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Blicke und Mimik richtig deuten
Blicke und Mimik richtig deuten (Kategorie: Flirtblog)
Die meisten Frauen mögen anerkennende Blicke. Aber: Zu offensichtlich sollten diese nicht ausfallen.

Man sagt: „Ein Blick sagt mehr als tausend Worte!“ Das stimmt – besonders beim Flirt. Die meisten Singles wissen das wohl auch insgeheim. Trotzdem kommt es in Sachen Flirt immer wieder zu Missverständnissen.

Die Verhaltensforschung ist eine interessante Wissenschaft. Die beiden US-amerikanischen Wegbereiter dieser Disziplin, David Givens und Timothy Perper, waren sich nicht zu schade, die Phasen des Flirts ausführlich zu studieren. Bereits in den 1980er Jahren wurde dieses Unternehmen angegangen, mit Erfolg.
Perper und Givens untersuchten jahrelang das Annäherungsverhalten. Sie setzten sich selbst in Bars, besuchten Partys, gingen in Restaurants. Dabei haben sie vor allem eines gemacht: Beobachten.
Die beiden haben viel Licht ins Dunkel der Partnerwahl gebracht. Sie haben zum Beispiel herausgefunden, dass der Annäherungsablauf in der westlichen Kultur in der Regel meistens gleichartig ist. Uns interessiert im Folgenden vor allem der Anfang eines Flirts und die Phänomene, die dabei ablaufen.
Der erfolgversprechende Flirt beginnt mit einem Blick, genauer gesagt, mit einem Blickwechsel, der bestimmte Kriterien erfüllt. Wenn Frauen einen Mann interessant finden – Interesse entsteht durch die Aktivierung des limbischen Systems innerhalb von Sekundenbruchteilen –, schauen sie kurz zu „ihm“ hin, dann weg, dann wieder hin. In der Regel wird das Prozedere begleitet von einem interessierten Blick. Weitere relevante Phänomene, die „Mann“ beobachten kann: „Sie“ lächelt, fährt sich mit einer Hand durchs Haar.
Wir Männer sind meistens etwas subtiler „gestrickt“. Wenn den meisten Vertretern des „starken Geschlechts“ eine Frau ins Auge sticht, offenbaren sie einen eher starren Blick und mustern das Erscheinungsbild ihres Gegenübers, wobei sie meistens an den für die, unromantisch gesagt, fortpflanzungsrelevanten Stellen „hängenbleiben“. Männer, die sich durch die vorliegende Schilderung angesprochen fühlen, sollten bedenken: Die meisten Frauen mögen schon einige anerkennende Blicke. Trotzdem gilt: Zu offensichtlich sollten diese nicht ausfallen.

Treffen sich nun interessierte Blicke, so muss einer der beide nun endlich den „verbalen Anfang“ inszenieren. Ansonsten kann es sein, dass sich das Ganze im Sande verläuft. Und das wäre doch sehr schade, oder.
Meistens wird erwartet, dass der Mann die Frau anspricht. Das hat kulturelle und vor allem traditionelle Gründe. Doch mittlerweile sollte man sich nicht mehr darauf versteifen. Es reicht ja, wenn mindestens einer einen Small Talk anregt.


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