Sie sind in Flirtlaune? Dann nichts wie los: Ein Flugticket buchen. Die Fluglinie British Airways - ausgerechnet - hat nämlich in einer Urlaubsstudie ermittelt, dass die Deutschen - ausgerechnet - über den Wolken besonders gern mit ihren Sitznachbarn anbandeln.
Befragt wurden sowohl Geschäfts- als auch Privatreisende in neun europäischen Ländern. Und immerhin stolze 34 Prozent aller Deutschen haben schon mindestens einmal mit einem anderen Passagier desselben Fluges geflirtet oder wurden in dieser Situation angesprochen. Für viele sprang danach sogar ein Date heraus. In der europäischen Flugzeugflirt-Rangliste heißt das: Wir sind ganz vorn. Ausgerechnet dicht gefolgt von den Schweizern mit 26 Prozent und den Italienern mit 21 Prozent.
Abheben auf Wolke Sieben
Und was sagt uns das? Sind die Briten oder Schweden die cooleren Fluggäste? Applaudieren die etwa nicht begeistert beim Landeanflug auf Malle? Oder haben die sich schon derart mit den Bordgetränken abgeschossen, dass sie eh nix mehr merken? Aber Spaß beiseite: Warum ist das Flirten im Flieger für uns so aufregend? Während eines Urlaubsfluges ist es leicht erklärbar: Wir sind in einer Ausnahmesituation und in Stimmung, uns auf neue Erfahrungen einzulassen.
Was aber ist mit den Geschäftsreisenden? Erklärungsversuch: Auch die sind für die Dauer eines Fluges so ein wenig aus dem eigentlichen Geschehen herausgelöst und nutzen jede sich bietende Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen. Jemand, der häufig geschäftlich fliegt, hat womöglich zu wenig Zeit, sich auf herkömmliche Weise auf Partnersuche zu begeben. Interessant wäre es nun zu wissen, wie lange diese Flirts nach der Landung bestehen bleiben. Das hat die britische Studie nämlich nicht abgefragt.