Autsch. Er ist mies, ganz mies. Wahrscheinlich sogar der schwärzeste Tag in Ihrem Leben.
Letzte Woche habe ich darüber nachgedacht, wie die erste Stunde nach der Trennung aussieht. Diese Woche reden wir über die Zeit danach. Die ersten 24 Stunden sind, anders als die erste Stunde selbst, hart. Hier beginnt langsam die Erkenntnis zu sacken, dass man alleine ist.
Einem fallen die Termine ein, die man absagen muss. Beginnt es den Leuten, die es besser wissen sollten, Bescheid zu geben. Man beginnt abzudriften. Schmerz durchsetzt die Handlungen des Alltags, er verschwindet für ein paar Minuten, dann kehrt er – schockierend gewachsen – zurück.
Und wenn das Telefon klingelt, dann hofft man doch irgendwie, es sei der/die Ex. Glaubt man doch, es ginge einem besser, würde nur dieser Anruf kommen. Nicht selten kommt er. Damit tut man sich aber auch keinen Gefallen. Für zehn Minuten hat man Erleichterung, weil man den anderen hört. Aber ob es mit Anschreien endet, oder damit, dass man sehr gut geredet hat… es tut danach weh. Weil man Hoffnung hat, es klappe doch noch. Weil man sich noch schlechter fühlt.
Die Dinge beginnen einem einzufallen. Diese Dinge, Ihr wisst schon, diese kleinen Details, diese schmutzigen Andeutungen, die das Leben macht – Hinweise, Ideen, Möglichkeiten, ein Anderer, eine Andere? Hatte er einen One Night Stand und hat daraus Konsequenzen gezogen? Ist sie von meinem besten Freund abgeworben worden? Das ist alles nicht unbedingt falsch. Der Schock, dass Schluss ist, lässt einen oft erstmal die Beteuerungen glauben, es habe nichts mit jemand anderes zu tun. Wenn die gelogen sind, kommt man in den nächsten 24 Stunden dahinter.
Schlimmer wird es, wenn man weiß, es gibt jemand anderen. Dann liegt man da im Bett und stellt sich vor, wie es wohl gerade bei denen ist. Man liegt allein da, während der Ex-Partner gerade seinen Spaß mit dem nächsten hat…das sind die schlimmsten Momente, die eine Trennung für einen bereithält.
Kann man auch irgendwas richtig machen in ersten 24 Stunden? Na ja, wenn man es hier schafft, sich zu beruhigen, hat man gute Chancen, das Ganze gut zu überstehen. Cool bleiben. Nicht in Panik versetzen. Vielleicht ablenken. Wenn der Wurm des Zweifels erstmal frisst, dann hält man den so schnell nicht auf.
Dummheiten sollte man wenn, dann jetzt machen. Ex-Partner und auch die Umgebung vergeben einem Überreaktionen wohl am ehesten, wenn sie wenigstens spontan geschehen. Mit der Beziehung abschließen, ist wohl noch zu früh gehofft an diesem Punkt. Aber wenigstens sich die Situation mal klar machen, das sollte man. So kann man Fehler vermeiden, mit denen man später leben muss.
Sollte man Grund zur Rache haben, sollte man sich damit noch tunlichst zurück halten. Schon die alten Römer wussten, dass man die am besten kalt serviert…
Ich kenne diese Unsicherheit gut. Aber ich muss sagen als ich das hier gelesen habe, habe ich auch erstmal nicht dazu kommentieren wollen. Es ist recht gemein, sich das vor Augen zu führen. Man wird verlassen, man sitzt da und plötzlich beginnt alles Sinn zu machen. Aber nur in deinem Kopf . . .
Ich habe in einer vorhergehenden Beziehung erst die Arbeit verloren, dann die Familie Frau und Kinder, weil sie die Zeit bereits vorher "anders" verbrachte:-(.
man lernt ja aus Fehlern
Habe danach mich aber schnell gefangen, weil ich es -wie jeder andere- ein weiteres mal schaffen wollte/ kann. Positiv denken hilft!!!! Es wird auch wenn man wieder zusammenkommen würde sehr selten so schön wie es mal war! Ein geklebter Krug ist zerbrechlicher!!!
Habe den Kopf mit meinen Händen aus dem Sumpf gezogen und kurz darauf wieder eine Beziehung aufgebaut -auf wackeligen Füßen- war wahrscheinlich nur der Strohalm!? Habe schon eine längere Zeit auf diesen Augenblick der Trennung mich vorbereiten wollen, habe gemerkt die Beziehung läuft anders als geplant. Ist einfach nicht mehr wie am Anfang gewesen und man lebt sich gewissermaßen auseinander. Jeder lebte in seiner Welt und an den Wochenenden wurde meist nur das von den täglichen Telefonaten wiedergegeben, Freunde oder Verwandte kurz besucht und wieder getrennte Wege -wegen der Arbeit- gegangen. Ich lebe heute auf der Suche nach einer neuen Partnerschaft, die hoffentlich auch auf höherem Niveau basiert
Für mich war es auch sehr hart, nach 8,5 Jahren habe ich sie verloren. Erst durch Insolvenz in meinem Job, dann kam die Phase zu hause: beide genervt. Sie mit der Uni bald fertig… und es ist ihr letzter Sommer als Student.. will was erleben… neue Freunde, die viel toller sind und alles was vorher war ist vergessen… das ist sehr hart für mich, da wir immer gesagt hatten, wir werden zusammen ur- uralt.
Ich finde die erste Stunde nach der Trennung war leichter, als jetzt nach fünf Monaten. Damals habe ich geglaubt,das kann nicht sein – er kommt sicher wieder zurück. Solange man noch hoffen kann, ist es leichter. Wenn jedoch die Hoffnung von Tag zu Tag schwindet ist es noch schlimmer. Jedenfalls so war und ist es bei mir.
Als man erfuhr, dass der Partner Schluß machen will unbd dann auch Schluß gemacht hat, stürzt erst einmal eine Welt zusammen. Man kann es nicht verstehen – zumindest die ersten 24 Stunden nicht. Danach lassen die Liebesschmerzen langsam nach – aber es dauert Tage. Und zwischendurch bringt man immer wieder ein paar Tränen hervor.
Bei mir dauerte es etwa 10 Tage als ich mich langsam wieder fing und auch einigermaßen wieder arbeiten konnte.
Bei mir ist es jetzt 2 Wochen her. Aus heiterem Himmel ohne Grund. Sagt er. Ich habe die ersten 5 Tage gelitten. Es ist eben nicht leicht 4 Jahre so einfach zu vergessen.
Das A und O ist aber weiter machen, alles andere ist Sinnlos und Dumm.
Wichtig war die Ablenkung! Habe viel mit meiner Familie und Freunden unternommen und Ihm jede Chance genommen mir noch einen Tiefschlag zu verpassen. Ich denke, man sollte dem EX immer einen Schritt voraus sein. ( Habe Ihm am zweiten Tag die Kündigung unserer gemeinsamen Wohnung vorgelegt.)
Hey mein Freund hat sich vor 5 Wo von mir getrennt von heute auf morgen samstags wollten wir noch einen schönen Abend haben und Sonntags macht er Schluß. Ich hab das Gefühl den Boden unter den Füßen verloren zu haben. Jeden Tag hoffe ich es wir wieder gut und wir kommen wieder zusammen. Er hat total dicht gemacht und dann plötzlich wollte er eine Freundschaft. Er sagte vielleicht wenn ich sehe das Du dich geändert hast vielleicht kommen dann die Gefühle wieder. Wsa ist das jetzt – ist er verletzt? Er sagt das ist selbstschutz das er sich si distanziert. Es gibt aber auch Momente wo er offen ist. Wie bekomme ich raus ob wir noch eine Chance haben oder ob mein Kampf aussichtslos ist?