1. Braucht ihr eine Beziehung, um glücklich zu sein?

    Die Frage richtet sich an die Singles, aber natürlich auch an diejenigen, die gerade in einer Beziehung leben. Hintergrund der Frage, ich habe in den verschiedenen Diskussionen häufiger die sinngemäße Aussage gelesen, wenn man mit sich und seinem Leben glücklich ist, dann braucht man auch keinen Partner mehr. Oder, Du bist aktiv, glücklich, Dir fehlt nichts, also wieso willst Du eine Beziehung?

    Dabei macht es für mich eher umgedreht Sinn, erst wenn ich mit mir zufrieden bin und keine Glückserwartungen auf meinen Partner verfrachte, kann eine gute Beziehung entstehen. In einer Phase starken Unglücks und Depression würde ich keine Beziehung eingehen. Das belastet den Partner und die Beziehung enorm.

    Eine Beziehung zu führen ist immer mit einen konkreten Menschen verbunden und mit dem möchte ich ausgesprochen viel Zeit verbringen, weil es ein inneres Anliegen ist. Es zieht mich sprichwörtlich zu ihr hin. Es kann mit Sicherheit mein Glück verstärken, aber ich brauche keine Beziehung, um generell glücklich zu sein. Wie seht ihr das?
     
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  3. Weil ich eben glücklich bin,will ich eine Beziehung, um mein Glück zu teilen. Ich bin ohne Eis glücklich und trotzdem mochte ich es essen. Wenn mir irgendwas fehlt ,dann gehe mit Mangelzustand eine Beziehung ein und teile diesen Mangel. Ist der andere genauso,haben wir eine mangelhafte Beziehung. Nun ja. Zweitens,wird der andere dafür verantwortlich gemacht, den Mangelzustand auszugleichen. Ich glaube , keiner ist stark genug , um für zwei zu sorgen. Eine Frage der Zeit, wann er weggeht- aufzutanken,um weiter "lebensfähig" zu sein.
     
  4. Ich bin auch alleine ein sehr glücklicher Mensch. Ich bin mit meinem Leben zufrieden. Meine unglücklichsteh Zeiten hatte ich in Beziehungen.
     
  5. Ganz persönlich.

    Ich bin aktiv, gestalte mein Leben, habe meine Qualitäten, genieße. Erfülle mir Träume.
    Es gibt Dinge, die mache ich eher als Single als in einer Partnerschaft - an einem regnerischen Tag im Bett gammeln, Buch, Kaffee,..., Handy. In manchen Dingen agiert man freier spontaner.
    Aber - mir fehlt ein Partner, jemand für die vielen WIRs. Für die vielen Facetten von Nähe, für Liebe und Geliebt werden.

    Ich habe aber gelernt, dass man einsam auch in einer Partnerschaft sein kann, - und dass waren nicht so die kleinen Momente, die sicher zum Leben gehören - und das dies noch mehr schmerzt, als wenn man Single ist. Da gehört es dazu.

    Ich denke, in einer stimmigen Partnerschaft wäre das kein Thema, aber, es muss eben stimmig sein.
    Solange - lieber Single.

    Kann aber auch sein, dass ich zu hohe Erwartungen habe und ich einfach meine Urerfahrung aus frühester Kindheit in mir trage, Ur- Einsamkeit, Ur- Misstrauen, das Ur-Gefühl lästig, ungeliebt, und falsch zu sein. Die Ur-Angst vor Gewalt.
    Und mir über eine Partnerschaft eine Erfahrung erhoffe, die ich nicht kenne, aber ahne, dass es sie gibt. WIR, Zusammengehörigkeit. Ein Stück weit, aber doch ganz anders, wie bei meiner Kleinfamilie, meine Söhne und ich. Aber Kinder sind kein Partnerersatz und es ist auch eine ganz andere Art von Liebe.
    @pixi67 hat letzthin etwas von einem freuen Raum geschrieben, das ist für mich ein sehr treffendes Bild.

    Das ist dann allerdings wiederum meine Angst, dass ich so von einem Partner etwas möchte, was er gar nicht leisten kann.
    Ein Kreis, wo ich noch nicht so recht weiß, wie er aufzulösen wäre.

    Also, als Antwort - ich bin zufrieden als Single, eine stimmige Partnerschaft wäre die Sahnehaube.
    Glück ist für mich das falsche Wort, Glück ist eine Monentsache.

    Meine unglücklichsten, einsamsten Zeiten hatte ich auch in meinen beiden Ehen, die Überlastungsphasen entstanden in diesen Zeiten (dies aber meine Verantwortung).
    Die letzte Ehe endete mit einem völligen Burnout.
     
  6. Das sehe ich genauso, an diesem Punkt scheitern jedoch sehr viele Beziehungen, weil sie das Glück in Abhängigkeit bringen zum Partner!
    Die Bedingung glücklich in einer Beziehung sein zu können, fängt erst einmal und ausschließlich bei sich selbst an! Nur du selbst kannst dich glücklich machen!
    Setzen wir Glück dem Verständnis halber einfach mit der Fähigkeit gleich, mit sich selbst im Reinen zu sein, eine gute Beziehung zu sich selbst zu haben und Dankbarkeit auch für die kleinen Dinge empfinden zu können. Das alles sind Faktoren, die uns niemand geben oder nehmen kann.
    Nur wir selbst sind in der Lage, die Beziehung zu uns selbst zu pflegen und zu verbessern und auch in schweren Zeiten zu erkennen, dass es trotz des schlimmsten Unwetters auch Sonnenstrahlen gibt, die alles andere als selbstverständlich sind. Und das ganz unabhängig davon, wie die äußeren Umstände gerade sind.
    Nur du bist für dein Glück verantwortlich, egal, wie man es dreht und wendet, dein Partner ist dafür nicht zuständig!
    Wer nicht immer nur auf einen externen Retter wartet, sondern Verantwortung für sein Leben und sein Glück selbst übernimmt, kann die schönen Momente in vollen Zügen genießen und gleichzeitig auch damit klar kommen, wenn das Leben mal nicht so läuft, wie er es sich vorstellt, weil er tief in seinem Innersten trotzdem Frieden, Liebe, Vertrauen und Dankbarkeit spürt - und, seien wir mal ehrlich, wollen wir das nicht alle?
     
  7. Einen fruchtig, fröhlichen Sommersonntag,

    ich brauche eine Beziehung, weil man herrlich das Glück verdoppeln und anhäufen kann.
    Glück definiert ja jeder anders, von Fünfsterneexplosionen der Gefühle, mit dem Flug ins Nirwana, bis hin zum innerlichen wohligen Grunzen. Ich gehöre zu dem wohligen Grunzer mit Ausflügen ins Nirwana.
    Mein Liebster steht gerade in der Küche und zaubert die Liebe, die durch den Magen geht. Könnte ich auch allein, aber so, es ist dieses Glück, gemeinsam zu teilen und zu verdoppeln. Wir bräuchten uns nicht, um zu überleben, auch glücklich und zufrieden. Aber warum sollten wir uns den anderen vorenthalten, wenn es unendlich viele Möglichkeiten zusätzlich bietet. Ich mag meine Rolle als liebende Frau und die vielen Lebensgeister, die durch meinen Held wachgeknutscht wurden, umgekehrt genauso. Es ist ein gemeinsames Lebensspektakel, was sich für mich, nicht durch etwas anderes kompensieren lässt.
    Wir haben beide Einsamkeit erlebt, gelebt und gemeistert, aber die tiefe Sehnsucht nach dem DU behielt immer die Oberhand, deshalb konnten wir uns begegnen.

    Diese Vorstellung, die du hast, braucht dieser neue Mann auch nicht leisten, weil er das Gleiche ersehnt, wie du. Deine Angst verhindert nur, dass du von diesem erkannt wirst.
    Deine Geister aus der Vergangenheit zerren an dir, sie haben noch nicht begriffen, dass du dich schon längst neu aufgestellt hast und eine ganz neue Geschichte schreibst.
     
  8. Ich brauchte niemals eine Frau, um glücklich zu sein. Wenn ich nicht glücklich bin, dann ändert dies auch keine Frau. Der Begriff Traumfrau habe nicht niemals benutzt und wenn dann anders, als es sich so manche Frauen es meinen. Eine Traumfrau ist jemand, mit dem man Träume realisieren kann. Auf die Optik kam es mit nie an. Wenn eine Frau mit den BMI Ü30 mich glücklich macht und mit der ich auch Träume realisieren kann, dann bin ich glücklich. Für mein Glück bin nur ich verantwortlich und sonst niemand.
     
  9. Prestige wegen. Aber dann müßte der Mann auch wirklich vorzeigbar sein.

    Ich war in der Vergangenheit immer umschwärmt und es nervt daß andere Frauen ihre Partner gefunden haben und ich muß alles alleine machen. Diese Frauen lassen mich das auch schadenfroh spüren weil sich nun das Blatt gewendet hat.

    Das irritiert mich zwar aber mit diesen Frauen möchte ich trotzdem nicht wirklich tauschen - also geht es eher um den Schein, das zu haben was alle haben für eine Weile.

    Sonst, fehlt mir kein Mann für den Alltag. Ist eher hinderlich weil ich meine feste Routine habe und darin einen Mann zu integrieren wäre stressig.

    Hätte ich die Wahl dann würde ich mich lieber für andere Dinge entscheiden wie plötzlich sehr reich zu werden oder 10 Jahre jünger oder berühmt duch eine wissenschaftliche Entdeckung etc.

    Diese Dinge sind in meinen Augen wertvoller und dauerhafter als ein Partner.
     
  10. Also ich hatte jetzt mal wieder für etwas über ein halbes Jahr eine schöne Beziehung nach längerer Single Zeit. Und ich muss sagen: JA ich war sehr viel glücklicher als die Beziehung noch bestand. Es gibt einfach Sachen die ich mir alleine nicht geben kann und die auch Freunde und Familie nicht ausfüllen (Zärtlichkeit, Sex in Verbindung mit Gefühlen für die Person, gegenseitige Zuneigung usw.). Zusätzlich war es einfach schön jemanden zu haben, mit dem man das Leben teilen konnte. Mit dem man gemeinsame Pläne machte und wo es ein Wir gab.

    Nach dieser Erfahrung kann ich für mich sagen: ohne eine schöne Beziehung ist das Leben ok, mit einer passenden Beziehung stimmt es für mich rund um und ich bin damit sehr viel glücklicher.
     
  11. Ich weiß von mir, dass ich gar nicht bereit bin, mich auf einen Mann einzulassen, wenn es mir richtig schlecht geht. Letzten Endes gibt es auch keinen Menschen, der immer nur glücklich ist, sondern jeder durchlebt unterschiedliche Phasen. Aber warum sind dir die Ansichten der Foristen wichtig?
     
  12. Ich grübel seit dem ich Deine Nachricht gelesen habe, darüber nach: wie ich es am besten beschreibe.

    Ich bin grundsätzlich nicht langfristig glücklich, wenn ich alleine bin.
    Und damit meine ich: niemand hat Zeit, keiner kommt vorbei etc.
    Ich konnte mich schon als Kind nicht gut alleine beschäftigen: ausgenommen beim Malen oder lesen.
    Alleine tanzen, Kino, Theater oder auch immer alleine Zuhause macht mich nicht glücklich.
    Das merke ich jetzt erst wieder, weil meine Kinder ja vorher genug um mich herum waren.
    In solchen Momenten wünsche ich mir vermehrt einen Partner um dann direkt davon wieder Abstand zu nehmen. Das wäre schliesslich als ob ich aus Langweile jemanden lieben möchte.

    Da ich netterweise selten Langweile habe und nicht nur Zuhause hocke, geht's mir meist gut und ich erlebe viele schöne Dinge.
    Ich fühl mich wohl und bin mit kleinen Dingen glücklich..Meer sehen und riechen, im Rheinkies sitzen etc.

    Es gibt aber ein Gefühl in mir,.was nur innerhalb einer Partnerschaft vorhanden ist.
    Was ich zb als Kind nicht kannte und somit nicht vermisst habe.
    Völlig neu bei der ersten Verliebtheit....

    Wie beschreibt man: ich vermisse dieses andere Gefühl?
    Es ist ähnlich wie beschreibt man jemanden die Liebe zu einem Kind, der keines hat?
    Ohne Kinder wäre es mir unbekannt geblieben und somit nicht wirklich vermissbar.

    Ich kenne das Gefühl in mir aber einen Mann zu lieben und in einer guten Beziehung ist es einfach nur positiv besetzt.
    Und setzt ein paar Glücksgefühle mehr frei, bringt Mundwinkel nach oben und alles obwohl man sich in dem Moment nicht alleine wichtig nimmt.

    Deshalb sage ich: ich vermisse keine Affektive oder Substantive die Partnerschaft beschreibt.
    Ich vermisse das Gefühl in mir.

    Glücklichsein und glücklich mit Partner sind in mir nicht dasselbe.

    Zwei Töpfe sozusagen die ich nicht wirklich mische.

    Ich muss dir dann wahrscheinlich mit: Jein antworten
     
  13. Ich bin allein und z.Zt. voll ausgelastet und deshalb auch zufrieden ohne Partner. Jetzt. Das kann sich aber in zwei Jahren ändern. Mir fehlt im Augenblick nichts und beneide keinen, der in einer Beziehung lebt. Ich gönne sie ihm von Herzen, nichts sticht, nichts tut weh, alles ist gut.
    Ich bin sehr gerne allein, bin aber nicht einsam. Die Beziehungen, einschl. meiner Ehe, haben mich eher gestresst. So war es schon immer. Wenn ich unglücklich werden sollte, dann sorge ich dafür, dass sich das ändert. Es muss aber kein Partner sein, es kann...
     
  14. Ganz genauso. Das Glück wird nur verstärkt, wenn es eine gute Beziehung ist.
    Lieber allein und zufrieden, als zu zweit in einer schlechten Beziehung unglücklich, bzw. einsam.

    Dem kann ich nur zustimmen. Niemals war ich einsamer, als zu der Zeit, in der ich sprachlos (weil wir uns nichts mehr zu sagen hatten) neben meinem Ex-Mann her lebte, bis ich endlich die Trennung entscheiden konnte.

    Allein war ich allein und habe überwiegend die Ruhe genossen. Einsame Momente hatte ich allein nur sehr selten und sie entstanden eher im Zusammenhang mit gescheiterten Beziehungsversuchen bzw. einer Trennung.
    Das hat mich sehr vorsichtig/selektiv gemacht gemacht, was weitere Beziehungsversuche anging - also eher "nein" sagen bei Zweifeln als später zu leiden.
     
  15. Entgegen den geläufigen Antworten, denke ich das es tatsächlich meistens so ist.
    Wer nämlich wirklich glücklich ist und sich sein Leben eingerichtet hat, der hat keinen Platz für einen Partner. Er müsste Hobbys, Familie, Freunde, etc. partiell streichen, um Zeit für einen Partner zu haben. Warum sollte man das aber tun, wenn man doch glücklich ist, wie es ist?
    Ich könnte mir sogar vorstellen, das die Affären-Typen (solo) glücklicher sind. Sie haben ihr Leben, ohne Partner, eingerichtet und treffen sich nur mit einem Menschen für ein paar schöne Stunden, zum Spaß. Sie leben ihr glückliches Leben und haben nicht das Bedürfnis es, für einen Partner, zu ändern.
     
  16. Ich habe es wohl schon öfter geschrieben (wenn es zum Thema passte): Ich war ímmer dann unglücklich, wenn ich unglücklich verliebt war. Ich brauche dann auch relativ lang, um über Enttäuschungen hinwegzukommen, wieder ICH zu werden ...

    Durch meine letzte unglückliche Geschichte vor 2 Jahren ist mir klar geworden, dass ich dieses Liebes- und Beziehungsding ohnehin nicht kann. Wenn ich mir nur vorstelle, dass da jemand in mein Leben treten könnte, dem ich dann wieder gefallen möchte und dieses ganze Drumherum ... nur bei dem Gedanken allein fühle ich mich unglaublich müde und kraftlos.
    Insofern: Nein, ich brauche keine Beziehung, um glücklich zu sein.

    Glückliche Beziehungen mögen etwas Schönes sein. Daran habe ich keinen Zweifel. Die mag es wohl auch geben - obwohl man hier viel Gegenteiliges liest. Aber nicht jeder ist dafür gemacht.
     
  17. Ich bin glückliche Single, absolut zufrieden mit meinem Leben, meinen vielen Hobbys (Fische/Garten/Axolotl/Hund/Klavier/Malen) u. mir fehlt kein Mann, mir fehlen auch keine Freunde oder Ähnliches. Ich habe MICH u. sorge dafür, dass ich weiterhin durch Sport und richtige Ernährung absolut ohne Alkohol gesund bleibe. Ich hätte durch diese Lebensweise auch keinen Platz u. keine Zeit für einen Mann! Ich wäre auch nicht bereit, ständig Kompromisse schliessen zu müssen, um einem Mann ertragen zu können. Punkt.
     
  18. Mit aus dem Grund hat man doch Freunde. Wenn man einen Partner braucht, damit man nicht alleine ins Kino muss oder nicht die Decke auf den Kopf fällt, dann macht man im Leben wohl was verkehrt. Ohne Frage, wir sind soziale Wesen und trotz des großen Autonomiewunsches brauchen wir Menschen um uns herum. Aber das kann nicht alles der Partner übernehmen.

    Auch glückliche Menschen wechseln ihre Gewohnheiten. Glücklich sein heißt ja nicht, auf Dauer in denselben Ritualen zu verharren. Im Leben hat man oft Situationen, wo man nicht im selben Maße die Dinge tun kann, die man gerne macht. Umgekehrt ist man neugierig aufs Leben und freut sich, wieder was neues für sich entdeckt zu haben. Von daher gesehen, fordert das Leben immer wieder Flexibilität. Also auch eine Partnerschaft lässt sich integrieren, wenn man im Grundverständnis und Wesen ähnlich tickt.

    Naja, genauso gut kann es sein, dass sie gerne eine richtige Beziehung hätten, aber dazu auf lange Sicht nicht fähig sind und dann die Notlösung Affäre wählen.
     
  19. Eindeutig Nein! Zur Zeit bin ich Single und ich bin richtig glücklich über meine freie Zeiteinteilung. Bin auch gerne mal alleine und habe aber auch viele Freundinnen.
    Kann sein, dass ich nochmal eine Partnerschaft habe, aber nur wenn's wirklich passt.
    Andernfalls würde es mir aber auch nichts ausmachen, für den Rest meines Lebens Single zu bleiben. 1000 x besser, als in einer stressigen Beziehung.
    LG M
     
  20. Lieber FS...ich schätze viele Deiner Beiträge aber manchmal wirkt es, als ob Du nur Sätze rauspickst.

    Und wenn Deine Anmerkungen auch stimmen, so passen sie nur zu diesem Satz.
    Da kann passieren, dass man sich " ungerecht " behandelten fühlt.
    Weil wenn ein Zitat aus dem Zusammenhang rausgenommen wird, wird es zu einer völlig anderen Aussage als gemeint war.

    Mir gefällt es zumindest nicht, weil das nicht mein Kern war
     
  21. Warum hast Du dann ein EP Profil?

    Zur Frage
    Ich brauche eine Beziehung um glücklich zu sein. Wenn ich alleine war, habe ich mehr gearbeitet, ist ja eh keiner zu Hause. Gekocht habe ich für mich alleine auch nicht, den Kühlschrank hätte ich auch immer ausschalten können, war eh nichts drin. Und ich hab kaum Geld ausgegeben.

    Aber um da tiefgründig drüber zu philosophieren fühle ich mich eigentlich zu jung, für mich stehen im Moment Familie und Kinder im Mittelpunkt, da denk ich gar nicht ans allein sein.
     
  22. Schwierige Frage.
    "Glücklich" bin ich durch viele Momente und Erlebnisse im Leben. Glücklich bin ich, weil ich Freiheit habe und mir Dinge (nicht nur finanziell) erlauben kann, die in mir ein Glücksgefühl auslösen.Glücklich kann ich sein, wenn ich abends im Sonnenschein mit einem Glas Wein auf der Terasse sitze und ein gutes Buch oder auch nur die Zeitung lese oder mir den Sonnenuntergang ansehe. Oder, wenn ich im Urlaub an einem Traumstrand im Meer schwimme oder in der Sonne liege und den Tag geniessen kann. Glücklich kann ich sein wenn ich das alles mit meiner Partnerin gemeinsam geniessen kann und natürlich auch, wenn ich mit ihr Momente erlebe, in denen es mir oder uns beiden gut geht.
    "Glück" ist für mich nicht alleine von einer Partnerin abhängig. Aber eine passende Partnerin ergänzt das und hebt den "Glückslevel". Wenn die Frage ist "Brauchst Du Gesundheit zum Glücklichsein" oder "Brauchst Du Reisen zum Glücklichsein" oder "Brauchst Du Sport zum Glücklichsein", dann wäre all das genauso ein Baustein zum Glück.

    Also, nein, ich brauche keine Beziehung zum Glücklichsein in dem Sinne, dass ich ohne Beziehung nicht glücklich sein kann. Mich haben auch schon Beziehungen sehr unglücklich gemacht, genauso wie sie mich sehr glücklich gemacht haben. Eine gute Beziehung kann für mich ein wesentlicher Baustein zum Glück sein. Eine Garantie ist sie alleine nicht.
     
  23. OK, grundsätzlich nachvollziehbar, aber warum hast Du dann hier seit mehreren Monaten ein Profil, wenn Du nicht suchst? Im Forum kann man ohne Profil teilnehmen.
    Das macht Deine Beiträge/Inhalte unglaubwürdig.
     
  24. Ich weiß es tatsächlich nicht. Ich war eigentlich nie lange genug Single um FAS beurteilen zu können.
    Was ich weiss, ich war nie so glücklich wie in meiner Ehe und der Gedanke daran diese zu verlieren macht mich unglücklich.
    Allerdings ist diese Ehe auch harmonisch, gar nicht stressig und ich habe durch sie mehr Freiheiten als ich sie ohne meinen Mann hätte. Was vorrangig daran liegt, dass er mir mit seiner Liebe, unglaublicher Toleranz für meinen Freiheitsdrang, einen sehr stabilen geschützten und sicheren Raum für meine emotionalen Bedürfnisse schafft.
    Ohne DIESE Beziehung würde ich wohl unglücklich. Generell ohne Beziehung eher nicht.
     
  25. Nö- tun sie nicht einfach mal so. Sie wechseln dann ihre Gewohnheiten, wenn sie müssen (z.B. Krankheit) um wieder glücklich zu sein oder wenn sie in einer Gewohnheit keine Erfüllung, sonder z.B Langeweile empfinden.
    Wenn man Glücklich ist, wie es ist, ändert man es nicht.
    Wenn man liebt, sucht man ja auch nicht nach noch besserer Liebe.
    Nur wenn man unzufrieden ist, sucht man weiter oder ändert eben etwas.
    Das sind aber die Affären-Menschen, die zugeben als Single unglücklich zu sein. Die, die glücklich sind, werden wohl kaum ihr Leben für einen Partner umkrempeln, verbindlich werden etc... wenn auch lockere Stunden für die Befriedigung reichen.
     
  26. Ja ich brauche eine Beziehung um glücklich zu sein.
    Familie, Freunde und Kollegen können mir niemals das geben was mir ein Partner geben kann.
    Alleine ins Kino, oder Urlaub wäre für mich undenkbar - selbst kleine Dinge wie spazieren gehen machen mir alleine keinen Spaß.

    Ich habe zum Glück für mich den perfekten Mann - denn mit einem x-beliebigen Kerl eine Beziehung führen mur um nicht allein zu sein würde ich auch nicht.
    Das würde daher dazu führen, dass mein Leben extrem langweilig und einsam wäre weil ich ja o.g. Dinge nie alleine unternehmen würde...
     
  27. Ist doch schön, wenn es so ist. Aber - wieder was gelernt und so muss ich an der Stelle dann schon nochmal auf den "Schwanzlurch" hinweisen, der dann zum Glück notwendig ist :) (Die Moderatoren mögen mir in ihrer unendlichen Weisheit diesen flachen Kalauer verzeihen)

    Dass Hunde bei manchen Menschen Freunde ersetzen können, ist ja schon reichlich bekannt. Aber was für Freunde müssen Menschen haben, wenn sie Hunde vorziehen. Für mich bedauernswert und irgendwie doch seltsam in Bezug auf soziale Kontakte...
     
  28. Topp, großes Kompliment da kann ich nichts mehr hinzuzufügen, das ist das Optimale, das ist reife und weise, wenn es dann noch einen Menschen gäbe, der ähnlich tickt oder gleich tickt, ohne das Gefühl zu haben, dass man jemand ertragen muss oder ständig Kompromisse machen muss, das wäre für mich das Sahnehäubchen! Mein Motto ist: Lieber allein happy, als gemeinsam einsam, wie es doch bei sehr vielen Beziehungen der Fall ist und überhaupt, wie viele und welche Arten von Probleme es gibt in Beziehungen gibt, man braucht nur eine Woche lang hier lesen und man hat überhaupt keine Lust mehr, für eine solche Hansterrad - Beziehung, weil sich alles wiederholt und jeder glaubt, er ist befreit davon, ihn trifft es nicht, was für ein großer Irrtum!
    In Zeiten rarer Langzeitbeziehungen sollte das die prägende Einstellung sein: “FIT FOR FUN“ über ein neues Lebensgefühl in Qualität! Wenn du abends nach Hause kommst, bist du rundum glücklich. „Du hast das Leben, das viele sich wünschen“. „Du genießt deine Selbstständigkeit.“
    Das Leben in Freiheit ist besonders klasse: „Du hast immer die Wahlmöglichkeit. Du kannst entscheiden, wann du irgendwo hin reist und für wie lange. Ob du abends weg gehst und mit wem und vieles mehr!“
     
  29. Zusammen ist man weniger allein. Geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid. Gemeinsam ist man stark. Küssen kann man nicht alleine. Es liegt doch alles auf der Hand. Verbündete sind stärker als Einzelkämpfer - vorausgesetzt, sie ziehen an einem Strang (in dieselbe Richtung).
     
  30. Da stimme ich Pixie zu. Nicht nur ungerecht, sondern sogar mit Absicht falsch interpretiert, um eine eigene Meinung zu belegen (?)

    Denn zum Zeitvertreib reichen Bekannte, andere Sozialkontakte, sich engagieren, etc. Sogar das Haustier...
    Auf diesem Niveau sollte Partnerfindung auch nicht angesiedelt sein.

    Die Qualität, die ein Partner (stimmig) mitbringt, ist etwas anderes. Nähe / Liebe wäre die Headline.

    Ich habe einen guten, rein platonischen Freund, Single, der mir viel bedeutet, mit dem ich viel untrrnehme. Diesen Raum kann er nicht füllen.
     
  31. Bei mir ist es schon passiert, dass ein Mann unser Zusammensein als Beziehung bezeichnete, ich es aber als Affäre sah oder mich wie ein Single fühlte. Ich habe es so insgeheim für mich definiert, um nicht enttäuscht zu werden und mich selbst zu schützen. Weil diese Männer zu unverbindlich waren, die Zukunftsperspektiven fehlten, der Mann sich wenig Zeit nahm, zu wenig Aufmerksamkeiten kamen, emotionale oder intellektuelle Verbindungen fehlten usw. Irgendetwas fehlte halt und das ist der Grund, warum ich in Beziehungen nicht immer glücklich war.
    Ich kann mich nicht erinnern, als Single jemals unglücklich gewesen zu sein. Das war eine sehr schöne Zeit.

    Hätte ich nicht einen besonderen Mann getrofffen, den ich schon lange toll fand, dies nach Jahren endlich ausleben konnte.... ich wäre sicher mit Freude Single geblieben.
    Auch wenn es mit meinem Freund oft wunderschön ist; sobald ich Distanz und Lieblosigkeit an manchen Tagen von ihm spüre, betrachte ich ihn einfach als Affäre. Ich picke mir dann das Schöne heraus, meide das Unangenehme und genieße mein Leben wie ein Single.
     

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