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Date: Einladung nach Hause
Date: Einladung nach Hause (Kategorie: Kennenlernen)
Für das erste Date ist ein Spaziergang oder Cafébesuch genau richtig: Doch ein paar Treffen später stellt sich die Frage: Will ich den anderen zu mir nach Hause einladen? Was so eine Einladung mit sich bringt, verrät unser Ratgeber.

Ganz klar: Das erste Date findet in der Öffentlichkeit statt. Laut unserer Studie geht die Mehrheit der Singles beim ersten Mal gemeinsam ins Restaurant oder zum Kaffeetrinken. Zu sich nach Hause sollten Sie jemanden erst dann einladen, wenn Sie einander schon ein wenig vertraut sind. "Bei einer Einladung nach Hause öffnen Sie Ihrem Gegenüber Ihre Privatsphäre", so Diplom-Psychologin Lisa Fischbach. Urlaubsfotos an den Wänden, Lieblingsbücher im Regal – das alles verrät einiges über Sie und Ihren Lebensstil.

Die richtigen Signale

Vorsicht geboten: In heimischer Atmosphäre kommen Sie sich leichter näher als in der Öffentlichkeit. Dabei bedeutet eine Einladung nach Hause laut Lisa Fischbach nicht automatisch eine Aufforderung zu Intimitäten: "Wenn Sie für Körperlichkeiten noch nicht bereit sind, senden Sie die richtigen Signale", rät sie.
Also besser nicht im sexy Outfit die Tür öffnen und das Candlelight-Dinner mit Kuschelmusik servieren. "Schaffen Sie eine unverfängliche Atmosphäre, aber geben Sie sich klar und abgegrenzt, um keine falschen Hoffnungen aufkommen zu lassen." Das vermeiden Sie auch, wenn Sie den Zeitpunkt klug wählen: Ein Nachmittagstee ist unverfänglicher als ein Champagner-Umtrunk zu später Stunde.
Machen Sie sich schon im Vorfeld Gedanken, ob Sie bereit sind, auf eine intimere Ebene zu wechseln. So senden Sie beim Dating die richtigen Botschaften – ohne Zwischentöne und Interpretationsspielraum. Falls er oder sie dennoch zu weit zu gehen droht, gebieten Sie freundlich, aber bestimmt Einhalt.

Wie wohnen Sie?

Eine Wohnung verrät Einiges über den Charakter ihres Bewohners: Einrichtungsstil, Ordnung und Sauberkeit sind ebenso aufschlussreich wie die vielen kleinen persönlichen Dinge, auf die Sie selbst vielleicht gar nicht mehr achten. Ihr Gegenüber kann daraus viele Rückschlüsse auf Ihre Lebensgewohnheiten und Ihre Persönlichkeit ziehen. Überlegen Sie deshalb vorher: Wie soll der andere Sie sehen? Schließlich zählt der erste Eindruck. Nun müssen Sie aber nicht gleich übertreiben: Wenn Sie eine eher lässige Einstellung zum Thema Ordnung haben, sollte Ihre Wohnung nicht wie aus dem Einrichtungskatalog daherkommen. Diese aufgeräumte Fassade bröckelt bei weiteren Besuchen schnell dahin.

Die Wohnung lesen

Jemand, der Wert auf Einrichtung legt und es sich gemütlich macht, der ist gern zuhause und kann auch mal mit sich allein sein. Ein voller Kühlschrank signalisiert: Hier wohnt jemand, der gastfreundlich und häuslich ist. Die teure Stereoanlage oder der Flachbild-Fernseher gehören einem Menschen, dem Statussymbole wichtig sind. Bilder vom Ex? Vorsicht, da könnte noch eine unverarbeitete Vergangenheit lauern. Werfen Sie ruhig einen Blick auf das Bücher- oder CD-Regal. Auch dort erfahren Sie einiges über den Menschen, bei dem Sie zu Besuch sind. Aber Vorsicht, wenn Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und Ihre Nase in Schränke und Schubladen stecken: Werden Sie erwischt, müssen Sie mit einer verärgerten Reaktion rechnen.

Gemeinsam kochen

Bekochen Sie den anderen! Damit können Sie punkten, denn das ist sehr persönlich und wirkt ausgesprochen gastfreundlich. Um Geschmacksdesaster zu vermeiden, fragen Sie vorher, was Ihr Gast nicht mag oder verträgt: Ist er Vegetarier oder gegen irgendetwas allergisch? Sie müssen nicht das perfekte Dinner zaubern – kochen sie etwas, das Ihnen immer gelingt und das Sie selbst gern essen. Kalkulieren Sie eine Portion Aufregung ein und lassen Sie von kulinarischen Experimenten die Finger. Noch einer der Dating Tipps von Single-Coach Lisa Fischbach: "Kochen Sie gemeinsam! Das lockert die Atmosphäre. Außerdem lässt sich über Zubereitung und Rezepte wunderbar plaudern."

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4 Antworten zu “Date: Einladung nach Hause”

  • Emmagabriele sagt:

    4 Kommentare (älteste zuerst)ich finde auch, dass das 1. date NICHT zu hause statt finden sollte, aber es ist mir auch schon – durch das flirten im internet passiert – dass der nachmittag (!) bei ihm zu hause fort gesetzt wurde. ich finde, ein erstes rendezvous im kaffeehaus oder im restaurant das beste und was weiter wird, stellt sich ja nach einer (oder mehr) stunde(n) heraus. bezahlen beim 1. date sollte kein streitpunkt sein. eine (auch noch so erfolgreiche) frau "vergibt sich" nichts, wenn sie sich einladen lässt. selten bedacht, kann aber auch funktionieren: ein 1. date beim sport.

  • Tom sagt:

    Hi, ich finde, dass das erste Date zumindest nach einigen Emails durchaus zuhause stattfinden kann. Da erkennt sie/er auch schnell, ob weitere Treffen lohneswert für eine gemeinsame Zukunft sind. Finde schon, dass die Wohnung/das Haus viel über jemanden verrät.

  • Petra sagt:

    Hi,
    jetzt bin ich irgendwie irritiert. Gerade neulich habe ich gelesen, dass das erste Date lieber in einem Cafe stattfinden sollte und nicht in einem Restaurant. Da man so ganz schnell bei Nichtgefallen das Weite suchen kann. Zu Hause ist ebenfalls tabu. Zunächst jedenfalls. Nun frage ich mich aber, wenn man jemanden kennenlernt, der es auf sich nimmt, ein paar hundert Kilometer zu fahren, um einen zu sehen. Ist es da mit einem schnellen Kaffee, in einem einfachen Cafe getan?

  • ArnoNimm sagt:

    Es hat meist wenig Sinn hunderte Kilometer zu fahren, um jemand kennenzulernen (für ONS verbunden mit Kurzurlaub natürlich unwesentlich und kein Problem) In der Praxis haben beide einen Job und Angehörige (Stammfamilie) – dadurch wird eine Langfristbeziehung und kennenlernen sehr erschwert. Es läßt sich im realen Leben eben nicht alles elektronisch erledigen (da hilft auch kein fast kostenloser Kontakt über elektronische Medien mit Video, Bild, Ton, Text). Entweder man läßt sich auf eine (unbefriedigende) Wochenendbeziehung ein oder man verliert den Kontakt zu Verwandten und Freunden. Bei ständig steigenden Mobilitätskosten ist nebenbei auch der Zeitverlust durch lange Hin- und Rückreisen nicht unwesentlich – verbunden mit erhöhtem Unfallrisiko und ständigen Reisestrapatzen.