Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Jeder zehnte Single gesteht, bereits im Handy des Partners geschnüffelt zu haben.
Auch das Online-Profil der neuen Bekanntschaft wird kritisch beäugt: 40 Prozent prüfen nach, wann der letzte Login war. So das Ergebnis unserer aktuellen ElitePartner-Singlestudie© (4.750 Befragte).
Beziehungsgrundlage Vertrauen
Frauen sind das misstrauische Geschlecht: Nur 44 Prozent würden Ihrem Partner gänzlich vertrauen. Die anderen können das Spionieren nicht lassen. 66 Prozent der Männer sehen das gelassener: Sie vertrauen Ihrer Partnerin und haben keinen Grund zur Kontrolle. Und das ist auch gut so. Bekommt der Partner die heimliche Überwachung mit, kann es schnell zur Trennung kommen. Hier sind sich die Geschlechter einig.
Ist der neue Partner weiterhin auf der Suche?
Kaum ist das Date mit der neuen Bekanntschaft vorbei, überprüfen 40 Prozent der Frauen sein Profil: Ist er noch aktiv? Wann war er zuletzt eingeloggt? Die Männer hingegen sind sich ihrer Sacher sicher: Nur 28 Prozent kontrollieren das Profil der neuen Flamme.
Gefährliche Schnüffelei in SMS und E-Mails
Von den persönlichen Daten des Partners sollten Sie lieber die Finger lassen: 36 Prozent der Singles würden sich sofort trennen, wenn Sie erfahren, dass der Partner in den SMS oder E-Mails herumgeschnüffelt hat Dennoch fällt zehn Prozent der Singles bedingungsloses Vertrauen schwer: Sie spionieren dem Partner hinterher.
Misstrauen bildet sich in der Kindheit
"Vertrauen spielt eine entscheidende Rolle in Beziehungen", stellt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach fest. "Der Grundstein für die Tendenz zu Ver- oder Misstrauen wird bereits in der Kindheit gelegt. Ereignisse aus erwachsenen Beziehungen verstärken oder schwächen diese Haltung. Tendenziell misstrauische Menschen neigen zu Kontrolle. Doch solch Verhalten belastet eine Partnerschaft zunehmend. Besser: Über Unsicherheitsgefühle sprechen und am Vertrauen arbeiten."
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