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Schlüssel zum Small Talk: Das Lächeln
Schlüssel zum Small Talk: Das Lächeln (Kategorie: Flirtblog)
Doch woher weiß man, was die richtige Adresse ist?

Selbst ernannte Flirtexperten vermitteln zahllosen Ratsuchenden ihre Erkenntnisse zu der wohl schönsten Sache der Welt: dem Flirt. Doch woher weiß man, ob man an der richtigen Adresse ist?

Vorbei mein Lebensabschnitt, als ich noch selbst vor einem Flirtkurs in der Landauer Volkshochschule stand. Zu Zeiten meines Pädagogik-Studiums in der Vorderpfalz hatte ich jedes Semester Flirt-Seminare angeboten, um meinen Lebensunterhalt zusammen zu bekommen. Was sollte man auch sonst machen, nicht? Schließlich galt es, die (unvermeidlich) kleine Studentenbude und – vor allem – die zahlreichen Weinfeste der Region zu finanzieren. Letzteres riss doch tiefe Risse in meine Geldbörse.
Natürlich gibt es auch noch heute viele Dozentinnen und Dozenten, quer über die Republik verteilt, die das Thema aufgreifen. Die Nachfrage nach den Möglichkeiten der Steigerung der eigenen Flirtkompetenzen ist, wie jeder weiß, nach wie vor mehr als vorhanden. Ein Beleg hierfür ist etwa der aktuelle Boom an Flirtratgeber-Literatur. Geben Sie nur mal den Begriff "Flirt" bei einem Online-Buchhändler ein. Wir sollten uns daher hier im Flirtblog auch mal mit dieser Angelegenheit beschäftigen.

Ich wurde vor Kurzem im Internet fündig. Auf den Onlineseiten von "Der Westen – Das Portal der WAZ-Mediengruppe" wurde von einem Flirtkurs berichtet, der von der Flirtexpertin und Trainerin Regina Swoboda durchgeführt wurde (04.02.2009). Gute Sache!
Zunächst hat die Flirtexpertin aus Bayern, was sehr sinnvoll ist, an der Wahrnehmung der Flirtkursteilnehmer gearbeitet. Jene sollten ihre "kritische Sicht auf die Welt" berichtigen und dem jeweiligen Gegenüber Komplimente machen. Tatsächlich ist diese Idee sehr angebracht, als die meisten Flirtinteressenten, die sich schwer tun, irrationale Urteile über sich selbst und die Umwelt fällen, etwa: "Ich komme halt einfach nicht gut an." Irgendwann animierte Swoboda die weiblichen Teilnehmer zu folgender Übung: Sie sollten den Männern nonverbal zu verstehen geben, dass sie Interesse an einem näheren Kontakt hätten. Bekanntlich kann dies durch den sogenannten Drei-Sekunden-Blick-in-die-Augen (inklusive Lächeln) klar gemacht werden. Auch die Trainerin weiß: der weibliche Part signalisiert körpersprachlich dem männlichen Part, ob "was geht" oder nicht.

Natürlich hat Swoboda auch einige Tipps speziell für Frauen und Männer auf Lager, die ich hier nicht unerwähnt lassen will:

Erst zu den Frauen:
1. Wählen Sie sich Ihren Flirt selbst aus, und zwar durch den (schon oben erwähnten) zweideutigen Blick. Vergessen Sie das Lächeln nicht!
2. Während des Small Talk sollten Sie Ihrem Flirtpartner Zeichen der Anerkennung zukommen lassen, immerhin steht er wahrscheinlich noch unter Stress (er musste ja zuerst was sagen).

Den Männern empfiehlt sie Folgendes:
1. Seien Sie authentisch, sagen Sie nichts, hinter dem Sie nicht stehen – Frauen spüren das. Das eine oder andere Kompliment dürfen Sie aber ruhig einstreuen.
2. Machen Sie bewusst mal einen auf Gentleman! Rücken Sie Ihrer Partnerin den Stuhl zurecht, schenken Sie Wein nach und so weiter.


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