Rezepteblog:

Kochen für Singles und Paare

Kochen mit der Liebesgöttin Aphrodite

Geschrieben am 06.03.09 um 13:49 Uhr

Kochen mit der Liebesgöttin Aphrodite

Man kann es nicht oft genug sagen: Liebe geht durch den Magen. Da trifft es sich doch ganz hervorragend, dass einige Lebensmittel die Lust auf die Liebe steigern.

Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass Basilikumblätter die Durchblutung der Sexualorgane anregen? Oder die Artischocke: Sie regt durch ihre Form nicht nur die Fantasie an, sondern soll auch durch ihre ätherischen Öle stimulierend wirken. Gaumengenüsse, die sich positiv auf die Libido auswirken, nennt man übrigens Aphrodisiaka, abgeleitet von der griechischen Liebesgöttin Aphrodite.

Diese Woche: Gebratene Feigen mit Rucola und Pecorino

Durch den hohen Zuckergehalt, sowie einer großen Portion Kalzium und Eisen, gilt die Feige als wahrer Energie-Booster. Der enthaltene Phosphor kurbelt den Stoffwechsel und somit die Erregbarkeit an.  

Einkaufszettel für 2 Personen:

5 frische Feigen
6 EL Ölivenöl
3 Scheiben Toastbrot
1 Knoblauchzehe
2 Bund Rucola
2 EL Balsamicoessig
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
60g Pecorino (italienischer Hartkäse)

Und so geht's:

Schritt 1: Die Feigen waschen und vierteln. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne (beschichtet) erhitzen und die Feigen darin kurz anbraten.  

Schritt 2: Toastbrot entrinden und würfeln. Knoblauch klein hacken. Beides zu den Feigen in die Pfanne geben, wenden und so lange rösten bis die Toastwürfel goldbraun sind. Eventuell noch ein wenig Olivenöl nachgeben.  

Schritt 3. Den Rucola gründlich verlesen, waschen und sorgfältig trocken schütteln (oder mit einem sauberen Handtuch vorsichtig trocken tupfen). Stiele entfernen, Blätter nach Belieben klein zupfen und in eine Schüssel geben. Für das Dressing: Balsamicoessig mit 4 EL Olivenöl und einer Prise Meersalz mischen. Über den Salat geben.  

Schritt 4: Salat auf zwei Tellern anrichten. Gebratene Feigen mit den gerösteten Toastbrotwürfeln über den Salat verteilen und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Pecorino grob über den Salat raspeln.  

Guten Appetit.

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Experte

Verena Schlünder

Hobbyköchin

Hat die Wahlhamburgerin Feierabend, verbringt sie ihre Zeit gerne in der Küche und hantiert mit Kochtöpfen, Backschüsseln und sonstigen Utensilien herum. Ob orientalisch, aus dem Wok, süß-klebrige Desserts oder doch ein deftiger Sonntagsbraten - es wird frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" experimentiert und ausprobiert. Denn man muss kein Mälzer sein, um herauszufinden: Schmeckt nicht, gibt's nicht!


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