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Den Flirtpartner gefühlsmäßig anstecken
Den Flirtpartner gefühlsmäßig anstecken (Kategorie: Flirtblog)
Schon mit dem ersten Blick kann man Sympathie vermitteln. Probieren Sie's doch mal aus.

Ist es möglich, Mitmenschen positiv zu beeinflussen? Diese Frage stellen sich viele. Nicht nur Singles auf Partnersuche, auch Psychologen aller Couleur. Die Antwort lautet: Jein.

"Damit Liebe entsteht, muss nicht viel Zeit vergehen", sagte einmal der große Menschenkenner Arthur Schopenhauer (1788-1860). Recht hat er. Sprechen wir im Folgenden aber lieber erstmal nur von Sympathie.
Nun wissen wir natürlich alle – gut vielleicht manche auch nur grob – was passiert, wenn zwei Singles sich spontan füreinander begeistern. Man sieht ihnen irgendwie an, dass "es" funkt, nicht wahr? Beide lächeln (authentisch), wirken ein bisschen schüchtern, aber irgendwie vertraut. Auch die Körpersprache spricht Bände. Männer wie Frauen zeigen typische Gesten, die Auskunft über die positive Stimmung geben.Sympathie spielt neben anderen Gefühlen natürlich – ebenfalls kein Geheimnis – im ganz alltäglichen Wahnsinn immer eine Rolle. Wenn sich Menschen begegnen und kommunizieren, dann empfinden sie auch etwas, eben Sympathie, Antipathie oder Gleichgültigkeit.
Dass wir fühlende Lebewesen sind, sogar vorrangig, ist spätestens seit den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen der 80er Jahre kein Geheimnis mehr. Alle Sinnesreize, die sekündlich auf uns "einprasseln", werden von den emotionalen Hirnstrukturen permanent gefühlsmäßig bewertet, unbewusst. Vor allem die Aktivität der sogenannten Amygdala kann sehr folgenreich sein; bereits beim ersten Blickkontakt zwischen zwei Singles kann sie positive beziehungsweise negative Gefühlswallungen anregen. Ganz wichtig ist die Tatsache, dass die emotionale Einschätzung, wie erwähnt, (a) ohne Aktivität der Großhirnrinde abläuft (also unbewusst ist) und (b) vor allem von der eigenen Biografie abhängt (Situationen, bei denen einmal starke Gefühle beteiligt waren, werden im emotionalen Gehirn gespeichert, von wo aus sie uns beeinflussen.)

Aus dem Gesagten lassen sich vier Flirttipps ableiten:

1. Lächeln Sie unbedingt, wenn Sie mit jemandem in Kontakt treten wollen. Denn so sorgt man möglicherweise dafür, dass die Amygdala ihres Flirtpartners in spe vorauseilend zu einer positiven Einschätzung gelangt. In einem solchen Fall kommt der Betreffende – beziehungsweise seine Großhirnrinde – ebenfalls zu einem zusagenden Ersteindruck.

2. Bei einer Abfuhr darf man inneren Abstand herstellen. Denn vielleicht aktivieren Sie beim Anderen nur deswegen nachteilige Empfindungen, weil Sie ihn – wieder meist unbewusst – an jemanden erinnern, mit dem er (oder sie) keine guten Erfahrungen gemacht hat. Klar ist aber auch: Jede Form der Ablehnung verletzt uns mehr oder weniger, genauer gesagt, sorgt für ein Minderwertigkeitsgefühl, das wir alle noch mit uns aus der Kindheit herumtragen (die Amygdala vergisst nämlich nie).

3. Spiegeln Sie ansatzweise die Körpersprache des Anderen. Studien haben ergeben, dass sich dadurch manchmal Sympathie geradezu erzwingen lässt. Dabei aber nicht übertreiben!

 

4. Lächeln Sie während des Small Talk Ihren Gesprächspartner immer wieder mal an. Bei grundlegender Sympathie kann man dadurch noch ein bisschen "Öl ins Feuer gießen".


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2 Antworten zu “Den Flirtpartner gefühlsmäßig anstecken”

  • chrisi sagt:

    Dieses JEIN kann ich nur bestätigen.
    Ich habe ein sehr sonniges Gemüt und zeige das auch. Und bei den meisten Menschen kommt das auch gut bis sehr gut an, zB werde ich zu Partys mit dem Argument eingeladen: Wenn du dabei bist, wird es sicher zum Lachen! Aber es kommt immer wieder vor, dass mir gesagt wird, man könne doch nicht so gut drauf sein, in Zeiten wie diesen…….., oder: wenn es so vielen anderen Menschen schlecht geht……(gehts denen besser, wenn ich heule….???) Meine "Gläser sind immer halb voll", das vertragen speziell Männer nicht so sehr gut, wenn sie selber gerade sowas wie ein Tief haben. Das mit dem anstecken von Fröhlichkeit ist also so eine Sache.
    Ich vermute, manchmal geh ich damit auch Menschen auf die Nerven……..! Damit, dass ich der Meinung bin: die Welt ist so, wie wir sie uns denken und Jeder ist seines Glückes Schmid und so weiter……..! Ich BIN aber nun mal so und werde mich sicher nicht dahingehend ändern, ein "Gesicht" zu ziehen wie drei Tage Regenwetter – wobei: ich kann auch dem Regen etwas abgewinnen, nämlich: auf dem ganzen Planeten gibt es viele Länder, wo die Leute auf Knien um Regen beten – und wir haben genug Wasser – auch sauberes Trinkwasser und regen uns darüber auf…..
    wie verkappt ist das eigentlich?
    UND: ich bin immer dankbar, für jeden Tag und für alles, was mir passiert, denn es hat sich herausgestellt, dass auch alles, was zuerst einmal schlimm aussieht, sich letztendlich als Gewinn erwiesen hat. Und wenn es nur war, damit ich etwas daraus lernen kann………..
    wünsche allen alles gute, lg Chrisi

  • Karin sagt:

    Chrisi, ich kann dir nur beipflichten. Auch ich habe ein sonniges Gemüt und eine große Lebensfreude. Mir wurde schon vorgeworfen, dass ich bestimmte Dinge nicht ernst nehmen kann, weil ich versuche vieles mit Humor zu betrachten. Aber das stimmt nicht. Mit einer positiven Grundeinstellung tut man sich im Leben viel leichter. Und man kann sie lernen, wenn man möchte. Viele wollen aber negativ sein…warum auch immer…mein Glas ist auch immer halbvoll..und wenn es regnet, dann lacht der Himmel halt mal Tränen….bleib weiter bei deiner Einstellung, wir werden dafür geliebt :) )