Drei sind einer zuviel. Zumindest für die Liebe.
Immer wieder werde ich in der Praxis gefragt, wie man sich verhält, wenn man sich in einen Partner verliebt, der fest gebunden ist.
Hier eine typische Klienten-Frage:
"Ich habe mich entgegen all meinen Vorsätzen in einen verheirateten Mann verliebt. Wir haben seit 9 Monaten eine Affäre, die seine Ehefrau bereits 3 Mal aufgedeckt hat. Wir bekommen von allen Seiten Stress und kommen trotzdem nicht voneinander los. Die Hoffnung, dass er sich trennt habe ich bereits aufgegeben… oder doch nicht? Er will jetzt zusammen mit seiner Frau zu einer Paartherapie. Mir bleibt doch nur noch schreiend davon zu laufen oder?!"
Hier die Antwort der Expertin:
Natürlich kann mein Tipp nur sein, Füße in die Hand nehmen und weit weg laufen. Dieses hört sich aber bedeutend einfacher an, als es in der Realität umzusetzen ist. Da in diesem Fall die Ehefrau das Verhältnis entdeckt hat, und der Mann sich trotzdem nicht getrennt hat, liegt es auf der Hand, dass dieses wieder zum üblichen Drama wird: "Meine Frau versteht mich nicht, wir gehen jetzt noch mal zur Paartherapie, da wird der Therapeut schon herausfinden, dass wir nicht zusammen passen, und dann wird alles gut". So ungefähr ist das Wunschdenken eines Ehemanns, der zwischen zwei Frauen steht.
Fakt ist, dass dieser Mann nicht weiß was er will, keinen Mut hat, und keine Verantwortung für eine Entscheidung übernehmen möchte.
In der Regel ziehen sich solche Dreiecksgeschichten wie Kaugummi in die Länge. Da heißt es dann: Nur noch einmal Weihnachten, jetzt hat eins der Kinder Geburtstag, nun wird mein Schwiegervater 80 Jahre alt, wir fahren gemeinsam in den Urlaub (denn der Urlaub war schon gebucht und bezahlt), aber danach trenne ich mich bestimmt und wir werden gemeinsam glücklich (und Ruck Zuck sind drei Jahre ins Land gegangen).
Vergessen Sie dieses ganze Gerede, denn das bringt Sie nicht weiter, sondern blockiert ausschließlich Ihr Leben. Versuchen Sie Abstand zu gewinnen, schauen Sie nach vorne und nehmen Sie Ihr Leben alleine in die Hand.
Dreiecksverhältnisse schaden allen drei Beteiligten! Ich war ein Teil, die betrogene Ehefrau und habe das Dreieck aufgelöst, indem ich mich von meinem Mann getrennt habe. Dieser Schritt ist mir alles andere als leicht gefallen, war aber aus meiner Sicht absolut notwendig. Ich bin sicher, dass es auf dieser Basis keine Ehe hätte bleiben können. Ich bin in ein tiefes Loch gefallen und habe lange unter der Trennung gelitten.
Mein Mann ist auf meinen Wunsch hin ausgezogen. Er selbst hätte bleiben wollen und hätte uns beide gern behalten, was ich überhaupt nicht akzeptieren konnte.
Jetzt lebt er in einer eigenen Wohung, ohne sie. Er hat sich weder zu ihr als neuer Partnerin bekannt, noch ist er mit ihr zusammengezogen. Jetzt, wo der Weg für die beiden offen wäre, will er nicht mehr.
Ich bin auf dem Weg, mich in einen sehr interessanten Mann zu verlieben, den ich hier kennengelernt habe und habe absolut kein Interesse mehr an meinem Mann.
Im Prinzip bin ich also auf Umwegen die Einzige von uns dreien, der es jetzt gut geht. Mein Mann leidet an der Trennung von seiner Familie, dem Verlust an Status und Ansehen und daran, dass er keine Frau mehr hat. Seine Geliebte hat wohl offensichtlich nicht das Potential zur Partnerin. Sie leidet darunter, dass er sich nicht zu ihr bekennt und sie nicht wirklich liebt, sondern nur ausnutzt.
Was hat das ganze Drama also für einen Nutzen, wenn danach eine Familie kaputt ist und keiner von allen glücklich geworden ist?
Obwohl: Vielleicht werde ich glücklich sein und das ist ja schon ein Nutzen
Auch ich war so eine betrogene Ehefrau und kann alle potentiellen Geliebten nur warnen: Es schadet allen! Bei mir zog sich das ganze über 1,5 Jahre hin zwischen Hoffen und Bangen und Versuchen, die Familie zu erhalten, nach etlichen Therapiestunden und Rotweinflaschen habe ich dann erst loslassen können. Es begann vor fünf Jahren, mein Mann verliebte sich hoffnungslos und mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen. Das Schlimmste kommt ja noch: Als ich endlich offen für was neues war und einen anderen Mann kennen lernte, wollte er zurück zu mir – und ich hab ihm geglaubt, dass er mich immer noch liebt und hab die neue Beziehung beendet und meinen Mann zurückgenommen. Durch die schwere Depression war ich aber eine andere geworden, so kannte er mich noch nicht und nach einiger Zeit gingen die Spielchen mit den anderen Frauen wieder los. Alles nur Bettgeschichten, beteuerte er. Schrecklich, auch für die Kinder, und ständig dieses Misstrauen! Ich liebe ihn noch immer, weiß aber auch, dass es nie wieder so wird wie früher! Und meine Kinder haben mich geradezu bedrängt, dass er nicht mehr hier einziehen soll, weil sie diesen Stress auch nicht mehr ertragen können.
ja, ich war auch ein Teil eines Dreiecks, und zwar zweimal: Das erstemal als Ehefrau, deren Mann eine Freundin hatte und ich ihn daraufhin hinausgeworfen habe. Mit ähnlichen Schmerzen und Krämpfen wie meine Vorschreiberin. Es gibt für meinen Exmann inzwischen schon die nächste Exfrau, aus denselben Gründen, also er war und bleibt anscheinend ein notorischer Fremdgeher…..
Das zweitemal war ich der andere Teil, die Geliebte.
Ob das eine Art späte Rache von mir war, weiss ich jetzt nicht. Das Ganze hat 10 jahre gedauert, seine Frau hat es stillschweigend akzeptiert, um nur ja nicht allein sein zu müssen. Ich habe sehr darunter gelitten, denn – auch im Nachhinein besehen – war er sicher mein Lebensmann. Ich werde wohl nie von ihm loskommen, vergleiche heute noch alle Männer mit ihm. Auch die hier in EP und bisher konnte noch keiner bestehen – logisch. Im Kopf weiss ich, dass das alles totale Sch……. ist, aber mein Herz spricht anderes.
Nicht dass ich meinen Exmann jetzt verstehen würde, aber ich sehe seither alles in einem anderen Licht. Wenn man im Leben mal auf beiden Seiten gestanden hat, relativieren sich Dinge……….!!!!
Im Moment habe ich einfach einen Lover, der meine körperlichen Bedürfnisse stillt, aber ob ich jemals noch einen Mann so an mich herankommen lassen kann, dass er SO wie ER mein Herz berührt, weiss ich nicht………., aber ich wünsche es mir schon.
Und jede Warnung ist umsonst, gegen Gefühle, die einen überrennen, ist jeder Mensch machtlos.
Ich trauere also nicht um meine Ehe, überhaupt nicht, sondern um IHN…10 Jahre habe ich es ausgehalten, und selbst jetzt stelle ich mir im Bett mit meinem Lover immer noch IHN vor…
Beziehungen haben Vor -und Nachteile. Ob Dreieck oder Viereck oder X-Eck.
Ein Kind hat von Natur her eine Mutter und einen Vater. Alles andere schreibt uns die Natur z.Z. nicht vor. Das legen die Menschen selbst fest und können es ändern – wenn sie wollen. Das nennt man ganzh einfach einfach: Freiheit.
Worum es eigentlich geht wird hier scheinbar vergessen. Sicher gibt es Männer oder auch Frauen, die einfach nur mal "fremdgehen", sei es nur aus Lust oder auch aus Selbstbestätigung. Aber manchmal, ich gebe zu es ist sehr selten, passiert es auch, dass einem die Liebe des Lebens über den Weg läuft. Passiert deswegen, weil, sie kommt meist ungelegen, wie auch in vielen Dramen beschrieben. Jeder von beiden weiß, er verletzt dadurch andere und kämpft einen furchtbaren Kampf zwischen dem was andere von ihm erwarten und seinem Herzen. Wer der Liebe seines Lebens schon mal begegnet ist, weiß wovon ich spreche. Allein die Hand dessen zu halten, gibt dir das Gefühl vor nichts mehr Angst zu haben und nirgendwo anders auf der Welt sein zu wollen. Ja, es tut weh verlassen zu werden oder jemanden zu verlassen, aber gibt es dem Verlassenen nicht auch die Chance, diesen einen Menschen des Herzens zu finden? Was ist richtig? Der Liebe zu folgen und zu leben wovon wir alle träumen? Oder aus Pflichtbewußtsein zu bleiben und sich und dem Partner diese Chance zu nehmen, die wahre Liebe zu empfinden?
Wer wünscht sich nicht die wahre Liebe? Wenn sie euch begegnet, passt gut darauf auf, sie gibt es wirklich nur einmal. Wenn du sie kennengelernt hast, wird du ohne sie nie mehr richtig glücklich. Wer es erlebt hat, weiß dass ich recht habe…
@Romeo und Julia: Natürlich, der großen Liebe zu begegnen, ist was Wunderschönes, aber was ist, wenn der, der verlässt, die große Liebe des Lebens für den Verlassenen ist. Du schreibst, auch der Verlassene habe nun die Chance, DIE Liebe zu finden, aber die musste er ja aufgeben und den Partner ziehen lassen. Und die große Liebe gibt’s eben nur einmal! Außerdem glaube ich, dass gerade der Reiz des Heimlichen/Verbotenen die Sehnsucht und Liebe noch stärker macht.
Danke für die Erfahrungsschätze. Deine Denkweise trifft meine ziemlich genau,
ich hoffe nur das Du mit dem Satz, die große Liebe gibt es nur einmal, nicht recht hast.
Die große wahre Liebe gibt es wirklich nur einmal. Ich sage nicht, dass wir nicht mehrmals lieben können, das können wir schon, ich habe es erlebt. Wahre Liebe ist es dann, wenn du bereit bist, ihn oder sie aufzugeben, damit er oder sie glücklich werden. Es ist durchaus nicht so, dass sie immer glücklich endet, aber diesen Menschen, dem wir blind vertrauen und nicht hinterfragen, gibt es nur einmal. Es lässt sich durch nichts erklären und widerspricht jeder Logik. Menschen kommen und gehen in deinem Leben aber diesen einen vergisst du nie. Es gibt Partner, die wir lieben, aber auf eine andere Art. Er tut uns gut, ist liebevoll und spricht all das an, was wir gern haben, wir lernen ihn zu lieben. Die große Liebe steht vor dir und du weißt es. Kennst ihn nicht näher, aber da gibt es diesen einen magischen Moment.
Man vermisst nicht, was man nicht kennt und ehrlich gesagt wäre es auch besser so sie nicht kennen zulernen, wenn man die große Liebe doch nicht leben kann. Denn wenn du sie verlierst, hinterlässt sie eine unstillbare Sehnsucht, die dein Herz nie vergisst. Wenn man denkt, er ist meine große Liebe, doch er will mich verlassen, das ist doch gemein. Dazu kann ich nur eines sagen, wenn er deine große Liebe ist, lässt du ihn ziehen, denn wie gesagt, du möchtest, dass er glücklich wird. Die echte Liebe fordert nicht, sie ist selbstlos und ein Geschenk. Eigentlich allen bekannt, wer liebt, will den anderen glücklich machen. Wenn ich nun will, dass jemand bei mir bleibt, weil ICH ihn liebe, ist es dann mein Glück oder seins?
Hallo allerfrau
Ich habe eine andere Geschichte zu dem Dreiecksverhältnis: Ich bin in einen Mann verknallt (mein Arbeitskollege), der verheiratet ist und gerdade Vater geworden ist. Ich spüre, daß ich ihm auch nicht gleichgültig bin, unternehme aber nichts, um ihm näher zu kommen. Ebenfalls unterbinde ich alle seine Annäherungsversuche, um eben seine Familie nicht zu gefährden, falls wir doch nicht zusammenpassen. Was würdet ihr empfehlen? Auf seine Familie oder auf meinen Wunsch zu achten? Ist schon jemand auf diese Weise glücklich geworden?
Viele liebe Grüße
Hannah
@Hannah
Hallo Hannah, wenn Du kannst lass die Finger davon. Wenn er sich so getrennt hat ohne dass Du der Grund dafür bist, dann hast Du eine Chance. So aber würde er Dir immer wenn auch unbewußt die Schuld daran geben von seinem Kind getrennt zu sein. Über kurz oder lang, hätte eure Liebe einen bitteren Beigeschmack….
@Romeo und Julia
vielen Dank für Eure (?) klare Worte. Genau so habe ich auch gedacht. Ich sage auch allen verheirateten Männern, daß es ein KO-Kriterium für mich ist. Aber man hört auch von glücklichen Paaren, bei denen ein Partner für neue Liebe den früheren verlassen hatte. Wenigstens eine Zeit lang muß aber so eine Dreiecksbeziehung schon existiert haben. DAher dachte ich, ich sei in dieser Frage einfach altmodisch.
Viele liebe Grüße an Euch!
Hannah
Genauso ist es. Habe ich erlebt. Außer, dass es aufgedeckt wurde (zumindest bekam ich davon nichts mit). Ich dachte wirklich, es ist die größte Liebe aller Zeiten! Für mich war es das auch zu der Zeit. Nach mehrfachen Trennungen durch mich, Anrufen, SMSen, Rückholaktionen, die allesamt so süß waren, mich rührten, mein Mitgefühl weckten, kam es dann zum Schluss trotzdem von seiner Seite zum Aus. Wir hatten sogar zusammen Urlaube, Wochenenden usw. – weiß nicht, was er erzählt hat zu Hause. Ich weiß, dass er heute noch leidet, ich nicht mehr
. Schlimm ist aber die Erfahrung, jemals so etwas getan zu haben. Ich wusste anfangs nichts von Ehe und Kind, spricht mich aber nicht frei. Ich hatte so sehr gehofft, er wäre der Mann meines Lebens. Für ihn war ich das, was er in der Ehe nicht bekam und auch heute nicht bekommt. Hab noch mit seinen Eltern Kontakt – ganz ohne Bezug zu ihm. Einfach, weil ich sie mag und sie mich. Ging aber von ihnen aus, nicht von mir. Ja, er war sogar ausgezogen, hatte seine Eltern zu mir geschleppt, seine Freunde kannten mich. Trotzdem hat er sich dann gegen mich entschieden – angeblich für das Kind. Ich hoffe nur, dass andere Frauen das lesen und verstehen und nicht glauben – so wie ich einst – bei uns ist das anders. Die Hoffnung stirbt zuletzt, nein eher wird dieser Traum begraben. Ich wünschte, ihm ging es so gut, wie mittlerweile mir. Er ist trotzdem ein toller Mann, nur leider ohne Verantwortungsgefühl, was mich betraf.
@Romeo und Julia:
Zur großen Liebe: Du hast Recht – vollkommen! Mein Ex-Mann hat mich wegen eines ganz jungen Mädels damals verlassen. SIE war seine große Liebe. Er hat sich bei mir ausgeheult, als sie Schluss machte. Hat mir von ihr erzählt. Hier erspare ich mir weitere Einzelheiten – und ja, ich habe gemerkt, wie abgöttisch er diese kleine Maus geliebt hat. Von mir gab es weder Häme noch sonst irgendwas. Er tat mir leid. Mehr nicht. Wollte ihn aber nicht mehr. Weil nämlich ICH die große Liebe traf in Gestalt eines verheirateten Mannes. Ja, ich lies ihn gehen, weil ich wollte, dass es ihm gut geht. Er hat sich praktisch gegen mich entschieden wegen des Kindes. Hatte dazu schon geschrieben. Hätte viele Möglichkeiten und Menschen auf meiner Seite gehabt. Jeder meiner Freunde wusste, dass es die große Liebe war. Ich musste dazu nichts sagen. Ein Mann, von dem Verwandte später sagten: Wir haben schon gedacht, was mit dir los ist, DIESEN Mann? Ja, er war nicht so schön wie mein Ex-Mann, aber für mich der schönste Mann der Welt. Ich konnte tausend Dinge aufzählen, die ich an ihm liebte. Er war das erste Mal in meiner Nähe – und da wars vorbei – weiß nicht, wieso. Hat mich Kopfmensch total umgehauen. Aber eben heute komplett vorbei, weil ich für mich viele Verhaltensweisen relativiert habe. Deshalb kann ich auch wieder lieben – lernen -. Und ich liebe genauso ehrlich, nur anders. Weine keine Träne mehr um ihn und würde ihn auch nicht mehr zurücknehmen. Ganz sicher.
Immer dasselbe…
Ich habe mit Interesse eure Kommentare gelesen und mich in vielen davon wiedergefunden.
Ich bin eine seit 13 Jahren geschiedene Frau mittleren Alters. Was ich in diesen Jahren erlebt habe, spottet jeder Fantasie. Ich habe Männer kennengelernt, die es geschafft haben, mir bis zu einem Jahr ihre wahre private Situation zu verheimlichen – keine primitiven Männer – intelligente, in beruflich großer Verantwortung stehende Männer – und trotzdem verurteile ich ihr Verhalten, mir nicht von vornherein reinen Wein eingeschenkt zu haben. In einen dieser Männer hatte ich mich sehr verliebt und wir hätten wohl gut zusammen gepasst, bis ich eben von seiner wahren Situation erfahren habe. Schrecklich. Als früher verheiratete Frau hatte ich wirklich keine Ahnung, was so abgeht in der Realität. Ich frage mich, wie "erwachsene" Menschen miteinander umgehen und warum man einander so verletzt, indem man ihm etwas vorspielt, MIT ihm spielt, ihn benutzt usw.
Maria
Auch ich habe eure Kommentare aufmerksam gelesen, allerdings mit Tränen in den Augen. Denn ich bin gerade in so einer Situation. Mein Mann ist vor einem Jahr verstorben. Wir waren 25 Jahre zusammen, hatten eine sehr vertraute und ehrliche Beziehung, haben den anderen immer respektiert und sehr hoch anerkannt. Allerdings blieben die Gefühle auf der Strecke. Vorallem für mich war dies oft sehr hart. Ein halbes Jahr nach seinem Tod meldet sich ein Jugenfreund bei mir. 25 Jahre habe ich nichts von ihm gehört. Seinerzeit hatten wir eine sehr aufgregende 2-jährige Beziehung. Da er aber einige Jahre jünger ist als ich – und das damals doch ein Handycap war – sahen wir keine gemeinsame Zukunft. Er ist natürlich auch verheiratet und hat auch Kinder. Bei unserem ersten Treffen mussten wir viele Paralellen in unserem Leben erkennen. Immer funktioniert, wenig verstanden, keine Gefühle. Schon bald entflammte ein Feuer zwischen uns – unvorstellbar. Er gestand mir, dass er mich nie vergessen hatte. Jede seiner freien Minuten waren wir zusammen. Er sprach sehr oft von einem wunderbaren Leben mit mir. Bis nach 3 Monaten ein Kind auf unsere Beziehung drauf kam. Da brach für ihn eine Welt zusammen, denn mit der Reaktion seiner Familie hat er nicht gerechnet. Und ich fiel in ein Loch, das tiefer nicht sein konnte. Zuerst mein Mann, dann der Mensch, den ich heute über alles liebe. Inzwischen ist eines seiner Kinder sehr krank geworden, Es ist eine langwierige Angelegenheit. Für ihn gibt es im Moment keine Trennung von der Familie. Wir haben alles probiert – eine Auszeit, uns nur ab und zu zu sehen, Trennung – egal was wir probieren, wir leiden wie die Hunde. Unser Leben ist momentan voller Traurigkeit, Verzweiflung uns Sehnsucht. Mir ist sehr wohl bewusst, dass die Entscheidung ausschließlich bei ihm liegt, alledings respektiere ich auch sein Verantwortungbewusstsein gegenüber seinem Kind.
Was sagt ihr zu dieser verworrenen Situation.