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Wie Frauen wirklich sind
Wie Frauen wirklich sind (Kategorie: Partnersucheblog)
Erfolgreiche Frauen prägen neue Leitbilder. Um zwei aus dem aktuellen Rampenlicht zu nennen, seien die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde oder Silvia Neid, die Bundestrainerin der deutschen Freuennationalmannschaft erwähnt.

Doch fast die Hälfte befragter Frauen in einer repräsentativen Focus-Umfrage ist nicht der Meinung, dass Karrierefrauen in Deutschland ein gutes Image haben. Diese Selbstbeurteilung hat viel mit der gesellschaftlichen Sicht auf beruflich erfolgreiche Frauen zu tun. Die Journalistin und Buchautorin Bettina Wündrich bestätigt das. In Ihrem neuen Buch „Einsame Spitze?“ sagt sie, dass Karrierefrauen ein schlechtes Image haben. Sie vergraulen Männer und gelten als „gehetzte, geldgeile Egoistinnen.“ Mehr als jede zweite Frau geht davon aus, dass von ihr gesellschaftlich und aus Sicht der Männer eher die Rolle der „liebevollen Mutti und Hausfrau“ erwartet würde.

Leider ist die Einschätzung der Frauen nicht völlig an den Haaren herbei gezogen  oder entspringt einer bemitleidenden Tour aus ihrer Opferrolle. Auch wenn 41 Prozent der Frauen in der Focus-Studie angeben, dass sie einen attraktiven Hausmann als Partner toll fänden und 44 Prozent einen erfolgreichen Geschäftsmann, hilft diese offene Perspektive nicht immer weiter bei der Partnersuche. Schließlich haben die Männer ein Wörtchen mitzureden. Und laut verschiedener Studien schätzen es Männer nicht unbedingt, wenn Frau beruflich erfolgreicher ist, mehr verdient und einen höheren Status hat. Klar, es gibt viele selbstbewusste Männer, denen solche Frauen keinen Kratzer in ihrer Ehre bescheren, die die Erfolge der Anvertrauten sogar genießen und bewundern. Aber das ist heutzutage in Deutschland noch nicht die Regel.

In der ElitePartner-Singlestudie© von Januar 2011 wurden mehr als 10.000 Singles befragt, wie wichtig ihnen das Einkommen und die Bildung des Partners ist. Demzufolge sollte er für die meisten Frauen mindestens Hochschulabschluss haben und gerne auch ein Studium vorweisen können. Für fast jede zweite Frau kommt kein Partner infrage, der bedeutend weniger als sie selber verdient. Das widerspricht in gewisser Weise der Offenheit einem Hausmann gegenüber. Oder er hat einen Doktortitel, den er vorübergehend ruhen lässt und alles mit Attraktivität und Kinderfreundlichkeit wegmacht.
Positiv lässt sich jedoch festhalten, dass hier eine Tendenz in den Daten der Focus-Umfrage zu erkennen ist: Dass Frauen bei der Partnerwahl sich von alten Wahlmustern befreien. Kann man nur hoffen, dass daraus wirklich eine Veränderung erwächst und Männern gleiches tun.


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