1. Betaisierung - Fluch bei der Partnersuche?

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es sehr viele langjährige Singlefrauen. Die Frauen sehen gut aus, oft ohne Kinder und die meisten sind auch unkompliziert. Ich stelle nun fest, dass diesen Frauen die meisten Verehrer nicht taugen. Jedoch verlieben sie sich in regelmäßigen Abständen in Männer, die ihnen nicht gut tun, sie nicht gut behandeln, unerreichbar sind etc.
    Meiner Meinung nach ist das „Betaisieren“ von Männern dabei das Problem. Frau sucht nach Alpha, der aber nicht für eine Beziehung taugt.
    Seht ihr das ähnlich?
    Wenn ja, wie kann man das Problem lösen?
    Denn: es gibt (meiner Meinung nach) 90-95% Beta-Männer und nur 5-10% Prozent Alphas und bei letzteren muss Frau es erstmal schaffen, sie in eine Beziehung zu bekommen und zu halten!!!
    Leider muss ich sagen, dass die Tipps von PickUp & Co aus einem Beta keinen Alpha machen! Das kann man als Frau leicht enttarnen, Menschen ändern sich einfach nicht grundlegend. Ein umerzogener Beta wendet dann die Tricks an, die zunächst beim Werben wirken mögen, aber spätestens in einer Beziehung wird der Beta sichtbar, denn er umfasst alle Lebensbereiche.
    Das Suchen nach den besten Genen=Alpha ist Frauen jedoch angeboren. Ist das ganze Hoffnungslos?
     
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  3. Ich halte nichts von diesem Alpha-und-Beta-Getue. Das ist Schwachsinn. Verlieben kann man nunmal nicht erzwingen und meist fehlt es an ganz elemantaren Dingen. Bei mir war es so, daß die Männer deutlich zu dick ( 30-40 kg über dem Normalen), deutlich zu alt (15-20 Jahre älter), deutlich zu lebensfern waren. Oder gleich beim ersten Date die geplante Kinderzahl und den künftigen Wohnort abchecken wollten. Andere waren in einer Beziehung, verheimlichten dies aber mir gegenüber.
    Mit der von Dir geschilderten Problemstellung hat das nicht ansatzweise etwas zu tun. Frage: Gibt es solche Probleme wirklich???
     
    • # 2
    • 08.05.2015
    • Gast
    Ich stelle nur fest, das manch Alpha eigentlich gar keiner ist, er hat nur gelernt, wie man entsprechend nach außen hin wirken kann.

    Tief drinnen sind solche Typen dann noch nicht mal Beta sondern eher Gamma, mit viel gutem Willen. In meinen Augen ganz arme Würstchen, die nur darauf bedacht sind ein gutes Bild abzugeben. Damit betrügen sie sich doch im Grunde selbst!

    Frauen fallen eben so oft darauf rein, bis sie es irgendwann geschnallt haben, manche früher, manche später oder vielleicht auch gar nicht mehr rechtzeitig.

    Natürlich gibt es auch echte Alphas, aber ob die Lust haben, sich einfangen zu lassen, ist halt die Frage, sie werden ihren Lebensplan anders definieren, ihr Hauptinteresse liegt nicht unbedingt in einer Partnerschaft.
     
  4. Du verwechselst da was. Es sind die Hirschkühe, die sich bevorzugt mit dem Alpha paaren. Weil der Hirsch über die reine Zeugung hinaus nichts zum Fortpflanzungserfolg beiträgt. Beim Menschen sind die besten männlichen Gene jene, die für eine optimale Versorgung und Aufzucht der Nachkommen stehen. Ein „Alpha”, um den sich mehrere Frauen reißen, wäre da keine besonders glückliche Wahl. Folglich kann es den Menschenfrauen auch nicht angeboren sein - die Menschheit wäre sonst schon längst ausgestorben.
     
  5. Früher haben Vater Söhne zu Männern gemacht, heute machen Mediatoren, Lehrer, Beta-Väter und Anti-Aggressionstrainer aus Jungen Weicheier. Da kannst du dich bei der Gesellschaft bedanken. Die Feminisierung der Gesellschaft macht vor Männern nicht Halt.

    Es gibt keine Lösung für dein Problem. Es gibt nur wenige Alphas, und davon lebt nur ein kleiner Bruchteil monogam.
    (Gerade in unseren heutigen Zeiten)
    Deswegen schreiben hier so viele Frauen, sie konnten ihren
    Alpha nicht halten oder haben einen Beta-Männchen als Partner. Und da musst du als Frau auch erstmal zu den oberen 2% gehören um einen Alpha zu halten.

    Pickup ist effektiv. Wenn Männer eins können, dann ist es problemorientiertes Lösen von Problemen. Es ist halt nur ein Prozess der dauert. Die Männer wehren sich. Als ich mit Pickup vor 10 Jahren anfing, kannte es niemand, heute ist es in Männerrunden Gesprächthema wie Fußball.
    Die Auswüchse der Gesellschaft pendeln sich alle wieder ein. Bloß 1-2 Generationen gehen halt über die Wupper.
    (Männer und Frauen)

    Viele Frauen ergeben sich ihrem Schicksal, solange die eheliche Kreditkarte durch den Mann gut gefüllt wird. Und wenn es nicht mehr aushaltbar ist, lassen sie sich scheiden, nur um dann festzustellen, dass sie mit Kindern und Ü40 nicht mehr auf "Sex and the City" machen können.
     
  6. "Betaisieren" - unabhängig davon, ob es das gibt - meint in der PUA-Sprache, dass frau aus einem "Alphamann" einen "Betamann" macht. Mehr als 90% der Männer sind Betamänner. Die kannst Du garnicht betaisieren. Sie sind es von Natur aus.

    Ich halte wenig von diesem Alpha- und Beta-Geschwurbel, das sind Temperamentsunterschiede und Persönlichkeitsausprägungen.
    Das Phänomen der vielen Singlefrauen die eigentlich Partnerschaften wünschen, aber keinen Partner finden, sehe ich ursächlich in der Tatsache, dass beide Geschlechter Probleme haben ihre Rolle in der sich verändernden Neuzeit zu finden und einzunehmen.

    Die Gesetze haben sich geändert: bei Scheidung muss ein Mann keine Frau mehr lebenslang alimentieren, d.h. sie ist angesichts hoher Scheidungsraten gut beraten wirtschaftlich eigenständig zu bleiben. Daraus folgt, die Frau ist nicht mehr auf einen Mann angewiesen, kann wählerischer sein.

    Das Wertesystem hat sich geändert: als Frau wirst Du nicht sozial augegrenzt, wenn Du Single bist oder AE. Früher war der Mann ein "Hagestolz", dem keine Frau gut genug war, während die Frau "sitzengebleiben"war, eine die keiner wollte. So manche Frau begab sich unter dem Druck in eine unbefriedigende Beziehung.

    Die familiären Rahmenbedingungen haben sich geändert: Familien haben nur noch 1-2 Kinder. Da ist dann ein Mädchen genausoviel wert wie ein Junge, wird genauso gefördert, genauso ausgebildet. Das schafft selbstbewusste Mädchen/Frauen, die sich nicht unterbuttern lassen.

    Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich geändert:
    es gibt ausreichend qualifizierte Dauerarbeitsverhältnisse, die Frauen ein gutes bis besseres Auskommen ermöglichen. Sie braucht keinen Mann, um gut leben zu können.

    Männern ab 35+ wurde ein Geschlechterrollenbild vorgelebt, welches heute kaum noch anzutreffen ist: die wirtschaftlich abhängige Frau, der Mann als Ernährer. Die Männer interagieren mit einer wirtschaftlich autonomen Frau, wie vor 50 Jahren. Das funktioniert nicht. Sie müssen beides nehmen: die wirtschaftlich und sozial unabhängige Frau.

    Die Frauen mussten schneller in der Neuzeit ankommen, weil sich ihr Leben wesentlich stärker geändert hat als das der Männer und das ihr Verhalten beeinflusst. Noch 20 Jahre und beide haben ihr Geschlechterrollenmodell wieder gefunden.
     
  7. Falsch, es gibt 5% schöne und 95% unattraktive Männer. Ersetzen Sie alpha und beta durch körperlich attraktiv/unattraktiv und Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Mir, und wohl auch Ihren Bekannten, auf die Sie sich hier berufen, sind 95% der Männer nicht zu "beta", sondern schlicht nicht schön genug und außerdem zu geizig.

    Ein körperlich schöner Mann mit Universitätsabschluss, angenehmen, großzügigen Wesen und gutem Einkommen kann dagegen gar nicht beta genug sein. Gerne darf er mich auf Händen tragen und die Welt zu Füssen legen. Und ich kenne keine emotional gesunde Frau, die das anders sieht.

    Die Frauenwelt brauch nicht mehr Alphas, sondern einfach weniger unrasierte, schlecht gekleidete und am Ende gar noch übergewichtige Grottenolme, die selber aber dann doch gerne eine körperlich attraktive Partnerin hätten.
     
  8. Hallo elfLisa,
    ich (m) kenne auch solche Frauen, wie Du sie beschreibst. Sie sind alles das, was Du aufzählst, aber eines sind sie auf gar keinen Fall: unkompliziert.
    Und genau da liegt oft auch der Hase (ist schon ein fast ein Braunbär) im Pfeffer.
    Grüße!
     
    • # 8
    • 08.05.2015
    • void
    Ich sehe das anders, wenn man schon mit Alpha und Beta anfangen will.

    Ein echter Alpha ist beziehungsfähig. Er hat bestimmte Vorstellungen, wie seine Beziehung aussehen soll und kennt seine Bedürfnisse (das haben Betas nicht und deswegen versuchen sie, sich völlig auf die Bedürfnisse des Partners oder der Partnerin einzustellen und werden dadurch zu erziehbaren Kind-Partnern, die Anhänglichkeit und Zuneigung erkaufen durch Unfreiheit und Kompromisse, die sie eigentlich niemals schließen dürften, um glücklich zu sein).

    Diese Beziehungsvorstellungen des Alphas sind nicht auf purem Egoismus und Vorteilsfindung gegründet, sondern auf dem Bedürfnis, eine gute Partnerschaft leben zu wollen, was heißt, dass man selber Grenzen setzt, aber auch beim anderen keine Grenzen überschreiten wird. Und dass man sich bewusst ist, dass nicht nur der Partner Kompromisse zu machen hat, sondern man selbst auch. Dazu muss man sich gut kennen, insbesondere bzgl. anderer Personen und Reaktionen, auch wo man selber manipuliert und wo man manipuliert werden könnte, weil man da bedürftig ist.

    Da man das nun nicht mitgeliefert bekommt, lehrt es das Leben, dh. auch ein Alpha wird Beziehungen gehabt haben, in denen er mal "draufgezahlt" hat und das nicht mehr will. Wenn sein einziger Schluss daraus ist, dass Frauen doof sind und man sie schlecht behandeln muss, ist das Alphasein schon verloren. Dann ist man ein verhärmter Beta, der es nicht begriffen hat.

    Was Deine Freundinnen angeht, denke ich, dass die einfach noch im Kopf haben: Wenn ich mich anstrengen muss für den, dann ist er auch was wert. Dh. sie suchen sich die Unnahbaren, damit sie ein Erfolgserlebnis bei Eroberung haben können. So einen Freund zu "bekommen", den anderen Frauen nicht kriegten, macht eine Frau auch in ihren eigenen Augen zu etwas Besonderem, da sie es "geschafft" hat, also muss sie toller sein. Trophäendenken und mangelndes Selbstwertgefühl.

    Alpha-Beta-Kategorien sind aber nie in Reinform zu sehen, denke ich. Wer in der Welt den Boss macht, kann trotzdem extrem zuneigungsbedürftig sein und sich zu Hause total unterordnen.
    Man muss jemanden treffen, der Selbstreflexion betreibt. Männer, die Frauen hinterherrennen, sind genauso unattraktiv wie Typen, die sich wie die Größten vorkommen. Lebenserfahrung und Erfahrung mit Menschen, hinter die Fassade schauen, das hilft, wenn man sich darüber klar werden will, wer als Partner gut ist.
     
  9. Diese Behauptungen über Alpha- und Beta-Männer interessieren mich nicht die Bohne. Schlimmer noch: Ich würde jetzt nicht behaupten, dass ich wissenschaftlich völlig ungebildet bin, aber ich verstehe diese ganze Theorie überhaupt nicht und bezweifle ihren Nährwert. Ich bin gar nicht in der Lage, Männer nach angegeblich objektiven Kriterien und diesen - auch sprachlich - grausamen NoGos auszusuchen...kommt mir vor wie eine Einkaufsliste für Produkte mit Reklamationsanspruch. Es gibt doch nur Einzelstücke, ich will auch als solches betrachtet werden und nicht als Tante Be(r)ta!
    Was das Single-Dasein von uns - älteren - Frauen angeht, so habe ich festgestellt, dass mein Verhalten ganz stark von mir und meiner jeweiligen Befindlichkeit abhängt. Was Männer alles in ihrem Verhalten mir gegenüber an den Tag legen (ist schon manchmal etwas lieblos!) ist für mich auch im Hinblick auf meine eigenen Reaktionen interessant. Ich kann - nicht erst seit heute - über mein eigenes Geheule herzlich lachen, wenn ich feststelle, was da bei mir immer wieder für Erwartungen einklicken. Ich bleibe auch bei Niederlagen auf dem Schlachtfeld der Liebe mein eigener Guru - mit einem großen Kreis gleichgesinnter Frauen und Männer....und jetzt ist Frühling...
     
  10. Das mit der Betaisierung ist doch Quatsch. Das wird eher eine Bindungsangst sein. So war ich früher auch drauf.
     
  11. Hi elfLisa, das ist eher der falsche Ansatz und der Punkt, wo diese Frauen ansetzen können, ist zu erkennen, dass viele, der eher wenigen "Alphas" nicht für eine Beziehung taugen (oder diese nicht mit ihr wollen, egal, wie sie sich anbiedert) ... unverblümtes Denken. Klappt ja auch, wenn Frau irgendwann feststellt, dass ihre "Kirschen" zu hoch hängen, dann sind die "Betas" aber auch oft nicht mehr auf dem ursprünglichen Level erreichbar. Einen Menschen so zu erkennen, wie er ist (der Alpha im Beta) und auch Werte schätzen, die der "Beta" nicht auf den ersten Blick zeigt. Und, wenn sie sich doch zum "Beta" herablässt, sollte sie auch erkennen, dass es nicht sinnvoll ist, ewig an ihm herumzubasteln, da er, wenn es ihr gelingt, letztendlich keinen Wert mehr für sie hat und sie verliert den Respekt.
     
  12. Richtig. Nur scheint in vielen Frauenköpfen eben ein anderes Bild vom Alpha herumzuschwirren. Die wirklichen Alphas, also die mit klarer partnerschaftsorientierter Haltung (z.B. strikte Treue) werden hingegen gerne mal verkannt („möchte wie jeder Mann fremd gehen, hat aber wohl Angst vor den Folgen”).
     
    • # 13
    • 08.05.2015
    • Gast
    Ich mag diese Alpha-Beta-Thematik nicht besonders.
    Denn zuerst sollten wir definieren, was ein "Alpha" überhaupt wirklich ist. Hierzu wäre es interessant sich in die Psychologie der Gruppendynamik, insbesonders in das Rangdynamik-Modell von Raoul Schindler einzulesen.
    Der Alpha ist nicht unbedingt die lauteste, prächtigste Erscheinung mit den meisten Groupies - im Gegenteil - sondern der souveräne Anführer, gerne auch ganz ruhiger Fels in der Brandung, auf den aber jeder hört.
    Natürlich ist dieser Männertypus rar. Trotzdem ist ein Alpha ein Mann wie jeder andere auch und sogar ausgesprochen beziehungsfähig.
    Die Männer die deine Freundinnen schlecht behandeln, sind "Badboys", Verführer, Dampfplauderer, Egomanen aber sicher keine Alphamänner.
     
  13. Denkfehler. ElfLisa setzt Alpha mit „souverän aber unstet” gleich und Beta mit „unterwürfig aber treu”. Sie möchte aber die Kombination „souverän und treu”, also dem Alpha das Unstete ab- und die Treue antrainieren. Das nennt sie „den Alpha betaisieren”. Also zähmen.

    Der Ansatz scheitert allein schon daran, daß echte Treue keine Beta-, sondern eine Alpha-Eigenschaft ist. Die Treue der Beta-Männer ist von völlig anderer Natur, nämlich: treu aus Angst vor den Folgen, treu mangels Gelegenheit usw. usw.

    Zudem sind Alphas zähmungsresistent. Sie wird sich also wohl oder übel jemanden suchen müssen, der von Haus aus souverän und aber dennoch treu ist.
     
  14. Ich kenne den Begriff "Betaisierung" auch nur in dem von Vikky angegebenen Sinn.

    Mir scheint aber auch ein großer Mangel an Konsens zu herrschen, was denn nun wirklich Alpha bzw. Beta ist.
    Da gibt es das Missverständnis, dass einfach alle Männer, die individuell gefallen "alpha" genannt werden - mit der Folge, dass Alphatum schlicht Attraktivität ist und es so viele Arten von Alphatum gibt, wie es Frauen gibt. Dann gibt es noch die unterambitionierte Version, das Alpha ist, wer sich auch nur mit sich im Reinen befindet, selbstbewusst, geistig frei ist und die überambitionierte Version, derzufolge Alpha eigentlich nur Vorstände und Geschäftsführer sind. Ich plädiere für eine "mittlere" Version, derzufolge Alphas Führungspersönlichkeiten sind (10% kommt, denke ich, hin). Konsequenterweise ist nicht jeder, der eine Führungsposition hat auch eine solche Persönlichkeit (auch wenn das sicherlich korreliert) und andersherum. Man muss sich fragen, ob solche Leute, die sich für geborene Führer halten, tolle Partner abgeben. Und da denke ich, dass man als Frau in einer bestimmten weise gestrickt sein muss, damit das passt. Nämlich entweder eine sich unterordnende Frau oder eben eine ebenso Alpha-Frau, die dann aber Spaß am aneinander Reiben hat.

    Im Zweifelsfall sind die "Beta" genannten Männer aber die rücksichtsvolleren, lieberen Männer und Frauen, die auf Alphas abfahren sind irgendwie dabei stehen geblieben, den Jungen, der immer als erster ins Team gewählt wird, anzuhimmeln.

    Also, liebe Frauen: Nur Mut, sich für den lieben Mann zu entscheiden, der dann natürlich auch Reif im Sinne der "unterambitionierten" Version von Alphatum sein sollte!
     
  15. Für mich eher lustig, die ganzen verkopften, programmierten, gelesenen und angelernten Diskussionen, die letztendlich keine Lösung bringen; denn eine echte Liebes - Beziehung (damit meine ich keine Notstands - Zweck und Handelsbeziehung) geht zu 95 % über das Gefühl und Herz und eben nicht über den Kopf!
    Der Verstand regelt, will alles in trockene Tücher packen, will alles unter Kontrolle bringen, weil man in der Regel nicht vom Verstand (Ego) her vertraut!
    Vertrauen ist eine emotionale Entscheidung und kann nicht vom Verstand geregelt und empfunden werden! Den meisten Menschen fehlt es neben der rationaler Intelligenz an "emotionaler Intelligenz" und können beides nicht mehr bei Bedarf entsprechend einsetzen!
     
    • # 17
    • 08.05.2015
    • Kain
    Gar nicht. Denn was auf Männer zutrifft, gilt letztlich auch für Frauen:

    Frauen, die sich gerne am klassischen Casanova aufreiben, ihrem Konzept unbedingt treu bleiben und die übrige Männerwelt (= "Betas") verschonen. Denn meiner Erfahrung nach ändert sich niemand grundlegend, sofern kein einschneidendes Erlebnis das gewohnte Weltbild elementar zerrüttet (... es ist bedauerlich, aber der Mensch lernt am besten durch Leid).

    Der einzige Grund, warum solche Frauen - die nebenbei bemerkt nicht die Mehrheit ausmachen - spontan ihr Beuteschema wechseln möchten, ist der, dass sie sich nach Kindern sehnen. Sobald sämtliche Wünsche erfüllt und der "Zweite-Wahl-Mann" hinreichend ausgenutzt wurde, schwenkt das Verlangen wieder nach einem der "Alphas" um.

    Ernsthaft, ich wünsche keinem meiner Geschlechtsgenossen, an eine solch kalkulierende Frau zu geraten. Wenn eine Dame schon während des Kennenlernens etwas vom Wechseln des Männertyps oder der ständigen Ausnutzung durch die sexbesessene Männerwelt faselt, ist höchste Vorsicht geboten.

    Die sollen schön bei ihresgleichen bleiben.

    Ja.
     
    • # 18
    • 08.05.2015
    • Gast
    Ich sehe das Problem daran, dass die Gesellschaft sich verändert hat. Der deutsche Mann ist der Zurücklehner geworden und lässt sich erobern.
    Die deutsche Frau ist emanzipiert und dominant geworden, das haben mir auch kürzlich Männer im Ausland lebend bestätigt, dass deutsche Frauen ja immer darauf beharren würden, die Rechnung beim Date teilen zu wollen. Was jene Männer sehr konfus fanden, weil es sowas bei ihnen gar nicht gibt!
     
  16. Hi elfLisa,

    vielleicht gibt es eine Lösung.

    Ich zähle mich nicht zu den "Alpha"- sondern zu den geselligen Familien- und Freundesmännern, fühle mich unter meines Gleichen pudelwohl und muss keiner/m (mehr) etwas beweisen. Ich habe Spaß an allem was das Leben schöner und lebenswerter macht, habe entsprechendes zu bieten und würde es auch gerne teilen.

    Mein Leben verläuft nun in
    - Partnerschaft
    - Familie, im engeren (AE) und weiteren (Verwandtschaft) Sinn, und Freunde
    - Beruf
    - Zeit für mich

    Ich habe es neu geordnet und es läuft, bis auf ein paar Ecken und Kanten, gewollt rund.

    So habe ich in allen 4 Bereichen meine optimalen Lösungen und Strategien für Zufriedenheit sowie Machbarkeit und ich halte sie, die Bereiche, bis auf ein paar Schnittmengen bewusst getrennt.

    Eine Partnerschaft, wie ich sie bisher, 26 Jahre, gewohnt war und hatte, werde ich so schnell nicht mehr eingehen. Wenn es um Gemeinsamkeit geht, bin ich da, verlässlich, achtsam und aufmerksam, aber in den 3 anderen Bereichen lasse ich mir nicht mehr ohne weiteres reinreden. Man ist dann zusammen, wenn man wirklich zusammen sein möchte und nicht aus purer Gewohnheit, Alltagstrott, Langeweile, Nicht-Alleinsein-Können oder was auch immer. Dafür ist mir meine verbleibende Lebenszeit zu schade. Darauf kann sich eine Partnerin einstellen und, wenn gewollt, profitieren.

    Für die Alltagstauglichkeit brauche ich keine Frau. So wie Frau umgekehrt auch nicht.

    Ansonsten muss es mit einer Frau schon gut passen, damit das Leben reicher und angenehmer wird, beiderseitig.

    m46

    PS: Was ist Betaisierung? ;)
     
  17. Ich habe den Begriff an die kürzlich im Forum häufiger verwendete Interpretation angepasst: Frauen testen Männer ob sie Alpha oder Beta-Männer sind.
    Eigentlich würde ich darunter verstehen, dass Frauen Männer zu Betas machen (wollen), aber wie gesagt ich meinte den stetigen Test.
     
    • # 21
    • 08.05.2015
    • Gast
    Meiner Beobachtung nach tut sich ein wie von Dir definierter Alpha niemals mit einer anderen Alpha-Frau zusammen, was diese Definition angeht. Zu Hause, da darf sie unbedingt die Alpha-Frau sein, die ihm die Hölle heiß macht, wenn er zehn Minuten zu spät kommt, ihn dazu zwingt, einen Schal umzumachen, weil IHR seine Gesundheit mehr am Herzen liegt als ihm (das wird für große Liebe gehalten und ist aber nur Mutter-Sohn-Spielen) und dass seine Mutter Geburtstag hat, aber auf keinen Fall in den Bereichen, die er für sich als Kompetenz gewählt hat, wie Fachwissen, Verdienst, Stellung in der Gesellschaft, Beruf.

    Führungspersönlichkeiten im Beruf, was soll mir diese Eigenschaft in Beziehungen, außer, ich schau aufs Geld? Was bringt mir so ein "Chef" zu Hause außer dass er entweder seine Chefallüren nicht im Büro lassen kann oder aber gern zu Hause und im Bett dominiert werden will, was eine Frau, die eine Beziehung auf Augenhöhe sucht, kaum gebrauchen kann? Wenn sie auf den Chef im Unternehmen reingefallen ist, weil sie meint, eine starke Persönlichkeit vor sich zu haben oder aber zu ihm aufschauen will, weil sie es nun unbedingt braucht, wird sie schwer enttäuscht sein, wenn er zu Hause wie ein Hund Männchen macht, damit sie ihm nur nicht böse wird und ihm zur Strafe Liebesentzug antut.
     
  18. Sprich diese beiden Sätze langsam 50 Mal abwechselnst vor Dich hin und sage mir dann, wo der Fehler ist...

    Aha ...der Alpha macht viele Frauen klar und schießt sie nach einer Zeit wieder ab. Der Beta hingegen, der mittels PickUp einen Alpha simuliert, macht die selben Frauen klar und wird irgendwann "entlarvt", was die Beziehung beendet.

    Nach der Formel :

    Punkte-der-Frau(en)-auf-der-Schnittenskala * Anzahl-solcher-Frauen * Zeit -mit-solchen-Frauen = Womanizer-Faktor

    Wo war jetzt noch gleich der Nachteil des Beta-PickuP? Ach ja, der muß die Frauen nicht abschießen, weil er ja "entlarvt" wurde und sie laufen ihm danach nicht hinterher. Hmm, mal überlegen, der Alpha findet es natürlich total super, dass nachts das Telefon klingelt und eine abgeschossene Ex mit Tränen dran ist, während er gerade mit der nächsten klargemachten Frau im Bett liegt...

    Merke: Wenn etwas aussieht, wie eine Ente, quakt, wie eine Ente und läuft, wie eine Ente ...vielleicht ist es dann eine Ente!

    V.m45
     
  19. Lauter "Traumfrauen", die keinen passenden Mann finden? Ich vermute, manche Frauen überschätzen sich einfach maßlos. Erst recht solche, die sich alters- oder bildungsmäßig in Regionen bewegen, in denen nach "Alpha" und "Beta" unterschieden und natürlich der Anspruch auf die "5-10%" Alpha erhoben wird. Weil man selbst ja natürlich so toll ist, dass "Beta" nicht in Frage kommt. So ist in der Tat das "Betaisieren" von Männern das Problem. Einfach zu hohe Ansprüche und alle Männer, die denen nicht gerecht werden, werden in die "Beta"-Schublade gesteckt. Wer nur zu solch geistigen Tiefflügen in der Lage ist (unkompliziert = bloß nicht zu kompliziert für mich), dem imponieren wahrscheinlich "Pick-ups" und Männer, die nicht erreichbar sind, weil sie tatsächlich auf einen IQ über dem von Toastbrot stehen.
    Umgekehrt sind Männer, die meinen, sie hätten einen natürlichen Anspruch auf ein Top-Model kein Stück besser.

    Wie ja auch einige Damen hier ständig schreiben: lieber Single als "unter Wert" verkaufen und einen Mann nehmen, der ihrem "Niveau" nicht entspricht, #5 beschreibt ja schön, dass Männer eigentlich überflüssig sind. Da bleibt frau dann eben tatsächlich alleine. Welcher Mann möchte denn ernsthaft eine Frau mit solch einer Denkweise?
    Wenn mir eine potentielle Partnerin irgendwas von Alpha erzählt, frage ich höchstens nach dem Quotienten aus Gegenkathete und Hypothenuse und dann kann sie für sin(alpha) = 1 hinunterrutschen, aber flott...

    Für mich ist diese ganze tolle "Alpha-Beta-Theorie" eine sinnlose Erfindung von Pickups, die damit meinen, sich eine Stufe höher stellen zu können, weil sie ein paar "tolle Tricks" draufhaben, um Frauen möglichst schnell "rumzukriegen" und von Frauen, die darauf stehen un ddarauf reinfallen, Du schreibst es ja selbst. Mit beiden Bevölkerungsgruppen habe ich recht wenig zu tun und lege auch keinen Wert darauf. Sie können gerne unter sich bleiben.
     
  20. Im Wesentlichen stimme ich Gast 28 zu, wobei ich noch die Attribute dominant/devot hinzufügen würde.

    Das ganze Alpha/Beta-Gerede halte ich allerdings im Großen und Ganzen für Schwachsinn.
    Entweder man liebt einen Mann oder eben nicht. Sich dabei auf "ist er ein Alpha?" versteifen zu wollen, bzw. gezielt danach zu suchen, kann doch nur daneben gehen und letztendlich sitzt man mit 80 im Altersheim, resümiert sein Leben und stellt fest, der "oh scheiße, er ist ein Beta" wäre der perfekte Partner gewesen. Damals allerdings wegen seines "Beta-Nachteils" verschmäht.

    Zum guten Schluss ist es meiner Meinung nach am wichtigsten, sich zu respektieren, sich in jeglicher Lebenslage zu unterstützen und ehrlich/treu/... zu sich selbst und seinem Partner zu sein.

    w26
     
    • # 25
    • 08.05.2015
    • Gast
    Es ist völlig normal, dass eine Frau wissen will ob sie sich einen Ja-Sager (Beta) oder einen Mann mit eigener Meinung geangelt hat. Der geübte Pickup nennt dies "Shit-Test".

    Die sonstigen Betaisierungsplattitüden halte ich für überzogen und eher für ein Kommunikations- und Konfliktproblem innerhalb der Partnerschaft. Selbst hier im Forum werden gutgemeinte Informationen als Sticheleien und Vorwürfe gewertet. Das sagt eigentlich alles.
     
  21. Würde ich nicht so sagen.
    Ein Alphamann verbringt auch mehr Zeit mit Zuhören als mit Sprechen. Wer das nicht kann ist nur ein Möchte-Gern-Alphamann.

    Vor allem ist ein Alphamann, ein Anführer. Dies bedeutet nicht nur, dass man einer Situation die Führung übernehmen muss, sondern auch, dass man es auch sehr gut macht.

    Apropos Kleidung: Sich gut zu kleiden bedeutet nicht unbedingt, dass man sich unangemessen gut kleidet (z.B. Anzug). Eine Kleidung sollte gut sitzen, bequem und der Situation angemessen sein. Man sollte auch bedenken, dass Kleidung nicht Persönlichkeit ersetzt. Ein Anzug macht noch keinen Alphamann und eine Jeans ist auch kein Indiz für einen Beta.

    Also es gibt keine unterschiedlichen Sichtweisen. Wer div. Kriterien nicht erfüllt, ist nun mal kein Alpha und höchstens nur ein Möchte-Gern-Alpha.

    Ich habe dies bereits in einen anderen Thread auch schon so formuliert und da mich niemand zitiert hat, scheint meine Auffassung von einem Alpha nicht so verkehrt zu sein.:)
     
  22. Da ist sie wieder die Frage: Was ist überhaupt ein Alpha-Mann?

    Mir selbst gegenüber bin ich ein Alpha-Mann. Darin bin ich konsequent. Gegenüber einer Frau will ich es gar nicht sein. Entweder es passt oder eben nicht. Wenn eine Frau meint testen zu wollen, ob zu Beginn einer Beziehung oder während, ist sie schon durchgefallen, das tue ich mir nicht (mehr) an.

    Ich wüsste auch nicht, was es mir bringen sollte ein "Alpha" gegenüber anderen zu sein. Viel zu anstrengend! Es lebe die Gelassenheit, (Lebens)Freude und der Genuss! :)
     
    • # 28
    • 08.05.2015
    • Gast
    Sicher. Und dann kommt dieser Alpha-Typ mit hervorragenden Pickup-Kenntnissen und die naiv-bedürftige Frau weiß nicht wie ihr geschieht und für sie ist es eine echte, vertrauensvolle Liebesbeziehung. Für ihn war es Amusement, Übung und Zweck.
    Und jetzt?
     
  23. So, wie "Alpha-Mann" meistens definiert wird (ob richtig oder falsch)
    erscheint mir folgendes Bild:

    - sehr dominant und bestimmend (nicht nur im Job)
    = bestimmt für die Frau mit, weil sie selber zu schwach dafür ist.
    = oder Beide sind dominant und bestimmend = ständige Konflikte.

    - sehr erfolgreich und überdurchschnittliches Einkommen
    = kann i.d.R. die Wünsche der Frau bezahlen/finanzieren, und/oder dabei mithalten.
    = Frau (oder Beide) wird m.o.w. "Prostituierte"

    - gutes Aussehen und Gesundheit (wird als "gute Gene" bezeichnet)
    = Frau glaubt, dass dieser Mann schöne und gute Kinder machen kann.
    = Frau wird ggf. zur "Zuchtstute, die vom Alpha-Mann gedeckt werden will"

    Sowas ist im Tierreich zugange, wo es aufs überleben von sich selber, dem Nachwuchs und der Spezies ankommt.

    Aber wenn Frauen so ticken, und so einen Mann haben wollen,
    dann wird sich die Mehrheit der (klugen, erfahrenen) Männer schnell von solchen Frauen abwenden -> Frau bleibt ggf. Single.

    Tja, bei der Frau erscheint alles bestens. (gutes Aussehen, eigenes Einkommen, guter Beruf und Job, schönes Zuhause)
    Trotzdem "flüchten" die Männer. Weil sie einen warmherzigen Menschen als Partnerin wollen - nicht das Gegenteil.

    Vor ca. 150 Jahren wurde ironisch vorgeschlagen, dass sich Alpha-Männer eine Peitsche zulegen sollten. Damit sie ihre Frauen noch besser unterdrücken können. Inzwischen halten sich die Alpha-Frauen für emanzipiert. Und wollen ggf. auch die Peitsche schwingen ? Oder schmachtend zu einem Mann aufschauen, dem man eher die Peitsche zutraut ?

    Na dann - "viel Spass damit" ...... (aber ohne mich ! , m, 53)
     

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