Schauen wir uns doch im Folgenden drei verschiedene Flirtarten an, die das entsprechende "Potenzial" mitbringen.
Ja, die "Liebe auf den ersten Blick" hat Tradition. Sie ist eine heikle Sache. Schließlich ist so manche feste Beziehung durch einen einzigen Fremdflirt beendet worden. Darf man sich beim ersten Flirt "verknallen"?
Gelegenheit macht bekanntlich Liebe, genauer gesagt, macht schnell einen Flirt. Es gilt natürlich zu unterscheiden. Singles dürften für dieses Thema offener sein als Liierte, schließlich sind erstere ja meistens ohnehin auf der Suche (aber auch letztere sind nicht davor gefeit). Und alleine die Motivation, Miss bzw. Mr. Right zu finden, sorgt für eine gewisse "Anfälligkeit".
Sich beim ersten Flirt zu "verknallen", das birgt gewisse Risiken. Wohl oder übel leidet darunter nämlich nichts anderes als die objektive Urteilsfähigkeit. Liebe macht bekanntlich blind. So gesehen ist eine gewisse Zurückhaltung angesagt. Aber wer hält sich schon daran?
Es gibt Singles, die "verknallen" sich alle zwei, drei Monate neu. Sie flirten aus Zufall mit einer neuen Bekanntschaft – und sind plötzlich hin und weg. Wolke Sieben ist dann angesagt. Schauen wir uns doch im Folgenden drei verschiedene Flirtarten an, die das entsprechende "Potenzial" mitbringen:
1. Büroflirt. Nachweislich finden sich die meisten Pärchen am Arbeitsplatz. Die potenziellen Partner verbringen viel Zeit miteinander, man kann über Arbeitsthemen persönlichen Kontakt auf der Beziehungsebene herstellen (durch die Blume). Aber auch die Fremdflirt- und Seitensprungquote dürften überdurchschnittlich stark im Büro ausgeprägt sein. Man sollte immer bedenken, dass man den Anderen abseits des Alltags kennenlernt. Wie er (oder sie) "wirklich" ist, das kann ich nicht wissen.
2. Urlaubsflirt. Schwerwiegender liegen die Dinge im Urlaub. In diesem Umfeld sind die meisten Singles und (auch) Partner ohnehin in Flirtlaune. Alleine schon die Sonne sorgt dafür, dass der Glücksbotenstoff Serotonin ausgeschüttet wird. In einer solchen Stimmung ergibt sich so manche Liebelei von selbst. Man sollte sie daher nicht überbewerten.
3. Zufallsflirt. Es passiert sehr oft, dass Singles etwa auf dem Weg zur Arbeit, beim Shoppen oder "Clubbing" am Wochenende jemanden sehen, der ihnen ?das Herz öffnet?. Bereits diese Tatsache führt zum unvermeidlichen "Kopfkino". Das heißt, der Betreffende stellt sich vor, wie der andere "ist". Vorurteile und Wunschvorstellungen spielen hier eine große Rolle. Besser ist es daher, mit dem Anderen in persönlichen Kontakt zu treten. Dann kann man seine Annahmen konkret überprüfen. Nicht aus Zufall sagte schon Sokrates: "Sprich, damit ich Dich sehe!"
Fazit: Die "Liebe auf den ersten Blick" kann viele Menschen ereilen. Doch es ist sicherlich ratsam, dem anderen bewusst auf den Zahn zu fühlen. Dann kann man sich von seinen Hirngespinsten verabschieden – und vielleicht findet man (erst dann) eine gemeinsame Basis, auf der man aufbauen kann.