Sich selbst in Form bringen und dabei auch noch flirten - zwei Fliegen mit einer Klappe.
Sport ist nicht nur gesund, nein, er verbindet auch ruck zuck Menschen miteinander. Nicht wenige Paare haben sich irgendwann einmal im „Schweiße ihres Angesichts“ kennen- und lieben gelernt.
Millionen Menschen (gut: Singles) sind in Sportvereinen aller Couleur angemeldet und gehen mehr oder weniger regelmäßig irgendeiner schweißtreibenden Beschäftigung nach. Manche tun dies, um ein schlechtes Gewissen oder auch überflüssige Pfunde „abzutrainieren“, andere um der lieben Partnersuche willen.
Bleiben wir einmal bei letzterem Fall. Viele Solisten wissen: Im Fitnessstudio (beziehungsweise beim Lauftreff o.Ä.) kommt man leicht mit Gleichgesinnten ins Gespräch und kann sich über Dieses und Jenes „belanglos austauschen“. „Belanglos austauschen“ heißt in diesem Fall übersetzt: Flirten!
Die Location ist gewissermaßen wie für den Flirt geschaffen. Die Umstände liefern von sich aus unzählige Gesprächsaufhänger – und schnell ergeben sich Flirts, zumeist „getarnt“ als Fachgespräche.
Natürlich „greifen“ auch beim Sport die üblichen Flirt-Mechanismen. Aus vereinzelten Blicken werden irgendwann längere Blickwechsel, und schließlich startet einer der beiden einen Smalltalk.
Wer in Fitnessstudios und Co. unterwegs ist und sich für eine bestimmte Person interessiert, der kann ganz unscheinbar und ungefährlich einen Small Talk anregen. Ganz unspektakulär. Denn immerhin befindet man sich in einer Art „Schonraum“, weitab etwa vom üblichen Diskotheken-Flair, wo es schon direkt zur Sache geht.
Ganz „klassisch“ im Praxisfeld Fitnessstudio kann man etwa die sogenannte „Ich-mach-Dich-zum-Experten“-Methode anwenden. Sie ist sehr erfolgversprechend.
Angenommen, Sie sehen eine attraktive Person auf einen Crosstrainer; sie zieht gerade ihr Programm durch. Die Maschine daneben ist frei. Gut. Klarer Fall. Sie gehen rüber, nehmen das Teil in Beschlag und tippen ein bisschen unbeholfen auf den Tasten herum. So ein- bis zweimal dazu fluchen („Mensch!“). Fertig. Vielleicht reicht so eine „Tollpatschnummer“ schon aus – und der Nachbar hilft Ihnen. Und schon ist man im Gespräch. Wenn nicht, kann man sich darauf einstellen, dass möglicherweise „nichts geht“. Um auf „Nummer Sicher“ zu gehen, muss man aber natürlich eine verbale Kontaktaufnahme inszenieren. Die bringt dann das nötige Licht ins Dunkel, zweifellos.
Anderes Beispiel. Sie interessieren sich für jemanden in Ihrem Lauftreff. Dummerweise ist er (oder sie) meistens nach fünf Minuten „lockerem Lauf“ schon außerhalb Ihrer Sichtweite. Nicht etwa, weil Sie zu schnell, sondern viel zu langsam sind. Nun, in diesem Fall muss man schnell handeln.
Wie wäre es mit einer humorvollen Intervention kurz vor dem Start? – Etwa: „Na, Du rennst aber nicht etwa jedes Mal vor mir weg, oder? Du bist ja super in Form!“ Die Mimik, die Ihr Gegenüber bei so einem Satz zeigt, sagt gewöhnlich alles aus. Schließlich ist die Körpersprache ehrlicher als das gesprochene Wort.