Männern sagt man oft nach, sie seien "allzeit bereit", "schnell bei der Sache", während bei Frauen eher gegensätzliche Tendenzen vorliegen. Nun, da ist was dran! Und jeder, der gerne flirtet, sollte diesen Geschlechtsunterschied im Hinterkopf behalten.
Sie kennen wahrscheinlich folgende „Lebensweisheit“, liebe Leserin, lieber Leser: Je mehr man sich abends auf der Piste vornimmt, etwa „den passenden Partner zu finden“, und entsprechend „Gas gibt“, desto eher geht die Sache in die Hose.
Der Grund dafür liegt auf der Hand. Die „Partnerwerbung“ verläuft in der klassischen Flirtlocation, wie Verhaltensforscher unromantisch sagen, phasenweise. Zunächst einmal müssen sich interessiert Blicke treffen. Sodann beginnt die Phase „nonverbal Flirtbereitschaft vermitteln“. Daraufhin muss einer der beiden die Entfernung verkürzen und einen Small Talk starten. Letztlich kann das Ganze dann – Tage später – intimer werden; muss es aber nicht.
Daher bringen extreme Methoden, die schnell zum Ziel führen sollen, in der Regel nicht viel. Das sollten vor allem Männer bedenken. Frauen sind von Natur aus kritischer, wenn es um einen passenden Flirtpartner und/ oder um mehr geht.
Der Flirtprozess ist außerdem ein sehr dynamisches Geschehen. Es pendelt zwischen Nähe und Distanz; Signale der Zuneigung werden häufig – seitens des weiblichen Parts – mit Kommunikationsmustern der Abneigung kombiniert. Dies ist keine böse Absicht, lieber männlicher Leser. Sondern dient dazu den anderen „abchecken“. Frauen wissen nämlich sehr wohl, dass Männer „allzeit bereit sind“.
Man kann also nur dazu raten: Spielen Sie bewusst das Spiel ein bisschen mit, fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus, das verwirrt nur den Anderen, der ja selbst ein unbewusstes Flirtphasen-Modell psychisch verinnerlicht hat.
Was ebenfalls in der Regel reizvoll ist: Erwecken Sie nicht den Anschein, Sie wären „leicht zu haben“. Wenn Sie nämlich auf der Suche nach einer ernsthaften Partnerschaft sind, sind totale Offenheit und authentische Flirtbereitschaft ineffizient. Das wird für den Anderen schnell, ja, sagen wir, langweilig.
Spielen Sie lieber öfter mal den Ball zurück, zeigen Sie dem Anderen, dass Sie selbstbewusst sind, eigene Lebensbereiche haben, in denen Sie sich alleine(!) verwirklichen. Sie wissen ja: Wer sich interessiert, der ist auch interessant.
Fazit: Nicht mit der Tür ins Haus fallen! Sie wirken eher anziehend, wenn Sie sich ein bisschen gleichgültig geben. Aber natürlich ist das Ganze auch eine Art Drahtseilakt. Sie müssen aufmerksam und flexibel sein, ein paar Überraschungen einstreuen usw.
Denken Sie daran: Ein Flirt macht glücklich. Genießen Sie ihn!
Sehr gute Tipps, doch wir sollten beim Flirt nicht an sämtliche Regeln denken sondern natürlich bleiben, so verzeit man auch einen Fehler eher.