... stimmt das? Nein, aber weiß ist definitiv ein No-No!
Schwarz ist das neue Bunt. Das jedenfalls ist die Meinung vieler. Warum auch nicht? Schließlich strahlt diese Farbe Eleganz und Seriosität aus, signalisiert ein gewisses Understatement und schmeichelt nicht zuletzt dem Erscheinungsbild.
Schwarz streckt optisch die Figur, kaschiert die ein oder andere ungewollte Rundung und setzt jeden Teint gekonnt in Szene. Ein in Schwarz gewähltes Outfit passt zudem zu jedem Anlass und jeder Gelegenheit: ein schwarzer Hosenanzug fürs Geschäftsmeeting, ein schwarzes Kostüm für den Theaterbesuch, ein schwarzes Kleid für die Cocktailparty. Doch halt: Wie kleidet man sich denn, wenn man zu einer Hochzeit eingeladen ist? Darf man dann immer noch vorbehaltlos zur Farbe Schwarz greifen? Schließlich ist das die bevorzugte Couleur der Trauer und des Schmerzes, z.B. bei Beerdigungen.
Entwarnung: Schwarz ist eine gesellschaftlich anerkannte, wichtige Modefarbe und kann, wie bereits erwähnt, sehr elegant und apart sein. Lediglich in konservativen Kreisen sollten Sie mit der Farbe Schwarz noch vorsichtig sein.
Welcher Fauxpas Ihnen allerdings nie passieren sollte: Ein weißes Outfit zu wählen. Diese Farbe ist einzig und allein der Braut vorbehalten. Sie wollen doch nicht als das personifizierte schlechte Omen die Feierlichkeiten prägen?
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Schwarz auf Hochzeiten? Warum nicht! Man sagt zwar das schwarz eine Trauerfarbe ist aber das ist sie nicht in jeder Kultur..Bei den Ashanti im westafrikanischen Ghana ist rot die Farbe der Trauer. In östlichen Kulturen wie z.B Japan, ist weiß die Farbe der Trauer und des Todes.
Gewiß, Schwarz paßt zu allen Farben und Farbtönen. In Erscheinung ist es jedoch erst mit dem Vatikanischen Konzil und der kathotholischen Gegenreformation im XVII. Jahrhundert getreten, was sich auf Kleiderordnung und Kunst der damaligen Zeit, um nur zwei Bespiele zu nennen, einen verheerenden Einfluß ausgeübt hatte. Dieser ästhetischer Kahlschlag sollte sich sich gegen Fröhlichkeit und Sinnlichkeit des vorangehenden Manirismus richten. Später, in der zweiten Hälfte des XX.Jahrhunderts kamen noch die linken Existenzialisten, deren Einfluß Schwarz, diese Nichtfarbe, zur Nr.1 in der (Herren)Mode machte.
Da schwarz zu allen Farben paßt, wird er oft und gerne von Leuten bevorzugt, die keine Ahnung von ihrem Äußeren und allgemein von Farben haben. Schwarz, wenn es fast ausschließlich zum Einsatz kommt, ist für mich daher eher ein Zeichen und Ausdruck von Phantasielosigkeit.
Liebe Steffi, wir sind aber in Deutschland (Europa), wo unsere zivilisatorischen Standards Geltung haben.