Ausnahmen bestätigen die Regel! Wieso? Wir beschäftigen uns bei ElitePartner Tag ein Tag aus mit allen Themen rund um die Partnersuche, das
Kennenlernen, Partnerschaft und Liebe.
Um hilfreiche Ratgeber zu schreiben, lassen wir Experten zu Wort kommen, die jahrelang Erfahrung in der Praxis gesammelt haben. Darüber hinaus greifen wir auf die neueste Forschung zurück oder ziehen unser Wissen aus eigenen Umfragen sowie umfangreicher Marktforschung.
Ziel all diesen Engagements ist, unseren Mitgliedern optimal mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und sie mit zahlreichen nützlichen Informationen zu versorgen. Und so ist es für viele hilfreich, beispielsweise zu erfahren, wie typische Abläufe beim Kennenlernen sind, was es zu beachten gibt beim ersten Treffen, wie bestimmtes Verhalten zu interpretieren ist und was Signale sein könnten, dass er oder sie interessiert ist. Das Ergründen menschlichen Verhaltens will Zusammenhänge aufzeigen, um Rückschlüsse, Prognosen und zuverlässige Aussagen zu ermöglichen.
Aber es gibt fast nie ein Gesetz, die goldene Regel, etwas, was für alle gilt. Wie in der Mathematik, in der A und B eben ein bestimmtes C ergibt. In der Psychologie und ganz besondern in der Liebe bleiben Unsicherheiten und viele Ausnahmen von der Regel. Für den einen ist die Frage nach der Telefonnummer oder einem ersten Treffen nach nur dreimal nett Hin- und Herschreiben viel zu schnell, für einen anderen gerade richtig.
Und so weißt ein Kontakt, der per Email nicht so recht in Gang kommen will, sondern stockt, eher auf Sand im Getriebe hin und nicht auf die spielerische Art eines schwungvollen Flirts. Muss das jedoch zwangsläufig bedeuten: Daraus wird nichts? Vorsicht vor zu schnellen Schlüssen! Das kann ich aus aktuellem Anlass mehrfach unterstreichen.
Frau Schreiber erzählte mir vorgestern, wie ihr die Partneranfrage von einem Mann aus Brandenburg mit sofortigem Vorschlag für ein Telefonat viel zu direkt erschien. Die guten Ratschläge im Hinterkopf, nicht zu schnell die Telefonnummern raus zugeben, konzentrierte sie sich zunächst aufs Email schreiben, aber irgendwie schien es nicht wirklich auf diese Weise zu fließen. Es vergingen manchmal Wochen bis sie wieder voneinander hörten. In der Zwischenzeit hatten sich sogar einige andere Kontakte intensiviert und es kam zu netten Treffen. Aber der Funke sprang nirgends über.
So vergingen acht Wochen, bis sich Frau Schreiber wieder an Herrn Schwarz wandte. Warum? Sie musste immer wieder an ihn denken. Nicht mal drei Tage strichen ins Land, bis er antwortete. Freudig wie überrascht, weil sie nach der langen Zeit nicht mit einer solch offenen Reaktion gerechnet hatte, bot sie noch am gleichen Tag an, sich telefonisch zu melden. Sehr von der warmen Stimme und der fröhlichen Art angetan, dauerte das erste Gespräch gleich Stunden. Aufgrund einer halben Tagesreise zwischen ihnen und beruflicher Eingebundenheit wurde das erste Treffen in drei Wochen geplant. Unglücklicherweise wurde Frau Schreiber zu allem Überfluss krank und alles musste um weitere fünf Wochen verschoben werden. In dieser Zeit kamen Frau Schreiber oft zweifelnde Gedanken, ob überhaupt noch Funken überspringen können, wenn bereits der Anfang so kompliziert. Heute muss Frau Schreiber darüber ziemlich schmunzeln, denn es dauerte nur wenige Stunden, bis beide spürten, wie wunderbar die gemeinsame Zeit ist und wie sehr man sich für den anderen begeistern kann. Das Thema meiner Beratung war gestern übrigens, was man beim Zusammenziehen beachten sollte. Das steht nämlich als nächstes an.
Man sollte eben einfach nicht zu schnell aufgeben. Hinter so mancher Anfangsschwierigkeit kann die große Liebe stecken. Sicher kann ein zäher Beginn darauf hindeuten, dass nicht die richtigen Gefühle an Bord sind. In vielen Fällen schnurrt es wie von selbst, ist ein Flirt erst einmal entbrannt. Doch das muss eben nicht immer sein und nicht für ALLE gelten. Das Stocken per Email kann davon abgesehen nur ein schnöder Hinweis sein, nicht zu den besten Schreiberlingen zu gehören, dafür aber ein ganz charmanter Telefonierer zu sein. Daher ist es besser, noch einmal einen zweiten Blick zu riskieren, wenn das Bauchgefühl "Ja" sagt.