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Dauerhaftes Glück – geht das überhaupt?
Dauerhaftes Glück – geht das überhaupt? (Kategorie: Partnersucheblog)
Was macht eine gute dauerhafte Beziehung aus? Gibt es ein Erfolgsrezept? Wenn ja, was ist es?

Noch nicht lange ist es her, da schaute die Paarforschung vorrangig auf die Schwierigkeiten in Paarbeziehungen. Die Frage "Woran liegt es, wenn es nicht klappt?" stand im Mittelpunkt des Interesses. Das hat sich mittlerweile geändert.

Fieberhaft wendet man sich dem Thema zu, was eine Beziehung auf Dauer haltbar macht. Was ist das Erfolgsrezept einer langjährigen und glücklichen Partnerschaft?
Sex ist es nicht, wie man meinen könnte. Das ist schon mal klar, auch wenn eine zufriedenstellende Sexualität für viele nicht unwichtig ist. In einer Studie von Klaus Schneewind und Eva Wunderer mit der Überschrift "Was hält Ehen zusammen" stand "Zärtlichkeit und eine zufriedenstellende sexuelle Beziehung" sehr weit unten in der Liste der am häufigsten genannten Zutaten. Mit 4 Prozent schlug dieses Bedürfnis zu Buche. Was aber ist das Erfolgsrezept derjenigen Paare, die sich noch nach vielen Jahren lieben? Wie haben sie es geschafft, jahrzehntelang in guten wie in schlechten Zeiten zusammenzubleiben? Als wichtigstes Kriterium wird in der Studie Toleranz und Akzeptanz angegeben -den anderen so nehmen, wie er ist. Dicht gefolgt von Vertrauen, Offenheit und Ehrlichkeit. Ohne Liebe und Zuneigung geht es ebenfalls nicht. Ganz wichtig aber ist all den befragen Paaren die konstruktive Konfliktlösung und Kommunikation. Deshalb werden diese sozialen Kompetenzen auch im Persönlichkeitstest von ElitePartner so stark berücksichtigt und fließen dementsprechend gewichtig ins Matching mit ein.

Die Fähigkeit zur Auseinandersetzung ist zentral für dauerhaftes Glück. Darüber ist man sich in der Fachwelt einig. Ein zu starkes Harmoniebedürfnis ist fatal, die brisanten Themen sollten in einer Beziehung nicht ausgeklammert werden. Konflikte sind nicht selten unangenehm. Dem einen machen sie mehr Angst als dem anderen, weil ihnen etwas Trennendes inne wohnt. Sie stellen das "Wir" auf eine Probe. Aber genau diese Ich-Differenzierung ist vorteilhaft für eine Beziehung, wirkt sie dem erlahmenden Harmoniesumpf entgegen.

Ohne Frage: Nichts im Erwachsenenleben fordert die persönliche Entwicklung so heraus wie eine Liebesbeziehung. Dazu gehört insbesondere die wechselseitige Kritik. Sie fördert die eigene Entwicklung. Das klingt zunächst selbstverständlich und banal, ist es aber nicht. Dies zeigen die Paare, die sich in der Beziehungskrise an den Therapeuten wenden. Konflikte zu umschiffen, zu verdrängen oder zu ignorieren, führt in die Sackgasse. Doch leider wird häufig destruktiv gestritten, verletzt, Recht durchgesetzt, gekämpft, wer oben und wer unten liegt. In Konflikten geht es aber um Begegnung, um das Verhandeln von unterschiedlichen Bedürfnissen. Und hier kommt wieder der Favorit des Erfolgsrezepts glücklicher Beziehungen zu tragen: Toleranz und Akzeptanz. Liebe ist nun mal für viele, den anderen so zu lassen, wie er ist.


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