In den nächsten Wochen will ich etwas darüber nachdenken, warum man Beziehungen beendet.
In den nächsten Wochen will ich etwas darüber nachdenken, warum man Beziehungen beendet. Welche Gründe man hat und warum man es vielleicht sogar wirklich tut. Ich beginne mit einem hässlichen Grund namens Misstrauen. Und ja, ich spreche leider aus Erfahrung.
Vertrauen, so sagt die Floskel, sei die Basis einer jeden Beziehung. Da bin ich mir gar nicht so sicher. Man kann, ist man abgebrüht genug und ausreichend gefühlskalt, durchaus auch damit leben, jemandem nicht zu vertrauen. Es muss einem nur egal sein. Schwierig wird's erst, wenn man misstraut. Also, wenn man jede einzelne Aussage vom Partner untersucht. Wenn man glaubt, das meiste sei wahr, aber eine Lüge sei in dem Meer der Wahrheiten verborgen. Das treibt einen in den Wahnsinn. Und am Ende macht der Partner Schluss oder man ist selbst so fertig mit der Beziehung, dass man sich davon abwendet.
Mit Misstrauen ist das so eine Sache. Wenige (nicht ganz gesunde, häufig aus vorherigen Beziehungen enttäuschte) Menschen misstrauen ihrem Partner generell. Wenn man misstraut, dann hat man meistens einen Grund dazu. Ein gehörtes Gerücht, eine Lüge des Anderen bei der man ihn oder sie ertappt oder einfach nur das Gefühl, dass sich etwas verändert hat. In den Blicken, den Gesprächsthemen, der Art, wie der andere einen küsst. In sieben von zehn Fällen hat man dann leider Recht. Sofern man aufpasst, sich nichts einzubilden, kann man meistens darauf vertrauen, dass etwas nicht stimmt, wenn man fühlt, dass etwas halt einfach nicht stimmt. In den anderen drei Fällen ist man einfach ein Arsch. Und verliert den Partner garantiert auch.
Kann man also eine Beziehung in der ein Partner dem anderen misstraut überhaupt noch retten? Gute Frage. Ich empfand Misstrauen in meinen Beziehungen immer als Trennungsgrund Nr 1. Vielleicht ist das richtig so. Denn irgendwem muss man ja vertrauen können. Und wenn nicht dem geliebten Partner, wem dann?
Ich glaube, das Vertrauen geht zuerst, dann folgt die Lust und zuletzt die Liebe. Manchmal ist es aber auch genau anders herum. Es kommt wohl immer darauf an, wer die Beziehung kaputt macht. Aber schlimm ist das nicht. Wenn die Beziehung ohnehin am Ende ist, sollte man dem Partner auch nicht vertrauen, finde ich.
Entschuldigt mein schlechtes Deutsch. Nicht meine erste Sprache.
In der Liebe ist das Vertauen das Fundament. Ansonsten lebt man in einem ständigen Klima der Angst und Befürchtungen und ist im Grunde nicht frei. Es gibt immer Situationen oder Verhaltensweisen, die vom Bild, welches man sich gemacht hat abweichen. Und sie geben natürlich zu denken. Das Beste ist es die Partnerin/den Partner darauf anzusprechen und zu klären. Vielleicht liegt es auch an einem selbst oder ist in der Bewertung zu schnell. Und man muss sich damit Zeit lassen und nicht in der nächsten Minute eine Antwort erwarten. Das Schlimmste ist es jedoch , dies nicht zu tun. Das frißt von innen auf . Und zwar beide. Und kann dazu führen, dass man sich selbst Antworten gibt, die einen irgendwie bestätigen, Schlußendlich führt das zu massiver Verunsicherung beider.
Tja, wenn mein Vertrauen ging, war die Beziehung – selbst bei großer Zuneigung – nicht mehr. Um mich nicht selber zu verlieren, ging ich.
Es ist sehr schade, daß Männer häufig ein großes Problem haben, über Probleme, selbst wenn diese situationsbedingt sind(!), zu sprechen. Es ist wichtig für mich, die ggf. andere Sichtweise kennen zu lernen. Ich bin ein neugieriger Mensch. Wenn ich jedoch so im unklaren gelassen werde, fühle ich mich allein gelassen, nicht respektiert und akzeptiert. Das ist kaum eine gute Voraussetzung für eine Beziehung. Die Beziehung kann dann nicht wachsen, ich (und auch mein Partner) können nicht hinzulernen… Letztendlich der Beginn vom Ende.
Petra
Es könnte ja ganz anders sein. Vielleicht entdeckt man bereits zu Beginn einer Beziehung die eine oder andere Sache am Partner, die nicht passt. Aus Verliebtheit tritt diese Sache in den Hintergrund, ist jedoch in der Seele präsent. Und dann – vielleicht erst nach 2 Jahren – machts peng, und alles ist aus. Liebe weg, Gefühle blockiert. Und man fragt sich: Warum hat er es nie gemerkt? Obwohl das Thema sogar angesprochen und diskutiert wurde stellte die Dringlichkeit der Sache nicht fest.
Meines Erachtens ist es ein absoluter Zufall, wenn alles zueinander passt. Aber das muss es nicht. Ich sehe es schon so, dass man miteinander teilen sollte, wenn es denn das Interesse weckt. Es spielt keine Rolle, wer mehr Interessen hat und wer weniger. Es ist ein Geben und Nehmen. Jeder auf seine Art. Da ist es doch natürlich die "Sehnsucht" danach zu wecken und Begeisterung auszulösen. Ein Warten darauf, dass es von alleine passiert, ist zwecklos. Da sind beide gefragt. Eine Beziehung wächst und fällt nicht vom Himmel. Unterschiede sind eine Chance. Immer. Man muss sie nur nutzen. Und wenn durch ein Nein oder Desinteresse Misstrauen entsteht, sollte man sich allen Ernstes fragen, ob man reif für eine Beziehung ist.
Woher kommt das erste Misstrauen, die ersten Zweifel bei noch aktiver Beziehung und gelebtem Alltag? Wenn es sich nicht um begründete Eifersucht handelt, dann doch oft aufgrund der Tatsache, dass der andere außerhalb der Beziehung Dinge tut, liebt, achtet, respektiert, diesen Zeit, Energie, Zuwendung, Aufmerksamkeit schenkt und es offensichtlich andere Dinge im Leben des Partners gibt, die ihn begeistern und emotional ausfüllen können. Je mehr Interessen ein Mensch hat, je intensiver er die Welt, sein Leben und das seiner Mitmenschen erlebt, desto misstrauischer wird der Partner an seiner Seite, wenn er keine lebendige Welt außerhalb der Partnerschaft kennt und aufgebaut hat. Seine Angst, den Partner zu verlieren, bedeutet seinen Lebensinhalt zu verlieren. Ich glaube man ist zuerst sich selbst gegenüber misstrauisch (könnte ich ohne ihn/sie überhaupt leben?) und dann dem Partner gegenüber. Wenn man ihn fesseln und von allen anderen liebenswerten Dingen entrücken möchte, beginnt schon die durch einen selbst heraufbeschworene Abnabelung. Dabei ist es das Schönste einem facettenreichen, lebendigen, viele Dinge im Leben bejahenden und genießenden Menschen zuzusehen oder noch besser ein ebensolches Leben zu leben.
Eifersucht und ständiges Mißtrauen ist absolut tödlich für eine Beziehung. Ich bin vor einigen Monaten ausgezogen, habe den Mann, den ich liebe zurückgelassen, weil ich seine ständigen Gefühlsausbrüche, die ständigen Zweifel an meiner Liebe und Treue einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich glaube nicht daran, dass in 7 von 10 Fällen die Eifersucht berechtigt ist. Ich denke, dass es sehr viele Beziehungen gibt, in denen diese absolut destruktiven Gefühle sehr viel zerstören. Es war die schwerste Entscheidung meines Lebens, diese Beziehung hinter mir zu lassen, weil ich noch nie so viel für einen Mann empfunden habe. Und dennoch war dieser Schritt die einzige Lösung, um selbst seelisch gesund zu bleiben.
S.
Tja ..mit dem Vertrauen ist das soo eine Sache ..
Ich vertraue niemandem mehr ..Ich wurde zu oft betrogen…..in meinen Leben …leider ..Ich war 13 jahre verheitatet ..ich hab meinem damaligen Mann blind vertraut …doch auf einmal und ohne vorwarnung war er dann weg ….er hat mich verlassen wegen einer anderen ….
Nachdem wir getrennt waren, haben mir dann meine Freunde erzählt, dass er so viele frauen nebenbei hatte ….
Nun liebe ich einen neuen Mann …..dem ich auch vertraut habe …doch nach Monaten sagte er mir dann, dass er zu Hause eine Frau hat ….mit der er zwar nicht verheiratet ist aber mit ihr lebt. Ich liebe ihn über alles und komme auch nicht mehr los von ihm ….
doch kann ich ihm vertrauen? Was weiß ich denn, vielleicht gibt es neben mir ja noch andere Frauen …
Und ich vertraue ihm überhaupt nicht ..und somit lebe ich in ständiger angst und immer unter dem druck, dass er noch andere Frauen haben könnte ….
bin dadurch auch ganz schön angeknackst in meiner seele …..
misstrauen ist eine reaktion auf das verhalten des geliebten partners. vertrauen hat man nicht, es wird einem gegeben. genau in diesem punkt liegt die ohnmacht, der man ausgeliefert ist. auch ich habe lange gebraucht, um das zu begreifen und diese erkenntnis aus dem schmerz geschoepft, anders scheint es wohl auch nicht moeglich.
ich gebe mich meinem partner deshalb immer so durchsichtig wie moeglich, ermoegliche ihm bei kontrolle, dass er den beweis meiner liebe zu ihm erhaelt. stoere mich an der kontrolle nicht, weil dieses verhalten interesse an mir zeigt und versuche meinem partner zu helfen, wo ich kann und freue mich darueber, wenn er selbiges tut, auch wenn ich es manchmal in dem maße nicht brauche. ich lasse es zu, weil es aktive anteilnahme an meinem leben ist und das macht mich gluecklich.
genau in diesen drei punkten besteht fuer mich die messlatte, an der ich mich und meinen partner messe und, wenn man es so will, vertrauen oder misstrauen bewusst erlebe.
erstens ist es die lust auf leben. zweitens ist es eine trauer, tief im herzen.
wenn ich koennte, wuerde ich letzteres abschaffen, aber so ist das leben.
vertrauen vorleben ist der beste schritt ins glueck, das sollte man nie vergessen!
Wo Liebe ist, da ist auch Schmerz. Ist es nicht so, dass man durch Kontrolle der Gefühle, diesen Schmerz vermeiden will? Ist es nicht so, dass man in der irrigen Annahme lebt, dass Vertrauen durch Kontrolle wächst und damit die Liebe? Und ist es nicht auch so, dass beide so denken können und somit der eine auf den anderen wartet? Dadurch entsteht Misstrauen. Und das erzeugt Schmerz. Genau das, was man vermeiden wollte.
Aus den Meinungen hier lese ich vor allem eins: Vertrauen, Missstrauen, Kontrolle. Will man in einer Partnerschaft nicht die gegenseitige Akzeptanz? Den anderen so zu nehmen wie er sei/ist? Aufeinander zugehen heisst doch nicht Kontrolle! Nachfragen heisst doch nicht Misstrauen! Und ist Vertrauen denn nicht zuhören, zusehen? Man lernt doch nicht jemanden kennen, weil man ihm/ihr vertraut, sondern weil man den/ jenigen kennenlernen möchte. Und das zieht alles andere nach sich. So offen oder wie verschlossen man selber ist, so sieht man auch den anderen.
Einen hat jeder gut – bei mir
)
Ohne Vertrauen geht gar nichts! Das ist meine feste Überzeugung. Egal welche Erfahrungen ich habe / machte, der nächste (Partner) kann nichts dafür! So bringe ich erst einmal Vertrauen entgegen und versuche den anderen kennen zu lernen.
Es ist mir jedoch – in meiner letzten Liebe – passiert, daß mein Vertrauen mir nach einiger Zeit und nach (erfolgloser) Rückfrage völlig abhanden kam. Schrecklich war es.
Jetzt jedoch bleibt mir nichts anderes als meiner "Liebe meines Lebens", die nicht konnte oder nicht wollte und nicht aufrichtig zu mir war, zu verzeihen und weiter zu gehen!
Ich glaube daran, einen Partner, der in die selbe Richtung wie ich schaue und Nähe geben und nehmen kann und will, finde, bzw. dieser mich findet
Am Anfang einer Beziehung muß ich dem Partner Vertrauen schenken, ihm einen Vertrauensvorschuß geben. Das gehört mit dazu wie Liebe und Zärtlichkeit, Gemeinsamkeiten herausfinden und Zeit miteinander verbringen. Meinen letzten Partner kannte ich vorher schon 2 Jahre. Aber erst in unserer Beziehung zeigte er immer mehr seine Eifersucht und machte mir Szenen, die ich mir nie hätte träumen lassen. Ich fühlte mich so unfair behandelt und in den Dreck gezogen wegen seiner ganzen Unterstellungen, daß ich überhaupt kein Selbstwertgefühl mehr hatte. Und das alles geschah, ohne daß es jemals einen Grund gegeben hätte. Egal, was ich unternahm, es reichte nie, sein Vertrauen zu gewinnen. Schließlich ließ er gar nicht mehr mit sich reden und war völlig blockiert vor Eifersucht. Um mich selbst zu schützen, mußte ich diese große Liebe aufgeben. Verstehen kann ich sein Verhalten bis heute nicht….. Kann mir das jemand erklären?
In meiner ersten Beziehung wurde ich hintergangen weil Sie fremd gegangen ist. Ich hatte ihr vertraut und wie ich anschließend erzählt bekam ging das schon sechs Wochen. Gemerkt hatte ich nichts! Weil ich vertraute. Nun 20 Jahre später traf ich meine Jugendliebe, die davon aber nichts wusste. Habe mit ihr ein Verhältnis angefangen weil Sie verheiratet ist. So wie sie es für mich war so ist Sie um so näher ich sie nun kennen lerne die "Liebe meines Lebens". Dann hat ihr Mann das heraus gefunden und sie vor die Wahl gestellt. Sie blieb bei ihm obwohl Sie mir sagt ich bin der Mann den sie Liebt, sie habe sich für die Familie entschieden. Doch diese Affäre ging dann weiter. Wie treffen uns und lieben uns bis heute. Ihr Mann hat keine Ahnung davon. Seit dem wir erwischt wurden und sie nicht mehr so viel Zeit für mich nimmt, weil Sie angst hat noch mal erwischt zu werden, was das Schreiben usw. angeht wie früher, habe ich angst sie könnte diese Zeit für einen anderen nehmen. Ich spüre aber wie sehr Sie mich liebt das es völlig ausgeschlossen ist, und doch muss ich sehr an mir arbeiten, um meine unmögliche Angst zu bekämpfen. Darum finde ich den Satz von Hardy so gut: "vertrauen hat man nicht, es wird einem gegeben." Sie sagt ich muss an dieser Angst alleine arbeiten sie kann mir dabei nicht helfen. Ich fühle mich auch so scheiße weil ich weiß das sie die Zeit, wenn sie mehr hätte diese nur mit mir verbringen möchte. Nach einem tollen Gespräch wird das immer besser.
Der Grund für mein mangelndes vertrauen liegt daran, dass ich einmal vertraut habe und so Hintergangen wurde. Seit dem hätte ich nichts dagegen, wenn ich wieder eine feste Partnerin hätte die mich total kontrollieren würde, weil ich nichts zu verbergen habe. Sie kann alles sehen und mich immer anrufen wann immer Sie möchte. Wenn ich damit nicht klar kommen würde, dann wäre es nach meiner Erfahrung betrogen worden zu sein ein Zeichen, das ich etwas zu verbergen hätte, wenn man mich kontrolliert, oder??
Eine Beziehung beendet man, weil man enttäuscht wurde, und zwar mit einem "Zwischenfall", mit dem man nicht gerechnet hat (oft ist keine Untreue im Spiel). Man muss im Leben mit anderen Menschen zurechtkommen,ich sehe uns als ein Team, ob in der Familie oder im Beruf. Deshalb sehe ich auch, dass wir uns sehr überlegt einander gegenüber verhalten sollten. Keine unüberlegten Äußerungen, die den anderen schmerzen könnten. Doch leider ist dies nicht im Gefühl eines jeden Menschen vorhanden. Und dann kommt es zu Differenzen, die oft zu Trennungen führen. Einer tat was er konnte für eine harmonische Beziehung, der andere handelte manchmal unüberlegt, ohne sich eines evftl. Endes der Beziehung bewußt zu sein. Ich trennte mich, weil ich seine Äusserungen ernst nahm. Er entschuldigte sich, aber ich blieb ganz standhaft, obwohl ich diesen Mann sehr gern habe (sehr verliebt bin ich und war ich in ihn allerdings nicht). Vielleicht fällt mir daher der Abschied leichter. Aber ich habe Selbstbewusstsein und fühle mich "etwas wert". Ich bin für die Gesellschaft im unermüdlichen Einsatz und sehe nicht ein, dass mich ein Mann kränkt.
liebe S. momentan befinde ich mich in der exakt gleichen situation wie du. ich weiß echt nicht was ich machen soll. jemanden verlassen, den man liebt… gibt es irgendetwas schwereres? hast du denn die trauerphase danach gut überstanden und bist heute darüber hinweg?
mhh… auch ich bin misstrauisch, und egal wieviel sicherheit man mir gibt, ich bin und bleibe misstrauisch. und ich denke, wenn man kontrolliert und sucht, man wird immer fündig..man wird immer was finden, das einem nicht passt..und wenn man dann um erklärung bittet ..glaubt man nicht. es ist ein teufelskreis. leider gingen meine bez. fast immer deswegen zu ende..früher war ich nicht so.ich weiss nicht, welcher mann mich zu diesem misstrauen gebracht hat..oder doch ich weiss es… doch schade, dass ich es nicht anhalten kann.. denn man verletzt auch den partner… und man geniesst die beziehung nicht, sondern es ist nur ein stress..mehr nicht. und man wünscht sich dann immer wieder single zu sein… oder man glaubt..es gibt kein mann der nicht lügt…dann stellst sich die frage… lügt nicht jede person? schon mit einem "wie gehts dir?" wohl kaum gibt jmd die ehrliche antwort..naja… eigentlich sind ja lügen nicht was bösartiges,…sondern sie schützen einen…wie ihr seht.bin etwas verwirrt
ich hoffe einfach für mich, dass ich endlich lernen werde beziehungen zu geniessen.