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Vorsicht Falle: Fünf gefährliche Frauenfragen
Vorsicht Falle: Fünf gefährliche Frauenfragen (Kategorie: Kennenlernen)
Gerade zu Beginn des Kennenlernens lauern hinter vermeintlich harmlosen Fragen häufig tiefe Abgründe. Wir haben für Sie einige Szenarien und verfänglichen Fragen mitsamt ihrer tieferen Bedeutung genauer unter die Lupe genommen. Erfahren Sie hier, wie Sie Stolperfallen vermeiden.

1. Die Abchecker-Frage:

Mögliches Szenario: Ein gemütliches Restaurant, Kerzenschein, tiefe Blicke. Und dann die Frage: "Warum ist so ein toller Mann wie Du eigentlich noch Single?"
Jetzt bloß nichts Falsches sagen, meine Herren. Vielleicht haben Sie eine durchaus plausible Erklärung, womöglich wollen Sie aktuell keine Beziehung, sind frisch getrennt und haben Liebeskummer, haben nicht direkt erkennbare Probleme, Frauen kennenzulernen oder interessieren sich gar nicht für Frauen? Gut und schön.
Seine Strategie:
All diese Themenbereiche sind sehr intim und nicht jeder Mann möchte das unbedingt gleich zu Beginn von sich Preis geben. Eine ausweichende Antwort ist also durchaus legitim: "Weil ich bisher noch nicht die Richtige gefunden habe, ich aber die Hoffnung nicht aufgegeben habe!" Stellt er Ihnen einen Gegenfrage, spielt er den Ball geschickt zurück und will von sich ablenken: "Glaubst du an die ewige Liebe?" Bohren Sie nicht weiter nach, sondern akzeptieren Sie, dass er momentan noch nicht über solch tiefgreifende Themen wie sein Single-Dasein reden möchte.

2. Die Klammer-Frage:

Mögliches Szenario: Nach einem schönen Abend vor der Tür eines Restaurants. Das Taxi wartet. Bevor sie einsteigt fragt sie: "Rufst Du mich auch ganz bestimmt an?"
Dies kann laut Single-Coach Lisa Fischbach vieles bedeuten: Von forschem Drängen bis zu großer Unsicherheit. Was auch immer – beides sind nicht gerade vorteilhafte Eigenschaften beim Kennenlernen. Der gewünschte Effekt bleibt zudem in den meisten Fällen aus. "So eine Frage bewirkt bei den meisten Männern gegenteiliges Verhalten von dem, was man sich wünscht", so die Psychologin. Männer sind regelrecht abgeschreckt und ziehen sich zurück, anstatt sich auf mehr Nähe einzulassen.
Seine Strategie:
Wenn er Wert auf Unabhängigkeit legt, empfindet er eine solche Frage als Klammerei und fühlt sich eingeengt. Also Vorsicht, ein "Ja" muss in diesem Fall nicht bedeuten, dass er sich tatsächlich wieder meldet! Vielmehr wollen Männer oft den Weg des geringsten Widerstandes gehen und Unannehmlichkeiten vermeiden.

3. Die Mehr-Frage:

Mögliches Szenario: An einem lauen Abend vor ihrer Haustür. Es knistert und sie fragt scheinbar harmlos: "Kommst Du noch auf einen Kaffee mit rein?"
Für viele Männer wie auch Frauen eine ungeschriebene, aber häufig bestätigte Dating-Regel, die mehr in Aussicht stellt. Vor allem Männer deuten eine Einladung nach einem Date in die Wohnung der Frau als eine Offerte zu Intimitäten. Oft ist sie von Frauen bei entsprechender Formulierung auch so gemeint. Aber eben nicht immer. Tipp der Psychologin: Frau sollte sie sehr dosiert und bewusst einsetzen. Ungeeignet als Test, ob er womöglich nur auf das Eine aus ist.
Seine Strategie:
Wenn sie ihn einlädt, warum sollte er dann ablehnen? Er darf ruhig mitgehen, wenn er möchte. Wenn sie es gar nicht so gemeint hat, ist das leider ihr Problem.

4. Die Kinder-Frage:

Mögliches Szenario: Ein Spaziergang im Park. Beim Blick auf einen Spielplatz fragt sie lächelnd: "Magst Du eigentlich Kinder?"
Hier bringt sie unmissverständlich das Gespräch auf das Thema Nachwuchs. Etwas unsensibel, denn Männer reagieren äußerst allergisch, wenn sie allzu früh im Kennenlernprozess auf ihre potenziellen Vaterqualitäten abgecheckt werden. Lisa Fischbach: "Wenn Sie einen Mann nicht vorschnell in die Flucht schlagen wollen, zeigen Sie lieber etwas mehr Geduld beim Thema Kinder."
Seine Strategie: Männer wollen meistens dieses Thema erst einmal umgehen und überhören den Appell in der Frage. Tipp für ihn: Gehen Sie nur auf die Sachbotschaft ein, in dem sie pauschal antworten: "Ja, Kinder sind häufig wirklich niedlich." Das ist freundlich, aber unverfänglich. Bloß nicht aus Höflichkeit mit der Gegenfrage reagieren: "Und du?" Das ermöglicht ihr, nun all ihre Wünsche und Pläne diesbezüglich zu präsentieren.

5. Die Zukunfts-Frage:

Mögliches Szenario: Das xte Date. Irgendwo. Sie fragt aus heiterem Himmel: "Wie soll es Deiner Meinung nach mit uns weitergehen?"
Achtung! Der Tag der Verhandlung ist gekommen, wenn diese Frage gestellt wird. "Nach lockerer Verliebtheit und Unverbindlichkeit ist der Augenblick da, an dem der nächste Schritt fällig ist", sagt Lisa Fischbach. Sie will die Beziehung definieren. Für Frauen kommt dieser Zeitpunkt meist früher als für Männer. Sie wollen ihr Unabhängigkeitsbedürfnis oft nicht so schnell aufgeben.
Seine Strategie:
Ist Ihnen das alles zu früh, zeigen Sie Grenzen auf, aber ebenso Verständnis für ihre Entschlossenheit. Schließlich ist es ihr Wunsch nach mehr. Am besten: Er verdeutlicht ihr, was er am Miteinander schön findet und dass er weiterer Nähe gegenüber zwar sehr aufgeschlossen ist, aber eben eher kleinere Schritte gehen möchte.

 

 

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