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Völlig ausgebrannt: Burnout
Völlig ausgebrannt: Burnout (Kategorie: Liebeskummerblog)
Der Begriff taucht immer öfter auf:  Das Burnout trifft längst nicht mehr nur Manager, sondern jeden von uns.

Hausfrauen leiden oft unbemerkt am Burnout-Syndrom. Völlige Überlastung, immer verfügbar sein, Beruf, Familie, alles vermischt sich.

Es gibt keine Abgrenzung zwischen Job und Privat. Die Familie ist 24 Stunden im Vordergrund. Waschen – bügeln – kochen – putzen – einkaufen – Hausaufgaben mit den Kindern etc. Hausfrauen sind immer im Einsatz. Dazu kommen die Krankheiten, die jedes Kind aus dem Kindergarten (Schule) mit nach Hause bringt. Aus Mutter wird dann auch noch eine Krankenschwester.

Bei Singles: Der fehlende Partner, allein das Leben gestalten müssen, Einsamkeit und die Sehnsucht nach einer Partnerschaft tragen dazu bei, dass die angeblich so zu bewundernden Singles in der Regel schneller dieser Krankheit zum Opfer fallen als Menschen, die in einer festen Partnerschaft leben. Anhaltender Stress körperlicher und emotionaler Art und mangelnder Ausgleich schaffen Raum für das Burnout-Syndrom.

Ausgebrannt sein bedeutet, sich leer zu fühlen. Alles wird zuviel. Der Alltag ist plötzlich nicht mehr zu bewältigen. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Kreislaufprobleme, manchmal auch Angstzustände, ständige Infekte werden zum Begleiter und steigern sich mit der Zeit. Dringend muss die Balance zu sich selber "zum eigenen ich" und den eigenen Bedürfnissen wieder hergestellt werden.

Aber mal "alle Fünfe gerade sein lassen" oder "Nein" sagen, will gelernt sein. Einsame Menschen müssen lernen, wieder Freunde zu finden. Sport ist wichtig, z. B. Yoga oder Qi Gong tun dem Körper und der Seele gut, sie sind Stresskiller. Den Weg wieder ins Lot zu lenken ist lang und nicht ohne ärztliche Hilfe und einer psychologischen Beratung zu meistern. Leider wird diese Krankheit oft nicht früh genug erkannt.

>> Weitere Infos: Die 10 auffälligsten Burnout-Symptome


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Eine Antwort zu “Völlig ausgebrannt: Burnout”

  • Kati sagt:

    Habe ich auch schon mal selbst erlebt: Burnout. Wusste zuerst gar nicht was mit mir los ist und was mit mir passiert. Ich hatte lange Zeit echt Vollgas gegeben. Beruflich und privat – auch wenn keine Kinder im Spiel waren, die ich noch zusätzlich zu versorgen hatte. Aber irgendwann bin ich an den Punkt gekommen, wo gar nichts mehr ging – ich mich morgens kaum aus dem Bett bewegen konnte. Wie erstarrt bzw. vielmehr wie erdrückt von den Lasten. Alle haben immer an mir gezurrt und wollten irgendwas von mir, da sie wussten, dass ich immer abrufbar und zuverlässig war.
    Ich wusste mir nicht anders zu helfen und hatte einen radikalen Break gemacht. 6 Monate Ausland. 6 Monate ein anderer Kontinent. Nur ich und mein Rucksack. Weit weg von allem. Auch von Telefon und Internet. Das tat gut und ich konnte wieder zu mir selbst finden und meine Akkus aufladen.
    Neben wunderschönen Erlebnissen und Erfahrungen, die ich auf meiner Reise sammeln konnte, habe ich auch (wieder) gelernt, mich auf mich selbst zu besinnen und auf meine eigenen Bedürfnisse zu achten! Kann ich also definitiv nur empfehlen!