... verlobe Dich selten, heirate nie": Literaturkritikerin Felicitas von Lovenberg schrieb einen amüsanten Abgesang auf die Ehe.
Die Autorin analysiert die Institution der Ehe. Aber mit einem dicken Augenzwinkern, das verrät ja schon der Titel. Letztendlich spart sich Frau von Lovenberg eine Therapiestunde, denn in dem Buch verarbeitet sie ihre gescheiterte Ehe mit einem bekannten Industriellen.
Im Gegensatz zu anderen, die ihre Ex-Beziehungen mittels Literatur verarbeiten, kommt die Autorin weder verbittert noch rachsüchtig daher. Vielmehr beleuchtet sie die verschiedenen Gründe für den Schritt zum Altar und räumt auch dem Single ein Kapitel ein als jemandem, der "nach all den Aufregungen und Ärgernissen der verschiedenen Eheformen einmal vom Liebeskarussell absteigt" und "in der Regel froh ist, einige Runden auszusetzen."
Egal, ob Sie von der Hochzeit in Weiß träumen oder in wilder Ehe leben: Eine prima Lektüre für alle, die wissen wollen, wie es nach dem Happy End weitergeht.
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