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Ohne Hund = ohne Herz?
Ohne Hund = ohne Herz? (Kategorie: Psychologie)
Hundehalter sind bessere Beziehungspartner. So das Ergebnis einer Studie von Deutschlands größter Hunde-Community HalloHund.de. Zudem sind die Besitzer der Vierbeiner auch offener und kommunikativer.

Besser Flirten mit Waldi und Co

Fast 70 Prozent der Deutschen denken, dass Hundehalter kommunikativer und offener sind als Nichthundebesitzer, so die Studie. Kein Wunder, denn mit Waldi und Co. an der Leine kommt man schnell ins Gespräch, fachsimpelt über Hunde-Accessoires und -Pflege, während man Labrador, Schäferhund oder Collie liebevoll tätschelt und Stöckchen wirft. Die treuen Vierbeiner ahnen nichts von ihrem Schicksal als Flirt-Katalysator.

Hunde halten fit

Auffallend: Vor allem Menschen der Generation 50plus teilen diese Ansicht, dass Hundebesitzer kommunikativer sind. Dreiviertel von ihnen verbinden gerne das Angenehme mit dem Nützlichen: Gassigehen als Stärkung für Körper und Geist. Gesundheitliche Fitness und anregende Plaudereien mit Gleichgesinnten tragen ausschlaggebend zum Wohlbefinden bei.

Großstadtflirt mit Hund

In Großstädten haben Hundebesitzer zudem bessere Karten als auf dem Land. In Dörfern wird generell mehr kommuniziert als in anonymen Großstädten, ein Plausch über den Gartenzaun, ein Schwatz beim Bäcker – da braucht man keinen Hund als Aufhänger. In Orten unter 5.000 Einwohnern sind folglich nur 59 Prozent der Meinung, dass Hundebesitzer zugänglicher sind. In Großstädten dagegen fast 73 Prozent.

 

Hund als Beziehungsmaßstab

"Zeig mir deinen Hund und ich sag dir, wie du bist!" Fast 50 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass man die Beziehung zum Freund auf vier Pfoten, problemlos auf die Beziehung zwischen Mann und Frau übertragen kann. Sie kümmern sich liebevoll und verantwortungsbewusst um Ihren Hund? Perfekt. Das signalisiert dem Gegenüber, dass Sie auch in einer Beziehung und im Familienleben Versorgerqualitäten besitzen und nicht nur in den Tag hineinleben und umliegende Fast-Food-Tempel frequentieren.

Gassigehen – Indikator für besseren Sex?

Gassigehen hält fit und fördert die Kreativität. Schließlich müssen sich Hundehalter immer neue Routen und Spiele einfallen lassen, um ihren Hund bei Laune zu halten. Langweile? Weit gefehlt. 57 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich dieses Verhalten ohne Weiteres auf das Privatleben beziehen lässt: Hundehalter sind aktiv, experimentierfreudig und begeisterungsfähig. Ob sich diese Wesensmerkmale nun positiv auf das Sexualleben auswirken, wurde in der Studie zwar nicht explizit erforscht. Doch körperliche Fitness und Einfallsreichtum schaden bekanntlich nie.

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Eine Antwort zu “Ohne Hund = ohne Herz?”

  • Saturn sagt:

    1 Kommentare (älteste zuerst)Ich kann mich diesem Statement überhaupt nicht anschliessen. Wer seine Zeit mehr mit Tieren verbringt, hat demzufolge weniger Zeit für seine Mitmenschen, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, denn der Mensch steht an erster Stelle und nicht das Tier. Für ältere Menschen, die keine Angehörigen mehr haben, mag ein Tier vielleicht noch einen Bezugspunkt darstellen, aber für jüngere?
    Mir geht die sogenannte Tierliebe der Deutschen schlichtweg auf die Nerven.