Sabina Blecken gibt Tipps, wie man Geprächspausen galant überspielen kann.
Das kennt jeder: Man sitzt zu zweit beieinander, alles ist nett und die erste Viertelstunde fragt und redet man über dies und das. Meistens gern über das Wetter. Aber was ist, wenn plötzlich keiner mehr redet?
Generell heißen diese Schweigeminuten nicht, dass mein Gegenüber kein Interesse an meiner Person hat. Oft ist es Unsicherheit und die Angst, etwas Falsches zu sagen.
Am besten also, man stellt dem Gegenüber offene Fragen, die er nicht nur mit Ja oder Nein beantworten kann. Das Ziel sollte sein, im Gespräch Gemeinsamkeiten zu finden, z.B. gleiche Hobbies, Lieblingsfilme, Reiseziele.
Kleiner Trick: Weiß man partout nichts zu fragen, greife ich in diesem Moment zum Glas, trinke einen Schluck. Dabei habe ich ein paar Sekunden Zeit, um neue Themen zu überlegen.
Schweigeminute, weil man sich nichts zu erzählen hat?
Das Gegenüber direkt ansehen und
Lääääääääääääächeln.
Schwupps, die Frage, warum lachst du denn und schon ist man wieder im Gespräch, die Blockade gelöst.
Zumindest funktioniert es bei mir immer wunderbar.
Solche Situation hatte ich grade gestern bei meinem Date. Wir hatten uns nichts zu sagen und da wurden aus Schweigeminuten eeeewig lange Minuten. Ich hatte gar keine Lust, Gemeinsamkeiten zu suchen, die Chemie stimmte einfach nicht.
das ist richtig, paulchen