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Warum Männer beim Flirten gern mit der Tür ins Haus fallen
Warum Männer beim Flirten gern mit der Tür ins Haus fallen (Kategorie: Flirtblog)
Glechbereitung beim Flirten sehen Männer in einer Beziehung meistens leider gar nicht gern.

Männer fallen beim Flirten gerne mit der Tür ins Haus – aber wehe, die Partnerin schäkert mit einem anderen Kerl.

Dass Männer im Allgemeinen aktiver und "direkter" als Frauen flirten, dürfte sich herumgesprochen haben. Vor kurzem wurde dieser populäre Geschlechterunterschied wieder mal bestätigt.
Nach einer Studie von BZ – News aus Berlin (23.06.2009), auf die ich kurz eingehen will, nimmt sich das maskuline Geschlecht ziemlich viel heraus. Noch zur Info: Unter die Lupe genommen wurden dieses Mal liierte Männer.
Also, circa 75 Prozent der Probanden "checken" nach eigenem Bekunden ausgiebig den Körper ihres Gegenübers. (Liebe weibliche Leser: Sie werden es wissen.) Das geschieht bekanntlich mehr oder weniger offensichtlich.
Selbstverständlich werden vorwiegend die sekundären Geschlechtsmerkmale taxiert, die meisten Männer machen da tatsächlich eher weniger ein Geheimnis daraus. Warum sage ich "selbstverständlich"? Wie Sie wissen, sind beim Flirt häufig unterschwellige Partnerwahlmechanismen aus archaischen Zeiten am Werk, auch wenn man fest gebunden ist. Es geht mal mehr, mal weniger um die Frage: "Könnte ich mit dir gesunden Nachwuchs zeugen?"
Ja, ich weiß, das klingt sehr unromantisch, ist aber hinreichend belegt. Wem diese Tatsache nicht gefällt, möchte ich zurufen: "Herzlich Willkommen in der Realität!"
Ob Frauen sich über das "Check-Programm" von Seiten der Männer im Klaren sind oder nicht, wäre übrigens eine spannende Frage, die eine Studie wert wäre.
Aber egal, bleiben wir beim Flirtverhalten in unserem Kontext. Ein weiterer Befund: Mehr als die Hälfte der Probanden toleriert es nicht, wenn die Liebste auf einen Männer-Hintern blickt. "Hey, wieso schaust du denn dem Typ da hinterher?", heißt es dann meistens.
Und schließlich kommt es noch extremer: Circa zwei Drittel der Probanden sind über einen Fremd-Flirt der Partnerin überhaupt nicht amused. Genauer gesagt, nur etwa 30 Prozent erlauben einen Flirt in fremden Gefilden. Auf der anderen Seite beanspruchen diese Freiheit 58 Prozent der Kerle.

Nun, ich finde es grundsätzlich nicht schlecht, wenn sich Paare wenigstens einmal über dieses Thema aussprechen. Gleichberechtigung ist sinnvoll, hängt jedoch von den Beteiligten ab.
So ganz nebenbei: Bei mir herrscht Gleichberechtigung. Mit anderen Worten: Fremdflirten ist erwünscht. Denn wer sich als Mann beziehungsweise Frau wahrhaftig fühlen will, kann sich das durch ein paar Glückshormone, die durch den Flirt in fremden Gefilden ausgeschüttet werden, ermöglichen.


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3 Antworten zu “Warum Männer beim Flirten gern mit der Tür ins Haus fallen”

  • Matthias sagt:

    "Fremdflirten ist erwünscht. Denn wer sich als Mann beziehungsweise Frau wahrhaftig fühlen will, kann sich das durch ein paar Glückshormone, die durch den Flirt in fremden Gefilden ausgeschüttet werden, ermöglichen."

    Ich finde das gefährlich. So ein Schuss kann doch auch mal nach hinten los gehen – schließlich gibt es genügende Männer auf freier Wildbahn, die vermeintlich attraktiver als man selbst ist.
    Und: wie häufigen Partnerwechsel und Scheidungen und Seitensprünge bekräftigen ja die Gefährlichkeit. Hat sich nicht jeder Seitensprung mal aus einem vermeintlichen harmlosen Flirt entwickelt?

  • Maria sagt:

    Interessanter Artikel. Ich bin auch der Meinung, es muss Gleichberechtigung herrschen. Warum sollte mein Freund flirten dürfen und ich nicht??? Anderseits denke ich, daß in einer guten Beziehung kein heftiger Fremdflirt vorkommt. Sicher gibt es andere Menschen, die man attraktiv und anziehend findet, aber Beziehung ist immer auch eine Entscheidung und mit Verantwortung verbunden. Als Mensch in Beziehung das heftige Bedürfnis nach aufregendem Flirt zu verspüren, halte ich eher für mangelndes Selbstbewußtsein: Es bietet sich die Gelegenheit und man will nicht als Weichei dastehen, sondern benötigt die Bestätigung. Nun ja.

  • Martin sagt:

    natürlich freut man(n) sich, wenn die freundin nur augen für einen selbst hat, aber genauso wie ich gerne ein bisschen flirte, allein, weil es mir spass macht, und ich so meine sozialen fähigkeiten trainieren kann, genauso "darf" meine freundin dies natürlich auch (btw. wie sollte ich ihr das auch verbieten, sie ist schliesslich ein eigenständiges Wesen)
    Ausserdem ist es immer besonders schön, zu wissen, dass sich die Freundin für mich entschieden hat, weil sie es will, nicht weil sie keine andern kennt…
    Wer angst hat, dass sich die eigene freundin aus ihren Flirts einen neuen Partner sucht, hat ein Problem: zu niedriges Selbstbewusstsein,
    dies ist übrigens einer der Faktoren, der auf Frauen unattraktiv wirkt!.