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Top10: Trennungsgründe
Top10: Trennungsgründe (Kategorie: Psychologie)
Ex und hopp - doch warum eigentlich? Die meisten Beziehungen enden, weil man sich auseinander gelebt hat. Jede dritte Liebe wird aufgegeben, weil die Partner zu unterschiedlich sind. Nur jede fünfte Trennung ist die Folge eines Seitensprunges. Das fanden wir im aktuellen ElitePartner-Trendmonitor© (rund 4.000 Befragte) heraus.

Top10 Trennungsgründe

1. Wir haben uns auseinander gelebt. (37%)
2. Wir waren zu unterschiedlich. (30%)
3. Das Geben und Nehmen war nicht ausgeglichen. (26%)
4. Wir hatten unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Freiraum. (26%)
5. Wir konnten nicht miteinander reden. (23%)
6. Einer von uns ist fremdgegangen. (21%)
7. Unsere Sexualität ist eingeschlafen. (19%)
8. Wir hatten keine gemeinsamen Ziele. (17%)
9. Es fehlte die gegenseitige Unterstützung. (16%)
10. Einer von uns hat sich in jemand anderen verliebt. (15%)

Männer trennen sich anders

"Frauen können ihre Gefühle meist besser analysieren und wissen genauer, warum die Beziehung nicht funktioniert hat", stellt Diplom-Psychologe Volker Drewes fest. So geben 26 Prozent der Frauen mangelnder Kommunikation die Schuld an der Trennung. Und jede Dritte denkt, dass das Maß an Geben und Nehmen nicht ausgeglichen war. Dagegen gibt jeder vierte Mann der eingeschlafenen Sexualität die Schuld am Beziehungsaus.

>> Blog: Alles über Trennungen

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28 Antworten zu “Top10: Trennungsgründe”

  • R. sagt:

    28 Kommentare (älteste zuerst)26% der Frauen geben also mangelnder Kommunkation die Schuld. Was wieder einmal zeigt, daß die meisten Frauen, entgegen aller pseudo-emanzipatorischer Klischees, nicht kommunizieren können. Kommunikation ist nämlich eine Bringschuld dessen, der vermeint, ein Problem zu haben, und nicht eine Holschuld dessen, dem bis zum Tag X eine heile Welt vorgegaukelt wird.

  • H. sagt:

    Das kann ich 1:1 so unterschreiben. Frauen (man verzeihe mir meine Verallgemeinerung) sind nicht in der Lage ihre Probleme zu kommunizieren. Verlangen dann aber Verständnis und Akzeptanz für die Gründe, wenn sie fremdgehen. Das ist bitter für uns Männer und ich persönlich kann noch nicht sagen, ob ich diese Pille schlucken will.

  • Rene sagt:

    Hallo,

    diese Top-Ten-Liste der Trennungsgründe ist für mich nicht o.k.

    Warum? Ich bin der Meinung, dass die befragten Personen nicht unbedingt den wahren Grund einer Trennung angegeben haben.

    Ich denke, dass zum Beispiel das Thema Alkohol bei vielen schon eine Rolle gespielt hat und sie/er deswegen von seiner/seinem Partner/in getrennt hat.

    Ich spreche "leider" aus Erfahrung und habe auch viele andere Schicksale kennen gelernt.

    Wie gesagt, meine Meinung ist, dass viele wahrscheinlich nicht ehrlich geantwortet haben.

    René

  • Aurore sagt:

    H.: //"Frauen sind nicht in der Lage ihre Probleme zu kommunizieren. Verlangen dann aber Verständnis für die Gründe, wenn sie fremdgehen."//

    Falsch. Sie sind schon in der Lage, aber sie denken auch an die Folgen. Beispiel: "So einen Sex mag ich nicht. Ich mag es lieber so oder so, und die Technik, sonst ist es für mich nicht befriedigend. Lerne dies und jenes." Oft kriegen Männer danach überhaupt keinen steifen mehr. Frage: Hat sich die offene Kommunikation gelohnt?
    Frauen sind erst dann kommunikativ, wenn die Männer nicht eitel sind und keine Komplexe haben. Wenn die Frau hergeht und sagt: "Du bist ein guter Kerl, ich liebe dich sehr, aber du bist nicht männlich, und ich spüre keine sexuelle Anziehungskraft mehr. Um deine sexuelle Attraktivität zu steigern, musst du dies und jenes lernen". Ganz offene Kommunikation des Problems.
    Aber wollen das Männer wirklich? Ich tippe, die meisten haben Angst davor und sind nicht bereit sich zu ändern. Und die Frauen spüren diese Nichtbereitschaft.

  • Susanne sagt:

    …vielleicht ist aber auch die nicht immer gleiche Sprache ein Problem… ;) …und zuhören, auch ganz wichtig. Und außerdem redet euch nicht raus….

    Und Feingefühl und Rücksichtnahme und eine gewisse Gelassenheit, Humor ist auch nicht schlecht… auf beiden Seiten, was die andere Sache angeht. Eure Geschichten hören sich an, wie aus einem Frauen Kitsch Roman…. ;) Nice day

  • Bernd sagt:

    @Aurore: Also wenn Frau einen Mann unmännlich findet und keine sexuelle Anziehungskraft mehr spürt, muss er sich nur auf bestimmte Art verhalten und dann ist gut?
    Kann mann daraus schließen, dass ein dressierter Affe a) männlich ist und b) sexuelle Anziehungskraft ausstrahlt?
    Ich glaube, wenn eine Frau die zitierten Sätze mal zu einem Mann gesagt hat, ist die Beziehung eh nicht mehr zu retten!
    Zur Männlichkeit gehört nämlich auch ein bestimmtes Selbstwertgefühl und wer das hat, der muss sich nicht nach Anleitung verhalten.

  • Petra sagt:

    Seitensprung -
    Wann ist ein Seitensprung ein Seitensprung ?
    Hat hier schon mal jemand daran gedacht, dass es verschiedene Arten von SEITENSPRÜNGEN / FREMDGEHEN gibt ?
    Wie ist zu erklären, dass Männer, die zuhause alles bekommen was sie brauchen, die Frau angeblich wirklich lieben, dennoch sich in einem Bordell amüsieren, den dicken Max heraushängen lassen ?!
    Die sich in billigen Kneipen von Frauen abschleppen lassen !?
    Rechtfertigt Alkoholkonsum so etwas oder ist es mangelndes Selbstbewußtsein ?

  • Otto sagt:

    ein wichtiger Grund ist die Erfolglosigkeit, wenn der Mann z.B länger arbeitslos ist, überhaupt finanzielle Probleme, Engpässe sind einer der Hauptgründe

  • Silke sagt:

    Ich schließe mich der Meinung von René an, denn er spricht mir aus der Seele:
    "Ich denke, dass zum Beispiel das Thema Alkohol bei vielen schon eine Rolle gespielt hat und sie/er deswegen von seiner/seinem Partner/in getrennt hat."

    Zur Zeit stehe ich vor einer sehr schwierigen Entscheidung. Mein Verlobter ist Alkoholiker (was ich sehr lange nicht wahrhaben wollte), und es gab sehr schöne gemeinsame Momente, aber auch sehr sehr viele Verletzungen, die unendlich schmerzhaft waren/ sind.
    Wie entscheide ich mich nun: für die Beziehung, in der Hoffnung, dass wir das Problem lösen werden oder gegen die Beziehung, was mir wiederum sehr sehr schwerfällt, da ich diesen Menschen aus tiefstem Herzen liebe?
    Mein Verstand sagt mir, ich solle mich trennen, mein Herz sagt, ich solle ihn lieben.
    Wenn es zu einer Trennung kommen sollte, dann wäre der EINZIGE Grund sein Alkoholproblem und alle damit verbundenen Umstände!
    Und bei mind. 5 Mio. Alkoholikern in Deutschland (Dunkelziffer weitaus höher) kann ich mir auch nicht erklären, warum das in der Top-10-Liste nicht auftaucht!

  • N. sagt:

    Die Trennungsgründe mögen zwar alle stimmen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Männer nicht in der Lage sind, den richtigen Trennungsgrund einem zu sagen und sich lieber aus dem Staub machen, als sich Problemen zu stellen. Es ist einfach einen der 10 Trennungsgründe anzugeben, aber sind wir mal ehrlich: Uns allen geht es in der heutigen Gesellschaft eigentlich gut, so dass die Werte von früher nicht mehr zählen. Früher setzte man sich damit auseinander, heute ist es schick und zu einfach Ehen und Partnerschasften zu beenden. Man muß sich doch nur die Scheidungsrate anschauen. Jede 2. Ehe wird geschieden. Warum? Weil keine Werte mehr zählen (ein Versprechen in guten und schlechten Zeiten zusammen zuhalten). Der Staat macht es auch zu einfach – aber das ist nur meine Meinung.

  • waetjen sagt:

    D e n einen Trennungsgrund gibt es nicht, es kommen viele Faktoren zusammen. "Gemeinsam" ist das Zauberwort, nämlich lieben, arbeiten, leben, genießen.
    Man trifft vielleicht den einen oder anderen liebens- und begehrenswerten Mann, doch nach ein paar Jahren ist auch er austauschbar. Ein bisschen Vernunft, die gleiche Lebensauffassung, auch Gewohnheit, Zusammenrücken in schlechterer Zeit, all`das braucht es für eine schöne Zeit, für die Liebe.

  • Petra sagt:

    @ Silke: Ja, Silke, das kenne ich gut. Alkoholikern hilft man jedoch am besten, indem man sie sich selbst helfen läßt. Und das ist schwierig, wenn man den Menschen, den man liebt sich selbst überlassen muß.
    Du weißt dabei nicht, ob er es schaffen wird, jedoch wird es nur so gehen. – Suchtberatungen sind übrigens auch für die Angehörigen da! Hol’ Dir doch die Hilfe / Unterstützung, die DU JETZT BRAUCHST!
    Ich wünsche Dir von Herzen alles Glück dieser Erde!
    Lieber Gruß. Petra

  • Uschi sagt:

    Silke,ich habe Deinen Artikel gelesen u. kann Dir nur sagen, entscheide Dich für eine Trennung! Mir ging es auch jahrelang so u. ich bin bei meinem Mann, den ich über alles geliebt hatte, geblieben. Ich wäre mit ihm zu den Guttemplern gegangen, ich hätte an seinem Bett gesessen bei einem Entzug u. er hat es alles abgelehnt, weil er sich selbst nicht eingestehen wollte, dass er Alkoholiker war. Meine Kinder verschwanden abens in ihren Zimmern. Ich hatte keine Lust mehr mit ihm zu Freunden zu gehen, was länger als 24:00 Uhr ging. Solange hatte er sich einigermaßen im Griff. Am Tage war er der liebste Ehemann, aber was nützt es, wenn man dadurch immer einsamer wird, weil man aus Scham keinen mehr einladen mag od. nirgendwo mehr hingehen mag. Bald war mir klar, dass ich so nicht die nächsten 30 Jahre leben wollte nur mit einem besoffenen Mann im Sessel u. habe mich für eine Scheidung entschlossen u. es nie bereut! Ich bekam schon Magenschmerzen, wenn ich seinen Pegel abends verfolgte, bin bewußt eher ins Bett gegangen. NEIN, das ist auf Dauer kein Leben!
    Probiere es, geht er Eurer Liebe wegen zu einem Entzug, versuche es noch mal. Viell. habt Ihr ja Glück. Und sonst lasse lieber die Finger davon. Ich habe jahrelang meiner großen Liebe hinterher getrauert, aber die ständige Angst u. die wachsende Vereinsamung, weil man es niemandem sagen mag war größer.Übrigens er hat d. Trinken 13 Jahre lang nicht aufgegeben, besucht u. telef. auch nicht m. uns. Kindern u. hat es bis heute abgelehnt, zuzugeben, dass er Alkoholiker ist. Mein Sohn (selbst Arzt) hat ebenfalls probiert, ihn zu überreden einen Test zu machen.Ich wünsche Dir Stärke, die richtige Entscheidg zu treffen. Alles Gute für Deine Zukunft.

  • Dani sagt:

    Aurore, richtig! ;-)
    Bernd, männliches Selbstwertgefühl ist meist Eitelkeit und die wird schnell verletzt, wenn eine Frau ihm die Wahrheit sagt. Frauen können ihre Gefühle tatsächlich sehr gut managen. Sie analysieren klar und deutlich, können es auch ausdrücken, tun das aber oft nicht vor dem Partner, weil sie wissen, dass er dann durchdreht. Leider können Männer ihre Gefühle und die ihrer Partnerin nicht genau analysieren. Sie machen sich etwas vor und geben sich mit Scheinharmonie zufrieden. Es gibt dann oft etwas weniger Sex, was sie schon stört, aber auch dafür suchen sie die Gründe nicht da, wo sie wirklich sind.
    Das Problem des Nicht-kommunizieren-könnens liegt nicht auf Seiten der Frauen, weder gesellschaftlich, noch hirnphysiologisch.
    Aber Mädels, was wirklich unser Problem ist, das ist der Wunsch nach einem Partner auf Augenhöhe. Den gibt es nur zu selten, dafür sind wir zu gut. Wir Frauen müssen akzeptieren lernen, dass eine Partnerschaft wie ein Kindergarten ist. Er muss betuddelt werden, getröstet, gestreichelt, wir müssen ihm immer wieder sagen, wie toll er ist, damit er nicht launisch wird und alles andere müssen wir selbst erledigen, ihm aber sagen, dass er es toll gemacht hat.
    Wenn ich es mir so überlege, ist es gar nicht so schlecht, allein zu bleiben oder nur ne Fernbeziehung zu haben. Da kann ich mir ab und zu holen, was ich brauche und muss zwischendrin nicht dauernd mit einem mauligen, eitlen Baby den Alltag ertragen. ;-)

  • Nelly sagt:

    @Silke: Ich kann Dir gut nachfühlen. Mein "Noch-Mann"ist auch Alkoholiker und nach sehr vielen Jahren hab ich es endlich letztes Jahr geschafft, mich zu trennen. Es war schwer, aber es geht mir jetzt bestens. Ich kann Dir nur raten, nimm Dein Leben in die Hand. Es wird Dir sicher gut tun.

  • Bettina sagt:

    @Silke. Trennungsgründe: Ich habe es lange nicht einsehen wollen (13 Jahre, und auch dreier gemeinsamer Kinder wegen nicht): Es reicht nicht, eine Beziehung aushalten zu können! Vielleicht liest Du mal den "Klassiker": "Wenn Frauen zu sehr lieben". Kein Mensch ist von einem liebenden Partner vom Alkohol (oder Drogen) kurierbar. Dieses Problem muss der /die Betroffene selbst erkennen und angehen wollen. Meine Erfahrung ist jedenfalls, das ich über all die Jahre des Hoffens und Kämpfens um meinen Mann jedes Gefühl für eine "normale", richtige Beziehung verloren habe. Das Festhalten an einer Beziehung mit einem Alkoholiker hat den Kindern und mir am Ende nur geschadet. Sieh Dich vor, sorge für Dein Glück. Das ist nicht verwerflich. Viel Glück Dir.

  • MargotMaria sagt:

    @ Silke (27.02.09)

    Liebe Silke,
    leider kann ich Dir auch aus eigener schmerzlicher Erfahrung heraus nur dringend raten, Dir diesen Mann "aus dem Herzen zu reißen", sonst hast du keine schöne Zukunft vor Dir! Gehe, bevor es womöglich noch Kinder aus dieser Bezeihung gibt, die unter einem zunehmend gewalttätigen Vater leiden müssen! Das geht bis zum Androhen von Totschlag und bis zum Auslöschen der eigenen Familie. Lies mal die Zeitungen genauer durch! Er muss es selbst schaffen oder er muss kaputt gehen, aber ohne Dich!!! Alles Liebe.

  • lars sagt:

    wenn ich hier manche sachen lese, dann wird mir schlecht. frauen rennen auch vor problemen weg, anstatt eine lösung zu finden. meine ex ist auch eine alkoholikerin und sie will es nicht wahr haben.

  • Jochen sagt:

    @ silke: und noch einer!!!
    Bin Arzt, arbeite als Psychiater und Psychotherapeut, habe die suchtmedizinische Fortbildung gemacht und einige Jahre Erfahrung im Suchtbereich. Zudem ist meine Mutter Alkoholikerin und ich musste mitansehen, wie mein Vater 30 Jahre lang gelitten hat..
    Heirate ihn NICHT!! Bekomm keine Kinder von ihm – bis Du sicher bist, dass er sein Thema wirklich! ernst nimmt und die Verantwortung dafür in seine eigenen Hände nimmt…

  • martin sagt:

    @dani:
    Ich seh das alles irgendwie nen bisschen anders. Du sprichst davon, dass Beziehung wie Kindergarten ist, mit Betuddeln, Ego streicheln und so weiter. Also, ich weiß nicht, in was für Beziehungen Du gesteckt hast, aber das ist für mich nicht nachvollziehbar. Vielleicht steh ich damit auch allein da, aber ich möchte eigentlich nicht "betuddelt" "bekümmert" "gelobt" werden. Klar, Bestätigung ist schon wichtig, aber die sollte doch wenigstens ehrlich sein, oder?! Und das ist der Schlüssel: Ehrlichkeit. Wenn sie ihn für etwas bewundern/ loben will, weil er nen toller Hecht war, soll sie das machen, wenn er es nicht verdient hat…wozu dann? Und das ist leider tatsächlich ein Kommunikationsproblem von vielen Frauen: in einem doppelt-und-dreifach-um-die-Ecke-gedacht-Komplex, erzählt ihr lieber "unwichtige" Dinge nicht, anstatt sie rauszulassen und die Situation damit zu entkrampfen. Nein, da folgt ihr eurer eigenen Strategie und das ist leider oft verdammt unehrlich. Offen und fair zu sein bedeutet für mich auch, gleich von Anfang an über auftretende Probleme, Zweifel, ungewohnte Gefühle zu sprechen. Ich hab das jetzt schon 5 oder 6 ma gehört "Frauen trennen sich eben so" sie analysieren alles für sich allein, wägen ab, fällen unzählige Entscheidungen für sich selbst und erst dann kommt das Gespräch/ der Streit/ der Abschuss. Und das ist verdammt unfair! Es ist einfach zu sagen, man(n) könnte ja die Signale erkennen und dann von sich aus agieren, aber ich glaube die Zahl derer, die gefragt haben "Hast Du irgendwas, is was nicht okay?"etc. und die Antwort "Nö nö, alles gut" erhalten haben geht gegen Unendlich.

  • Bernd sagt:

    Alles Quatsch. Der häufigste Trennungsgrund: ich will nochmal was erleben. Was neues, aufregendes, ohne Rücksicht auf Familie, mit oder ohne Kinder, spielt keine Rolle. Nach Möglichkeit mehrmals im Leben, das ja so kurz und so langweilig ist. Man könnte auch sagen: Egoismus und Ignoranz sind die häufigsten, die eigentlichen Gründe.

  • serdar sagt:

    Mein Vater hat gesoffen. Meine Mutter und wir drei Geschwister hatten daran zu leiden. Meine Mutter ist ein psychisches Wrack geworden weil sie sich nicht getrennt hat aus Liebe und Treue zu ihm. Wir haben mit dem Kerl die Hölle durchgemacht. Ich kann nur eines sagen. Liebe ist nicht alles. Man muss in Würde leben!

  • BerndF. sagt:

    ich habe einzelne Kommentare gelesen zu diesem Thema Trennung, und ich muss wie in fast vielen Foren feststellen, das sich die Frauen hoch loben, aus irgendwelchen Gründen auch immer..es geht doch mehr …um das miteinander als das Gehabe Mann kann das nicht Frau dafür um so mehr….Jede Beziehung, hat ihren Ursprung in der Liebe , der Schmetterlinge im Bauch..das Gefühl des Fliegens. Jeder sieht auch dort schon wo stärken und Schwächen des Partners sind…oder nicht ? Hier beginnt nun die eigentliche kennenlern Phase…man kennt das doch man lernt jemanden kennen und man merkt und sagt zuweilen das habe/mache ich auch…und ich habe auch die selben vorlieben wie du…usw…Mit den Jahren, und das ist die Kunst doch an sich, sollten sich Männlein wie Weiblein immer wieder aufs neue Fragen wo hakt es, wo brennt es in der Beziehung und was kann man ändern!!! R E D E N auch wenns mal Kracht und da haben denke ich ALLE, Frauen wie Männer Angst dies zu tun…meist staut sich alles bei dem einen auf bis der Vulkan platzt und es zu Äußerungen kommen die Verletzten und Weh tun.
    Und hier muss ich sagen weder Mann noch Frau sind da besser oder schlechter!!!! Im Gegenteil beide sind gleich, es gibt auch Männer die einer Frau nicht ins Gesicht sagen das sie ne prüde Puppe ist, nicht alle Frauen sind die Wunderpopper der Nation…wenn man das mal so sagen darf, genau so wenig wie viele Männer und ihr gehabe, wie ach so toll sie seien…Macht doch einfach den Mund mal auf beiderseiten, und sagt euch die Meinung und wenn es denn Partou nicht mehr geht, dann bleibt immer noch die Lösung des Trennens. Und Fremdgehen, hat in den meisten Fällen noch nie etwas gebracht, ausser Stress, Gesundheitlichen und finanziellen Problemen. Wem das lieber ist…nur zu nur DIE/DER jenige hat wirklich nicht viel unter der Hutschnur als Stroh.
    in diesem Sinne…

  • Gabriele sagt:

    Naja, interressante Betrachtungen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mein Exmann ungern Verantwortung übernehmen wollte – ob für Gespräche, Geld oder sonstige Alltagsprobleme. Als er dann 5 Jahre arbeitslos und später depressiv war, schob er nur noch mehr die Verantwortung mir zu. Hab ich ihn zur Rede gestellt dann war ich die jenige welche ihn einengt, hab ich nichts gesagt war ich schuld, dass ich nichts gesagt hab. Also egal was ich tat, anstatt selber sich um sein Leben zu kümmern und Verantwortung zu tragen, machte er mir nur ein schlechtes Gewissen. Ich hab dann immer mehr arbeiten müssen und letztendlich die Beziehung beendet. Das ich dann gegen Ende keine Lust mehr hatte, ist irgendwie auch verständlich. Niemand mag gern mit einem ungewaschenen Mann ins Bett gehen. Da kam ich mir schon wie eine Kindergärtnerin vor (Bernd). Da sagt man den lieben auch immer hast Du Dir auch die Zähne geputzt und Dich gewaschen? Sollte doch eigentlich selbstverständlich sein- aber in meiner letzten Beziehung war es das nicht. Nach meinen merkwürdigen Erfahrungen suche ich einen Mann der auch finanziell für das gemeinsame Wohl sorgen möchte. Aber bisher lerne ich keine solchen Männer kennen. In letzter Zeit lerne ich eher Männer kennen, die nach ihrer Trennung ihr Selbstwertgefühl durch tailändische oder asiatische Frauen aufpeppen wollen oder müssen. Reden ist da offensichtlich nicht wichtig – die erzählen mir allen ernstes das wäre kein Sextourismus – das glauben die dann sogar auch noch? Insofern finde ich es schwierig einen wirklichen partnersuchenden Mann zu finden. Für viele Männer scheint das auch die idealle Form zu sein – kaum Reden müssen, angehimmelt zu werden, und dann viel Sex… Viele haben auch nach ihrer letzten Beziehung einfach Ängste sich wieder zu binden. Ehrlichkeit vermisse ich da sehr – leider immer von den angeblich nach Ehrlichkeit suchenden Männern. Die eigene Wahrnehmung scheint da nicht mit der Realität übereinzustimmen.

  • Wolfgang sagt:

    Einen Partner zu verstehen, der Drogen oder den Alkohol benötigt, muß jemand sein, der das Suchtverhalten eines Menschen verstehen kann. Als ein Mensch, der einem Suchtverhalten ausgesetzt war, kann ich nur betonen, dass, egal welche Erwartungshaltung man an diesen Menschen stellt, diese nie erfüllt werden kann, solange die Person durch ihr Suchtverhalten in der Lage ist, eine Projektion auf den anderen zu übertragen. Meine Erfahrung war, dass der Süchtige ständig versuchte, eine Schuld beim Partner hevorzurufen. Alleine dadurch, dass keine der Erwartungshaltungen oder Versprechungen des Süchtigen fruchten, wird der Partner seinen Gefühlen immer unsicherer. Solange der Süchtige selbst aus eigener Initiative einen Absprung schafft, wird dieser Zustand in der Beziehung niemals enden. Wichtig ist, sich frühzeitig lösen zu können, bevor man sich eigene Schäden zufügt.

  • Boris sagt:

    Frauen nähern sich in punkto (Aus)Bildung und Einkommen immer weiter den Männern an und benötigen eigentlich keine "Ernährer" mehr. Des Weiteren wird die geschiedene Frau heute nicht mehr stigmatisiert. Erschwerend kommt hinzu, dass die Anforderungen, die von außen an uns gestellt werden – und welche wir auch selbst an uns stellen – immer höher werden und sich zwischen den Geschlechtern immer weiter annähern.
    Heute werden Beziehungen eigentlich "nur" noch aufgrund von romantischen Gefühlen (= Vorstellungen) eingegangen. Das Risiko einer Trennung ist dann per se sehr groß. Gefühle können sich nun mal ändern, Hoffnungen können enttäuscht werden und die Konsequenzen einer Trennung sind bei weitem nicht mehr so ernsthaft, wie sie es früher mal waren. Also sinkt auch die Hemmschwelle davor, sich zu trennen. Wenn wir diese Gegebenheiten einbeziehen, sind irgendwelche Ranglisten von "Trennungsgründen" eher als Symptome zu betrachten.
    Das miteinander Reden und Kommunizieren war noch nie mein Problem. Ganz im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, dass die Frauen Schwierigkeiten damit haben, sich fest zu legen und zu positionieren. Außerdem werden Gefühle bei einem Mann leider noch sehr oft als Schwäche interpretiert.
    An die Spitze der Rangliste würde ich das Nähe- und Distanzbedürfnis der Partner stellen.

  • 30070024a sagt:

    Liebe Silke,
    meine Freundin von der ich nun getrennt lebe, ist ebenfalls Alkoholikerin.
    Sie trinkt und hat eine sieben Jahre alte Tochter. Unglaublich, dass Sie noch nichts gegen Ihre Sucht getan hat. Wenn ich sie darauf ansprach, gab es Ärger. Ich habe endlich meine Ruhe und kann nun eine Partnerin suchen und finden und NEU beginnen. Alles in allem eine MEGA Enttäuschung.
    Mein Tipp: Trennen.

  • Bettina sagt:

    Nicht zu vergessen ist die Trennung aufgrund der Beeinflussung des Partners durch die Schwiegereltern, die Angst um ihren einzigen Sohn haben und der sich der Vereinnahmung durch die Eltern nicht entziehen kann.