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“Cheese!” – Über das echte und falsche Lächeln beim Flirt
“Cheese!” – Über das echte und falsche Lächeln beim Flirt (Kategorie: Flirtblog)
Das Lächeln ist beim Flirt sehr relevant, weil es gegenseitige Sympathie kommuniziert.

Ein Sprichwort lautet sinngemäß: "Ein Lächeln ist der beste Weg, einander die Zähne zu zeigen." Nun, es ist zu ergänzen: Es muss auch "echt" sein.

Was mir beim Zappen immer wieder auffällt: Interviews mit Politikern. Die müssen bekanntlich oft gute Miene zum bösen Spiel machen. Manchen gelingt das ganz gut, anderen nicht; bei letzterer Personengruppe schimmert gewissermaßen die nachteilige Stimmung durch.

Noch unterhaltsamer in Hinsicht auf das Thema Körpersprache sind Politiker, die auf Plakaten Wahlkampf machen. Bei dieser Gelegenheit wird oft gelächelt. Und wieder gilt: Manche kommen authentisch rüber, andere nicht.
Da auch in Hinsicht auf unser Thema – Flirt – das Lächeln sehr relevant ist, weil es gegenseitige Sympathie kommuniziert, können wir uns hier die sinnvolle Frage stellen: Wann ist ein Lächeln authentisch, wann nicht? Oder: Woran merkt man, dass ein Lächeln inszeniert, also unecht ist? Zweifellos wichtige Fragen! Denn: Anhand des Lächelns kann man sein Gegenüber schon in gewisser Hinsicht "durchschauen"?
Es gilt folgende Faustformel: Je mehr Sympathie der Gesprächspartner mir gegenüber empfindet, desto authentischer das Lächeln! Und: Je mehr Schauspielerei, desto unechter der Gesichtsausdruck. Klar.

Also, Butter bei die Fische: Wenn mich jemand anflirtet, das heißt, zu einem Gespräch auffordern will, so kommt ein entscheidender Faktor zum Vorschein: Seine (ihre) Augen lachen gewissermaßen mit. Das heißt, man sieht im Augenbereich des Gegenübers die sogenannten "Krähenfüßchen". Außerdem wirkt das Gesicht dabei unverkrampft.
Hieraus folgt: Man könnte daran arbeiten, authentisch zu lächeln. Dies klingt zwar auf den ersten Blick leicht, aber das ist es nicht. Die oben erwähnten Krähenfüßchen zeigen sich nämlich nur dann, wenn "das Herz aus einem spricht". Wer sich zu einem ehrlichen Lächeln zwingen will, tut dies gewissermaßen mit der Großhirnrinde ("Lächle jetzt!") – und das wirkt gezwungen (und somit unecht). Das funktioniert nicht!

Eine kleine Empfehlung meinerseits: Wenn Sie möglichst viele Menschen mit einem authentischen Lächeln begeistern wollen, bringen Sie sich in die richtige Stimmung. Hierzu eignen sich verschiedene Imaginationsübungen. Sie stimulieren das limbische System (die emotionalen Hirnareale). Stellen Sie sich biografische Situationen vor, die einhergingen mit starken positiven Gefühlen und Emotionen. Schauspieler praktizieren ähnliche Methoden.
Und noch eine kleine Bemerkung zum Schluss: Auszunehmen hiervon ist das sogenannte Verlegenheitslächeln. Hierbei werden selbstverständlich keine "Krähenfüßchen" gezeigt. Dennoch kann es Interesse signalisieren.


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