Es ist kein Geheimnis, dass zwischen zwei Menschen die Chemie stimmen muss, damit aus ihnen ein glückliches Paar werden kann. Das versuchen sich nun auch die Partnervermittlungen zunutze zu machen.
Schweizer Forscher haben nun ein System entwickelt, mit dem man ganz einfach seinen eigenen Geruch analysieren kann. Mit einem einfachen Test, der ganz ähnlich wie ein Schwangerschaftstest funktioniert, kann man zukünftig seinen Geruchscode ermitteln und diesen in digitaler Form bei seinem Profil hinterlegen. Wenn ein Matching-System dann ein Profil herausfiltert, das in anderen relevanten Bereichen zum eigenen passt, wird nun auch das Geruchsparameter hinzugezogen. Die Chancen, dass es dann tatsächlich klappt, werden also enorm gesteigert.
Tatsächlich ist es so, dass zwei Menschen beim Kennenlernen unbewusst Informationen über den jeweiligen Genpool austauschen und zwar über die Geruchsebene. Sinn und Zweck dieser Übung ist sicherzustellen, dass zwei Menschen möglichst unterschiedlicher Natur sich zusammentun. Denn das garantiert widerstandsfähige Nachkommen. Eigentlich keine schlechte Idee, dieses Kriterium in die Suche mit einzubeziehen.
Das macht die Suche noch effizienter und zielgerichteter. Immer mehr Eventualitäten werden immer mehr eingegrenzt, ausgeschaltet. So wenig wie möglich dem Zufall überlassen. Das ist vielleicht nachvollziehbar, weil man ja schließlich auf Partnersuche ist, um einen Menschen zu finden, mit dem man sein Leben teilen kann. Und je schneller das geschieht, umso besser. Aber mal ganz ehrlich: Es ist schon ein bisschen gruselig, alles von vornherein zu wissen und abzuchecken. Das macht doch irgendwie den Zauber der ersten Begegnung zunichte. Aber na ja, solange man sich dabei gut riechen kann, ist ja schon viel gewonnen. Das Verfahren ist noch in der Erprobungsphase.