Untersuchung ergab: Männergehirne reagieren am intensivsten auf "viel Haut". Keine Überraschung, oder?
Dass so manche Männer sehr einfach ticken, wussten Frauen wahrscheinlich schon immer. Nun kam heraus, welcher Reiz die niederen Antriebe am ehesten erweckt: eine spärliche Bekleidung.
Im Spiegel (9/2009) wird von einer Studie berichtet, die so manche Frauen in Begeisterungstürme versetzen wird. Vor allem diejenigen, die so ihre speziellen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht haben.
Sozialpsychologen der Universität Princeton erbrachten den wissenschaftlichen Nachweis, dass Frauen von zahlreichen Männern als Sexobjekte aufgefasst werden, wenn Erstere in eindeutiger "sexualisierter Darstellung" in Erscheinung treten.
Im Zuge des Forschungsprojekts wurden 21 heterosexuelle Männer nacheinander in einen Hirnscanner geschoben, wo sie verschiedene Bilder präsentiert bekamen. Auf diesen Bildern sah man Ablichtungen von Frauen und Männern, mal als Porträt, mal ohne Kopf (dafür aber entweder in voller Bekleidung oder im sexy Badekostüm). Nebenbei wurden auch Abbildungen von Haushaltsgeräten dazwischengeschoben. Klingt komisch, ist aber so – außerdem hatte dies seinen Sinn, wie wir gleich sehen werden.
Heraus kam, dass sich die Versuchspersonen am ehesten die leicht bekleideten Damen merken konnten. Grund: Mann war auf sie am stärksten fixiert; selbst bei einer Wahrnehmungsdauer von 20 Millisekunden. Auf der anderen Seite: Diejenigen Hirnregionen, die im Allgemeinen zur Handlungsvorbereitung dienen, wurden während des Tests aktiv, und zwar sowohl bei den Bildern von Schraubenschlüsseln und Heimwerkermaschinen als auch bei den Fotos von den Strandschönheiten. Auf der anderen Seite blieben gleichzeitig die Empathie- und "Verständnis"-Regionen der Probanden bei letzteren Fotos – stumm. Nichts passierte dort. Keine Spiegelzellenaktivität.
Was das heißt, weiß – neben Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser – auch Studienleiterin Susan Fiske: "Es war, als ob sie [die Männer] daran dachten, diese Körper zu bearbeiten." Ebenso würden die betreffenden Reize (= leicht bekleidete Frauen) dafür sorgen, dass (viele) Männer blind seien für die Wünsche und Absichten der Gegenseite.
Fazit: Das weibliche Erscheinungsbild provoziert beim männlichen Geschlecht einen speziellen sozialen Umgang, der sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Die große Rolle der Sexualität wird durch die genannte Untersuchung wieder mal bestätigt. Danke, Sigi F. (= Freud). Die Befunde lassen sich auch gut für weibliche Singles fruchtbar machen. Wenn Sie, liebe weibliche Leserin, auf der Suche nach sexuell nicht abgeneigten Männern sind, zeigen Sie mehr Haut. Aber bedenken Sie: so erleben Sie viele Flirts, geraten aber weniger an diejenigen Exemplare, die ernsthafte Absichten haben.
Meine Meinung zu diesem Thema: Phantasie ausleben und erforschen – Vergleich mit einem wunderbaren eingepacktem Geschenk mit super Schlaufe, wer könnte da widerstehen, dieses Packet nicht zu öffen? Ich würde es sicher TUN , Liebe Grüsse tiegerin23