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Wenn man es beim Flirt mit dem Styling übertreibt
Wenn man es beim Flirt mit dem Styling übertreibt (Kategorie: Flirtblog)
Ein gepflegten Äußeres ist natürlich wichtig, aber bitte übertreiben Sie es nicht. Weniger ist meistens mehr.

Viele Flirtliebhaber legen sich Styling-mäßig ordentlich ins Zeug, bevor sie am Wochenende die zahllosen Flirt-Locations "unsicher" machen. Das Outfit ist natürlich sehr wichtig. Aber manche übertreiben es dahingehend. Und das hat Auswirkungen.

Wir Menschen denken in Schubladen und haben entsprechend viele Vorurteile in unseren Köpfen, die für so manche Flausen verantwortlich sind. Klingt desillusionierend, ist aber so. Stets die Umweltreize "vorauseilend" zu interpretieren – das gehört zu der natürlichen Arbeitsweise unseres Gehirns. Dies hat evolutionäre Ursachen (früher war es überlebensnotwendig, "das Fremde" schnell als "Freund" oder "Feind" zu etikettieren).
Und bekanntermaßen ist der sogenannte "erste Eindruck" sehr wichtig. Dies scheinen im Übrigen auch die meisten Flirtliebhaber zu wissen. So manche verbringen am Freitagabend mehrere Stunden im Bad, um die "optimale Erscheinung" zu konstruieren. Wer auf dem "Partnermarkt" ordentlich unterwegs ist, der weiß natürlich auch, welche Art von Aussehen im Allgemein gut ankommt – und vor allem: Was nicht.

In der Regel kommen diejenigen Frauen bei Männern gut an, die ihre geschlechtsspezifischen Reize ("feminines" Taille-Schulter-Verhältnis, wohlproportionierter Busen, voluminöses Haar) gut einzusetzen wissen. Wenn "Frau" es dahingehend übertreibt, kann das entsprechend "abtörnend" wirken. (Wir sprechen hier selbstverständlich von allgemeinen Tendenzen, und die Ausnahmen bestätigen die Regel.) Oder aber das Make-up wirkt übertrieben, wie eine Art Maske, unter der "Frau" sich versteckt. Weniger ist dahingehend mehr. Meistens kommt der tendenziell "natürliche Typ" an.
Nun einige Worte zum anderen Geschlecht. Männer in Statuskleidung stehen bei vielen Frauen hoch im Kurs, was wahrscheinlich ebenfalls evolutionäre Ursachen hat. Statuskleidung (Anzug usw.) deutet auf, wissenschaftlich-nüchtern gesagt, Ressourcen hin. Ein solches "Exemplar" wird in der Regel attraktiver wirken als jemand, dem offensichtlich seine Außenwirkung völlig egal ist.

Ein gepflegtes Äußeres ist natürlich bei beiden Geschlechtern in der Regel ein Muss. Was Singles einmal ausprobieren können, ja sogar sollten: Unterschiedliche Outfits tragen. Interessanterweise bewirkt ein entsprechend "variables Vorgehen", dass man jedes Wochenende andere Singles anzieht. Der Grund liegt hierbei wieder im allgemeinen Schubladendenken des Homo sapiens. Verschiedene Erscheinungsbilder ziehen daher verschiedenartige Charaktere an. Daraus kann man natürlich auch mal ein Spiel machen. Interessant ist es allemal, ich spreche aus Erfahrung. Das heißt, einmal kann man den Macho "spielen", ein anderes Mal den "Seriösen", den "Künstlertyp", den "Kumpeltyp" usw.


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