
Man beendet Beziehungen. Man merkt, da fehlt was ... man hängt der Sache nach. Es passiert jedes zweite Mal. Man vermisst den anderen und nicht allzu selten versucht man es auch noch mal.
Oder zweimal. Dazwischen gibt's irgendwelche Leute, denen man "keine Versprechen gemacht hat" und die "wissen", dass ich über ihn/sie noch nicht hinweg bin. Ja, das Nachspiel ist etwas, das manche Menschen richtig zelebrieren. Das Eo will wissen, ob man ihn zurück kriegt oder sie noch mal ins Bett bekommt. Ach Gott, eigentlich stellt man einfach fest, dass alleine sein nicht das Wahre ist. Wie fair ist das? Wie richtig? Wie wichtig? Na ja, so richtig wichtig ist es nicht.
Wenn man zusammen kommt, wieder zusammen kommt, dann wird man das als kurze Trennungsphase bezeichnen. Und wenn nicht, hat man gerade bewiesen, dass man zu unreif ist. So oder so, stimmt das Ganze schon. Aber den Leuten im Nachspiel kommt diese Phase irre wichtig vor! Es geht um Liebe! Es geht um Fehler! Das ganze Leben mit oder ohne einen Seelenverwandten! Ja, das sind schon ganz besondere Menschen, die ihr eigenes Leben zur Bedeutungszentrale des gesamten Kosmos erklären, nachdem sie Single sind. Und man muss schon ein guter, geduldiger Freund sein, um das mitzumachen. Das ist nämlich das Geheimnis dieser Nachspiele. Irgendwann enden sie, weil die Leute merken, dass es peinlich und sinnlos ist. Daher mein Rat: Egal, wie dramatisch ihr es gerne habt, bitte denkt nach, bevor ihr Schluss macht. Denn soviel kommt danach meistens nicht mehr.