Eine Studie zeigt: Je aktiver das Liebesleben, desto besser geht es uns.
Zuerst die gute Nachricht: Frauen sind glücklicher als Männer. Das ergab eine groß angelegte, internationale Studie der Universität Cambridge und der Universität von Südkalifornien. Nun die schlechte: Das trifft leider nur für Frauen in jungen Jahren zu.
Grundsätzlich haben beide Geschlechter dieselben Wünsche und Hoffnungen für ihr Leben. Dabei sind junge Männer vor allem in den Zwanzigern oft kreuzunglücklich. Während dieser Zeit genießen junge Frauen ihr Leben und den beruflichen Erfolg in vollen Zügen und gaben an, ausgesprochen glücklich und zufrieden zu sein.
Irgendwann dreht sich diese Situation: Bei den meisten Menschen tritt dieser Wendepunkt ungefähr in ihrem 48. Lebensjahr ein. Nun, so die überraschende Erkenntnis, übertrifft das männliche das weibliche Glück. Frauen Ende 40 fällt es zunehmend schwerer, mit verlorenen Hoffnungen und insbesondere mit verfehltem Liebesglück fertig zu werden. Grund genug, dem Alterungsprozess frühzeitig entgegen zu treten, denn bereits mit Mitte Zwanzig beginnt dieser, und die Reaktionsfähigkeit, Mobilität, Flexibilität und geistige Gewandtheit nehmen beständig ab, wenn man nichts dagegen tut.
Das Institut für Gerontologie an der Universität Heidelberg hat nun 15 Regeln für gesundes Älterwerden zusammengestellt. Ganz oben steht die Empfehlung, geistige, körperliche und soziale Aktivität bis ins höchste Alter hinein zu pflegen. Wer sein Leben mit positiven Inhalten füllt, altert gesünder und glücklicher.
Mobilität und Aktivität lauten die Zauberworte. Auf geistiger und körperlicher Ebene – und dazu gehört auch das Lieben. Denn damit hören viel zu viele Menschen viel zu früh auf. Die Medien suggerieren uns ein Bild von einer Sexualität, die nur in jugendlichen Jahren wirklich erfüllend sei. Völliger Quatsch, wie wir inzwischen wissen. Ein Drittel aller über 70-Jährigen ist sexuell aktiv, also hat mindestens einmal wöchentlich Geschlechtsverkehr. Und 70 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen dieser Gruppe sagen, ihr Sex sei sogar ausgesprochen befriedigend. Auch eine weitere Annahme in Bezug auf den Silver-Sex wurde widerlegt: Sexuelle Probleme nehmen nämlich ganz und gar nicht zu. Im Gegenteil, sie werden weniger.
Aktiv bleiben, auch auf sexueller Ebene, lautet also die Zauberformel gegen den Frust des Alterns. Das hilft auch reiferen Frauen, dem Altern zufriedener und glücklicher entgegen zu sehen.
Nabend an alle. Schmunzelnd habe ich mir (ich bin ein Mann) diesen Artikel durchgelesen. Sicher ist viel Wahrheit darin, aber das so einfach auf den einzelnen zu beziehen, ist schwer.
Gut wäre es, sowas mal als Postwurfsendung zu verteilen (also einen Werbekatalog von anderen weniger), das bringt sicher etwas. Auch heutzutage haben nicht alle eine WEB-Verbindung.
Das mit älteren Frauen und Sex? Das das nicht mehr so sein sollte, hmm, keine Ahnung. Ich kann es nicht glauben. Sicher ist da auch eine gewisses Vorurteil vorhanden (lach, Männer können immer, von 9 -90). Und wenns mit dem Sex nicht mehr so richtig klappen sollte, liegts wohl am passenden Gegenstück. Ich denke, Männer sind da flexibler, nicht mit richtigen Frauen, schmunzel). Aber SEX ist SEX.
Also alle einfach nur locker bleiben, sich von niemanden etwas vorschreiben lassen, kucken was man eigentlich möchte.