• 04.04.2011
    • Gast

    Ab welchem Alter ist ein Mann zum "hoffnungslosen" Junggesellen mutiert?

    Oder anders gefragt: gibt es ihn noch oder wieder, den "ewigen Junggesellen" in unserer modernen Zeit der selbsternannten "Berufsjugendlichkeit" in den Großstädten? Oder noch anders: ab welchem Alter sind die meisten Männer beziehungsunfähig, also, was Familie und Zusammenleben etc. betrifft? Ab welcher Periode des Alleinlebens?
     
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    • # 1
    • 04.04.2011
    • Gast
    Ich würde mal sagen, ab genau dem gleichen Alter, in welchem eine Frau zum hoffnungslosen Fall mutiert!
    Oder lese ich da aus deiner Fragestellung heraus, dass nur Frauen das Recht haben, bisher noch nicht den ''Richtigen'' gefunden zu haben?
    Währenddessen Männer in gleicher Situation sofort zum beziehungswilligen emotionalen Krüppel degradiert werden?
    Also, bitte ein bissel mehr Objektivität...
     
    • # 2
    • 04.04.2011
    • Gast
    Du fragst für einen Mann, der noch nie eine Freundin hatte oder für einen Mann, der noch nie mit einer Frau als Paar zusammen gelebt hat? Ich höre viel zu oft das Gejammer, dass die Frauen schuld daran sind, dass es mit Familiengründung nicht geklappt hätte. Erzählt von einem studierten Mann, der sich geweigert hatte, erwachsen zu werden.
    Um ihn herum waren genug Frauen, die es gerne mit ihm versucht hätten, als er noch unter 50 war.

    Ein Bekannter hat nun mit 43 Jahren seine schwangere Freundin geheiratet. Er wohnte vorher meistens in WGs und hatte ziemlich viele wechselnde, kurze Frauenbekanntschaften. Er hatte seit etwa 10 Jahren Familienwunsch, aber zu viele Frauen gleichzeitig.
    Vor seiner Ehe hat er ca. 2 Jahre alleine gewohnt.

    Hoffnungslos ist es, wenn ein Mann weder optisch noch wirtschaftlich noch von der Art her anziehend auf Frauen wirkt. Das ist dann nicht abhängig vom Alter, man kann ab 20 - 70 Junggeselle sein.

    Da viele Paare sich zwischen 40 und 60 scheiden lassen, kann jeder alte Junggeselle eine geschiedene Frau finden, die noch mit ihm das Zusammenleben versuchen will.

    Ich persönlich würde einen Mann bevorzugen, der maximal 3 Jahre alleine gelebt hat.
    Idealerweise ein Mann mit Kindern, um die er sich auch kümmert. Ein 50-jähriger Mann ohne Kinder hat in seinem Leben etwas falsch gemacht.
    Von Berufsjugendlichen halte ich überhaupt nichts.
    Wer 30 Jahre lang in Jeans, Turnschuhen und Kaputzenpulli durch die Gegend schlappt, hat nichts dazugelernt. Ein 50-jähriger Körper mit dem Geist und der Lebensweise eines 20-jährigen ist völlig uninteressant.
    Ich will einen Mann, keinen Sohn.
    w, 40 J
     
    • # 3
    • 04.04.2011
    • Gast
    Natürlich gibt es auch heute ,,ewige Junggesellen", vielleicht sogar mehr als noch vor ein paar Jahrzehnten. Da wurde schon in jungen Jahren geheiratet, vorher durfte man ja mit dem Partner auch nicht zusammenleben. Heute ist das entspannter, man hat diesen gesellschaftlichen Druck und den Zwang eine Familie gründen zu müssen nicht mehr. Und man kann sich wesentlich leichter vom Partner trennen. Da gibt es auch mehr Männer (und auch Frauen!!!) die eben alleine bleiben. Was die Beziehungsfähigkeit angeht, so kann man denke ich da kein Alter festlegen. Ich glaube, dass prinzipiell jeder Mann, der sich nochmal richtig verliebt, auch in der Lage ist, sein Junggesellenleben aufzugeben - egal wie lange er schon alleine lebt. Aber vermutlich wird es mit den Jahren schwieriger, denn langes Alleinsein führt auch zu ,,Macken" und Eigenheiten, mit denen ein Partner erstmal klar kommen muss. Der Junggesellige müsste aber schon die Bereitschaft haben, an sich zu arbeiten, zu lernen, worauf es in einer Beziehung ankommt - dann kann es auf alle Fälle klappen!
     
    • # 4
    • 04.04.2011
    • Gast
    ''Ein 50-jähriger Mann ohne Kinder hat in seinem Leben etwas falsch gemacht.''

    Oh' ja...wie ich doch solch ''vorurteilsfreie'' und subjektive Sätze mag.
    Könnte ich natürlich auch sagen - eine 40jährige geschiedene Mutter hat in ihrem Leben doch etwas falsch gemacht, nämlich hat's nicht geschafft, eine Ehe zu erhalten.
    Na, merkst du etwas?
    Genau, das Leben ist bunt und vielfältig...
     
    • # 5
    • 04.04.2011
    • SusanneHH
    Deine Frage sagt leider nichts darüber aus, ob du Beziehungsfähigkeit ausschließlich an der Ehe fest machst. Männer, wie Frauen, können in langjährigen Beziehungen ohne Ehe gewesen sein und dann würde die These ja nicht gelten. Hoffnungslos auf dem Beziehungsmarkt ist es für niemanden.
     
    • # 6
    • 04.04.2011
    • Gast
    Ich würde das bei Männern wie Frauen auf Ende 40 Anfang 50 datieren. Wer bis dahin noch keine tragfähigen, langen Beziehungen hatte (mind. über 5 Jahre), wird sie auch im Alter nicht mehr aufbauen können.
    Es sei denn die Lethargie des Alters schlägt bei beiden Partnern zu und sie rühren sich in der gemeinsamen Wohnung nicht mehr von der Stelle.
     
    • # 7
    • 04.04.2011
    • Gast
    Das hängt natürlich auch von seinen Vorerfahrungen ab. Als weitestgehend beziehungsuntauglich würde ich aber jemanden einschätzen, der/die mehr als 35 Jahre als Erwachsener ausschliesslich allein war (also auch keine Affären o. Ä. hatte). Wer bis 55 noch nie einen Partner oder eine Affäre hatte, wird das meiner Meinung nach nicht mehr hin bekommen.
     
    • # 8
    • 04.04.2011
    • Gast
    Es gibt sie, die ewigen Junggesellen und ja, man findet sie häufiger unter den Männern als unter den Frauen.
    Ein ewiger, unverbesserlicher Junggeselle ist für mich immer noch der Mann, der bis 40 noch zu Haue bei der Mama wohnt, dem die Mama alles macht, für ihn kocht und wäscht und ihn betütelt.
    Eigentlich dachte ich, diese Spezies sei ausgestorben, aber ich kenne tatsächlich 3 dieser Sonderlinge, einer Mitte 30 (aber das wird auch nicht mehr) einer Ende 40 und einer Anfang 50.
    Bei Frauen gibt es das wesentlich seltener, denn Mädchen werden von ihren Müttern häufig zu mehr Selbständigkeit erzogen und bleiben eher selten zu Hause wohnen.
     
    • # 9
    • 04.04.2011
    • Gast
    @6
    Blödsinn.
    Was ist denn mit den frühverheirateten, mehrmals geschiedenen, in diversen Lebensgemeinschaften aber mit 50 plus doch am Ende stehenden Singels.
    Die sind dann normal oder die können dann im Alter die 56. Beziehung aufbauen?
    Eiserne Junggesellen/Jungfrauen oder sonstwas, Vielweiberei und Vielmännerei, viele warme Wechsel stellt für mich auch nicht gerade den charakterfesten zuverlässigen bodenständigen
    potentiellen Partner/Partnerin da.
    Da sind mir die "eisernen" noch lieber, die wohl "vergeblich" auf die große Liebe hofften und lieber gleich alleine blieben.
     
    • # 10
    • 04.04.2011
    • ziemlichFrau
    Ich kann die Hoffnungslosigkeit zu keinem Alter zuordnen, zu vielen Charaktern schon!
    Der Charakter ist wiederum von Erfahrungen geprägt.

    Das Alter spielt andere Rolle in der Hinsicht, die Suche einer 60 jähriger bleibt hoffnungslos, wenn sie 30-40 jährige als Zielgruppe hat (Das Alter hier ist nur ein Beispiel von vielen unrealistischen Ausschlusskriterien für Männer als auch für Frauen)

    immer schön realistisch bleiben dann klappt auch bei der Partnersuche ; )
     
    • # 11
    • 04.04.2011
    • Gast
    Also, ich bin ja immer noch ein Freund der Hoffnung: Zu spät ist es nie!
     
    • # 12
    • 04.04.2011
    • Gast
    Also ich würde behaupten mit zunehmendem alter ist es schwieriger Kompromisse zu machen die sein einges Leben einschränken. Was in einer Beziehung durchaus vorkommt alles ist ja irgendwo ein Kompromiss oder?

    Aber den absoluten Junggesselen gibt es vermutlich nur dann wenn er es absolut darauf anlegt und kein Intresse an einer Beziehung hat. In meinerm Bekanntenkreis kenne ich zwar nur einen der so lebt und auch gern so lebt aber bitte es gibt sie noch.

    Im allgemeinen würde ich sagen das der Mensch an sich so gepolt ist das er zu zweit sein will unabhängig ob Mann oder Frau also eigentlich sollte niemand allein sein ausser er will es so.
     
    • # 13
    • 04.04.2011
    • Gast
    Ich denke, ich kenne so einen Mann!
    Mein bester Freund ist in meinen Augen ein "hoffnungsloser Fall" eines langsam alternden Junggesellen!
    In jungen Jahren war er sehr begehrt, da sehr gutaussehend.
    Er hatte viele kurze und nur eine lange Beziehung. Die lange Beziehung dauerte ca.10 Jahre, wobei er seine damalige Freundin häufig betrogen hatte.
    Treu sein konnte er so gut wie nie. Die anderen Frauen vor dieser längeren (einzig längeren) Beziehung haben ihn nach spätestens 12 Monaten alle verlassen, da sie Familie gründen wollten.
    ER wollte das NIE!
    2x ist er kurz vor der Verlobung weggelaufen.
    Bis heute hat er noch NIE mit einer Frau zusammengelebt!
    Die Langzeitfreundin ist dann auch irgendwann frustriert (mit 30 kennengelernt und sie wollte unbedingt Kinder) nach 10 Jahren weggelaufen.
    Seitdem hatte er nur wechselnde Affären.
    Seine aktuelle Partnerin hat ihn jetzt vor die Wahl gestellt: Zusammenziehen -oder Trennung!
    Nun, das macht ihm viel zu große Angst und daher wird auch sie wohl frustriert gehen und er lässt wieder mal einen Scherbenhaufen zurück!
    Ich kenne ihn seit 15 Jahren und es ist so schade, dass er sich von seinen Ängsten überrennen lässt. Er hätte insgeheim total gerne Familie, aber seine Angst vor Trennung/Scheidung ist größer, als der Wunsch nach Familie.
    Ausserdem denke ich, kann und will er sich nicht eingestehen, dass er Angst vor fester Bindung hat.
    Er ist jetzt 50
     
    • # 14
    • 05.04.2011
    • Gast
    Ich kenne einen Mann (jetzt 61) der sein ganzes Leben lang m.W. noch nie eine feste Beziehung hatte - und lieber alleine leben will.
    Seine Begründung: Keine Zwänge und Verpflichtungen - und seine Ruhe.
     
    • # 15
    • 05.04.2011
    • Gast
    Dafür gibt es kein Alter, es hängt einzig und allein von der Person selbst ab. Ein Mann der beziehungswillig ist und gesunden Menschenverstand besitzt ist immer beziehungsfähig, selbst wenn er mit 70 noch keine Beziehung hatte. Was Familie angeht so hat das ganze wiederum nichts mit beziehungsfähigkeit zu tun sondern damit ob er eine Familie will und natürlich auch wiederum ob er gesunden Menschenverstand besitzt.
    Ich persönlich bin zwar beziehungsfähig aber nicht fähig für eine Familie da ich letztere einfach nicht will.
     
    • # 16
    • 05.04.2011
    • Gast
    @13

    ''Er hätte insgeheim total gerne Familie, aber seine Angst vor Trennung/Scheidung ist größer, als der Wunsch nach Familie''

    Na bei einem Scheidungsrisiko von nahezu 50 Prozent kann man solche Gedanken auch durchaus nachvollziehen.

    @14
    Ja, auch so kann's gehen
     
    • # 17
    • 05.04.2011
    • Gast
    Jungesellen sind nicht hoffnungslos sondern frei.
     
    • # 18
    • 05.04.2011
    • Gast
    Wenn ich die Seite hier so lese dann bin ich ja wohl eine "arme Sau"!

    45 Jahre w. eine Beziehung von einem Jahr im Alter von 28 bis 29.
    Danach seither nix mehr. Keine Affairen, keine ONS etc. Es hat nicht gepasst bzw. nie gefunkt! Ich bin dann wohl auch ein hoffnungloser Fall! Oder soll ich mich als psychischer Krüppl bezeichnen?

    Ich habe die Suche nie aufgegeben aber wenn ich keine Gefühle habe, kann ich doch nciht auf Biegen und Brechen eine Beziehung eingehen.
     
    • # 19
    • 05.04.2011
    • Gast
    #18, ich würde beinahe auf letzteres tippen! Entschuldigung!

    Ich denke jedoch, ich habe ein solche Exemplar abbekommen. Er hatte wohl Beziehungen, keine jedoch hielt länger. Er hat seine Meinung, seine Lebensumstände und dann ist das so! Egal, welche Frau da kommt und ihm die Bude umkrempeln will. Er macht es eh so, wie er denkt!

    Und dann kam ich........und hab alles auf den Kopf gestellt und er ist verknallt und glücklich!

    Gewisse Dinge lassen mich immernoch die rechte Augenbraue steil in die Höhe ziehen, aber im Grunde ist alles wunderschön, so, wie es ist, bereits seit 2 Jahren!

    So geht das mit den eingefleischten Junggesellen :)
     
    • # 20
    • 10.04.2011
    • Gast
    Warum hat ein Mann, der mit 50 noch keine Kinder hat, im Leben etwas falsch gemacht? Ich habe - trotz 2er sehr langjährigen Beziehungen meinen Beitrag zur Überbevölkerung der Welt nicht geleistet, warum auch immer. Man kann Kraft, Liebe und Sinn auch woanders finden. Es müssen nicht eigene Kinder sein. Weiblich 64 Jahre
     
    • # 21
    • 11.04.2011
    • Gast
    Das hängt nicht vom Alter ab. Sondern davon, wie lange der "Junggeselle" schon beziehungslos war.
     
    • # 22
    • 11.04.2011
    • Dogbert
    Bei einigen Ansichten kann man sich ein nachsichtiges Schmunzeln nicht verkneifen.

    Wie soll man denn heutzutage "Junggeselle" definieren? Es soll tatsächlich eine ganze Menge Junggesellen geben, die in einer Beziehung leben oder langjährige Beziehungen gepflegt haben.

    Zudem gibt es auch Junggesellen, denen eine Bindung um jeden Preis nunmal nicht wichtig ist.

    Mir ist eine Frau, deren letzte Beziehung ewig lange zurückliegt 1000mal lieber als eine, die ihre Beziehungen bis heute nicht verarbeitet hat.

    Ich kenne genügend Männer, die erst im reiferen Alter Zeit und Muße fanden, sich näher mit der Damenwelt zu beschäftigen und auch daran Gefallen gefunden haben. Das sind keine "Berufsjugendliche", sondern gestandene Männer, die sich irgendwann mal dachten: "Es könnte eigentlich doch nicht schaden, sich mit einer anständigen Dame zusammenzutun."
     
    • # 23
    • 11.04.2011
    • Mooseba
    Also heute habe ich mehr und mehr den Eindruck, dass dies bereits mit 18 der Fall ist. Mit Anfang 20 habe ich mich bereits als hoffnungsloser Junggeselle empfunden. (m28)
     
    • # 24
    • 25.06.2011
    • Gast
    Ich kenne jemanden, dem es nach seiner Scheidung so erging. BEZIEHUNGSANGST! Aber anstatt es sich selbst einzugestehen und mit seiner Partnerin, mit der er sich ganz toll verstand, darüber zu sprechen, oder vielleicht eine Therapie zu machen, hat er einen radikalen Schnitt vollzogen, hat sich einen neuen Job in einer anderen Stadt gesucht und seine Freundin sitzenlassen. So wie Du es beschreibst - einen Scherbenhaufen zurückgelassen.

    Seine Freundin ist inzwischen wohl selbst nicht mehr beziehungsfähig, hat Angst, sich nochmal auf eine Beziehung einzulassen. Sie ist seit dreieinhalb Jahren allein!

     
    • # 25
    • 25.06.2011
    • Gast
    Ich bin 42 und hatte auch noch nie eine Beziehung. Für mich stand schon immer fest, dass ich definitiv nicht mit jemandem in einer Wohnung zusammen wohnen möchte und das ich definitv keine Kinder haben will. Ferner endet mein Arbeitstag selten vor 21 Uhr, so dass ich in der Woche weder Zeit noch Lust habe, mit jemandem zusammen zu sein. Am Wochenende habe ich ein konsequentes Sportprogramm (Rennrad, joggen, Sportschießen etc.), so dass auch schon ein Großteil des Wochenendes belegt ist. Außerdem benötige ich viel Zeit für meine privaten Börsengeschäfte (bin Hobbyspekulant).
    Fazit:
    Wenn man sein ganzes Leben so gelebt hat, wird man daran nichts mehr ändern können.
    Viele Männer leben in einem ähnlichen Lebensrhythmus wie ich, wo eine Beziehung nicht hineinpasst. Ich halte es nicht für erstrebenswert, dass man ein bewährtes Lebensmodell in Frage stellt. Ich finde mein Leben so viel besser, als wenn ich heute Kinder an der Backe hätte und eine Frau in meinem Alter. Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig, habe gegenüber niemandem finanzielle oder andere Verantwortungen, kann tun und lassen was ich will.
    Schon in meiner Jugend war es mir zu blöd, ähnlich wie die Männchen im Tierreich die Aufmerksamkeit von Frauen auf mich zu lenken.
     
    • # 26
    • 27.06.2011
    • Gast
    Finde ich gut das du so eindeutig und ehrlich deine meinung schreibst.ich sehe es genau so wie du.aber viele leute in meiner umgebung verstehen es einfach nicht das es auch leute so wie du und ich gibt.ich glaube ,wenn man junggeselle ist,wird man oft als verlierer des lebens dargestellt und man kann sich schwer dagegen wehren.
    so ist es im leben.
    viele grüsse und alles gute
     
    • # 27
    • 27.06.2011
    • Gast
    @25,26.

    Hmmm, warum seid ihr dann hier und postet. Wäre ja ähnlich, als ich würde ich auf www.eingefleischte-singles.de einen Beitrag schreiben, wie toll das Leben innerhalb einer Beziehung ist. Wo ist Eure Motivation, hier zu posten?

    So long,
    m/42
     
    • # 28
    • 20.03.2013
    • Gast
    Am Alter allein würde ich "hoffnungslos" nicht festmachen wollen, denn selbst alte Menschen oder vom Krebs ins Leben zurück gekehrte Menschen gehen ja noch Liebesbeziehungen ein. Oft halten die deutlich länger als in jüngeren Jahren, als alles noch "perfekt" aussah.

    Hoffnungslose Fälle- darin liegt ja auch ein Werturteil wie jemand bitteschön sein soll.
    Ich weiß dass ein guter Bekannter, jetzt bald 70, immer noch als alter Single durch die Lande streift. Inzwischen im Ruhestand, aber nicht klüger. Die verehrte Frau Mutter ist inzwischen tot. Zu der hatte er eine sehr starke Bindung. Die Brüder führen Ehen und haben Kinder, er hat nie ernsthaft angefangen mal eine Frau an sich zu binden. Träume von Familie hatte er aber nachweislich, hat er mir alles erzählt, so mit Anfang 50. Er hängt sich nun an Bekannte oder plant immer Unternehmungen. Selbst jetzt hätte eine gutmeinende Kandidatin keine frohen Aussichten. Die Beziehungen dauerten selten länger als 1 Jahr, oft Mutterersatz, dazwischen Kurzaffären. Inzwischen ist er chronisch krank und mit den Kurzaffären ist es nicht mehr so leicht.

    Hoffnungslose Junggesellen haben immer noch super Chancen bei den Frauen. Ihre Unvergebenheit wird anders bewertet, weil die Erwartungen an Männer erstaunlich stabil bleiben. Weibliche Junggesellen haben immer ein Rechtfertigungsproblem. Du kannst es drehen wie du magst, aber es kommen immer schlimme Verdächtigungen auf dich zu. Egoismus ist noch das netteste was dir unterstellt wird. Es reicht bis zu sexuellen Identitäten die du gar nicht hast. Und Therapiebedürftigkeit wird Frauen schneller bescheinigt, sie werden als Objekt einer Maßnahme gesehen. Ich kenne nur nette Junggesellinnen, die voll im Leben stehen.
     
    • # 29
    • 20.03.2013
    • Gast
    Die sog. hoffnungslosen Junggesellen sind die attraktivsten Männer:
    - keine finanziellen Altlasten durch Unterhaltsverpflichtungen oder teure Scheidung
    - keine psychischen und sozialen Altlasten durch eine zerrüttete Familie
    - keine Kinder die eine neue Beziehung belasten und behindern
    - frei und anpassungsfähig für eine neue Beziehung