Liebe kennt keine Grenzen. Wenn Amor über Städte und Länder hinweg ins Schwarze trifft, müssen sich die Verliebten mit vielen Kilometern arrangieren - und mit einigen weiteren Besonderheiten einer Fernbeziehung. Und doch kann die Entfernung ihren ganz besonderen Reiz entwickeln.
Besonders die Partnersuche im Internet funktioniert ohne die Beschränkung, sich innerhalb der eigenen Stadtmauern zu verlieben. Plötzlich haben Sie als Hamburger den Draht zu einer netten Stuttgarterin. Oder lassen sich als waschechte Bayerin von einem Charmeur aus dem Ruhrpott den Kopf verdrehen. Einzige Voraussetzung: Sie oder Ihr Gegenüber sind weder reisefaul noch örtlich dauerhaft gebunden. Sonst fehlt die Perspektive.
Verliebt und doch vogelfrei?
Unbeschwingt und leicht kann sie sich anfühlen, die Liebe auf Entfernung: Die Funken lässt man bis zum Wiedersehen einfach per Mail und Handy sprühen. Das Feuer knistert sogar länger, denn die Sehnsucht konserviert das Verliebtsein. Wer die traute Zweisamkeit nur am Wochenende genießt, kann sich außerdem ganz leicht eine gewisse Unabhängigkeit und das eigene Netzwerk im Alltag erhalten. "Ein Riesenvorteil", bestätigt Lisa Fischbach, warnt jedoch gleichzeitig vor einer trügerischen Harmonie: "Sich lediglich die Romantikrosinen herauszupicken oder Konfrontationen komplett zu vermeiden, hat mit der Realität einer echten Beziehung nichts zu tun."
Kleines Zeitfenster, hohe Erwartungen
Nicht immer kann ein Wochenende harmonisch verlaufen. Anna (29) war irritiert, als sie in Hamburg am Bahnhof eintraf und ihr neuer Freund Sven (32) sie erstmals schlecht gelaunt empfing. Sie bezog seine Stimmung auf sich. "Dabei hatte ich nur einen schlechten Tag in der Firma und konnte nicht einfach auf Knopfdruck abschalten", sagt Sven.
Der Erwartungsdruck ist hoch: Die Verliebten möchten ihre kurze gemeinsame Zeit schließlich so intensiv wie möglich nutzen. Lisa Fischbach rät: "Überfrachten Sie das Wochenende nicht mit Terminen, lassen Sie auch Raum für die kleinen Dinge des Alltags, die in einer Fernbeziehung eher zu kurz kommen. Denn die schaffen Vertrauen." Gehen Sie gemeinsam einkaufen, schwingen Sie auch mal fröhlich den Putzlappen und joggen Sie gemeinsam eine Runde um den Block.
Den gemeinsamen Horizont entdecken
Es kann bei einer Wochenendbeziehung übrigens länger dauern, bis Sie den anderen in all seinen Facetten kennen – und feststellen können, ob es wirklich passt. Verschaffen Sie deshalb dem anderen immer wieder Einblicke in Ihren Alltag, zelebrieren Sie Rituale. Wann Sie Ihre Beziehung an einen gemeinsamen Standort verlegen, ist Ihrem Gefühl überlassen. "Überstürzen Sie nichts, nehmen Sie sich Zeit, einander in unterschiedlichen Situationen kennenzulernen", rät Lisa Fischbach. Nimmt man einer Fernbeziehung jedoch die Perspektive, kann sie sich schnell in eine "Entfernungsbeziehung" entwickeln. Träumen Sie also, was das Zeug hält, malen Sie sich Ihr Zusammenleben in den schönsten Farben aus. Das stärkt das Liebesfundament, auf dem ihr gemeinsames Leben später umso sicherer steht.
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
>> Test: Sind Sie fit für die Fernbeziehung?
>> Liebe auf Distanz: So funktioniert die Fernbeziehung
>> Rituale: Warum sie so wichtig sind für die Beziehung
>> Interview "Bindung – das beste Mittel gegen Seitensprünge"
>> Umfrage: Jeder Zweite führte bisher eine Fernbeziehung
Bei mir war es ähnlich wie bei Moritz. Nur verlangte meine damalige Partnerin von mir erst sehr vorsichtig, dann immer offensiver, dass ich mein soziales Umfeld verlassen und zu ihr ziehen solle. Als ich das nicht wollte, wurde sie sehr misstrauisch und eifersüchtig und beendete schließlich die Beziehung.
Mich würde interessieren, ob das Modell Fernbeziehung vielleicht tendenziell eher uns Männern liegt. Wir können dann unter der Woche frei wie Singles leben (und damit meine ich jetzt nicht, dass wir in dieser Zeit Affären haben) und am Wochenende haben wir quasi Urlaub und lassen uns nach allen Regeln der Kunst verwöhnen. Und während wir uns beim Abschied unbewusst wieder auf eine verantwortungsfreie Singlewoche freuen, leidet die Partnerin mehr als wir unter dem Verlust der Nähe und hat eventuell 5 Tage später das Gefühl, sich mit einem fremden Mann zu treffen. Nach meiner subjektiven Erfahrung ist Liebe und persönliche Freiheit (ich meine hier nicht die sexuelle Freizügigkeit!) für Frauen ein größerer Widerspruch als für Männer.
Gibt es Statistiken zu der Frage, ob Frauen oder Männer in einer Fernbeziehung glücklicher sind?
Gibt es in diesem Leserkreis Frauen/Männer, die eine glückliche Fernbeziehung führen/geführt haben, bei der von vorneherein klar war, dass es immer eine Fernbeziehung bleiben wird?
Ich in meinem Bekanntenkreis, der natürlich keinesfalls so groß ist, als dass er einen statistischen Wert hätte, kenne nur wenige Frauen, die sich nicht nach andauernder, möglichst ständiger Nähe sehnen, während ich viele Männer kenne, die in ihrer Beziehung ein mehr an persönlicher Freiheit begrüßen würden. Ist diese meine Erfahrung typisch oder eher zufällig?
Für mich klingt das alles ziemlich kompliziert. Wenn eine Frau eine ständige Nähe voraussetzt, wünscht, gerne hätte, wie auch immer ??? ist meiner Meinung nach mit der Beziehung und mit dem Vertrauen in den Partner etwas nicht in Ordnung. Ich denke wir Frauen haben das größere Problem damit,aber das hängt an der ständigen Angst des "verlassenwerdens" zusammen. Und das heißt? An sich arbeiten, arbeiten, arbeiten. Verhindern kann man so etwas nicht, ob nah oder fern.
Liebe Männer, ja es gibt die Frauen, die ebenso die Fernbeziehung geniessen können und bei denen die persönliche Freiheit einen hohen Stellenwert hat. Kurzum in einer derartigen Beziehung geht es um eine gemeinsam Balance zwischen Distanz & Nähe, welche nur zu bewältigen ist, wenn tatsächlich ein gemeinsames Interesse [&mehr...] aneinander besteht.
Ich hatte mal eine wundeschöne Liebesbeziehung. Sie war aber mit der Zeit sehr traurig, da ich mich sehnte, dass er sich endlich für mich entscheidet und mit mir lebt und Familie hat. Wir liebten uns sehr tief, leidenschaftlich, ehrlich.
Trotzdem erinnere ich mich wie ich ihn lange nicht vermisst habe, obwohl ich physisch nicht mit ihm war. Der einzige Grund ist, dass ich seine Liebe und seine Gedanken bei mir hatte. Ich wusste, er wäre jetzt gerne mit mir. Ich wusste und spürte wie er mich begehrt. Ich war auf dem ersten Platz in seinem Wesen. "NUR SO FUNKTIONIERT ES" ist eine Weisheit, die ich gewonnen habe und es IST WUNDERSCHÖN. Es gab keine Distanz.
Ich lebe seit 8 jahren in einer fernbeziehung. in den ersten 4 jahre lagen 900 km zwischen uns. unsere liebe, unser vertrauen war derzeit grenzenlos, die sehnsucht kaum auszuhalten, denn wir konnten uns nur alle 2-3 monate sehen. da mein partner selbstständig und wegen seiner firma ortsgebunden ist, mußte von meiner seite etwas passieren. ich begann mich zu bewerben, bekam nach 1 1/2 jahren suchen einen arbeitsplatz, schaffte es aber nicht ganz in seine unmittelbare nähe zu kommen. ja und nun führen wir eine wochenend-beziehung. das ganzen zu organisieren, die freude auf das wiedersehen, das grausame abschiednehmen, die einsamen tage kann man nur überstehen, wenn man den partner respektiert, vertraut, ihn nicht durch zu großen forderungen, die er momentan nicht erfüllen kann, in die enge treibt. wir lieben uns noch so wie am ersten tag und haben ende nächsten jahres die hoffnung uns auch unter der woche zu sehen.
Mein Partner und ich führen seit über einem Jahr eine Auslands- und Fernbeziehung. Die zeitlichen Abstände zwischen unseren Treffen betragen etwa 1,5 -3 Monate für etwa 2 bis 4 Wochen, in denen wir dann zusammen leben. Meiner Erfahrung nach gehört zu so etwas neben Mut, Vertrauen und Geduld auch ein tiefes Zusammengehörigkeitsgefühl und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft. "Leider" stelle ich jedoch fest, dass sich mein Partner mit dieser Situation scheinbar leichter arrangieren kann als ich. Mit jedem Treffen habe ich zunehmend den Drang nach mehr Gemeinsamkeit, während sich mein Partner durch seine berufliche Selbständigkeit und seinen großen Bekanntenkreis scheinbar mehr ablenken lässt. Das tut weh, wenn man dann nach einer gemeinsam verbrachten Zeit plötzlich wieder alleine ist. Ja, es stimmt, was ich oben gelesen habe: Frauen kommen wohl mit dieser "persönlichen Freiheit" auf Dauer schwerer klar als Männer, weil sich dann das Gefühl einstellt, nicht geliebt zu werden oder für den anderen nicht wichtig zu sein. Pläne für ein gemeinsames Leben gibt es zwar schon, doch ist weder der Zeitpunkt klar, da vieles von unseren Berufen abhängt noch der Ort. Ganz ehrlich: Ich würde mir heute lieber jemanden suchen, der höchstens 200 km weit entfernt wohnt. Mit der Zeit wachsen tiefe Gefühle und damit auch die Sehnsucht. Leider kommt es mir aufgrund der großen Distanz so vor, als ob mal schnell etwas dahin gesagt wird (Familienplanung) und man sich dann doch wieder seinem alten Leben zuwendet. Im Prinzip ist genau das der Punkt, den ich nicht mehr länger aushalte. Ich vermute, diese Beziehung dauert höchstens noch drei Monate und ich würde jeder Frau, die irgendwann an einer eigenen Familie interessiert ist, von dem Experiment einer Fernbeziehung abraten.
Deutschland – China.
Eine wahrhaftige Fernbeziehung, die mein Partner und ich seit Jahren führen.
Wie kommt es, dass ich auf gerade dieser Seite darüber schreibe? Nun, unsere Beziehung leidet darunter. Insbesondere unsere Seelen.
Wir robben uns von einer Jahreszeit zur nächsten. Der Winter ist grässlich wegen der Dunkelheit. Der Frühling ist schlimm wegen der plötzlichen Liebeslust. Sommer ist einfach nur grauenhaft, weil man allein ist. Und dann der Herbst als Vorbote des Winters, der langsam wieder auf die Traurigkeit der Dunkelheit des Winters einstimmt.
Wir führen eine sehr glückliche Beziehung. Wir lieben uns, ehren uns, respektieren uns, sind ehrlich und uns sehr nah, wenn wir denn geographisch betrachtet Gelegenheit haben, uns nah zu sein.
Diese fehlende tatsächliche Nähe zu einer Person, die man liebt, mit der man Spaß hat, die man ebenfalls respektiert und achtet treibt mich zu diesen Zeilen.
Warum ich mich nicht anmelde und aktiv nach einem "Elitepartner" suche?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Art von Beziehung, nach der ich hier suchen würde, hier nicht passend bzw. nicht gesellschaftskonform ist.
Meine Seele ist einsam, obwohl sie ihr passendes Gegenstück gefunden hat, welches im Alltag aber nicht präsent ist.
Was ist die EP Musterlösung in diesem Fall? Welche Möglichkeiten bietet EP hier?
hallo, ich lebe in einer fernbeziehung frankfurt-kiel. ich habe meinen freund über das internet in einem chat-room kennengelernt und wusste von anfang an, dass er mein traummann ist. wir kennen uns nun seit einem jahr und telefonieren täglich mehrere stunden. als wir uns letztes jahr im mai kennenlernten war alles anfangs ganz toll. doch im dezember hielt ich es nicht mehr aus und fuhr mit dem zug zu ihm. das war unser erstes treffen. es war wunderbar… doch jetzt liegt unser letztes treffen schon so lange zurück und er macht keine anstalten, mich besuchen zu kommen. ich bin enttäuscht und gleichzeitig möchte ich so schnell wie möglich wieder bei ihm sein. doch ich habe mir geschworen, nicht zu ihm zu fahren, ehe er nicht mich besucht hat. was soll ich denn nun tun und liebt er mich wirklich? bin froh über antworten!! gruß mona
genau davor habich angst. jetzt trennten uns 3,5std mit dem zug, das war ok sind ach erst seit 5wochen ein paar, aber nächste woche zieht er beruflich um ,dann sind es 6std mit zug. ich weiß nicht, ob das klappt,ich kann auch nicht ständig zu ihm, da er an den we immer vor ort sein muss und gar nicht weg kann..ich hab angst ihn zu verlieren, aber ich will auch nicht vorher schon aufgeben.
Meine "große Liebe " von vor 22 Jahren hat mich über google wiedergefunden. Wir beide haben Kinder mit anderen Partnern über die Jahre. Nun haben wir uns erneut über skype und mails ineinander verliebt und haben das Gefühl, Seelenpartner zu sein! Leider lebt er in Amerika und ich in Deutschland! Wie es anfangen oder weitergehen soll, ist unklar, zumal ich selbst mich noch in einer Beziehung befinde! Klar ist, daß wir uns sehen müssen und meine Reise nach USA ist gebucht. Schon jetzt macht uns die Sehnsucht zu schaffen und wir fragen uns beide, warum wir uns diesen Weg ausgesucht haben! Die Erkenntnis kommt wohl erst später, dennoch haben wir beide das intensive Gefühl, daß unsere Wiederbegegnung eine schicksalhafte Bedeutung für uns hat, wo immer sie uns hinführt.
Also eine Fernbeziehung kommt für mich grundsätzlich nicht in Frage. Das klingt vielleicht herzlos – aber wozu brauche ich einen "Partner", der 500 Kilometer weit weg wohnt?! Das ist doch eher nur eine Beziehung im Kopf, nicht aber in der Realität. Ich brauche einen echten Partner zum Anfassen und niicht nur die Idee: "Ach ja, ich hab einen Freund" – was soll das bringen? Als mein Freund aus beruflichen Gründen 600 Kilometer weit weg gezogen ist, hab ich Schluss gemacht. Für so was bin ich einfach nicht zu haben. Entweder eine echte, greifbare Beziehung oder eben nicht. Halbe Sachen sind nicht mein Ding.
ich führe seit etwa 3 moanten eine fernbezeihung. jedoch lebe ich hier in deutschland und er im kosovo, da ich auszubildene bin können wir uns nur in den ferien sehen. ich hatte ihn vor 2 jahren hier kenenngelernt, jedoch schmieden wir jtzt schon pläne fürs heiraten und zusammen ziehen. ist es okay das schon so früh zu machen???
Meine Freundin und ich führen seit 6 Monaten eine Fernbeziehung! Sie ist für ein Jahr nach Australien um dort das Land zu bereisen und um dort zu Arbeiten.
Es ist nicht einfach, aber was wir einigen unserer Vorschreiber hier, vorraus haben: Bei uns ist diese Situation "nur" auf ein Jahr begrenzt. Die Hälfte haben wir jetzt auch schon fast geschafft (18.12.09)
Sehen können wir uns in der Zeit leider nicht, da der Flug für mich nicht zu bezahlen ist.Skype nutzen wir natürlich, jedoch hat meine Freundin nicht sehr häufig Internet, da die Internetcafes in DU sehr teuer sind. Drum muss ich sie oft auf ihr australisches Handy anrufen, was mit 12voip aber bezahlbar ist
Es gibt übrigens auch ein weiteres Foum, bei dem es sich ausschließlich um Fernbeziehungen dreht.
http://www.auslands-fernbeziehung.de
Viele Grüße an Alle. die in einer ähnlichen Situation stecken!
MfG,
Jochen
Wir haben uns auch im Internet kennengelernt. Mein Freund ist beruflich im Ausland und wir führen seit einem Jahr eine wunderbare Fernbeziehung. Wir sehen und jeden Monat, auch wenn 6 Flugstunden dazwischen liegen. Ich möchte allen Mut machen – so eine Beziehung ist etwas Besonderes! Mein Freund liebt mich über alles und sagt es mir ständig. Ich lebe seit 2 Jahren getrennt, nach meiner ersten Ehe, und genieße die Freiheit sowie meine romantische Fernbeziehung. Allerdings wünschen viele Frauen viel zu schnell und zu sehr eine Nähe, was JEDER Beziehung nur schadet.
Meine Fernbeziehung Hamburg/Berlin war in den ersten Monaten sehr, sehr schön. Genau wie beschrieben. Jedes Wochenende war ein Sensation und für mich war es wichtig, dass ich mich während der Woche voll und ganz auf meinen Job konzentrieren konnte. Nach einer Weile wollte meine Partnerin Pläne schmieden. Möglichst genau. Möglichst präzise. Sie hätte Ihren Job für mich aufgegeben und eine langjährige Anstellung bei einem Großkonzern (mit entsprechend guter Versorgung) kündigenn wollen. Ich war nicht bereit die Verantwortung hierfür zu übernehmen. Die Beziehnung ist daran zerbrochen.