Der Super-Gentleman offenbart, dass er sich in Beziehungen oft allein gefühlt hat.
Von wegen "zusammen ist man weniger allein". George Clooney gab in einem Interview zu: "Ich hatte einige Beziehungen, in denen ich mich schrecklich allein gefühlt habe. Nur weil man mit jemandem zusammen ist, heißt das nicht, dass man auch unglaublich glücklich ist."
Viele Paare teilen nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Einsamkeit. Wie aus der ursprünglichen Gemeinsamkeit das schmerzhafte Gefühl des Alleinseins entsteht, hat weniger etwas mit räumlicher Distanz zu tun – sondern mit dem schleichenden Prozess der Entzauberung. Und mit der Erkenntnis, dass der Partner die eigenen Ideen, Träume und Lebenspläne nicht teilt.
Weil Verliebtheit anfangs blind und taub macht, übersieht und überhört man anfangs oft die zwischenmenschlichen Misstöne. Sobald der Alltag ein- und das rationale Urteilsvermögen zurückkehrt, steht eine Beziehung auf dem Prüfstand. Zu diesem Zeitpunkt haben sich Paare oft emotional oder physisch im gemütlichen Nest der Zweisamkeit eingerichtet – und müssen sich insgeheim eingestehen, dass es doch nicht so perfekt passt. In dieser äußeren Verbundenheit ist die innere Einsamkeit besonders schwer erträglich – und wird oft totgeschwiegen. Da kommt Clooneys Statement doch gerade recht, um die eigenen Bedürfnisse in einer Beziehung mal wieder zu hinterfragen.