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Kategorie | Liebesfilme


Kinotipp: Hysteria
Kinotipp: Hysteria (Kategorie: Liebesfilme)
Ab dem 12. Januar in Schweizer Kinos: Die Redewendung Coming Soon erhält mit dem Film Hysteria eine ganz neue Dimension: Die romantische Komödie erzählt die wahre Geschichte über die Erfindung des elektrischen Vibrators.

Im Zeitalter der grossen Erfindungen macht sich ein Mann daran, ein Heilmittel für das Leiden der Frauen zu finden… und elektrisierte ganz nebenbei unser aller Liebesleben!

Um 1880 befindet sich die viktorianische Prüderie auf dem Höhepunkt, während gleichzeitig die Elektrizität ihren Siegeszug beginnt. In London ist derweil der leidenschaftliche junge Arzt Mortimer Granville auf der Suche nach einem neuen Job und stösst dabei auf Dr. Robert Dalrymple. Als Hysterie- und vermeintlicher Frauen-Experte hat er es mit einer stetig steigenden Zahl von Patientinnen zu tun. Zur Heilung legen Dalrymple und sein junger Kollege an ziemlich intimen Stellen Hand an – und haben damit durchschlagenden Erfolg. Als er in beiden Händen von Krämpfen geplagt wird, findet Mortimers medizinische Laufbahn genau wie seine Verlobung mit der jüngeren Tochter seines Chefs, ein im wahrsten Sinne des Wortes unbefriedigendes Ende. Um eine schnelle Lösung zu finden, tut er sich mit seinem alten Freund und Wissenschaftler Edmund St. John-Smythe zusammen. Die Elektrizität hat ihre ganz eigene Faszination und beflügelt Mortimer schliesslich zur Erfindung des Vibrators. Somit erweist er nicht nur seinen hysterischen Patientinnen, sondern auch der sexuellen Befreiung der Frau im Allgemeinen einen grossen Dienst. Und es dauert nicht lange, bis auch zwischen ihm und Emilys fortschrittlicher Schwester Charlotte die Funken sprühen.

Tanya Wexler entführt uns in ihrem Film Hysteria in das viktorianische England des 19. Jahrhunderts, um den mittlerweile bekannten Umständen rund um die Erfindung des Vibrators beizuwohnen.
Tatsächlich diente dieses Gerät ursprünglich als Behandlungsmethode für die sogenannte weibliche Hysterie, einem Frauenleiden, das wir heutzutage als sexuelle Erregung bezeichnen würden. Eine alternative Methode, die den Patientinnen nahegelegt wurde, um sie von ihrem Leiden zu befreien: Heiraten.

In weiteren Rollen finden sich unter anderem die britischen Schauspieler Jonathan Pryce, Rupert Everett, Gemma Jones und Felicity Jones.

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