Keine Lust auf ein Date? Wir wollten von 4.000 Singles in unserer ElitePartner-Singlestudie© wissen, wie sie mit unliebsamen Verehrern bzw. -innen umgehen.
Das Ergebnis: Männer verstecken sich gern hinter Ausreden oder verschieben das Date, Frauen dagegen bemühen sich um Ehrlichkeit.
Ehrlich währt am längsten?
67 Prozent der Frauen halten nichts davon, um den heißen Brei zu reden, das Telefon zu ignorieren oder die "Liebeskummer geplagte, beste Freundin" vorzuschieben. Sie stellen sich der unangenehmen Situation und klären im Gespräch, dass die Zuneigung nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Diesen Mut bringt dagegen nur jeder zweite Mann auf. Eine gern genutzte Taktik von Männern indessen: Momentan nicht bereit für eine Beziehung zu sein. Das ist nur für 30 Prozent der Frauen ein Weg, einen Verehrer abzuwimmeln. Eine "weibliche" Alternative: Fast jede Dritte versucht sich in einer E-Mail zu erklären. Eine Option, die nur bei jedem Fünften auf Gegenliebe stößt. Löblich: Lediglich jeder Zehnte ignoriert Anrufe seiner Verehrerin. 20 Prozent der Frauen dagegen "vergessen" in solchen Situationen schon mal, an ihr Telefon zu gehen.
Morgen, morgen, nur nicht heute…
Sowohl von Frauen als auch von Männern gern genutzt: Dates verschieben und so tun, als ob man schwer beschäftigt sei. 15 Prozent der Befragten geben zu, Verabredungen so lange aufzuschieben bis der andere das Interesse verliert und zwischen den Zeilen liest, dass ein Treffen nicht gewünscht ist. Zudem: 20 Prozent erzählen von jemand anderem, um ihr Desinteresse zu signalisieren.
Falsche Hoffnungen vermeiden
"Seien Sie offen und klären die Gefühle, um den anderen vor falschen Hoffnungen und weiteren Investitionen zu bewahren", rät Single-Coach und Buchautorin Lisa Fischbach. "Zur direkten Aussprache gehört zwar Mut, doch sie ist fair. Ein Korb sollte konkret, wertschätzend und nicht unnötig verletzend sein. Am besten heben Sie zuerst Positives hervor und zeigen anschließend auf, dass es für mehr aber nicht reicht. Schaffen Sie eine Atmosphäre, bei der keiner das Gesicht verliert. Außerdem: Kommunizieren Sie eindeutig auf allen Ebenen: Stimme, Körpersprache und Inhalt sollten das gleiche ausdrücken. Sprechen Sie eine Absage allzu charmant und lächelnd aus, werden Sie schnell falsch interpretiert."
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1 Kommentare (älteste zuerst)Genau die oben angegebenen Tipps habe ich immer befolgt. Leider habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Mann über das erst Positive & Wertschätzende und dann über die klaren Worte, dass es leider nicht für mehr reicht beleidigt reagiert und unbedingt der Meinung ist, das "letzte Wort" haben zu müssen, welches jedes Mal persönlich angreifend und unnötig verletzend war. Warum haben das Männer nötig?! Das Ganze unabhängig davon, ob überhaupt bereits ein Treffen statt fand oder nicht…
Die viel feigere Version, einfach eine unpersönliche "automatische Absage" senden, war leider die bessere Erfahrung, die mir als Frau einfach nur Frieden beschert hat… Leider wahr!!!