief mal was, und dann würde es zu einer Freundschaft, es reichte einfach nicht für mehr. So ist es gut.

    @Neugieriger, Du kannst nur anbieten, da sein, wenn es geht und ansonsten ist es IHR Thema. Es ist schade.
    Aber achte für Dich darauf, wenn Du mal eine potentielle Partnerin kennen lernst.

    Ich verschwinde fluchtartig, wenn ich Anzeichen von Eifersucht merke, und ich erwarte, dass Freundschaften akzeptiert werden, ohne Diskussion.

    Ich kenne übrigens einige Frauen, die ihre bisexuelle Seite erst spät entdeckten, und nach der heterosexuellen Partnerschaft / Ehe heute mit einer Frau verpartnert sind.
    Verblüffend harmonische Partnerschaften.
    Dies zum Thema Gefahr durch andersgeschlechtliche Freunde.

    W,49
     
  5. Wenn man an italienische oder französische Männer und ihre Freundinen denken würde, kämekeiner auf Idee , an eine platonische zu denken. Ich habe noch keinen Mann erlebt,der nur mein Kumpel sein wollte, obwohl ich weder bussele noch irgendwie meine weibliche Seite zeige. Mit Exen befreundet zu sein?? Da schwingt doch immer eine sexuelle Komponente mit, wenn Frau nichts mehr will, bedeutet das nicht unbedingt dasselbe für den Mann. Hat man sowenig soziale Kompetenzen, dass man keine gleichgeschlechtliche Freunde gewinnen kann? In der Regel ist es so, dass Frauenkumpel sehr viele weibliche Anteile hat oder/und permanent mit irgendeiner rummacht. Männerkumpeline hat viele männliche Anteile und wird nicht als Frau wahrgenommen und/oder hat genauso viel am Rumlaufen. Ich beobachte sehr gern die Menschen und habe festgestellt, dass in" normaler" Konstellation Männer und Frauen " unter sich" bleiben und es ist immer was dran ist, wenn es nicht der Fall ist. Der beste Freund oder Freundin soll eigener Partner sein, der ist aber in der Regel nur Bettgefährte, da man emotionale(re) Verbindung zu den Freunden hat. Schaut euch um- die mit vielen Freunden führen meistens keine lange Beziehungen.
    P.S. Partner soll nicht Nr.1 sein,das impliziert, dass es auch Nr.2,3 gibt. Partner ist immer ausser Konkurenz, alles andere führt zu Trennung.
    Nachdem die FS nachgereicht hat, finde ich, dass sowohl sie als auch ihr Partner sich komisch verhalten.
     
  6. Ich denke, bei Deinem aktuellen "Problemfall" ist Deine Sicht nicht wichtig. Wenn der Partner Deiner Freundin ein Problem damit hat, ist es egal, wie Du mit Eifersucht umgehst.

    Sieht so aus, als würden andere Menschen sich anders verhalten als Du. Ich finde die konkrete Umsetzung von Küchen auch interessanter als das Geschwätz vom Verkäufer in der Möbelausstellung, die praktische Erfahrung mit verschiedenen Elementen wertvoller als den Verkaufsprospekt.

    Letztlich steht bei dir das dahinter, was auch bei einigen anderen hierr das Problem ist: Unverständnis für gegengeschlechtliche Freundschaften. Ich denke auch, es gibt da einfach zwei Lager und man sollte die Bedeutung nicht unterschätzen.
     
  7. Ich fürchte auch, dass bei Euch die zwei Welten aufeinander treffen.
    Nur Freundschaft möglich oder nicht...

    Ihn miteinzuladen hast Du getan und damit ist Dein Part erfüllt.

    Ich bin auch mit Männern nur befreundet, mit einem seit über 30Jahren.
    Letztendlich hat es mal super geklappt und mal nicht.
    In dem Fall abhängig von seinen Partnerinnen.

    Was sich mir nicht erschließt, warum Du...stellvertretend für alle guten Freunde verantwortlich gemacht wirst, wenn ihr etwas unternehmt und was.

    Die Verantwortung liegt für mich bei den jeweiligen Paaren.

    Ich habe sogar mal einen Anruf bekommen, ich solle doch bitte sofort den Kontakt und die Freundschaft zu meinem besten Freund beenden.

    Wieso ich? Mein Partner hatte damit kein Problem und natürlich sind wir nicht mit Übernachtung irgendwo hingefahren.
    Habe ich auch ruhig gesagt: ich habe keinen Grund diese Freundschaft zu kündigen. Ich würde akzeptieren, wenn er das aufgrund seiner Beziehung tut aber auch sofort wieder Kaffee trinken, wenn er es wünscht..

    Das ist nicht die Aufgabe des befreundeten Dritten.
    Auch nicht ob Küche gucken oder Kino angemessen sind.
    Die Grenzen verhandeln nur die Paare. .

    Meist, so meine Erfahrung...nimmt erstmal der zwischen den Stühlen, Rücksicht auf seinen Partner.
    Erstmal...
    Denn wenn die Sichtweisen unterschiedlich sind, gibt es immer wieder Konflikte und nicht nur wegen einer Freundschaft.
     

  8. Das sieht wie du ja selber geschrieben hast jeder anderes.

    Ich bin eigentlich kein sehr eifersüchtiger Mann.

    Aber bei besten freund klingeln bei mir immer die alarmglocken . Egal ob mann-frau oder frau-mann. Vor allem wenn da im vorfeld schon mal mehr war wie z.b Sex oder Beziehung etc .

    Ich würde es meiner Partnerin nicht direkt verbieten aber die Sache genau im Augen behalten .Und ggf. eingreifen

    Kenne aus dem Bekannten Kreis leider selber zwei Fälle wo der/die beste freund/in plötzlich was miteinander laufen hatten.

    Ich gehöre aber auch nicht zu den Leuten die mit ihren ex-Partnern einen auf lass uns Freunde etc bleiben Blödsinn abziehen.

    So bald die Trennung durch ist ,werd von meiner seite jeglicher Kontakt abgebrochen.


    Zum Threadsteller ich kann denn Partner deiner besten Freundin verstehen. Da hier euch ja Scheinbar relativ oft trefft und du anscheinend meistens nur sie alleine einlädst würde ich als Partner auch mal langsam hellhörig werden .

    Aber Regeln muss das deine beste Freundin und deren Partner ganz allein.

    Sich da einzumischen steht dir nicht zu und macht die Sache meistens noch schlimmer
     
  9. Von meinen 5 engsten Freunden
    sind 4 Männer, einer davon ist vorletztes Jahr leider plötzlich verstorben.
    Alle bis auf einen sind verpartnert, zwei der Partnerinnen waren ab und an eifersüchtig, deshalb bin ich dazu übergegangen, sie explizit und persönlich einzuladen, wenn wieder mal ein Fest mit Freunden ansteht, und sage ihnen, wie gerne ich sie wieder einmal sehen würde. Seither ist es recht entspannt.
    Ansonsten treffe ich mich allein mit meinen Freunden und niemals ist mit einem von ihnen etwas gelaufen, all die Jahrzehnte, die wir uns kennen, nicht.

    Ein Freund lehrt an einer US-Uni und wohnt jeden Sommer bei mir. Und ja, wir schlafen wie Brüderchen und Schwesterchen im Doppelbett, quatschen, lachen und sind immer irgendwie in Skikurs-Stimmung. Er kocht und wenn ich am Abend heimkomme, essen wir gemeinsam. Wir treffen seine Familie zum Grillen, alte Freunde und haben alljährlich eine sehr feine Zeit zusammen.
    Mein Freund, mit dem ich jetzt ein Jahr zusammen bin, möchte ihn sehr gerne kennenlernen, weil er ihn aufgrund meiner Erzählungen jetzt schon schätzt. Ihn würde es nicht stören, wenn mein alter Freund weiterhin bei mir wohnt - dann wären wir eben zu dritt hier. Und auch mein Partner hat 3 gute Freundinnen, die ich kenne und mag. So what?

    Mir kommt gerade die Idee, dass du, lieber FS, den Freund deiner Freundin mal anrufst, eventuell mit ihm allein auf ein Bier gehst und ihm explizit sagst, dass die Freundschaft mit seiner Partnerin rein platonisch ist, war und sein wird. Und dass du dich freuen würdest, wenn er öfter dabei wäre.
    Vielleicht hilft das.
    Mir gefallen deine Ausführungen zu Freundschaften jedenfalls sehr gut.
     
  10. Wobei ich da die Frage nochmal wiederholen würde, was bisexuelle Menschen machen sollen. Gar keine Freunde haben? Und homosexuelle Menschen dann nur vom anderen Geschlecht? Aber die vom anderen Geschlecht könnten ja trotzdem an demjenigen interessiert sein, wenn sie heterosexuell sind...? Das konnte mir bisher noch niemand der "Freundschaft zwischen den Geschlechtern geht nicht"-Fraktion schlüssig erklären.

    Lieber FS, ich denke, mehr machen wirst du nicht können. Aber wie du hier siehst, sind die Seiten wohl oft unversöhnlich, und wenn der neue Freund zu der Gruppe gehört, die an Freundschaften trotz der offensichtlich bei anderen durchaus gelebten Freundschaften zwischen zwei Geschlechtern nicht glauben kann, nehme ich auch an, entweder wird der Kontakt zur Freundin weniger oder irgendwann ist da eh wieder Schluss bei den beiden, wenn es derjenige da immer eifersüchtig reagiert. Weil sowas in einer Beziehung sehr nervt, wenn beide unterschiedlich denken.
     
    • # 40
    • 16.01.2019
    • Roby
    Hallo Neugieriger,
    das hört sich ja schon anders an - wenn der Partner nicht mitgehen will, dann ist das allerdings eine Sache deiner Freundin das zu klären. Entweder Sie kommt alleine oder eben nicht.
    Grundsätzlich finde ich die unterschiedlichen Sichtweisen bezüglich Mann-Frau-Freundschaften interessant.
    Ich vertraue meinem Installateur - trotzdem lasse ich nicht einfach meinen Geldbeutel vor Ihm liegen. Und so verfahre ich auch in meiner Partnerschaft. Vertrauen mit Gartenzaun.
    Glaubt mir, liebe Damen, viele Eurer männlichen Freundschaften hätten durchaus weitere Interessen. Kann man auch, bei Bedarf, hier im Forum nachlesen ("Ich bin Ihr so ein guter Freund - wieso bemerkt Sie nicht was sie an mir hätte" ist gefühlt jede 5. Frage). Geht auch andersrum: Als ich geheiratet habe, ist plötzlich ein Großteil meiner weiblichen (Single-)"Freunde" verschwunden - schau an!

    m/46
     
  11. Die Antworten auf meinen Post untermauern meine Worte. Entweder denkt man sich nichts dabei und findet das ganz normal oder eben die Welt geht unter und man muss anderen Menschen mit anderen Ansichten merkwürdige Dinge unterstellen @realwoman . Ich habe übrigens gerne eine so schlechte Sozialkompetenz dass ich keine weiblichen Freunde habe, angeblich, das kommt aber daher, dass es Frauen gibt, die meinen, dass Ihre Meinung die einzig wahre ist. Da kann ich dann nicht so mit, ich bin eher ein Kerl, das steht fest.
     
  12. Ich finde die Frage merkwürdig. Darf man nur dann Freunde vom anderen Geschlecht haben, wenn man keine beim eigenen Geschlecht findet? Auch mit dem was davor gesagt wurde, kann ich wenig anfangen. Das klingt für mich so, als wenn zwischen Mann und Frau als soziale Verbindungen nur Affären, ONS und Paarbeziehungen denkbar sind, sonst nichts. In der Tat eine recht sexistische Sichtweise, wie ich finde.

    Wie sieht das dann konkret aus? Und was erhoffst Du Dir von diesem Eingreifen? Ich habe da ein bissel die Vorstellung, dass es dann nach dem Motto abläuft "wenn Du nicht das tust, was ich will, mache ich Dir so viel Stress, dass Du keine Lust mehr auf die Freundschaft hast". Was ist es denn konkret, was die Alarmglocken bimmeln lässt, wenn es nicht Eifersucht ist? Das würde ich mal hinterfragen. Im übrigen, ich finde es nicht schlimm, wenn jemand sagt "ich bin eifersüchtig". Das wäre dann ein ehrliches Statement und alle Beteiligten wissen dann, woran sie sind.

    Okay, das kommt bestimmt bei der Gelegenheit noch öfters vor. Nur schützt man sich davor, in dem man seinem Partner vorschreibt, mit welchen Freunden er oder sie sich treffen darf? Die Gelegenheiten zum Fremdgehen gibt es überall. Es sei denn, man würde den Partner sozial völlig isolieren und jeglichen Kontakt mit anderen Menschen unterbinden. Es gibt in dem Punkt, wie ich selbst im Leben schon festgestellt habe, keine absolute Sicherheit. Man kann da seinem Partner nur vertrauen, oder sollte es lassen, wenn man zu sehr Angst davor hat, verlassen zu werden.
     
  13. Eigentlich ganz einfach ......
    ER fühlt sich ein wenig ausgeschlossen und unsicher.
    DU kannst die Küche nicht einfach in den Kofferraum packen und zu den beiden damit fahren
    SIE will dich besuchen und die Küche anschauen
    DU SIE - ihr wollt euch ab und zu mal treffen, nicht immer bei dir.

    Lösung
    Du lädst beide per mail zur Besichtigung und gemeinsamem Kochen in der neuen Küche ein. Natürlich wird anschliessend gespeist. Wichtig ist: BEIDE einladen. Dann sieht er, dass DU IHN akzeptierst und du bist kein Grund zur Eifersucht mehr.

    Wäre doch eine Idee .....
     
  14. Meine Meinung ist nicht die einzig wahre.Du kannst befreundet sein,mit wem du willst. Nur reagieren die meisten allergisch auf anders geschlechtliche Freunde, Männer übrigens häufiger als Frauen- warum wohl? Weil sie wissen,wie Männer ticken. Es gibt unzählige Studien, dass die Männer mit ihren Kumpeline Sex haben würden, nur trauen sie sich bloß nicht oder fürchten, dass die Freundschaft kaputt geht. Interessanterweise ist das nie eine graue Maus,sondern immer mindestens gut aussehende Kumpeline. Vielleicht bin ich schräger Vogel,nur weiss ich, wie das ist,sich richtig auf jemanden einzulassen- man muss mir keine Vorschriften machen, ich habe von allein das Bedürfnis,meinem Partner loyal zu sein und mit IHM befreundet zu sein, alles andere wird nebensächlich.
     
  15. Man könnte auch einfach stehen lassen, dass es dazu unterschiedlichen Ansichten gibt statt sowas süffisant zu unterstellen. Ich kenne viele Männer und die haben viele weibliche Freunde - UND eine tolle Freundin. Und davor eine andere tolle Freundin. Es wäre höchst seltsam, wenn sie von allen weiblichen Freunden was wollen... die können eben gut mit Frauen reden, sich austauschen, unterhalten - aber das verstehen eben manche nicht.
    Für mich käme kein Partner infrage, der mit meinen männlichen Freunden nicht klarkommt und ich schenke dafür auch ihm echtes Vertrauen ohne Gartenzaun. Wenn man Fremdgehen will, kann man das immer und überall und in meinem Freundeskreis sind die Leute nie mit Freunden fremdgegangen, sondern mit Kollegen oder neuen Leuten, oder Exen. Und ich wurde ebenfalls schon betrogen mit selbigen, da hätte es also nicht geholfen, Freundschaften zu verbieten. Überraschung.
     
  16. Der Unterschied dürfte sein, dass Deine Partnerin kein willenloses Objekt wie ein Geldbeutel ist, sondern nur sie alleine entscheidet, ob sie mit dem "Installateur" mitgeht oder nicht. Und wenn Du um Deine Partnerin einen Gartenzaum bauen musst, damit sie nicht verschwindet, dann sagt das auch einiges aus.
     
  17. Hi Neugieriger,

    deine Freundin ist zur Zeit mit einem Mann liiert, der etwas dagegen hat, dass sie männliche Freundschaften pflegt.

    Das müssen die Beiden nun unter sich klären, resp. deine Freundin muss ihrem Partner verständlich machen, wie sie sich dir gegenüber verhalten will. Kommt sie seinem Wunsch nach dich nicht mehr zu treffen und er will dich ebenfalls nicht sehen, wirst du das wohl akzeptieren müssen.

    Einseitige Einschränkungen in einer Partnerschaft bewirken allerdings selten was Gutes. Vielleicht ist deine Freundin ja bald wieder solo oder mit einem Mann zusammen, der kein Problem mit dir hat, und dann steht euren Treffen nichts mehr im Wege.

    BUT:

    Selbst wenn du lediglich platonische Absichten hast, liegt der Ball jetzt nicht mehr in deinem Spielfeld.
     
  18. Lieber Neugieriger,
    kann es sein, dass evtl. hier der Hund begraben liegt:
    Er hat lange euren Kontakt hingenommen. Zähneknirschend zwar, aber immerhin. Evtl. möchte er sehr wohl den nächsten Beziehungsschritt gehen und mit ihr zusammenziehen, sie jedoch nicht? Womöglich hat er dadurch das Gefühl, er ist es nicht für sie? Dass du als ihr Vertrauter für ihn zunehmend zum Problem wirst, halte ich vor diesem Hintergrund (sofern zutreffend) für verständlich.

    Grundsätzlich würde ich auch sagen, sie soll ihn einfach mitbringen zur Küchenbesichtigung. Und du bringst am besten noch deine Tanzpartnerin mit. ;-) Mehr kannst du m.E. nicht tun. Alles andere müssen die beiden auskaspern.

    Alles Gute!
    W50
     
  19. Was ich an dern ganzen Sache nicht verstehe. Der Partner der Freundin wusste doch schon bei der Beziehungsanbahnung vom Kumpel Bescheid. @Neugierger war zuerst da. Nun dann hätte er sich überlegen können, ob er das möchte. Ich verstehe nicht, warum die Männer dann im Nachhinein Theater machen.

    Der Partner versucht dann im Prinzip die Freundin zu ändern, ihr Verbote zu erteilen...etc. er wird an allem herummäkeln was ihm nicht passt.

    Es gibt hier ja zwei Fraktionen. Für mich käme tendenziell kein Partner in Frage, der viele Frauenfreundschaften pflegt. Ich habe das schon erlebt und möchte das nicht mehr. Dann schaue ich aber auch, dass ich denjenigen auch nicht als Partner in Erwägung ziehe, bevor ich mit ihm zusammenkomme.
     
  20. ...vielleicht liegt es daran? Es geht da ja nicht um die gemeinsame Küche Deiner Freundin und ihres Partners. Es geht um ihre eigene Küche in ihrer eigenen Wohnung. Da fühlt er sich nicht dazugehörig oder gar ausgeschlossen. Er stellt sich vor, die beiden stehen nun in seiner neuen Küche und bequatschen ihre eigene Küche. Was mauscheln die beiden noch so? Ist irrational, verstehe ich.
    Grundsätzlich finde ich aber auch, das zu regeln ist die Angelegenheit des Paares. er hat ja seine schlechten erfahrungen gesammelt.
    Und @Neugieriger , eine wirklich gute Freundschaft hält eine vorübergehende Funkstille aus, ganz sicher. Versuche Dich doch auch mal in seine Situation hineinzuversetzen.
     
  21. Die Sichtweise ist hier im Forum bei manchen Frauen verbreitet. Es gibt eben auch Frauen, die haben bei einem Date oder anderer Gelegenheit nichts als Sex im Kopf und bei denen ist eben eine Freundschaft ohne Sex undenkbar. Selbst erlebt, mehrfach. Ich finde auch das als Sichtweise in Ordnung. Aber es ist natürlich unsinnig, das dann als allgemeine Weisheit zu verkünden.

    Kann ich nicht nachvollziehen. Du würdest akzeptieren, dass ein Freund von Dir Deine Partner aussucht? Meine Freundinnen äußern sich dazu, wenn ich sie frage, sonst halten sie sich zurück. Sonst wären sie nicht (mehr) meine Freundinnen. Er macht auch kein "Theater". Er sieht eine Freundschaft schlicht losgelöst von einer Beziehung und wundert sich, gerade weil er ja nicht "vorher" den eifersüchtigen Freund gibt. Er war auch nicht "zuerst" da. Er ist auf einer ganz anderen Ebene da.

    Und im nächsten Satz beschwerst Du Dich dann über Männer, die Frauen ändern? Was denn nun? Der "Freund" soll reinreden, der Partner nicht? Das kann verstehen, wer will, ich nicht.
     
  22. Vielleicht verstehen wir was unterschiedliches unter Freundschaft. Was genau stellst du dir vor? Zusammen Freizeit verbringen, vertrauliche Gespräche haben ? Dafür habe ich meinen Partner. Habe ich mit ihm Zoff, rede ich mit ihm und nicht mit der dritten Person, höchstens mit der besten Freundin, aber doch nicht mit dem anderem Mann! Das Leben ist heute schon so genug getaktet, oft reicht nicht mal Zeit für den eigenen Partner und dieses ganze"wir sind alle Freunde" illoyaler Mist. Wie gesagt, jeder nach seiner Facon, nur guckt dann hinterher nicht böse überrascht.
     
  23. Selbst wenn es so ist, das ist völlig bedeutungslos, wenn die Frau nicht will. Da kann man sich Hundert Mal vorstellen, wie man die Kumpeline vernascht, es wird nie stattfinden, wenn sie darauf keine Lust hat. Also wo liegt das Problem?

    Zum Thema Freundschaften, neben den gemeinsamen Erlebnissen und Gesprächen ist es auch die emotionale Bindung, dass es einen nicht kalt lässt, wie es dem anderen geht. Man unterstützt sich auch (im Idealfall). So sehe ich kurz gesagt Freundschaften, wo das Geschlecht, Alter und ein paar andere Dinge für mich eine eher untergeordnete Rolle spielt. Und sie halten meist länger als Beziehungen. Man verbringt mit Freunden aber auch deutlich weniger Zeit als mit einem Lebenspartner, die Verbindung ist auch loser als bei einer Beziehung, finde ich. Wenn Du das alles schon in Deiner Beziehung hast, dann ist es doch gut. Es gibt Menschen, die brauchen nur eine einzige Person um sich herum und andere bauen sich ein kleines Netzwerk auf. Beides ist doch okay, oder?

    @HeidiBerlin, ich muss ehrlich sagen, dass ich gar nicht so genau weiß, ob er gerne mit ihr in nächster Zeit zusammenziehen möchte (er hat ja eine große eigene Wohnung, also wenn würde sie zu ihm). Aber sie möchte zur Zeit nicht, wegen der Arbeit und weil sie viel nach ihren Eltern schaut, denen es gesundheitlich nicht immer gut geht. Kann sein, dass es da einen Konflikt gibt, kann aber auch sein, dass es beiden entgegenkommt (viele Menschen wollen nach einer langen Ehe nicht unbedingt mit dem nächsten Partner zusammenwohnen). Ja, das sollen die unter sich ausmachen.
     
  24. Ich sehe es wie @irina_85 ...
    Wer mich kennengelernt, lernt mich mit männlichen Freunden kennen.
    Die gibt es schon und damit sollte doch klar sein, zu welcher Fraktion ich gehöre.

    Ist es dann fair, mir das später in der Beziehung austreiben zu wollen, was doch zu Anfang ok war?
    Und hab ich mich nicht in einen Mann verliebt, der offensichtlich zu meiner Fraktion gehört.
    Jemand der sofort sagt: Du triffst keine männlichen Freunde mehr....den hätte ich doch nicht genommen.

    Bekommt Mann mit der Zeit Probleme, dann Frage ich warum.
    Vielleicht weil ich wenig Zeit für ihn habe
    Vielleicht weil der gute Freund, sich anders = interessiert verhält.
    Vielleicht weil ich ihm weniger Aufmerksamkeit gebe, wenn wir zusammen sind.

    Kann ich akzeptieren und auch dran arbeiten
    Meinem Partner seinen Wert geben.

    Ich kann mich streiten, Kompromisse suchen etc.
    Und mich trennen, wenn ich feststelle dass er von mir verlangt die Fraktion zu wechseln
    Er eben nicht der ist, den er mir präsentiert hat.

    Mein guter Freund, hat da nichts zu tun!
     
  25. 6 mal in einem Jahr ist wirklich nicht oft!
    Ich halte nichts davon dass ich Freundschaften wegen einer Beziehung aufgebe aber manchmal muss man Rücksicht nehmen.
    Warum lädst du sie nicht beide ein? Mache ich immer wenn ich sehe das meine Freunde ernsthafte Beziehungen haben.
    Ich freu mich ja für sie und will nicht als Belastung gesehen werden sondern als Bereicherung!
     
  26. Jede*r nach seiner Façon, aber mit dieser Haltung sich dann auch nicht beschweren, wenn man in Singlezeiten dann ohne Freunde da steht.

    Ich bin dankbar für meine Bekannte / Freunde - weiblich / männlich , und wenn es einen Partner gäbe, würde er seinen Raum schon bekommen.
    Und Loyalität ist eine Haltung. Gegenüber Partner, Familie UND Freunden.
    Aber, eben jedem seins.
    Warum greifst Du, realwoman, Menschen mit gegenschlechlechtlichen Freunden an? Kann Dir doch egal sein. Jeder nach seiner Façon....

    Ach, und es entwickelt sich gerade bei mir eine Freundschaft (platonisch) zu einer tollen Frau, verpartnert - mit einer Frau.
    Was soll hier die Partnerin sagen?
    Ich bin ja auch Frau, und wer weiß...(Ironie)

    Ich finde, ich sollte als Mensch trennen können, Freundschaften kann ich aufbauen, haben und pflegen, wenn ich und der Gegenpart kein sexuelles Interesse haben - ansonsten ist eine Freundschaft nicht realisierbar.

    Das Schöne ist, wenn man gute Freunde hat, braucht man nicht auf Biegen und Brechen einen Partner. Und nimmt dann dem Nächsten, meist Unpassenden.
    Mit Freunden, einem guten Sozialen Netzwerk ist man nur alleine, wenn man es möchte.

    W,49
     
  27. du verstehst mich vielleicht falsch oder? Ich meinte der Partner dieser Freundin hätte doch vorher sehen können, dass sie einen besten Freund hat.
    Das bekommt man doch vorher mit.
    Ich distanziere mich irgendwie automatisch von Männern, die eine beste Freundin haben...ich finde das merkwürdig.

    Ich gebe auch @realwoman recht. Der Partner soll der beste Freund sein, sonst ist er der Falsche.
    Ich rede mit ihm und verbringe mit ihm Freizeit.
    Bin da wohl auch von dieser Fraktion, dass ich nur an das eine denke, wenn ich mit einem Typen befreundet bin....
     
  28. Zunächst einmal zum Bescheid wissen. Klar weiß ich nach und nach Bescheid was ein Partner für Hobbies, Freunde usw. hat. Allerdings gehe ich trotzdem dann von aus, dass ich ALS PARTNER, auch wenn ich später als andere in das Leben meines Partners getreten bin eine höhere Prio als die des zuletzt dazu gekommenen genieße.

    Eine andere Perspektive des Bescheidwissens ist, dass ich als guter nur Kumpel weiß, dass ich wenn mein Kumpel einen Partner hat, auch wenn ich meinen Kumpel viel viel länger kenne, ich weniger Zeit vom Kumpel eingeräumt bekomme als bisher.

    Als guter Kumpel sehe ich mich auch nicht im Wettbewerb oder Konkurrenz mit dem Partner und versuche nicht irgendwelche Differenzen zwischen meinem Kumpel und seinem Partner zu vertiefen.

    Ich glaube, dass manche Menschen gezielt gegenschlechtliche Freundschaften suchen und pflegen, weil sie strickt zwischen sexueller Beziehung inkl. Schmetterlingen und freundschaftlich partnerschaftlicher Beziehung trennen. Die Kombi dann würde ihnen zu viel Angst machen. Wenn zwei solche sich anfreunden, ist dies immer ein Problem wenn ein neuer "Partner" der nicht nur Sex und Schmetterlinge will dazu kommt. Das Ergebnis können dann Threads wie dieser hier sein.
     
  29. Ich verstehe nicht, was bei "wir sind alle Freunde" illoyaler Mist ist. Also, diese Aussage täte ich so auch nie und illoyal bin ich aber meinem Partner gegenüber nicht, wenn ich Freunde habe. Wie der FS sagt, manche Leute brauchen außer ihrem Partner niemanden mehr, andere haben gern ein soziales Netzwerk. Mir persönlich hat das nach zwei Trennungen jedes Mal sehr gut getan, dass da noch enge (!) Leute waren, mit denen ich reden, wo ich mich ausheulen konnte, bei denen ich ohne Probleme Wochen auf dem Sofa pennen konnte. Und auch in einer Partnerschaft tut es mir gut, auch mal andere Ansichten zu hören als nur die des Freundes. Soweit ich weiß gibt es auch einige Studien, die belegen, dass es für eine Beziehung eben gut ist, wenn die Partner noch Freundschaften pflegen, weil man dann eben nicht alles vom Partner erwartet und auch mal einen realistischen Blick von außen erhält. Mir wurde schon von Freunden auch mal der Kopf gewaschen, wenn ich meinen Partner doof behandelt hab. Oder grad ist eine gute Freundin schwanger, weiß nicht, was sie machen soll. Klar redet sie mit ihrem Freund darüber, aber sie hatte das Bedürfnis danach, das auch mit mir zu besprechen (und ihr Freund, mit dem ich wiederum auch befreundet bin, ist auch dabei, also nicht illoyal), einfach, um eine Sichtweise von außen zu haben. Und gerade bei meinen Eltern sehe ich: Stirbt im Alter ein Partner und das Paar hat sich völlig abgekapselt, dann ist der, der dann allein ist, wirklich einsam im wahrsten Sinne des Wortes. Sich dann noch ein soziales Netz aufbauen? Sehr schwer. Die anderen, die noch Freundschaften haben, fahren mit denen gemeinsam in den Urlaub, feiern Weihnachten nicht allein, haben einfach noch ein soziales Leben. Mit losen Bekannten wäre das nicht der Fall.
     

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