Ärgern Sie sich auch manchmal, wenn Sie in einer Situation von Ihrem Gegenüber untergebuttert wurden? Weil es nicht das erste Mal ist, sondern immer und immer wieder geschieht? Sie fragen sich, ob und wie Sie das verändern können.
Und genau darauf geben die beiden Autoren Tom Schmitt und Michael Esser in ihrem Buch die Antwort. Die beiden haben sich nämlich ebenfalls diese Fragen gestellt. Durch ihre berufliche Tätigkeit als Managementtrainer, Coach, Schauspieler und Dramaturg haben beide mit dem improvisierten Theater zu tun gehabt und erkannten den Zusammenhang von Dominanz und Unterwerfung in bestimmten Situationen. Status, so sagen sie, sei immer und überall. Man könne ihm nicht ausweichen, denn man habe immer einen. Und die anderen natürlich auch. Der Status bestimmt darüber, wie wir kommunizieren und er bestimmt auch, was wir erreichen. Grund genug also, sich den Status bewusst zu machen, um ihn gezielt nutzen zu können. Diese Erkenntnis nutzten die Autoren, um daraus eine Strategie zu entwickeln, wie man den eigenen Status verändern kann. Denn: Status-Spiele bestimmen unseren Alltag viel wesentlicher als wir es gemeinhin für möglich halten.
Status-Spiele positiv nutzen
In ihrem Buch geben die Autoren eine nachvollziehbare Hilfestellung dabei, das eigene Status-Verhalten zu erkennen und zu durchbrechen. Schauspieler tun dies aus beruflichen Gründen ständig. Aber auch im Privatleben ist das ein hervorragendes Instrument, um das Spiel mit dem eigenen Status in Beruf und Beziehung in unserem Sinne zu gewinnen. Dazu benutzen die Autoren anschauliche Beispiele und zeichnen die möglichen Reaktionsweisen nach. So kann der Leser für sich selbst Strategien finden, um auch zu einem dieser Menschen zu werden, der jedes Gespräch binnen weniger Augenblicke an sich reißt, während andere noch immer ständig unterbrochen werden. Es geht um Status im Alltag, im Beruf und in der Liebe. Denn: Das Ganze ist natürlich auch für die Partnersuche durchaus hilfreich. Nicht Rang und Namen, Kontostand oder Luxusgüter sind maßgeblich für erfolgreiche Status-Spiele, sondern die eigene Persönlichkeit und mit der wollen Sie ja schließlich auch beim Partner punkten. Außerdem ist der Flirt das optimale Trainingscamp für Status-Spiele.
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