Kommen Ihnen diese Zänkereien bekannt vor? Im aktuellen ElitePartner-Trendmonitor© fragten wir über 2.000 Singles nach den häufigsten Streitursachen in ihren ehemaligen Beziehungen.. Unsere Expertin, Paar-Beraterin Lisa Fischbach, gibt Tipps, wie Paare Konflikte konstruktiv lösen können.
Top 5 der häufigsten Konfliktursachen in Beziehung
1. Unterschiedliche Lebenspläne (36%)
2. Untreue, Eifersucht (35%)
3. Freiraum, Nähe (33%)
4. Geld, Finanzen (31%)
5. Mangelnde Romantik (30%)
Kompromisse als Schlüssel zum Glück
Sie will Karriere, er Kinder, sie träumt vom Häuschen im Grünen, er von der Stadtwohnung, sie liebt Expeditionstouren, er Strandurlaub. Keine einfache Situation. Laut ElitePartner-Trendmonitor© sind für 37 Prozent der männlichen Singles unterschiedliche Lebenspläne der Hauptgrund für Streitigkeiten in der Beziehung. Und auch jede dritte Singlefrau bestätigt, sich hauptsächlich wegen divergierender Zukunftsgestaltung mit dem Partner in die Haare bekommen zu haben. Paar-Beraterin Lisa Fischbach erläutert, warum gerade die unterschiedlichen Vorstellungen der Lebensplanen Explosionsstoff bieten: „Weit auseinander liegende Vorstellungen darüber, wie das zukünftige Leben gestaltet werden soll, bedeuten für ein Paar eine große Belastungsprobe. Werden Entschlüsse als egoistischer Alleingang empfunden, weil der Partner kaum in die Entwicklung einbezogen wird, führt das zu Verletzungen und stellt die Basis der Beziehung in Frage.“ Stellen Sie sich also möglichst schon zu Beginn der Beziehung einige Fragen: Passen wir wirklich zusammen? Kann ich mich mit den Plänen meines Partners arrangieren oder mich sogar für sie begeistern lassen? Kompromisse – so lautet das Schlüsselwort. Sind Sie beide dazu bereit?
Eifersucht: Das CO2 im Beziehungsklima
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Hat er etwa der hübschen Bedienung hinterher geguckt? Und dieses selige Grinsen, wenn er neue SMS liest. Da steckt doch was dahinter … Der ElitePartner-Trendmonitor© deckt auf, dass vor allem für weibliche Singles Eifersucht und Untreue großes Konfliktpotenzial innerhalb der Beziehung bergen. 37 Prozent geben zu, deswegen bereits in Streit mit dem Partner geraten zu sein. Die Psychologin erklärt: „Frauen neigen stärker zu eifersüchtigen Gefühlen als Männer – ohne dass es einen triftigen Grund gibt. Damit ist meistens Misstrauen verbunden. Es kommt zu Vorwürfen, Unterstellungen, Streit. Alles Gift für ein gesundes Beziehungsklima.“ Ihr Tipp: Bevor Sie sich in Ihre Eifersucht hineinsteigern und den Partner als vermeintlichen Fremdgänger entlarven wollen, sprechen Sie erst einmal in Ruhe mit einer guten Freundin über Ihre Beobachtungen und Empfindungen. Ein guter Schritt, um die Situation von mehreren Seiten zu reflektieren und durch etwas Abstand eine realistische Sichtweise auf die Dinge zu bekommen. Und dann: Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber, was Sie eifersüchtig macht und vor allem warum. Nur so können Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden.
Erst wer etwas vermisst, weiß es zu schätzen
Twentyfourseven – das bedeutet, 24 Stunden am Tag und in der Woche gemeinsam zu verbringen. Rund um die Uhr. Ohne Pause. Abgesehen vielleicht von unumstößlichen Faktoren, wie arbeiten gehen. Aber ansonsten wird alles zusammen gemacht: Schlafen, duschen, kochen, essen, Freunde treffen, Hobbies nachgehen, ja selbst die Toilette ist für viele kein Ort der trauten Einsamkeit mehr. Klingt gruselig? Ist es auch! Jeder dritte Single empfindet laut ElitePartner-Trendmonitor© diesen lebenden Schatten als erdrückend und einengend. Die Konsequenz: Die Liebe erstickt – im wahrsten Sinne des Wortes. Lisa Fischbach rät: „Gönnen Sie Ihrem Partner genügend Freiraum, sich frei zu entfalten. Gestehen Sie ihm seine Freunde und Hobbies zu, pflegen Sie Ihre. Vorteil: Ihr Partner fühlt sich nicht kontrolliert und Sie haben so immer genügend Gesprächsstoff. Außerdem wissen wir doch alle, dass wir etwas erst dann vermissen, wenn es nicht twentyfourseven verfügbar ist.“
Eigene Konten entspannen die Euro-Krise
Wenn 3D-TV, Nanolackierung und Heimkino-Lautsprecher-Set mit THX Ultra 2-Zertifikat auf eine Sparfüchsin treffen, dann ist oft eins vorprogrammiert: Streit. Vor allem weibliche Singles kriegen beim Thema „Geld und Finanzen“ die Krise, die Euro-Krise sozusagen. Schließlich sind solche Ausgaben nur schwerlich mit Altersvorsorge, Bausparvertrag und Lebensversicherung zu vereinbaren. Dinge, die zwar schwer fallen und ziemlich unsexy klingen, sich aber langfristig wirklich bezahlt machen. Jede dritte Singlefrau hat sich deswegen bereits häufig mit dem Ex-Partner gestritten. Singlemänner dagegen sind in Geldangelegenheiten entspannter bzw. großzügiger. Sündhaftteure High Heels, das hundertste Parfüm oder der völlig überteuerte Deko-Keramikhund, der ziemlich überflüssig im Wohnzimmer herumsteht: Für lediglich 27 Prozent war die Einstellung der Partnerin zum lieben Geld ein Streitgrund. Die Expertin rät: Lässt sich wirklich kein gemeinsamer Sparkurs finden, ist es sinnvoll, dass jeder sein eigenes Konto führt und somit selbst bestimmt, wofür er sein Erspartes ausgibt. Dann allerdings ist es auch verboten, trotzdem mit den Augen zu rollen oder lange Mundwinkel zu machen, wenn der Partner mal wieder zugeschlagen hat.
Kleine Gesten lassen Herzen höher schlagen
Schon wieder keine Blumen bekommen, dabei ist doch heute sechseinhalbjähriges Beziehungsjubiläum. Und das Geschenk zum Geburtstag ist zwar multifunktional und äußerst praktisch, aber mit einem Romantikfaktor gen Null. Das Ergebnis des ElitePartner-Trendmonitors© bestätigt: Jede dritte Singlefrau, aber nur 25 Prozent der Singlemänner warfen dem Partner mangelnde Romantik in der Beziehung vor. Paar-Beraterin Lisa Fischbach: „Wenn Frauen sich zu wenig beachtet und wert geschätzt fühlen, sollten sie es ihrem Partner charmant aber bestimmt mitteilen. Verzichten Sie dabei aber bitte auf Vergleiche mit anderen Paaren im Freundeskreis oder gar Liebesgeschichten aus Film und Fernsehen. Das lässt Männer meistens auf stur schalten.“ Zu recht. Denn wer lässt sich schon gern, und dann auch noch bei einer so sensiblen Angelegenheit, mit anderen vergleichen. „Männer dagegen brauchen sich kein Bein auszureißen, um das Herz der Partnerin milde zu stimmen. Bereits kleine Gesten erzielen oft eine große Wirkung“, so die Psychologin. Eine kleine Liebesbotschaft am Badezimmerspiegel, ein mitgebrachter Schoko-Muffin, die reparierte Flurlampe, eine selbstgebrannte CD mit ihren Lieblingsliedern…
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