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Don’t talk about sex – Darüber reden die Deutschen
Don’t talk about sex – Darüber reden die Deutschen (Kategorie: Flirtblog)
Für viele ist es ein großes Problem über Sex zu reden. Warum eigentlich?

Die Gesprächskultur in Deutschland hat sich stark verändert. Eine neue Studie zeigt: Über persönliche Finanzen und Sex (trotz Charlotte Roche) wird weniger geredet; dafür aber über "die anderen".

Die Kommunikation in unserem Lande war vor kurzem im Fokus einer Untersuchung namens "Gesprächskultur der Deutschen". Sie wurde durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach. Auftraggeber waren: Bild der Frau und Jacobs Krönung (siehe Welt-online vom 26.02.2009).
Nun, interessante Phänomene wurden herausgefunden. Zunächst einmal scheint es einen allgemeinen Trend hin zu modernen Kommunikationsformen zu geben – was abzusehen war. Handy und Co. (auch das Internet) werden immer öfter genutzt, vor allem von der jüngeren Generation. Leider sieht sich die ältere Generation (60+) dahingehend eher isoliert. Nur ein paar Prozent dieser Altersgruppe können mit den neuen Medien wirklich etwas anfangen.

Aber natürlich wurde auch eine spannende Frage geklärt, die besonders für flirtwillige Singles (und Partner) relevant ist, nämlich: Über was wird in Deutschland geredet? Wichtig ist diese Angelegenheit deshalb, weil ich ja allgemeine Kommunikationsschwerpunkte beim Ansprechen oder im Gespräch besonders berücksichtigen kann – um besser in den Small Talk einzuleiten.

Also, es kam heraus: Trotz Charlotte Roches "Bemühungen", die Gesellschaft mehr zu sexualisieren, ist die schönste Sache der Welt weiterhin eher ein Tabuthema. 64 Prozent der Befragten gaben an, über Sex (und das Drumherum) kaum zu reden. Grund: zu persönlich. Außerdem finden die meisten Menschen die Thematisierung von Beziehungsproblemen unangebracht. Ebenso befinden sich auch finanzielle Angelegenheiten auf der "schwarzen Liste". Am Ende dieser Liste steht übrigens das Thema "Walter Steinmeier", davor rangieren die Angelegenheiten "Dieter Bohlen" und "Dschungelcamp".
Am liebsten wird über "Neues aus dem Bekanntenkreis", Fernsehsendungen, die (negative) Preisentwicklung und über das persönliche Befinden gesprochen.

Was heißt das nun in Bezug auf den ersten Small Talk, den man mit einem attraktiven Menschen führt – beziehungsweise erstmal anregen will? Nun, die Studie zeigt doch eindeutig, dass es im Alltag eher um Oberflächlichkeiten geht. Auch beim Flirt – zumindest am Anfang.

Also, ein kleines Resümee: Wenn Sie im Allgemeinen gut bei Ihrem potenziellen Flirtpartner ankommen wollen, starten Sie eher keine Sprüche über Dieter Bohlen, das Dschungelcamp oder die Finanzkrise. Effizienter sind lapidare Bemerkungen zur Umgebung, vielleicht fällt Ihnen auch ein humorvoller Satz ein. Laut Studien ist folgender Spruch effizient: "Hallo, ich heiße…wie heißt Du?" Schon anhand der Körpersprache, die Ihnen der andere zeigt, sehen Sie, ob Sie gut ankommen oder nicht. Bei positivem Feedback können Sie folgende Themen berücksichtigen: Aktuelle Situation, Beruf, Hobbys, Vorlieben Ihres Gesprächspartners. Denn Sie wissen ja, jeder redet gerne über sich; auch Ihr Gegenüber.


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Eine Antwort zu “Don’t talk about sex – Darüber reden die Deutschen”

  • Butterfly sagt:

    Dass die Generation 60plus mit den Medien Internet/ Computer und Handy/SMS nichts anzufangen weiss, hat vielleicht vor zehn Jahren noch gestimmt. Aus meiner Sicht ist es jetzt die Generation 75 plus, von der sich nur einige an die moderne Kommunikation wagen. Ich selbst bin 53 Jahre alt und diese Medien sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken und ich weiss von vielen ein paar Jahre älteren, dass das genauso ist.