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Wer Single ist, hat meistens Gründe dafür – wenn auch unbewusst
Wer Single ist, hat meistens Gründe dafür – wenn auch unbewusst (Kategorie: Flirtblog)
Hauptgründe: Zu hohe Ansprüche und Warten auf "den Richtigen".

Wenn Paare einen Therapeuten aufsuchen, um ihre Probleme zu wälzen, passiert häufig Folgendes: Einer wirft dem anderen vor, hauptsächlich an der ganzen Misere verantwortlich zu sein – und umgekehrt. Der Fachmann/die Fachfrau hat manchmal das Gefühl, vor zwei streitenden Kindern zu sitzen.

Es scheint typisch menschlich zu sein, die Verantwortung an persönlichen Misserfolgen vorauseilend zu leugnen. Ich habe nur wenige getroffen, die entsprechend unvoreingenommen sich selbst gegenüber waren.

Diese "psychische Kurzsichtigkeit", die zugegebenermaßen das Selbstwertgefühl schützt, aber oft an den realen Verhältnissen vorbei geht, zeigt sich auch in sozialpsychologischen Studien.

Folgende Faustformel hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert: Haben wir Erfolg im Leben, sehen wir unser Wirken als wesentlich dafür verantwortlich; läuft es schlecht, dann sind die anderen daran schuld.
Auch auf die sogenannten unfreiwilligen Singles trifft das eben Gesagte zu.
Der bekannte Paartherapeut Michael Mary hat zu diesem Thema kürzlich Stellung genommen (siehe http://www.derwesten.de, 24.03.2009). Nebenbei erwähnt: ich empfehle Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser alle Bücher, die er bisher veröffentlich hat. Ein sehr differenzierter, innovativer Schriftsteller, der oft heikle Angelegenheiten direkt anspricht.
Jedenfalls sieht Mary das Phänomen "unfreiwilliger Single" sehr kritisch. Er führt verschiedene Ursachen an, wieso Betreffende auf dem Partnermarkt erfolglos umherirren. Lediglich zwei will ich herausgreifen:

1. Manchmal sind die Ansprüche zu hoch. Der eine ist zu groß beziehungsweise zu klein, zu grob und so weiter. Nicht selten sind die Auswahlkriterien zahlreich. Dass hierbei die meisten durchs Raster fallen, ist ja quasi schon Gesetz.

2. Die Suche nach "dem Richtigen" ist eigentlich ein Holzweg. Wer sich auf diesem befindet, hat ein weitgehend ausgeformtes Bild vom Traumpartner: Wie er aussieht, spricht, sich verhält und so weiter. Es wird nicht gesehen, dass sich eine Beziehung erst entwickelt. Liebe lässt sich nicht in starre Strukturen pressen.

Tja, der Paartherapeut hat wichtige Formen der Selbstsabotage erkannt, wie ich finde. Wenn Sie sich wiedergefunden haben, dürfen Sie mal darüber reflektieren, ob Sie sich tatsächlich in der Vergangenheit einmal selbst das Bein gestellt haben.
Man kann sich merken: Je höher die Ansprüche, desto geringer der Erfolg auf dem Partnermarkt. Natürlich gibt es Gründe für überzogene Ansprüche. Manchmal ist ein perfektionistischer Lebensstil dafür verantwortlich.
Kann man den ändern? Antwort: Nur in geringem Umfang. Aber vielleicht reicht das schon aus, um die Dinge zum Positiven zu wenden. Am einfachsten in einer professionellen Partnerbörse.


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25 Antworten zu “Wer Single ist, hat meistens Gründe dafür – wenn auch unbewusst”

  • Denker sagt:

    Ich finde, man sollte schon Ansprüche haben; nur unrealistisch sollten sie nicht sein. Und es stimmt einfach nicht, dass am Scheitern einer Beziehung IMMER beide Seiten einen Teil der Schuld tragen. Es gilt die bekannte alte Rege in leichter Abwandlung: "Es kann der/die Beste nicht in Frieden lieben, wenn es dem bösen Partner nicht gefällt". Was hilft schon noch, wenn einem Partner die Bindung nicht mehr so wichtig erscheint, wenn er/sie einfach frei sein möchte?

    Die Wirklichkeit ist nie so einfach, dass man alle Fälle über einen Kamm scheren kann.

  • redoti sagt:

    Diese Single-Kritik ist völlig richtig und logisch. Ein Grund warum wir unserem Glück selber im Wege stehen, ist ganz einfach der Wohlstand. Doch ob das Einsamkeits-Syndrom nur am Individium zu suchen ist bezweifle ich. Immerhin, 50% also die Hälfte der Bevölkerung ist Single. Der Mensch ist ein soziales Tier.
    Es gibt sicher noch andere asoziale Gründe für unsere kollektive Vereinsamung.

  • Frauke sagt:

    Klar kann es sein, dass die eigenen Ansprüche zu hoch sind. Aber objektiv gesehen hat hier bei elite jeder auch einiges zu bieten, interessante Berufe, eine spannende Vita, hohe eigene Attraktivität usw. Dass man da nicht einfach irgendjemanden sucht, ist ganz normal. Ich glaube, dass es noch ganz andere Gründe für immer wiederkehrendes Singledasein gibt. Häufig spielen unsere alten Enttäuschungen eine Rolle, und es fällt schwer, daran zu glauben, dass es diesmal klappen kann und man nicht nach kurzer oder längerer Zeit wieder vor einem Scherbenhaufen steht. Mein lezter Freund z.B. hat mich nach 3 Jahren verlassen (wir wollten dieses Jahr heiraten), und zwar von einem Tag auf den anderen, ohne vorher von seinen Problemen in der Beziehung erzählt zu haben. Als er endlich davon sprach, dass seine schlechte Stimmung der letzten Wochen und Monate nicht nur die oft von ihm erwähnten beruflichen Probleme als Ursache hat, bekam ich keine Chance mehr, irgendetwas zu ändern. Er hat einfach endlich erzählt, dass es für ihn massive Probleme bei uns gibt, und mich abserviert. Wie soll man nach solchen Erfahrungen noch an die Liebe glauben? Ich habe nicht mal den Hauch einer Chance gehabt, und das nach 3 Jahren. Ich bin sonst sehr einfühlsam, aber wegen seiner vielen beruflichen Probleme habe ich diese Katastrophe nicht kommen sehen.
    Wir haben uns übrigens vor 3 Jahren hier bei elite kennengelernt, und ich habe wirklich geglaubt, dass es für immer halten wird. Soviel zum Thema Match Points.
    Wenn man einfach keine Chance bei seinem geliebten Partner mehr bekommt, hat das mit überzogenen Erwartungen m.E. nichts zu tun. Manchmal frage ich mich, ob die Partnersuche wirklich Sinn macht, wenn man doch erlebt, wie der andere noch nach Jahren alles einfach wegwerfen kann. Wie soll man da Vertrauen aufbauen, dass es nächstes Mal anders und besser geht? Ich zumindest bin im Moment einfach völlig ratlos.

  • utebe sagt:

    Es ist immer schwierig, Single-Situationen verallgemeinern zu wollen. Jeder Mensch ist nun einmal anders gestrickt und deshalb gibt es sicherlich auch vollkommen unterschiedliche Gründe für ein Single-Dasein. Ich kann nur für mich sprechen und ich muss sagen, dass ich es mir nach einem Jahr als Single in gewisser Weise recht bequem gemacht habe, d.h. ich habe mir eine "Komfort-Zone" eingerichtet, aus der es schwer ist, wieder heraus zu kommen. Ich suche hier bei Elite wirklich einen Partner, aber mir ist klar, dass ich für eine neue Beziehung meine Ecke verlassen muss und mich wieder mehr auf Kommunikation, Auseinandersetzung und auch auf Kompromisse einlassen muss. Sich dabei nicht selber im Wege zu stehen, das sehe ich als meine persönliche Schwierigkeit an…

  • Sabries sagt:

    Vielleicht gibt es auch Menschen, die sich nicht so schnell und häufig verlieben. Diejenigen, die nicht so viel Gefühl investieren sind schneller wieder frei für etwas Neues. Vielleicht trägt auch jeder ein Bild von seinem Partner in sich und so manches hat einfach mehr Details.

  • Petra sagt:

    @ Frauke
    Ich habe ähnliches erlebt… Die unterschiedlichen Phasen, die ich danach durchlaufen habe führten mich irgendwann dann auch mal zu mir selber. Ich habe mich mit mir (und dem kleinen Mädchen in mir) beschäftigt. – Erst jetzt hab ich mich wieder – ganz plötzlich – verliebt. Es wird wohl unerfüllt bleiben, auch wenn er wohl auch (zumindest ein wenig) verliebt ist, da er gebunden ist. Einer (anderen) Frau den Mann "wegnehmen" möchte ich nicht, denn das nächste Mal bin ich die Verlassene.

    Männer haben – meistens – die größere Distanz, also weniger Nähe, daher wenden sie sich auch wieder schneller einer neuen Partnerin zu. Wir Frauen brauchen da einfach ein bißchen länger, was nicht heißt, daß das schlechter ist! Nähe zuzulassen & zu geben ist etwas sehr Wichtiges, also etwas Positives! Wir Frauen sollten darauf stolz sein! Allen Modeerscheinungen zum Trotz :-) )
    Liebe Grüße
    Petra

  • Linchen sagt:

    Hallo,
    ich sehe die Sache mit dem Single-sein nicht so verbissen. Auch wenn ich meine Auswahlkriterien relativ hoch ansetze, würde ich schon Ausnahmen machen, falls etwas nicht perfekt ist. Andererseits finde ich, man sollte schon einiges an Auswahlkriterien haben. Meine Schwester ist im Gegensatz zu mir so eingestellt, dass sie fast jedem eine Chance gibt. Nur um nicht allein sein zu müssen. Aber mal ehrlich, worin liegt dabei der Sinn?
    Ist es furchtbar, Single zu sein? Muss ich mich schämen, noch nicht in einer langjährigen Beziehung gebunden zu sein? Ich denke nicht!!!! Single bin ich zwar nicht ganz freiwillig, aber es ist tausend mal besser, ein glücklicher Single zu sein, als sich selbst für eine Beziehung völlig aufzugeben. Nur damit man einen Mann an seiner Seite hat.
    Ich mag mein Singleleben, aber ich hoffe, trotz meiner Kriterien jemanden zu finden, allerdings nicht bedingungslos!
    Also wenn meine Kriterien mir ein Bein stellen, falle ich weich, da mein Singleleben eigentlich völlig ok ist.

    Grüße
    Linchen

  • AndreasBr sagt:

    Ich denke, daß die Suche nach Mr. oder Mrs. Right uns vielleicht an der richtigen oder dem richtigen vorbei führt. Auch in den Partnerbörsen sollte man nicht davon ausgehen, mit wenigen Mails sofort das große Los gezogen zu haben. Wie es aber so schön heißt, nichts muß – alles kann.

    Also, bis dahin und FF = viel Vergnügen (grins)

  • Dani sagt:

    Naja, Ausreden gibt es viele, wie man schön an den Kommentaren sehen kann. Witzig, dass sie alle genau das bestätigen, was im Beitrag geschrieben wird: bei Mißerfolg liegt der Fehler woanders. ;-)

    Selbstverständlich ist man zu 50% mitschuld. Man hat die Probleme nicht erkannt, war nicht aufmerksam genug mit dem anderen, man hat zu sehr auf sein eigenes Wohlergehen gepocht….oder den anderen mit Fürsorge erdrückt….oder mit Eifersucht, Versagensangst, Kontrollsucht, ect.

    Das sind nach meiner Erfahrung genau die Hauptgründe für Probleme: – zu wenig Aufmerksamkeit für die Beziehung, – zu viel Kontrolle im gegensätzlichen Extrem, – zu viel Egoismus,- oder zu viel Fürsorge im gegensätzlichen Extrem.
    "Zu viel" und "zu wenig" sind das große Grundproblem. Die Mitte machts. Von allem etwas. Den anderen nicht erdrücken, ihm Freiraum lassen, aber ihn dabei nicht am langen Arm verhungern lassen, erkennen, wann er einen braucht, ohne die eigenen Bedürfnisse wie Geheimnisse zu hüten. Viele Frauen machen den Fehler, zu erwarten, dass er von allein drauf kommt, was sie wollen. Viele Männer machen den Fehler, nach einmaligem Zugeben der Gefühle zu denken: jetzt weiß sie es ja und ich brauch es nie wieder sagen.

    Ist ganz einfach, man muss nur ständig dran arbeiten ;-) ….also doch nicht einfach.

    Leidenschaft ist eine Frage der Hormone. Sex ist eine Frage der Hormone und der Gelegenheit. Liebe ist eine Frage der Hormone, der Gelegenheit und der Charaktere. Beziehung ist harte Arbeit. ;-)

  • Brigitta sagt:

    Meine große Zustimmung zu Deinen Gedanken über Dein Single-Dasein, Linchen! Ich will bestimmt nicht alleine alt werden, suche hier intensiv (und einigermaßen frustriert) meinen liebenswerten Partner… doch keinesfalls um jeden Preis und JEDERMANN! Dazu lebe ich einfach zu gerne und kann mir mein Leben schön machen, auch alleine! In diesem Sinne , Brigitta

  • Venus sagt:

    "Überzogene Ansprüche/Erwartungen" – das kann ich schon nicht mehr hören! Was soll denn bitte verkehrt daran sein, wenn ich das erwarte, was ich auch selbst bieten kann? Nämlich akademisch gebildete Männer, die in etwa in meinem Alter und nett sind und nicht Männer, die mein Vater/Großvater sein könnten, grade mal die Pflichtschule absolviert haben oder sich nicht mal die Mühe machen, 5 persönliche Sätze bei der Kontaktierung zu schreiben. Das Problem liegt eher darin, dass Männer oft ihren eigenen Marktwert überschätzen bzw. eine Frau suchen, die so "perfekt" ist wie die Mama…..

  • Bernd sagt:

    ja das mit den 100% ist schon ein Problem, ich durfte es selber erfahren. Da habe ich die Traumfrau kennengelernt – und sie ihren Traummann – und nach 8 Monaten werden von Ihrer Seite Kleinigkeiten in,s Feld geführt es passe nicht 100% , Ich habe keine Ahnung auf welchen Traumprinz sie noch immer wartet… Schade, nach meiner Meinung hat es mindestens zu 90% gepasst. Ein Fall von zu hohen Ansprüchen wie ich glaube. Aber es gibt immer zwei Seiten einer Medaille – die andere Seite hat sich mir leider nicht erschlossen.

  • Karl sagt:

    Naja,
    die Sache mit dem perfektionistischen Lebensstil ist schon interessant und regt mich zumindest zum Denken an. Ich bin zwar effektiv noch nich besonders lange Single, im Geiste real vielleicht schon wesentlich laenger, wenn ich die hohle letzte Zeit meiner letzten formalen Partnerschaft (sprich Ehe) mit einrechne. Etwas reflektiert halte ich fuer mich fest, dass der in mancher Weise etwas perfektionistischere Lebensstil, den ich mir in meinen neuen Lebensumstaenden wohl ein Ersatz fuer eine momentan gute fehlende Beziehung habe. Irgendwie habe ich Angst davor, dass ich nicht mehr ausreichend faehig bin, Kompromisse hinsichtlich meiner Ansprueche einzugehen. Vielleicht sollte man sich auf die Anregung, Liebe entwickelt sich, besinnen.

    Uebrigens fuehle ich mit allen, die nocheinmal scheinbar eine Superbeziehung erreichen konnten und dann aus heiterem Himmel vom Aus ueberrascht wurden.

    Naja, es ist ja noch (ausreichend, hoffe ich) Zeit, aus dem bisher gelernten Schluesse zu ziehen.

  • Dr.UlrichKais sagt:

    Ich glaube, Liebe einem fremden Menschen zu schenken ist zunächst Selbstbetrug und entspringt dem Wunsch selbst geliebt zu werden. Eine Partnerschaft ist ein emotionales Geschäft. Beide müssen davon integral Vorteile haben. Gibt auf die Dauer überwiegend eine Seite und profitiert die andere, wird der Zahlende die Partnerschaft aufgeben.
    Ich bin zwangsweise Single, da meine Frau nach 30 Ehejahren verstorben ist. Ich habe einen klaren Anspruch an eine neue Partnerin. Dieser Anspruch engt die Partnerauswahl ungeheuer ein. Es hat aber keinen Sinn wild jede Gelegenheit ergreifen zu wollen, einen neuen Partner kennen zu lernen, wenn einige fundamentale Kriterien nicht vorab erfüllt werden.
    Die Angst nach einer Beziehung wieder enttäuscht zu werden, schwingt bei vielen Singles mit, daher öffnen sie sich nicht und scheuen nach einem anfänglichen Kontakt zurück. Das Kennenlernen ist für beide Seiten ein Risiko, dessen man sich bewusst sein sollte. Wenn man nicht bereit ist, es einzugehen, sollte man keine Suche starten.

    UK

  • S191 sagt:

    Da hat die Natur ganz simple Spielregeln & die funktionieren schon seit Millionen von Jahren, wenn Beziehung zu einem Menschen da ist, dann ist sie da, wenn nicht, dann eben nicht. Und das entscheidet sich glücklicherweise innerhalb von Makrosekunden. Ist vergleichbar zur Entscheidung "weglaufen oder angreifen". ;-) Frohe Ostertage!

  • Jens sagt:

    Die Einschätzung, die Ansprüche würden zu hoch hängen, ist absolut korrekt. Besonders wird das aber auf Partnerbörsen zutreffen. Man glaubt, wie in einem Katalog auswählen zu können.

    Im richtigen Leben lerne ich vieleicht eine Frau kennen, man versteht sich und andere Dinge treten in den Hintergrund.

    In der Online-Börse lautet die Frage (vermeintlich) "Wenn will ich?". Im Leben lautet die Frage "Will ich diesen Menschen?" Das ist ein großer Unterschied.

    Mit zunehmender Lebensleistung werden wir Menschen aber auch zunehmend unflexibel. Der Partner soll in unser Leben passen. Wie soll das gehen, wenn dieser ebenfalls verlangt, wir müßten in erster Linie in sein Leben passen?

    Liebe Frauke laß Dir sagen, auch Deine Geschlechtsgenossinen können mit Unhöflichkeit und Stillosigkeit aufwarten: Beziehungskündigung per SMS habe ich selbst erlebt und kenne es auch von Kollegen. Es liegt also nicht an Mann oder Frau sondern an den jeweiligen Menschen ganz konkret. Sei froh, nicht geheiratet zu haben.

  • Christian sagt:

    Ich gebe Ihnen recht, Herr Damm. Schreiben Sie doch noch mehr aus diesem Themenfeld. — Paulus (Neues Testament) schreibt: Ich bin der erste unter den Sündern. Als Evangelische verstehen wir das so: ‘Ich bin der erste …’ bedeutet, ungefähr gesagt: Nicht die Schuld den anderen geben. ‘Sünde’ bedeutet (schuldhaftes) Fernsein von Gott, damit von einer absoluten Erfülltheit, wie wir sie uns z. B. in der Liebesbeziehung wünschen. Wir sind alle immer wieder gottesfern – ich auch – und auf uns selbst fixiert. Eine gute Beziehung hat etwas vom Abbild der Welt, wie wir sie uns von Gott geschaffen vorstellen. Mit dem Lernen und Verstehen von Glaubenswissen lernen wir in der Tiefe, von uns wegzukommen zu etwas Höherem, wie wir es hier suchen. – Ich denke, es wird für mich mal Zeit, dies zu schreiben und damit in die Tiefe zu gehen.

  • Jan sagt:

    …und warum sind wir mehr und mehr Single? Das liegt doch einzig und allein an unserem Erbgut. Was sind wir ursächlich? Wir sind genetisch geformt in sozialer Gemeinschaft zu leben. Und wie sah das urgeschichtlich aus? Wir lebten in Horden und taten alles gemeinsam für die Gemeinschaft. Und heute? Sind wir auch noch eine Gemeinschaft, doch lebt jeder mehr und mehr egozentrisch. Daran ist nicht der einzelne Schuld, sondern die gesellschaftlich entwickelten Zwänge legen uns diese auf und wir folgen ihnen mehr oder weniger, jedoch immer mehr, da schleichende Entwicklung. Und dann in ohrenbetäubenden Discoteken jemanden herauszufiltern ist schier unmöglich sogar absurd. Fast das selbe gilt auf Arbeit unter Leistungszwang. Wann sieht man sich den noch in unserer Ego-Gesellschaft so, daß ein natürliches Filtern noch möglich wäre? Wir bauen Mauern, Blech, Plastik und Glas um uns, wir verziehen uns allein in Häuser/Wohnungen zurück, sitzen in Autos, saußen überall nur schnell vorbei. Wer trifft sich denn noch so richtig auf der Straße, bei Tante Emma, in ruhiger Atmosphäre? Alles schnell schnell, wir haben ja keine Zeit. Wie soll da noch ein Blick den anderen treffen oder man an der Stelle warten, wo der andere gewohnheitsmäßig wieder vorbeikommen könnte. Aber das war doch mal normal! Heute gibt es den Begriff Stalker und darauf auch noch Strafe.
    Und nun kommt hinzu, was wir in der Singelbetrachtung meißt außer Acht lassen, wir sind genetisch gesehen nicht monogam ausgerichtet und das beide Geschlechter, ergo, brauchen wir uns doch nicht zu wundern, wenn wir verlassen oder verlassen werden. Sicher gibt es einige wenige Ausnahmen, jedoch ist die von der Natur nicht unbedingt gefordert. Nur unsere künstlich geschaffenen gesellschaftlichen Regeln drängen uns in diese Bahnen.
    Und das sind die Gründe, warum wir uns wieder und wieder unglücklich und allein fühlen.

  • Olli sagt:

    Die Verfasser solcher Thesen sollten lieber mal zuerst unsere Gesellschaft analysieren, anstatt immer nur die Schuld bei den meisten Singles für ihr alleinsein zu suchen. Ich selbst stelle bestimmt keine zu hohen Ansprüche, aber wie oft ist es mir schon ergangen, nachdem ich das Interesse bei einer Frau geweckt habe, ein anderer daher kommt und diese dann nur vollsülzt, und es so schafft diese Frauen rumzukriegen. Ich frage mich immer wieder, woran es gelegen haben könnte? In Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Kollegen ergibt es sich immer wieder, dass es weder am Aussehen, Charme, Ausstrahlung oder Charakter liegen kann. In der heutigen Zeit scheinen es Blender und Dummschwätzer einfacher zu haben, einen Partner/in zu finden. Die Enttäuschung und Erkenntnis ist doch vorprogrammert, aber für den geeigneten Patner, der es ehrlich meinte in den allermeisten Fällen bereits zu spät. Ich denke dass sich viel zu viele Menschen in unserer Gesellschaft einfach nur noch blenden lassen und der dass am besten rüberbringt ist seltener Single, wer sein wahres Gesicht zeigt, bleibt dann leider auf der Strecke. So einfach ist das leider heute!

  • anja sagt:

    Ich bin jetzt seit 4 Jahren Single… Ich habe auch nie wirklich gesucht, weil ich immer der Ueberzeugung war, wenn man zu sehr nach einem Partner sucht klappt es eh nicht… Aber ich bin immer noch Single… Hmm, das gibt mir jetzt schon zu denken, ich muss sagen, dass ich auch nicht sehr oft ausgehe… und ausser bei Elite bin ich in keinem Single-Forum.. Aber auch bei Elite bekomme ich nicht so sehr viele Anfragen.. Also vielleicht ist wirklich noch nicht die Zeit fuer eine Beziehung… also werde ich noch geduldig sein und vielleicht passiert es ja doch einmal..

  • Alberto sagt:

    Ich bin auch seit 2003 single – und ich habe keinerlei Schwierigkeiten, viele mögliche "Partnerinnen" kennen zu lernen.
    Ich bin sogar sehr anspruchsvoll, was zumindest das Aussehen betrifft.
    Aber – und genau das dürfte das Problem sein – ich will gar keine Partnerin wirklich fest haben.
    Denn – sie würde mich bald langweilen oder gar nerven.
    Das ist leider das Ergebnis des längeren Single-Daseins: Man hat keine Lust mehr, auf seine Freiheit zu verzichten.
    Einsem bin ich deswegen keineswegs. Ich habe Frauen und Freunde. das Leben ist bestens – als Single.
    Und im Alter? – Da bin ich lieber allein, als mit einer nörgelnden Frau zusammen, die mir auf den Wecker geht und die ich nicht mehr los werde.
    Leider.

  • BukTom,M.A. sagt:

    Guten Tag, -hm. Liebe ist ein gegenseitiges emotionales Geschäft? Ansprüche, Erwartungen, etc. müssen vor dem Verlieben erst erfüllt se? Es tut mir leid, damit kann ich nichts anfangen! Ich meine- es geht hier doch nicht um einen Autokauf, o.ä. …! Anziehung, ähnliche Wellenlänge, das Gefühl, das ich vertrauen darf, das Gefühl, daß mir vertraut wird, nicht völig gleich, nicht völlig fremd, tägliche Vertrautheit, tägliches überrascht sein, … solche Dinge verbinde ich mit "verlieben", keinen "Kriterienkatalog", der sich wohlmöglich noch hauptsächlich an Äußerlichkeiten, oder "belegbaren Bildungsabschlüssen" festmacht. Nichts für ungut und mfG Tom

  • Chris55 sagt:

    Bin seit 2,5 Jahren single und brauchte für mich die Auszeit. Habe die Pause gebraucht, um Mal zu reflektieren, wo ich eigentlich selbst zur Zeit stehe. Ich denke das Zusammensein wird immer schwieriger, da die Geschlechterrollen sich verschoben haben. Ich brauche nicht unbedingt einen Partner, kann mich selbst versorgen und Kinder habe ich auch. Es wäre eben eine schöne zusätzliche Ergänzung. Ja, die Ansprüche sind hoch, aber das beruht auf Gegenseitigkeit. Ich nehme auch nicht jeden, der mich will. So long.

  • Brigitte sagt:

    Also ich finde, man sollte das alles nicht so eng sehen.Ich bin hier vor einem Jahr eingestiegen auf der Suche nach meinem Traummann. Gefunden habe ich viele liebe Leute, mit denen sich einfach ein netter Kontakt entwickelt hat und das tat meinem Selbswertgefühl einfach gut.Ich habe gelernt, dass ich nicht von "dem Einen" erwarten darf, dass er mich glücklich macht, sondern ich bin eigentlich durch die netten Freundschaften ,von denen ich mir eigentlich gar nichts erwartet hatte, wovon ich immer geträumt hatte, so positiv überrascht und gestärkt worden, dass ich jetzt sicher viel lockerer und leichter eine neue Partnerschaft eingehen kann als zuvor.
    Ich habe auch meine herben Enttäuschungen erlebt, aber ich habe auch daraus gelernt: Nämlich,dass man den Augenblick genießen soll und die Zukunft einfach Zukunft lassen sollte.
    Wie singt Gloria Gaynor so richtig:"I will survive"
    In diesem Sinne wünsche ich allen viel Glück in ihren neuen Beziehungen und ich danke Elite, dass es sie gibt, denn es ist wirklich eine tolle Möglichkeit Leute kennenzulernen.

  • Walter sagt:

    Singledasein,

    Also ich habe mal als Verh. mehrere Singlebörse besucht, aber was mich daran stört, ist, dass alle Menschen Single sind, dass kann es nicht sein, ich bin nur single wenn ich ledig oder wenn ein Partner abstirbt, aber die anderen single die waren ja schon mal verh. also gelten sie nicht als ledig, dass ist nur ein neues Wort, hört sich besser an als geschieden oder getrennt lebend, aus dem Wortlaut gebe es dann nur noch Ehelose Partnerschaften in der Gesellschaft ob Mann oder Frau dass widerspricht sich.
    Wenn man die Partnerbörse so beobachtet und durchstöbert findet man immer wieder die gleichen Gesichter am meisten von Frauen, Bei vielen Partnerbörsen habe ich festgestellt dass einige Mitgliedbeiträge erheben und andere wieder nicht das hängt wahrscheinlich mit dem Sponsoren ab.
    Stelle auch fest dass Frauen mit aller Gewalt einen Mann suchen, auch wenn sie es nicht zugeben, man kann schon von einer Beschreibung zwischen den Zeilen eines Partnersuchenden lesen welchen Ansprüche die Frauen und Männer stellen. Es besteht ein grosser Egoismus dahinter.
    Was sehr erschrecken ist, es sind mehr Frauen in einer Partnerbörse drin als Männer. Sie suchen den Traummann den es überhaupt nicht gibt sowie auch umgekehrt in der Männerwelt die machen sich alle was vor was nicht Realisierbar oder möglich ist.
    Es sind hier viele darunter die ein guten Kommentar von sich gaben was die Erfahrungsberichte zeigt, sie haben erkannt dass dies eine traummatisierung ist und dass sich nicht alles so läuft wie man es gerne hätte.
    so abspielt.