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Steak-Carpaccio mit Dijonsenfsauce
Steak-Carpaccio mit Dijonsenfsauce (Kategorie: Liebeskochblog)
Carpaccio muss nicht immer roh sein. Wie es auch gebraten köstlich schmeckt, lesen Sie hier.

Carpaccio geht auch gebraten. Zumindest bei diesem Rezept mit Kapern, Senf und roten Zwiebeln. Nehmen Sie nur das beste Fleisch, dann ist das Steak-Carpaccio ein butterzarter Genuss – als sommerliche Vorspeise für Gäste oder auch als herzhaftes Abendessen.

Einkaufszettel für 2-4 Personen:

2 Entrecôte oder Rumpsetaks à 200 g
Salz
Pfeffer
3 EL Olivenöl
1 TL Dijonsenf
1 TL körniger Senf
3 EL Mayonnaise
2 EL Joghurt
½ TL Essig
Zucker
1 kleine rote Zwiebel
8 Kapernäpfel
½ Bund Rauke
grobes Meersalz

Und so geht's:

1. Steaks (Zimmertemperatur) mit Pfeffer würzen und in einer Pfanne im heißen Öl 1 ½ Minuten braten, umdrehen und noch mal genauso lange braten (siehe Tipp). Auf einem Teller abkühlen lassen, dabei öfter wenden. Mit Salz würzen.

2. Dijonsenf mit grobem Senf, Mayonnaise, Joghurt und Essig glatt rühren, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Fleisch in dünne Scheiben schneiden und auf Tellern oder einer Platte anrichten.

3. Zwiebel in feine Ringe schneiden, Kapernäpfel abtropfen und halbieren, Rauke waschen und trocken schleudern. Alles auf dem Fleisch anrichten und mit der Sauce beträufeln. Nach Geschmack mit grobem Pfeffer und Meersalz würzen.

Tipp:
Wer sein Fleisch nicht medium-rare gebraten mag, verlängert die Bratzeit auf 2 Minuten pro Seite (medium), oder 3-4 Minuten pro Seite, dann ist das Fleisch fast durch.

Alle Rezepte des Heftes sowie Wissenswertes über Zutaten und Zubereitungen finden Sie unter www.effilee.de.


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3 Antworten zu “Steak-Carpaccio mit Dijonsenfsauce”

  • KlausArndt sagt:

    Hab ich heute probiert, habe es aber als Hauptspeise verwendet mit kross geröstetem Toast als Beilage.
    Schmeckt vorzüglich!
    Ist nicht ganz einfach in der Zubereitung, aber ich hatte Zeit!
    Was ich mit dem Bratensaft machen soll, muß ich mir noch überlegen.
    Mit der Soße hatte ich zuerst Probleme, ich weiß nicht, war es der Joghurt oder die Mayonaise oder der Senf – muß ich noch mal probieren!
    Man kann auch hauchdünn geschnittenen Fenchel dazugeben, dabei die äußeren Hüllen und den harten Kern großzügig entfernen.
    Und statt der Kapern schmecken auch in ganz dünne Ringe geschnittene Oliven (wenige, am besten Schwarze, aber wer auf die Farbe wertlegt nimmt eben Grüne) dazu.
    Ob es mit gutem Schweinefleisch auch geht, muß ich demnächst auch mal ausprobieren.
    Klaus Arndt

  • Ursula sagt:

    … bitte, was sind Kapernäpfel und Rauke? Sind anscheinend in der österreichischen Küche nicht so beheimatet. Zumindest die Namen. Ich würde das Rezept gerne ausprobieren.
    Danke!

  • KlausArndt sagt:

    Hallo Ursula,
    wenn man Rauke sagt, meint man eigentlich Rucola, eine Salatpflanze, deren feine Blätter intensiv nach Nuß schmecken.
    Kapern sind eingelegte Blüten des Kapernstrauchs, reifen diese Früchte weiter bilden sich daraus Kapernäpfel.
    Vom Geschmack her sind diese ähnlich den Kapern, im Regelfall aber intensiver.
    Muß man aber mögen!
    Klaus Arndt