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Trennung: Gründe fürs Beziehungs-Aus
Trennung: Gründe fürs Beziehungs-Aus (Kategorie: Trennungsblog)
Schweigen, Alltag, Untreue - die wichtigsten Gründe für die Trennung.

Da schreibt man über Trennungen und kaum hat man das ins Netz gestellt: Kommt die ElitePartner-Liste der Trennungsgründe heraus. Ganz oben steht da: Auseinanderleben (37 Prozent), zu große Unterschiede (30 Prozent), nicht miteinander reden können (23 Prozent). Paare sind schon merkwürdig, was?

Das ist doch irgendwie unheimlich. Stimmt ja, genau aus den Gründen geht eine Beziehung klassischerweise in die Brüche, aber ? was passiert da? Diese Paare waren doch alle mal frisch verliebt? Die sind doch mal mit einem unverwüstlichen Grinsen und Glanz in den Augen durch Fussgängerzonen gewandert und haben frustrierte Singles an den Rand des Nervenzusammenbruchs getrieben. Und diese Paare, die jeden damit quälen, erklären zu müssen sie seien nicht wie alle anderen, sondern etwas ganz Besonderes ? haben sich dann irgendwann nichts mehr zu sagen?!?

Nach dem Liebesschwur

Da fängt man an, darüber nachzudenken, was die Liebe eigentlich ist, oder? Dieser Mörtel, der die fragilen Steine unserer Beziehung zusammen halten soll. Vielleicht ist es doch nichts anderes als das was Biochemiker sagen: Ein riesiger Haufen Schokolade. Glückshormone im Überfluss. Eine perfekte Droge, vom eigenen Körper in rauen Mengen produziert. Aber natürlich ist der Vorrat begrenzt, irgendwann ist der Thrill der ersten Wochen verflogen und man sieht den Partner wie er ist.

Vielleicht hat man einen Glückstreffer. Ein Mensch, der auch auf den zweiten Blick noch wertvoll ist. Der zu einem passt. Wenn man aufhört, sich nur in den Laken zu wälzen oder Liebesschwüre an den Kopf zu werfen, hat der geliebte Mensch auch noch am Frühstückstisch etwas Interessantes und kann zuhören.
Oft wird man aber einfach zu unterschiedlich sein oder nicht mehr miteinander reden können. Wie oft? Das wissen wir ja jetzt endlich. So 23-37 Prozent aller Fälle werden so enden. Und scheitern. Und dann? Sitzt man hier und schreibt oder liest so ein Blog. Da kommen wir alle dann ins Spiel.
Statistiken können grausam sein.


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5 Antworten zu “Trennung: Gründe fürs Beziehungs-Aus”

  • Werner sagt:

    Was soll man dazu sagen? !
    Das ist das Leben!
    Oder, mit Schiller: "Das Alte stirbt und neues Leben blüht aus den Ruinen" (so od. ä.).

    Jede Beziehung muss sich im sog. "Ernst des Lebens" bewähren. Schafft sie das nicht, war sie eben zu schwach für dieses Leben!
    Was folgt ist quasi eine Art "emotionale Insolvenz" der Beziehung: …
    …Die scheinbar berechtigten Forderungen/ Erwartungen der Partner können nicht mehr erfüllt werden, bzw. sind vielleicht inzwischen auch zu anspruchsvoll geworden….
    Nichts ist statisch und von Dauer auf dieser Welt! Besonders auch an Beziehungen nagt mitunter der Zahn der Zeit!

    Lebenslang erfüllte Beziehungen, die alle Wechselfälle der Zeit unbeschadet überdauern und sich immer wieder neu erfinden (mit neuen Inhalten und alten Verrücktheiten) und nicht nur von "ausgetretenen Pfaden" leben, sind wohl eher die Ausnahme und können dann getrost als ein Geschenk Gottes gelten!
    Wahrscheinlicher dürfte aber (ab einer bestimmten Dauer, die individuell stark differieren mag) die Gewöhnung, bzw. die mit den Jahren schwindende Kraft für Neuanfänge und damit für Trennungen und deren, besonders im fortgeschrittenen Alter negativen Begleiterscheinungen eines (ggf. langjährigen) Singledaseins, sein.

    Man könnte jetzt noch äußere gesellschaftliche Faktoren (z.B. "Gleichberechtigungs-/Selbstverwirklichungstheorien" und deren Einfluss auf die Dauer und Entwicklung von Partnerschaften diskutieren, wird dabei aber wohl nur wieder triviale Schlüsse ziehen, die das eigentliche Erfolgsgeheimnis einer wirklich guten Beziehung doch nicht enthüllen können!

    Auf jeden Fall gehört wohl immer auch Glück dazu!

    Werner, ( 59, 2x gesch.)

  • Petra sagt:

    Werner, könnte ich Dich bitte kennen lernen? ;-)

    Mir machen dzt. eigentlich mehr die "efrauzipierten" Männer, die so völlig ihre Kraft verloren zu haben scheinen, Gedanken…

    Lg

  • Werner sagt:

    Warum nicht, bloß wie soll das gehen?

    Zum Thema:
    Würde Dieter Krebs noch leben, hätte er geantwortet,…"tja, das haben wir in unserer Männergruppe auch schon diskutiert!"… :) )

    LG, Werner

  • Carolyn sagt:

    Zu grosse Unterschiede, nicht miteinander reden können…Die üblichen Floskeln.Unterschiede im Denken und Handeln wird es immer geben, nur sind die Partner zu bequem/ zu unfähig, um auf einen Nenner zu kommen.Dort , wo die Beziehungsarbeit anfängt, hören viele Beziehungen auf, weil es einfacher ist , sich zu trennen als an der Beziehung und womöglich noch an sich selbst, arbeiten zu müssen.Und so stolpern viele völlig beziehungstrottelig von einer Kurzgeschichte in die nächste…

  • Matthias sagt:

    Hmm,
    kommt mir bekannt vor. Nur dieses Mal ziehe ich mir den Schuh selbst an, indem ich im Nachhinein gemerkt habe, dass ich zu wenig auf meine Partnerin eingegangen und erst dann gemerkt habe, was ich verloren habe, als es schon zu spät war.
    Sicher, auch wir haben uns "auseinandergelebt", aber ich hatte viele Möglichkeiten, die Notbremse zu ziehen, indem ich einfach mal von mkienem hohen Ross abgestiegen wäre.
    Was auch sicher ist, dass ich es in einer ggf. neuen Beziehung anderes machen werde, ich werde dem "auseinanderleben" keine Chance geben, sich in diese Beziehung einzumischen.

    Lieben Gruß
    Matthias (29)