• 07.02.2018
    • Emilaa88

    Binnen einer Woche ein anderer Mensch, er ist plötzlich so kalt. Was soll ich tun?

    Hallo zusammen,

    Ich (29) war zwei Jahre mit meinem Freund (27) zusammen. Die Beziehung hat vor allem auf seine Initiative gestartet. Ich hatte anfangs große Zweifel (zu jung, anderes Bildungsniveau, beruflich nicht ambitioniert, optisch nicht mein Typ). Er hat über Monate gekämpft wie ein Löwe und mit der Zeit sah ich den Menschen in ihm und gleichzeitig über die Oberflächlichkeiten hinweg. Wir wurden ein Paar und die Liebe in mir wuchs immer stärker. So blöd es klingt, aber ich habe es geliebt wie er mich liebt, so bedingungslos und unkompliziert. Mit der Zeit wurden die Streitereein wegen Kleinigkeiten immer mehr. Dabei hat er immer wieder für die Beziehung gekämpft, wenn ich zweifelte. Bitte versteht es nicht falsch, ich war auch liebevoll zu ihm. Nur mein verdammter Stolz kam mir immer wieder in die Quere.

    Nach einem belanglosen Streit vor einer Woche und zwei Tagen Funkstille meinerseits habe ich ein Treffen zum Reden vorgeschlagen. Ich wollte, dass sich grundlegend etwas ändert und alles an einem neutralen Ort besprechen. Also schlug ich ein Café vor. So kam es, dass er dieses Treffen falsch interpretierte und dachte, ich möchte mich trennen. Als ich die Probleme ansprach und sagte, dass ich an uns glaube, sah er mich an und erwiderte, dass er es nicht mehr tue und selbst geschockt sei über seine Aussage. Er hätte fest damit gerechnet, dass ich ihn "abserviere" und den ganzen Tag gelitten.

    Aber er glaube nicht, dass die Streitereien vergessen werden könnten. Er werde meinen Ansprüchen nie gerecht werden können. Nach einer gemeinsamen tränenreichen Nacht, gingen wir getrennte Wege. Am selben Morgen hatte ich ein Gefühl von Panik, wollte die Beziehung nicht aufgeben und einmal auch kämpfen um uns. Habe ihm geschrieben und das erste mal mein Herz richtig geöffnet. Er entgegnete, dass er solche schönen Dinge schon immer mal hören wollte von mir und total verwirrt sei und Angst habe, dass es nicht klappen würde. Die Tage danach meldete er sich mit Fragen nach meinem Befinden. Ich hielt mich kurz und schrieb, dass ich zurecht komme. Über das Wochenende änderte sich sein Verhalten jedoch drastisch. Er hat aufgehört sich zu melden und antwortet auf meine Nachrichten (nur eine initiativ von mir) immer 24 Stunden später, obwohl er ständig online ist. Auf Ratschläge von einer Freundin, dass ich mehr Gefühl zeigen soll und ihm schreiben, dass er mir fehlt, tat ich dies und darauf kam von ihm nur, dass ich ihm natürlich auch fehle, wenn er nachdenkt. Seitdem kam nichts mehr auf meine Nachricht. Er kommt mir distanziert und kalt vor. Ich weiß nicht mehr, wie ich das deuten soll. Er wollte sich nicht trennen und hätte diesen Schritt nie von sich aus gemacht. Auch dass er so taktiert, kenne ich überhaupt nicht von ihm. Ich bin total zerrissen, weil ich nicht weiß, ob ich mich zurückziehen soll, wie immer während der Beziehung oder ihm weiter zeigen, was er mir bedeutet, wie er es immer gemacht hat.
     
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    • # 1
    • 08.02.2018
    • manchmal
    Moin,

    du hast in der Beziehung lange das Sagen gehabt, bestimmt, ob es weitergeht. Das hat ihn einerseits leiden lassen, andererseits zu Höchstleistungen angespornt. Jetzt hat er erkannt, dass er den Spieß herumstehen kann, indem er dir die kalte Schulter zeigt...

    Aber er ist auch ehrlich zu dir. Er erkennt, dass er nur durch solche Spielchen ein gewisses Machtgleichgewicht herstellen kann und will das nicht bzw. sieht das als keine tragfähige Basis. Er spürt, dass du ihn eigentlich nicht als deinen ebenbürtigen Wunschkandidaten anerkennst.

    Mein Rat wäre, ihm jetzt Zeit zu geben und ihm - wenn es denn wirklich so ist - mit Konstanz und Ehrlichkeit deine Liebe zu kommunizieren. Eigentlich glaube ich aber, dass deine derzeitigen starken Gefühle für ihn TATSÄCHLICH nur durch seine Spielchen verursacht wurden, du dich dieser Tatsache stellen und Schluss machen solltest.

    manchmal
     
    • # 2
    • 08.02.2018
    • Pampelune
    Wenn du ihn wirklich von ganzem Herzen willst, dann bemühe dich jetzt mal um ihn, so wie er es bisher getan hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Rückzugsverhalten in Krisen ihn sehr belastet hat .und kann nachvollziehen, dass er so etwas nicht für alle Zeiten haben will. Es liegt nun an dir ihm zu beweisen, dass du etwas eingesehen Hast, änderungsbereit bist und ihn liebst. Da brauchst du viel Ausdauer. Wenn du meinst, er sei es Wert, dann starte schnell mit deiner Rückeroberungsstrategie und gib nicht voreilig auf.
     
    • # 3
    • 08.02.2018
    • Papillon
    Er taktiert nicht. Dein Freund ist nur durcheinander und weiß jetzt nicht mehr wie er sich verhalten soll, was er schreiben soll. Gönnt euch mal etwas Ruhe voreinander. Dann könnt ihr entscheiden, ob ihr wirklich weitermachen wollt oder getrennte Wege geht.
     
    • # 4
    • 08.02.2018
    • Neues Glück
    Liebe FS, ich denke, er wird deine fehlende Begeisterung vermisst haben, daher denke ich, hat er für sich einen Schlussstrich gezogen. Warum hast du dich überhaupt auf ihn eingelassen? Aus Mitleid? Ehrlich gesagt finde ich seinen Rückzug verständlich. Wenn ihr euch trennt, habt ihr beide die Chance, einen Partner zu finden, der zu euch passt, das scheint mir bei euch zu fehlen.
     
    • # 5
    • 08.02.2018
    • irina_85
    Hallo Emilia,

    du verwechselt Liebe mit Verlustangst, die du im Moment wahrnimmst, da er sich zurückzieht. Erinnert mich im Moment an meine eigene Erfahrung. Ich berichte dir kurz:

    Wir lernten uns online kennen und ich wollte ihn anfangs nicht (er war 2 Jahre jünger) bzw. ich mochte ihn aber nur als Kumpel. Danach hat er gekämpft (wie bei dir) und hat mich irgendwann überzeugt. Ich habe mich irgendwann verliebt und danach hat er sich immer mehr emotional distanziert. Er war oft anwesend, aber irgendwie nur körperlich. Gesehen haben wir uns nicht oft, denn er als (vermeidender von Nähe) hat mich dahingehend im Griff gehabt. Derjenige der weniger Nähe braucht, der hat sozusagen die Macht über den anderen. Mir ging es oft schlecht in der Beziehung und auch, weil er nicht gut mit mir umgengangen ist (respektlos/lieblos). Getrennt hab ich mich aus Mitleid nicht, denn ich dachte, er könnte nicht alleine sein. Dafür habe ich aber um Aufmerksamkeit gekämpft (gejammert, genörgelt) und war irgendwann für ihn einfach nicht mehr attraktiv (weil bedürftig). Er hat sich dann von mir getrennt, weil er mir nicht gerecht werden konnte.

    Ich habe für mich erkannt, dass ich Bindungsängste habe. Anfangs lass ich den Mann nicht an mich heran, weil mir Beziehung/Bindung Angst macht (unsicherer Bindungsstil). Sobald ich in einer Beziehung bin, bin ich nähe suchend/klammernd. Ich passe mich zu stark an und möchte geliebt werden.

    Zurzeit arbeite ich daran dieses Muster zu durchbrechen (Stefanie Stahl Bücher sind gut "jein" oder das ganz neue). Ich denke, dass es dich auch betrifft, daher lege ich dir das ans Herz.

    Momentan denkst du, dass du ihn willst und verwechselt es mit Liebe. Aber es ist nicht Liebe.
     
    • # 6
    • 08.02.2018
    • Pia62
    Liebe FS,

    eure Beziehung hat tatsächlich keine Zukunft, wenn du dieses Verhalten schon mit `*er taktiert* bezeichnest.
    Dir fehlt vielleicht eine Menge Einfühlungsvermögen um erfassen zu können, dass man den ganzen emotionalen Aufruhr verdauen und sich zurückziehen muss, um sich neu sortieren zu können.Du zerrst aber emotional weiter an deinem Freund. Das ist nicht umeinander kämpfen, sondern zerren.
    Du schreibst von deinem Stolz, der sehr wahrscheinlich eurem Glück im Wege stand. Damit beschäftige dich und interpretiere und lass erstmal locker und die Zeit für euch arbeiten. Nur weil du jetzt nachholst, was du nicht geben konntest, bedeutet es nicht, dass dein Freund jetzt froh und happy einlenken kann. Da muss erst einmal eine ganze Portion Vertrauen nachwachsen.

    Ich wünsche dir Klarheit und die sich daraus ergebenden neuen Erkenntnisse, die vielleicht noch etwas Gutes bewirken können. Viel Glück!
     
    • # 7
    • 08.02.2018
    • Hanna_17
    Liebe FS,

    du hast also die Beziehung begonnen, weil er so lange um dich geworben hat. Wirklich gewollt hast du ihn nie, jedenfalls klingt das nach deiner Beschreibung so.
    Weshalb habt ihr euch gestritten? Hat er deine Ansprüche nicht erfüllt, die du an ihn gestellt hast? Du sagst, du warst liebevoll zu ihm, von richtigen Gefühlen schreibst du nichts.

    Gehe in dich und überlege, ob es nur Verlustangst ist oder ob du ihn wirklich liebst. An Letzterem habe ich so meine Zweifel.
    Wenn du ihn nicht liebst, lass ihn gehen. Wenn doch, kämpfe um ihn. Allerdings musst du dich dann auch grundsätzlich ändern. Höre auf, an ihm herumzukritisieren und akzeptiere ihn wie er ist.

    W32
     
    • # 8
    • 08.02.2018
    • INSPIRATIONMASTER
    Was willst du noch tun und wie lange willst du noch ihm hinterherrennen, das Ding ist gelaufen, ist aus, beende den Kontakt, schaue nach vorn es gibt noch viele Männer, die dich mögen und dich anders und besser behandeln!
     
    • # 9
    • 08.02.2018
    • Lebens_Lust
    Eine verständliche und vernünftige Reaktion. Der Mann kämpft monatelang, die Frau empfindet das als völlig normal, fängt noch irgendwelche Streitereien an, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Irgendwann gibt der Mann das auf und das konsequent. Natürlich willst Du, dass er "grundlegend etwas ändert", denn sonst hättest Du ja bei Dir anfangen können.
    Du wolltest die Beziehung nicht, Du hast nicht mit daran gearbeitet etwas aufzubauen, sondern ihn weitgehend allein gelassen, so wie es klingt. Das Ergebnis ist logisch. Suche Dir einfach einen anderen Partner und lerne daraus.

    Die einzige Chance hier wäre aus meiner Sicht, dass Du ernsthaft etwas änderst und dass er das deutlich erkennen kann.
     
    • # 10
    • 08.02.2018
    • Rabentochter
    Hmmm... Du schreibst, dass du bei dem Gespräch im Café wolltest, dass sich
    Was genau wolltest du, von dir, von ihm, von euch, dass sich ändert?

    Bemerkenswert finde ich, dass sich jetzt tatsächlich etwas grundlegend geändert hat (wohl nicht so, wie du es wolltest) - ihr offenbar auch nicht getrennt seid (oder habe ich das missverstanden?) - du aber mit der Änderung seinerseits gar nicht klar kommst.

    Es ist ja nicht so, dass er sich weiteren Gesprächen verweigert hat, oder?

    Wenn er sagt,
    meinst du, dass er da Recht haben könnte? Ist es vielleicht so, dass dir jetzt erst richtig klar wird, was du an ihm hattest, wo du dich nicht mehr auf seinen Einsatz verlassen kannst? Wenn das so sein sollte, würde ich ihn das wissen lassen, denn das wäre ehrlich. Ja, ich würde dann jetzt zu Kreuze kriechen.

    Ich weiß wirklich nicht, ob ich das so lesen soll, ob ihr noch zusammen seid.

    Falls du meinst, ihr seid es noch, dann denke ich nicht, dass dies das richtige Verhalten ist :

    Zurückziehen kann und muss man machen, wenn die Gefühle mit einem durchgehen, aber als grundsätzliches Mittel um Konflikte zu führen, ist das denkbar ungeeignet. So entfernt ihr euch immer weiter voneinander. Mauern dient der Etablierung von Macht in einer Beziehung. Wenn ihr eine liebevolle Beziehung wollt, müsst ihr daran arbeiten, euch auf Augenhöhe zu begegnen. Das heißt für dich, ihn nicht klein halten.

    Falls ihr getrennt seid, würde ich nicht von kaltem distanzierten Verhalten seinerseits sprechen. Die Beziehung ist zuende - natürlich fühlt sich dann alles kalt an, wenn der vertraute Mensch nicht mehr "zur Verfügung" steht.
     
    • # 11
    • 08.02.2018
    • Nussecke
    Du warst anscheinend von Anfang an der hübschere, klügere, erfolgreichere Part in eurer Beziehung. Dein Text liest sich für mich so, dass du dies anscheinend auch immer wusstest. Vermutlich hast du die Einstellung gehabt „der kann froh sein, dass er so eine, in jeder Hinsicht ihm überlegene Frau an seiner Seite hat“. Ich gehe davon aus, dass du ihn das auch hast spüren lassen. Du hast es geliebt wie er sich liebt, er hat dich wohl auf Händen getragen was?
    In so einer Schräglage funktionieren Beziehungen aber auf Dauer nicht. Nicht, wenn er ein Mensch ist der auch seinen Stolz hat. Ich denke er erkennt gerade, dass von dir einfach viel zu wenig gekommen ist in den zwei Jahren und dass es ihm ohne dich eigentlich gar nicht so schlecht geht. Du erkennst jetzt was du gerade verlierst, ein bisschen zu spät. Man kann sich nun mal nicht immer nur feiern lassen und selbst nichts zurückgeben. Wenn du wirklich gemerkt hast, dass er einfach der eine für dich ist, dann kämpfe um ihn. So wie er um dich gekämpft hat. Dann nimmst du aber auch in Kauf, dass es Zeit brauchen kann, bis er eventuell wieder bereit ist. Vielleicht passiert das auch nie wieder. Ich denke aber den Versuch bist du ihm schuldig.
     
    • # 12
    • 08.02.2018
    • mokuyobi
    Von außen betrachtet würde ich sagen: Er hat gemerkt, dass er in der Beziehung immer derjenige war, der mehr getan hat und mehr geliebt hat (das ist auch nicht dir anzulasten; das ist leider manchmal die Beziehungsdynamik, dafür kann dann keiner etwas). Wenn man zu dieser Erkenntnis gelangt, dann schottet man sich ab und glaubt dem anderen wohl auch nicht mehr, wenn der plötzlich umschaltet - vor allem, weil es sehr nach Verlustangst aussieht; nicht unbedingt, als hätte sich deine Liebe plötzlich vergrößert. Ich kann ihn gut verstehen. Ich denke auch eher nicht, dass er bewusst Spielchen spielt, oder wenn, dann aus Verzweiflung, nicht aus kalter Berechnung. Ihr solltet auf jeden Fall erst einmal Ruhe einkehren lassen, damit jeder sich überlegen kann, was er möchte, bevor ihr euch aussprecht o.ä. Sonst geht alles wieder von vorn los, und das würde ihn dann noch mehr verletzen. Ob das ganze noch eine Chance hat, müsste sich wirklich erst nach einer klaren Pause zeigen; nicht, wenn ihr jetzt ständig im Austausch steht und die emotionale Verwirrung immer größer wird.
     
    • # 13
    • 08.02.2018
    • Tom26
    Hallo Emilia,

    so leid es mir tut - wenn ein Mann anfängt, loszulassen, etwas für gescheitert zu erklären - dann hat er sich das gut überlegt.
    Du hast ihm jeden Grund der Welt geliefert, sich neu zu orientieren - nun wirst du akzeptieren müssen, dass er weg ist.
     
    • # 14
    • 08.02.2018
    • Lionne69
    Also er hat gekämpft, sich bemüht, immer angestrengt.
    Trotzdem zunehmende Streitereien - Grund - Dein Stolz, Deine Zweifel.

    Jetzt wart Ihr an einem Punkt zur Aussprache, wo er schon mit dem Ende rechnete (musste).
    Du hast einmal Deine andere Seite gezeigt, Gefühle, dass was Du empfindest.
    Er sagt Dir, wie er das vermisst und braucht - und dann kommt obiges.
    DEIN Rückzug.
    Jetzt fragst DU, warum er sich auf einmal verändert?
    Nachdem Du während der ganzen Beziehung darauf hin gearbeitet hast?

    Es war nicht auf einmal, es war schleichend, und jetzt mag er nicht mehr.
    Es tut nämlich weh.
    Wenn er sich jetzt zurück zieht, dann funktioniert endlich sein Selbstschutz.

    Und wenn ihr wieder zusammen kämt, würdest Du wieder zweifeln, kritisieren, ihn doch für Geringer / Unpassend erachten.
    Besonders wertschätzend klingt es nicht.

    Lass ihn ziehen.

    Irgendwann könntest Du über Kommunikationsmethoden reflektieren.
    Wenn Du schweigst, und kurz angebunden bist, warum soll dann der andere auf Dich zu gehen?
    Entweder möchtest Du etwas, dann artikuliere es und verhalte Dich entsprechend, oder Du lässt es konsequent ganz.
    Ambivalenzen sind nicht zielführend, und für einen anderen Menschen anstrengend, verunsichernd und verletzend.

    Denke auch mal darüber nach, warum Du eine Beziehung mit einem Menschen eingegangen bist, denn Du nie wertgeschätzt hast?
    Würdest Du dies umgekehrt wollen?!
     
    • # 15
    • 08.02.2018
    • Elfe11
    @Emilaa88
    Es lohnt sich nicht mehr deinem Freund nachzulaufen... Die Beziehung ist längst beendet. Nach 2 Jahren ist die erste Zeit des Verliebtsein vorbei und die Realität zieht wieder ein. Ihr hattet eine Chance und habt diese verstreichen lassen. Die Luft ist 'raus. Die Traumblase ist zerplatzt. Die ständigen Streitereien im Alltag haben Euch zermürbt. Für das Forum wäre es natürlich interessant, um was es in Euren Streits konkret ging. Kannst du hier bitte Informationen nachliefern? Es scheinen eben keine "Nichtigkeiten" gewesen zu sein, wie du schreibst... Und 2 Tage Rumbocken deinerseits spricht auch nicht dafür, dass es nur um "Kleinigkeiten" ging. Der letzte Streit scheint der Auslöser für das Ende Eurer Beziehung zu sein. Bist du zänkisch und streitlustig? Dein Freund ist offen und ehrlich dir gegenüber, wenn er sagt, er glaubt nicht mehr an Euch. Ihr steht also jetzt vor dem Scherbenhaufen Eurer Beziehung! Der ständige Kleinkrieg wegen Kleinigkeiten hat die Partnerschaft bestimmt - Zuwendungen, Überraschungen und liebevolle Gesten und positive Kommunikation fanden nicht mehr statt. Aus meiner Sicht ist es völlig egal, wer sich zu Beginn der Partnerschaft "mehr" eingesetzt hat. Es kommt sehr herablassend und weltfremd herüber, wenn du schreibst, allein auf seine Initiative wärt ihr ein Paar geworden. Ich kann es nicht glauben, dass du ihm so gar kein Interesse signalisiert hast. Egal, das ist die Vergangenheit. Aktuell wollt Ihr beide keine Beziehung mehr und geht lieblos und empathielos und geringschätzig miteinander um. Wenn die Kommunikation und die Streitkultur nicht passen, hat eine Partnerschaft keine Chance im Alltag zu bestehen. Ich denke, dass Ihr nicht zueinander passt und ein unharmonisches Paar seid. Dein Freund hat sich dir unterlegen gefühlt und Minderwertigkeitskomplexe entwickelt. Kann es sein, dass du ihn bevormundet hast wie eine "Mutti"? Hast du an ihm "herumgenörgelt"? Mich wundert es immer, wenn Männer sich lieblose bestimmende und belehrende Frauen auswählen, die sie herum kommandieren. Ich schätze eine liebevolle harmonische Beziehung auf Augenhöhe mit "positiven Vibes". Jeder darf er selbst sein. Ein kameradschaftliches Miteinander ist mir wichtig. Oft wissen die Männer das aber leider nicht zu schätzen und suchen sich dann eine vermeintlich "bessere" "anspruchsvollere" Partnerin, sprich eine Zicke, die täglich Terz macht und die sie arrogant von oben herab behandelt. Je schlechter eine Frau sie behandelt, umso verrückter sind Sie nach ihr. Umso begehrter ist das Objekt der Lust, das unerreichbar scheint. Oft wird der Geldbeutel dann weit geöffnet und die sündhaft teuren Shopping Touren der neuen Eroberung werden bezahlt. Je mehr er zahlen muss, umso höher ist das Prestige des Mannes. So meint er. Jeder bekommt das, was er verdient. Nach der ersten Verliebtheit ist dann Schluß und der große Kater kommt.
     
    • # 16
    • 08.02.2018
    • Eleuthera
    Wenn das oft so gelaufen ist, dann wundert es mich nicht, dass seine Gefühle irgendwann erkaltet sind.
    Außerdem erwähnen Sie Ihren Stolz. Führte dieser dazu, dass Sie nie auf ihn zugingen, sich nie entschuldigt haben? Eine solche Art zu streiten zerstört ziemlich schnell jede Beziehung (übrigens auch Freundschaften).
     
    • # 17
    • 08.02.2018
    • Emilaa88
    Hier ist die FS:

    Vielen Dank zunächst für eure Meinungen und Ratschläge. Ich werde versuchen auf eure Punkte einzugehen:

    Die Vermutung, dass es sich bei mir nicht um Liebe handeln könnte, liegt nahe, wenn man meinen Beitrag liest. Aber bitte glaubt mir, dass es nicht so ist. Ich liebe ihn und habe mir eine Zukunft mit ihm vorgestellt. Durch meine Erziehung/vorherigen Erfahrungen konnte ich es nur nie so zum Ausdruck bringen wie er. Z.B haben wir uns in letzter Zeit viel darüber gestritten, dass ich gerne in eine gemeinsame Wohnung ziehen wollte und er es immer aufgeschoben hat. Dabei ist er jeden Tag aus freien Stücken zu mir gefahren. Ich wohne in einer WG mir meiner Freundin und irgendwann wurde die Situation für mich immer unerträglicher. Er hat mir alles versprochen, aber den nächsten Schritt zur Ernsthaftigkeit habe ich nicht gesehen. Es lässt sich hier in den paar Zeilen leider nicht in aller Genauigkeit darstellen. Mein größter Fehler, für den ich mich jetzt geißele, war, dass ich nie zufrieden sein konnte und dankbar für das, was ich habe. Beruflich hat mich die Einstellung, gepaart mit meiner Durchsteukturiertheit, bereits recht weit nach vorne gebracht. Privat hat sie mir jetzt das Genick gebrochen. Ich verstehe euch alle, dass ihr ihn versteht und ich verstehe ihn auch. Dennoch tut es unheimlich weh, gerade wenn man weiß, man ist selbst für seine Lage verantwortlich.

    Und ja, wir sind getrennt. Er hat zunächst noch seine Sachen da gelassen, obwohl ich sie ihm gepackt hatte. Seine Profilbild war auch eine Woche noch unser Pärchenbild. In der ersten Woche hat er sich noch nach meinem befinden erkundigt und auch direkt geantwortet. Ich wollte ihn nicht belasten und ihm auf den Nerv gehen mit meinen Bitten um eine zweite Chance. Also habe ich geschrieben, dass es mir gut gehe. Gestern, als er das Profilbild wechselte, sind natürlich die Gefühle mit mir durch gegangen und ich habe ihm geschrieben, dass er mir fehle und dass es Quatsch sei, dass es mir gut ginge.
    Seine Antwort war "Du fehlst mir natürlich ich wenn ich in gewissen Situationen über Vieles nachdenke." Auf meine Antwort, dass ich auch nachdenke und mir vorwerfe, warum ich so spät erkannt habe, wie einfach wir es hätten haben können, kam seit gestern nichts mehr.

    Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich möchte ihn nicht belasten oder noch mehr gegen mich aufbringen. Doch ich möchte mir auch nicht vorwerfen später, nicht genug getan und ihn gehen gelassen zu haben.
     
    • # 18
    • 08.02.2018
    • gast_m
    Sein lassen. Das erste Gefühl ist meistens das Richtige.

    Ihr beide seid nicht kompatibel, genau das ist der springende Punkt. Und nicht der verletzte Stolz seinerseits und deinerseits.

    m, 39
     
    • # 19
    • 08.02.2018
    • Amelie70
    tja, die Falle, die eigene Überheblichkeit...
    so kann es kommen wenn einem die Bescheidenheit fehlt. Hast Du geglaubt, dass wenn Du hübscher und gebildeter bist als er, dann wird er immer zu Dir aufschauen, egal was passiert? Objektiv gesehen war er "schlechter" als Du. Und nun ist sein subjektiver Wert füt DIch groß, unabhängig davon, dass Du bestimmt immer noch hübscher und klüger als er bist. :) Jetzt willst Du ihn haben, aber warum?
    Übrigens viele Frauen begehen diesen Fehler, dass sie glauben, dass wenn der Mann in einer anderen Liga spielt (viel tiefer ) dass sie auf der sicherer Seite sind und sich nicht so doll verlieben werden und der Mann immer unterlegen sein wird. Nix desgleichen.
     
    • # 20
    • 08.02.2018
    • Emilaa88
    Liebe Elfe, es tut mir leid, dass du bisher die oben beschriebenen bitteren Erfahrungen sammeln müsstest. Doch warum musst du deinen Frust jetzt an meiner Geschichte auslassen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich habe meinen Freund nie und nimmer ausgenommen oder wie "Mutti" behandelt. Ganz im Gegenteil. Wie kommst du darauf?

    Und ja, ich hatte in ihm anfangs keinen romantischen Lebenspartner gesehen, sondern einen guten Bekannten, mit dem ich gerne Zeit verbracht habe. Natürlich habe ich ihm dabei Interesse entgegengebracht, aber dieses war nunmal nicht romantischer Natur. Dann kam die körperliche Anziehung und der Verstand wollte nicht so recht und dann haben wir es doch gewagt. Ist das jetzt so außergewöhnlich? Müssen beiden vom Blitz getroffen werden gleichzeitig? Er ist auch nicht gleich umgefallen, als er mich sah. Bei ihm entwickelte es sich nunmal schneller und bei mir langsamer. Dennoch habe ich ihm, was die Ernsthaftigkeit meiner Gefühle angeht nie etwas vorgespielt.

    Und ja, ich habe durchaus Fehler gemacht. Er hat auch keine weiße Weste. Aber es bringt jetzt nichts jeden Streit hier zu zerteilen, bis ins Kleinste. Meistens handelte es sich um alltägliche kleine Sachen und mit der Zeit hat sich das hochgeschaukelt.
     
    • # 21
    • 08.02.2018
    • irina_85
    Hallo FS,

    ja das nimm dir bitte zu Herzen. Es ist tatsächlich so und es liegt nicht an dir, dass er nicht mehr will. Bei mir war es wie gesagt fast 1 zu1 das selbe. Er war auch recht unverbindlich und hat auch den nächsten schritt nie gemacht. Über Zukunft haben wir nie geredet, denn damit wollte er sich nicht befassen. Er war unreif und nix für dich, wie meiner damals auch. Mein Bauchgefühl war am Anfang auch eher schlecht und im Nachhinein hätte ich darauf hören sollen.
     
    • # 22
    • 08.02.2018
    • Lionne69
    Emilaa,

    Er zögerte um mit Dir zusammen zu ziehen.
    Ok, das hat Dich gestört.

    Aber kannst Du verstehen, dass ein Mensch zögert, wenn der / die andere immer wieder nörgelt, immer nicht zufrieden ist, es nie reicht?

    Kann sich dann auch zu einer ganz blöden Spirale entwickeln - weil beide immer unzufriedener werden.

    Perfektionismus kann im Beruf helfen, ist ein ganz starker Motivator, allerdings auch da in Maßen.
    Im Privaten geht das gar nicht.
    Da geht es um den Menschen, der nie perfekt sein kann, und so geliebt werden möchte, wie er ist.

    Auch für Dich nochmal zur Überprüfung - kannst Du, als Perfektionistin, die Karriere macht, sich etwas erarbeitet, jemanden akzeptieren, respektieren, der so ganz anders lebt?

    Eine Partnerschaft ohne Akzeptanz und Respekt funktioniert nicht.

    Sieh es für Dich als Chance zum Nachdenken, und vielleicht ein paar Feinjustierungen bei Deiner eigenen Lebensgestaltung.
     
    • # 23
    • 08.02.2018
    • Ejscheff
    Kenne ich. Ich bin der Mann. Ständige Aussagen ich brauche mehr Zeit für meine Arbeit, Freunde und Familie haben mich zur Distanzierung gebracht. Tatsächlich war diese aber nicht gewünscht. Sie, erst ständig Distanz einfordernd, hat dies enttäuscht. Ich habe ihr nicht die notwendige Nähe entgegen gebracht, nach dem sie diese Nähe erst abgewiesen hat.

    Gestern ist die Bombe ihrerseits geplatzt. Wir sind durch. Ein erneutes Kumpelangebot musste ich leider erneut zurückweisen. Einen F+ Gegenvorschlag (das Konzept lehne ich eigentlich ab aber in diesem Fall wäre eine Ausnahme für mich ok gewesen) hat ihr nicht zugesagt. Sie wird sich sicher noch das eine oder andere mal melden. Macht sie mit allen abgelehnten bzw. abgearbeiteten Beziehungskandidaten bis die sie blocken. Mir gegenüber hat sie sich über das herum Zicken dieser Männer gewundert. Ich habe meine Meinung dazu für mich behalten.

    Da die eigentliche Beziehung nur 2,5 Monate gedauert hat, könnte man sich über den Begriff Beziehung streiten. Sie hatte mich aber in dieser Zeit ggü. dritten als Mann ihres Lebens und Lebensgefährten tituliert und mich in ihre Familie eingeführt. Fand ich etwas übertrieben. Aber war aber kein Problem aus meiner Sicht.

    Für mich hat es aber trotzdem einen für spätere Beziehungen nützlichen Mehrwert gebracht, den ich hier nicht erörtere. Auch wenn jetzt erst einmal Trauerarbeit im Vordergrund steht.
     
    • # 24
    • 08.02.2018
    • Goody
    " seit du weg bist, weiß ich wonach ich suchte, als du da warst".
    Das fällt mr dazu ein. Dein Partner hat um Dich geworben, sich ins Zeug gelegt, bis er am Ziel war. Das ist schon ein gutes Gefühl ,oder? Er war derjenige der diesen Tick mehr geliebt hat. Und er hat erkannt, dass er sich immer wieder aufs Neue ins Zeug legen muss.
    Nun hat er realisiert, dass dies keine gute Basis für eine Beziehung ist. Und ist gegangen. Jetzt hast Du Verlustängste und da ist keiner mehr der Dich umwirbt und für Dich da ist.
    Und er ist nicht kalt. Ihm wurde kalt an Deiner Seite.
    Hättest Du mit Dir befreundet sein wollen?
    Lass´ihn gehen.
     
    • # 25
    • 08.02.2018
    • Emilaa88
    Ja, natürlich kann ich das verstehen. Ich war egoistisch und hab dahingehend nur auf meinen Wunsch geschaut zusammenzuziehen. Und mit der Zeit würde ich immer frustrierter und er mit meiner Frustration immer unglücklicher, sodass er sich be Thema Zusammenziehen immer mehr zurückgezogen hat. Und so ging es immer weiter.

    Ich weiß durchaus um meine Macken und Fehler Bescheid. Aber ich möchte es mir nicht einfach machen, indem ich sage, ich bleibe wie ich bin. Ich möchte mich Senat verbessern, denn so fürchte ich, lande ich immer wieder an demselben unglücklichen Punkt.
     
    • # 26
    • 08.02.2018
    • irina_85
    @Ejscheff: das tut mir leid, dass es jetzt doch so gelaufen ist. Hattest du nicht in anderen Threads geschrieben, dass sie nie so richtig wollte?
    Bei mir war es doch ein bisschen anders, wie bei der FS. Der Mann hat gekämpft und wir fanden es toll begehrt zu werden. Irgendwann haben wir uns verliebt und ich zb war 4 Jahre mit ihm zusammen. Ich hab schon "ja" zu ihm gesagt, aber danach war er dann distanziert. Deswegen werde ich in Zukunft sowas nicht mehr machen und sobald einer kämpft, obwohl ich von Anfang nicht überzeugt war, es sein lassen. Ich würde ihn sonst immer unbewusst ablehnen.
     
    • # 27
    • 08.02.2018
    • Rabentochter
    Okay, also das war die grundlegende Veränderung, die du wolltest (nach der ich oben gefragt hatte)?

    Hm.... Schwierig, ich vermute inzwischen, dass du mit deiner selbstkritischen Haltung (die ich sehr ehrenwert finde) doch das eigentliche Problem vernebelst.

    Du willst zusammen ziehen, und er will es nicht. Das ist das Problem.

    Er hat es versprochen, du hast keine Schritte gesehen. Du wolltest Nägel mit Köpfen machen, er sagt "ich bin dir eh nie gut genug". Bumms Trennung.

    Also wenn du es so schilderst, wirkt es auf mich, als würdest du dir deine Selbstzweifel reinziehen, die er geschickt zu nutzen wusste, anstatt ehrlich zu sein und zu sagen : du, deine Pläne in Ehren, aber für mich ist das nichts mit Zusammenziehen.

    Ich vermute mal, es passt wirklich nicht - wenn er dich vertröstet und dennoch Versprechungen macht, habt ihr unterschiedliche Auffassungen davon, in welche Richtung es gehen soll mit euch. Das ist bitter, da kann man nichts machen. Auf ewig verbiegen ist ja keine Lösung....

    Möchte dir das trotzdem noch mal ans Herz legen, dass Mauern (Rückzug) dir nicht viel bringt, um Konflikte konstruktiv zu lösen.
     
    • # 28
    • 08.02.2018
    • Lionne69
    Dazu nur ein paar Gedanken, und vielleicht passt einiges gar nicht, weil ich einen ganz anderen Eindruck habe, als Du wirklich bist.

    Bei diesen Ziel bitte nicht mit Perfektionismus. Es gibt einen schmalen Grat zwischen sich verbessern wollen und (zu) hohen Ansprüchen. Und vor allem darf es nicht zu einer gnadenlosen Selbstverurteilung werden.

    Deine Gedanken ehren Dich.
    Aber nur als Gedanke, fange damit an, Dich selbst wert zu schätzen.
    Nicht für Karriere oder Leistung, sondern schaue, was magst Du an Dir?
    Deine Art zu lachen, Großzügigkeit, Gastfreundschaft, Geduld, liebevolle Art, dies nur Beispiele.
    Lerne zu akzeptieren, dass Du Fehler machst, machen darfst.
    Sag zu Deinem Spiegelbild frühmorgens ein fröhliches Guten Morgen.
    Freue Dich, belohne Dich, wenn Dir etwas gelungen ist - ohne nach den evtl. Macken zu suchen.
    Sag wirklich ja zu Dir.
    Und ja zu Deinen Bedürfnissen, Wünschen, Zielen.
    An den Dich störenden Stellschrauben kannst Du ja drehen.

    Erst wenn das passt, meine Meinung, dann kann man auch einen Partner annehmen mit seinen Eigenheiten, über manches hinwegsehen, und auch viel weniger zweifeln.
    Dann ist manches gar nicht mehr wichtig, und man setzt auch andere Prioritäten.
    Und man kommuniziert anders.

    Das sind aber alles Prozesse, das dauert.

    Viel Geduld mit Dir selbst.
    Alles Gute.
     
    • # 29
    • 09.02.2018
    • D-RAN
    Das ist doch nicht das Problem.

    Die FS schreibt doch gerade, dass sie damit in der ganzen bisherigen Beziegung überhaupt kein Problem mit sich selbst hatte und hält sich für extrem gradlinig und strebsam.
    Sie hat ihren Freund immer als schwächer wahrgenommen.

    Nun, ganz am Ende, ist sie (verständlicherweise) etwas unsicher geworden und reflektiert sich. Zuspät für die bisherige Beziehung aber doch sehr Lehrreich für alle neuen Beziehungen.

    Ich werde immer total stutzig, wenn einfach behauptet wird, mann müsse sich nur einfach mehr selbst wertschätzen und schon läuft wieder alles.

    Ich habe zwar nichts gegen ein gesundes Selbstwertgefühl aber sowohl das bisherige (gottseidank nun aufgearbeitete) Verhalten der FS, noch der allgemeine Egoismus der Gesellschaft ansich gibt mehr als nur ein bisschen Anlass zur Sorge. Das kann alles so nicht richtig sein.
     

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