1. Frage:
    Gefragt am: 28.10.2010, 12:35 von Gast
    Zusammenwohnen mit 4 Kindern?
    Mein Freund und ich sind seit 1,5Jahren ein Paar. Er hat drei Kinder (9,12,14),alleinerz. Ich 1 Tochter,14. Er denkt drüber nach,gemeinsam ein großes Haus zu suchen. Mehr Zeit mit ihm wäre ja schön, aber je öfter das Thema zur Sprache kommt, umso mehr will ich ausweichen. Ich lebe mit meiner Tochter in einer großen 4,5Zi-Wohnung (145m²) mit gr. Dachterrasse (Penthouse). Die Whg. gehört mir. Die Vorstellung das aufzugeben, um irgenwie "Mutter" von plötzlich 4 Kindern zu sein und kein Wohnzimmer mehr, wo ich tun u lassen kann was ich will, das überbevölkert wird von weiteren 4 Personen? Bin ganz unglücklich, frage mich, ob ich herzlos bin, egoistisch, ob ich meinen Freund nicht genug liebe - ich mag seine Kinder, aber irgendwie hab ich keine Lust auf Großfamilie, aber ihn will ich nicht verlieren. Wer kennt so eine Situation, oder so ein Gefühl? Danke jetzt schon.w47
    Antworten:
  2. 28.10.2010 14:38
    Du kannst eigentlich absolut froh sein, als Alleinerziehende einen Mann zu finden, der mit Dir zusammenziehen will und eine Familie führen möchte. Du liebst ihn und er Dich, oder? Wenn ja, dann zugreifen. Du hast keine Lust auf Großfamilie. Extrem viele Männer haben keine Lust auf Alleinerziehende. Alle mit den gleichen Argumenten wie Du. So ist das Leben.

    Tja, Kinder verursachen Einschränkungen. Fremde Kinder auch, nur dass das noch mehr wahrgenommen wird. Du musst selbst wissen, ob Du und Deine Tochter das wollt. Ihr solltet auch klären, wie groß das Haus werden kann und über wieviel eigenen Raumman Ihr dann dort doch verfügen würdet. Dass Deine Tochter und Du jeweils einen schönen Raum für sich bekommen, ist wohl selbstverständlich. Dass aber ein Wohnzimmer eben allen gehört, doch wohl auch. Wenn Dir seine Kinder und die Vorstellung von einer richtigen Familie nicht gefallen, dann lass es sein. Dann suche aber auch gar nicht erst mehr einen Partner, sondern nur noch Liebhaber nebenher.

    Eine Beziehung mit getrennten Wohnungen wird nicht lange gut gehen und ist keine vollwertige Partnerschaft. Wenn Du diesen Mann liebst und er Dich und Ihr zusammen alt werden wollt, dann musst Du eben auch ein gemeinsames Leben wollen. Was sonst willst Du von dem Mann? Eine reine Spaß- und Fickbeziehung auf Abstand, nur die Vorteile abgreifen und nichts bieten? Ja, das ist herzlos und egoistisch, allerdings. Immer nur die Rosinen aus dem Kuchen picken? Mit dieser Einstellung wirst Du hoffentlich nicht weit kommen im Leben.

  3. #2
    28.10.2010 14:58
    ich verstehe dich so gut, und ich denke, daß dieses Thema eher von Menschen verstanden und sinnvoll kommentiert wird, die in einer ähnlichen Lebensituation sind.

    Du hast dir und deiner Tochter (also den Menschen für die du tatsächlich verantwortlich bist!) euer Leben gut eingerichtet und weißt, daß Veränderungen nicht unbedingt vorteilhaft sein müssen. Wie kommen z.B. die Kinder miteinander zurecht? Besteht die Möglichkeit, daß sich zwei Blöcke bilden, auf der einen Seite drei Geschwister, auf der anderen Seite ein Einzelkind? Habt ihr schon längere Urlaube gemeinsam verbracht? Ist euer Erziehungsstil ähnlich?
    Wenn du da irgendwelche Probleme siehst, wäre ich vorsichtig. Es gibt den schönen Spruch "never chance a winning team" - und wenn es so wie es ist gut funktioniert, sehe ich keine Veranlassung etwas zu ändern. Das könnt ihr noch in ein paar Jahren machen, wenn die Kinder älter sind.

  4. #3 Gast
    28.10.2010 15:06
    Vielleicht ist es für Dich noch zu früh und Du brauchst noch mehr Zeit!

    Mache nie etwas was Dich unglücklich machen könnte. Wenn Dein Partner Dich wirklich liebt und nicht nur eine Ersatzmutter und Haushälterin für sich und seine Kinder sucht, wird er Dich verstehen und geduldig mit Dir sein. Besprich Deine Sorgen und Zweifel mit ihm!

  5. #4 Gast
    28.10.2010 15:37
    Tja hier antwortet <MOD: Diffamierungen nicht gestattet! Schreiben Sie Ihre eigene, hilfreiche Meinung.>

  6. #5
    28.10.2010 15:38
    Ich kann dich sehr gut verstehen!

    Mit Ende 40 will man doch nicht unbedingt nochmal voll ins volle Familienleben zurück geworfen werden! Schließlich ist deine 14- jährigen Tochter schon längst aus dem Göbsten raus und du wirst wahrscheinlich eure Zweisamkeit jetzt besonders genießen.

    Mit einem Mal "Mutter" von 4 Kinder im schwierigsten Alter spielen? - Tu dir das doch nicht an! Du kannst durchaus eine wunderbare, vollwertige und harmonische Partnerschaft mit deinem Liebsten auch in getrennten Wohnungen haben, und es ist total in Ordnung, die schönen, unbeschwerten Seiten einer Beziehung lustvoll zu genießen.

    Nein, du bist nicht herzlos! Wenn dein Freund dich genau so liebt, wie du ihn, wird er dich verstehen und dir eben NICHT zumuten, seinen 3 Kindern eine "Mutter" zu sein. Zudem hast du auch Verantwortung für deine Tochter, und die wird von dem Gedanken, 3 neue "Geschwister aufgebrummt zu bekommen, auch nicht gerade begeistert sein.

  7. #6 Gast
    28.10.2010 15:49
    #1 [Mod. = Sticheleien entfernt. - Antworten Sie bitte nur auf die Frage.]

    Liebe FS,
    ich kann deine Zweifel gut nachvollziehen. Denn das ist kein einfacher Zusammenzug von zwei Alleinerziehenden mit Kindern und den üblichen Problemen - das schafft eine komplett neue Konstellation. Und es geht ja zudem nicht nur um dich, sondern auch um deine Tochter. wie die dazu steht, das schreibst du nicht!

    Es wird ja vermutlich viele Gründe für dich gegeben haben, dass du keine vier Kinder bekommen hast. Ich selber habe zwei Kinder, und ich kenne Familien mit 4 Kindern. Das ist eine Potenzierung des Lebens einer kleinen Familie, nicht nur einfach eine Verdopplung. Und die Kinder sind ja nicht gerade in dem Alter, wo sie auf dem Weg in die Selbständigkeit sind, sondern brauchen noch eine ganze Zeit Betreuung, Versorgung und alles, was dazu gehört.

    Ich finde deine Zweifel deshalb erst mal völlig normal und berechtigt. Und auch eine große Liebe trägt nicht über alle Alltagsprobleme hinweg, das kennst du ja selber. Aber ich glaube nicht, dass das jetzt alles ein ko-Kriterium sein muss. Lass dich nicht unter Druck und Zeitdruck setzen.Aber fang doch mal an, zu überlegen, was sich alles mit einem Zusammenzug auch positiv entwickeln könnte. Vielleicht ist ein Auszug aus deiner bisherigen Wohnung auch eineChance für eine Veränderung? Irgendwo anders zu wohnen hat vielleicht irgendwelche Nachteile auf? Wie könntest du dir ein Zusammenleben vorstellen, das dir - und auch dir gemeinsam mit deinem Freund - gewisse Freiräume lässt? Was erleichtert das für deine Tochter? Wenn dein Freund bisher alleinerziehend ist, bedeutet das ja auch, dass die vier aufeinander eingespielt sind. Was findest du daran spannend und gut? Wa müsste sich aus deiner Sicht ändern? Welche Rolle spielt die Mutter der Kinder? Hast du Sorge, dass sie zu sehr in dein/euer Leben eingreift? Was ist dir nach deiner Trennung für dich wichtig geworden, was ist in eurem Zusammenleben von deiner Tochter und dir besonders schön und soll unbedingt erhalten oder verstärkt bleiben? Kannst du dir eine Konstellation vorstellen, dass ihr nicht eine klassische neue Familie werdet, sondern die berühmte Patchwok-Familie? Das sind so viele Fragen. Dafür braucht man Zeit. Und du musst sie vor allem für dich, mit deiner Tochter und deinem Partner auch offen besprechen, damit ihr wisst, wer welche Vorstellungen und auch Ängste habt. Aber entscheidend ist, dass ihr den Mut habt, was neues zu wagen.

    Wichtig ist vielleicht auch, dass du deine jetzige Wohnung erst mal nicht verkaufst, sondern vermietest, damit du nicht alle Brücken hinter die abbrichst.

    Ich kenne übrigens Paare, die einen Zusammenzug auch mit mehreren Kindern gut geschafft haben.

    Aber wenn du Angst hast, dass dein bisheriges ja offensichtlich stabiles Leben in Gefahr gerätst, dann brauchst du deswegen wahrlich kein schlechtes Gewissen zu haben. Sondern du hast vermutlich auch gebraucht, bis es so stabil geworden ist wie es ist. Und du hast eine Tochter, die diese Stabilität auch braucht. Und deshalb hast du auch ein Recht darauf, dir das alles gründlich zu überlegen.

    Aber: nicht alle Entscheidungen können nur Vernunftentscheidungen sein. Befrage auch deinen Bauch.

    Viel Glück.
    w

  8. #7 Gast
    28.10.2010 16:09
    Hallo FS,

    lass dich von extremen Meinungen hier nicht verunsichern.

    Zum einen: du musst das mit ihm besprechen, das ist klar, aber mach dir auch selbst bewusst:

    WAS genau stört dich an dem Umzug? "nur", dass du nicht mehr soviel RÜckzugsraum hast?

    Wie ist das denn mit den Kindern - kennen und verstehen sie sich? Wie ist das zwischen dir und den Kindern und zwischen deinem Freund und deiner Tochter?

    Wo würden die echten Probleme beim Zusammenziehen liegen?


    Ich empfinde dich nicht als egoistisch, wenn du euch nicht als "Familie" wahrnimmst und dir das in Zukunft auch nicht so vorstellen kannst - denn klar, Haushalt mit 4 Kindern ist komplett anders als mit 2 Personen, was Frederika vielleicht nicht bedacht hat: es heißt, für 4 Menschen kochen, aufräumen usw., die Kinder sind zwar in einem Alter, in dem sie kleine AUfgaben übernehmen können, aber sie werden nicht den Haushalt schmeißen. Und das sollen sie auch nicht.
    Zudem, ist die Atmosphäre schon so vertraut, dass man abends zusammen im WOhnzimmer herumgammeln kann oder wochenends, dass es ein echtes Zusammenleben ist?

    Ich kann deine Bedenken die du bisher genannt hast, gut verstehen, und mach dich nicht selbst nieder. Ich fände wichtig, dass ihr eine gute Lösung für ALLE Beteiligten findet, also auch für die Kinder.
    Und lass dir nicht einreden, dass Nichtzusammenziehen eine Spaß- und Fickbeziehung ist. Das ist - besonders auch in deriner Situation - einfach etwas anderes.

    Viel Erfolg!

    w25

  9. #8 Gast
    28.10.2010 16:15
    Liebe FS.

    Ich bin völlig und total anderer Meinung als Frederika.
    Wenn du dich, zusammen mit deiner Tochter, in eurer gemeinsamen Wohnung wohl fühlst, dann ändere daran nichts. Es ist doch toll so!
    Ich kenne sehr viele Paare, die seit ganz vielen Jahren eine sehr stabile Partnerschaft haben, ohne zusammen zu leben.
    Man soll absolut keine Abstriche machen, "nur" weil man Alleinerziehende ist. Man ist als alleinerziehende Frau ganz genau so attraktiv wie als wenn man kinderlos wäre! Von wegen, du sollest froh sein, wenn du als Alleinerziehende einen Partner finden kannst! Was sind das denn für Sprüche! Völlig unverständlich. Ich habe drei Kinder alleine groß gezogen und habe NIE daran gedacht - und es hat mir nie jemand gesagt! - , dass ich dann weniger Chancen auf einen guten Partner hätte. Horribel, dass man so etwas auch nur andeuten kann.
    Ich kann sehr gut nachempfinden, dass du dich allein mit deiner Tochter wohl fühlst und nicht unbedingt eine Großfamilie haben willst. Vielleicht funktioniert eure Partnerschaft ja eben deshalb so gut, weil ihr euch nicht so auf die Pelle rückt. Und warum nicht eine Beziehung, wo Spaß, Sex und Lachen das Zentrale ist, ohne dass du saure Socken und angebratene Pfannen aus der Familie deines Partners ordnen musst.
    Ich finde, es klingt ideal, so wie du dich mit deiner Tochter und deinem Partner eingerichtet hast. Und wenn all eure Kinder größer sind und erwachsener, könnt ihr immer noch an ein Zusammenziehen denken.
    Denk an dich und deine Tochter!
    Behalte deine Freiheiten, und denke daran, wie DU dich am wohlsten fühlst. Mach keine Abstriche an dein Wohlbefinden!

  10. #9 Gast
    28.10.2010 16:16
    Na vier Kinder ist schon ein Wort. Ich könnte mir vorstellen, dass es aber aufgrund des gleichen Alters nicht so problematisch werden kann. Allerdings Pubertät ist auch nicht einfach. Wenn ihr euch jetzt zusammenrauft, kehrt mit Sicherheit in zwei Jahren Ruhe ein. Denn dann gehen die großen Kinder auch schon mal eigene Wege. Kann es sein, dass Du Angst hast vor Verantwortung und Dich tatsächlich etwas zurücknehmen zu müssen? Das schwingt für mich hier mit. Sprich Deine Wohnungsaufgabe, die Ruhe, die Du doch in Deiner großen Wohnung genießt usw. Sag ihm, dass ihr in Ruhe nach einem geeigneten Haus sucht, das dauert in der Regel ja auch ein paar Monate.

  11. #10 Gast
    28.10.2010 16:34
    Liebe Fragestellerin,

    sehr oft bin ich mit Frederika einer Meinung, bei dem Thema Alleinerziehende absolut nicht. (Ich bin selber NICHT alleinerziehend; nur, damit kein falscher Eindruck entsteht.)
    Die alleinerziehenden Mütter in meinem Freundes-, Verwandten- und Bekanntenkreis haben fast alle wieder Partner gefunden, meist ohne große Probleme, sehr oft Männer ohne Kinder. Ich kann Frederikas Meinung aus meiner Erfahrung nicht mal ansatzweise bestätigen. Dass du eigentlich bloß froh und dankbar sein kannst, als Alleinerziehende überhaupt noch einen Mann abgekriegt zu haben, das ist eine Äußerung, die ich vollkommen unpassend und unangebracht finde.

    Abgesehen davon hat sie, wie so häufig, recht. Du hast zwar keinen Grund, froh zu sein, dass sich überhaupt noch mal die Chance bietet, aber ich finde: Klar könnt und sollt ihr zusammenziehen! Unter den Bedingungen, die Frederika nennt: genug Raum, auch ein eigenes Zimmer für dich, in das du dich zurückziehen kannst, denn selbstverständlich wird es turbulenter. Und enger, denn den Luxus, 4,5 Zimmer Altbau bzw. fast 150 qm für zwei Personen, der wird wohl kaum drin sein, außer, ihr mietet oder kauft eine Villa. Andererseits: Ein Paar und vier Kinder, das ist noch weit, weit entfernt von Großfamilie! Das ist eine Familiengröße, die hier vor nicht langer Zeit völlig normal war und die es auch heute noch gibt. Und wenn du seine Kinder, die ich niemals als "fremde Kinder" bezeichnen würde, nicht in dein Herz schließen und ihnen eine mütterliche Freundin sein kannst, dann solltest du dir überlegen, ob ein Mann mit drei Kindern wirklich das richtige für dich ist.
    Und darüber nachdenken solltest du auch, wenn du nicht bereit bist, die traute Zweisamkeit in sehr großzügig bemessenen Räumen mit deiner Tochter aufzugeben.

  12. #11 Gast
    28.10.2010 17:23
    Du willst lieber nicht. Er möchte gerne. Und was wollen die Kinder ?

    Könntet Ihr Euch ein sehr grosses Haus mit Umschwung leisten, so dass alle Familienmitglieder ihren eigenen Bereich haben könnten, wo sie ungestört sind ?
    Ich nehme an, dass Ihr beide arbeitet. Wäre es eventuell eine Lösung, Hausarbeit und nachschulische Kinderbetreuung einer Angestellten zu übertragen ?
    Ist sich Dein Partner bewusst, dass Du seine Kinder zwar lieben und unterstützen kannst, aber nicht ihre Haushälterin sein willst ?

    Wir wissen über die Situation noch viel zu wenig, um richtigen Rat abgeben zu können. Schreib doch noch etwas mehr dazu, wenn Du magst ?

  13. 28.10.2010 17:28
    Ich glaube, ich muss noch einmal einige Dinge bezüglich meines Beitrags #1 klarstellen:

    Einerseits habe ich selbstverständlich großes Verständnis dafür, dass Du gerne in Deiner tollen, großen Wohnung bleiben würdest. Die Freiheit, Unabhängigkeit und den Komfort wirst Du so schnell wahrscheinlich nicht wiederbekommen und gerade auch eine 14-jährige Tochter will womöglich nicht unbedingt plötzlich Teil einer großen Patchworkfamilie werden. Ihr müsst beide besprechen, was Eure Träume, Wünsche und Kompromissmöglichkeiten sind, und unter welchen Bedingungen Ihr Euch ein Zusammenziehen vorstellen könntet.

    Andererseits sehe ich es ganz klar so: Getrennt lebend wird aus Euch nie EINE Familie werden, sondern es wird eine Spaß- und Fickbeziehung der beiden Erwachsenen sein, die weit entfernt von dem ist, was ich und die meisten anderen als vollwertige Partnerschaft begreifen.

    Natürlich kann es attraktiver sein, einfach alleinerziehend zu bleiben und vielleicht einen Liebhaber nebenher zu haben. Das könnte ich nachvollziehen -- es würde aber klar, den eigenen Lebenskomfort vor die Liebe zu dem neuen Partner stellen. Wer wirklich verliebt wäre, wer wirklich tiefe Liebe zu dem neuen Mann verspüren würde, dem würde sich das Problem dieses Threads gar nicht stellen. Ich kann verstehen, dass manche Alleinerziehende sich sagen, bleibe ich lieber mit meinem Kind allein wohnen und verzichte auf neue Paarglück -- Prioritäten muss man setzen. Aber man sollte sich zugleich nicht einreden, dass trotzdem alles eitel Sonnenschein ist.

    Natürlich wird beim Zusammenziehen in einem gewissen Maße Freiheit, Unabhängigkeit, Eigenständigkeit gegen Geborgenheit, Nähe, Familie getauscht. Man muss einfach wissen, ob man das will!

    Aus den anderen Beiträgen habe ich einige Punkte entnommen, die ich wichtig und bedenkenswert finde:

    + Wart Ihr überhaupt schon mal mit der ganzen, großen Patchworkfamilie zusammen länger in Urlaub? Eien gemeinsame Ferienwohnung für drei Wochen wäre doch ein idealer Test, ob das Zusammenleben überhaupt klappt und die Kinder sich ausreichend gut verstehen. -- Auch vor dem Zusammenziehen von ledigen, kinderlosen Partnern empfehle ich immer mehrere gemeinsame Urlaube, um die Harmonie gemeinser Wohnräume zu erproben.

    + Wie kommst Du denn mit den Kindern des Mannes zurecht? Könntest Du da mütterliche, freunschaftliche Gefühle entwickeln? Dürfest Du Erziehungsaufgaben übernehmen? Akzeptieren Dich die Kinder? Wie verhält es sich umgekehrt mit Deiner Tochter und den anderen Kindern und vorallem dem zukünftigen Stiefvater?

  14. #13 Gast
    28.10.2010 17:35
    Meine Tochter und ich leben auch zusammen,wir haben auch eine tolle Wohnung und ich habe auch einen Freund. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten einen gescheiten Partner als allein erziehende Mutter zu finden, ich konnte mir den Mann aussuchen. Also für mich käme ein Mann mit 3 Kindern nicht in Frage,1 Kind wäre in Ordnung.Du musst dir mal vor Augen halten was da auf dich zu kommt!Behalte deine schöne Wohnung mit deiner Tochter,deine Freiheiten und such dir einen anderen Mann.Mach ja keine zu große Abstriche und denk auch an deine Tochter.

  15. #14 Gast
    28.10.2010 17:41
    Ich kann die FS sehr gut verstehen. Mir geht es zur Zeit exakt genauso. Ich lebe mit meiner Tochter (fast 11) in einem kleinen Haus. Wir kommen finanziell gut klar. Beruflich läuft es bei mir, schulisch bei ihr sehr gut. Eine so grundlegende Änderung meiner Lebensumstände fände ich schrecklich. So toll kann überhaupt kein Mann sein, dass ich meine Eigenständigkeit aufgeben würde.

    Dass der Mann auf ein Zusammenziehen drängt, ist klar. Trotz aller gutgemeinten Verteilung der Hausarbeit, wird höchstwahrscheinlich das meiste an der FS hängen bleiben. Und 4 Kinder im Haushalt sind schon sehr aufreibend, zumal die Pubertät bei allen vieren längst noch nicht vorbei ist bzw. erst noch bevorsteht.. Die FS und ihre Tochter sind ein eingespieltes Team und ja - man kann sich sehr daran gewöhnen, zu Hause seine Ruhe zu haben. Das würde die Fragestellerin bei einem Zusammenziehen mit dem Partner definitiv aufgeben. Bei 4 Kindern im Haus ist es nie ganz ruhig, höchstens, wenn zufällig mal alle gleichzeitig auf Klassenfahrt sind. Und das ist unwahrscheinlich.

    @ Frederika (#1): <MOD> Eine AE muss nicht "froh" sein, überhaupt einen Mann zu finden, der mit ihr zusammenziehen will. (Im oben genannten Fall wäre es eher umgekehrt, der Mann müsste froh sein, mit drei kleinen Kindern noch mal eine Partnerin zu finden. Ich meine, wenn man schon so argumentiert - ich tue es nicht). In meinem Bekanntenkreis hatten fast alle AE schon nach kurzer Zeit wieder einen Partner. Oder der neue Partner war sogar der Scheidungsgrund, auch nicht gerade selten. Vorhandene Kinder waren da jedenfalls für die Frauen nicht hinderlich.

  16. #15
    28.10.2010 17:41
    ich kann deine empfindungen bestens nachfühlen! meiner meinung nach, solltet ihr, ...wenn dir beim gedanken an das zusammenziehen mulmig ist...in euren räumlichkeiten wohnen bleiben.
    ich vermute , würdet ihr zusammenziehen, wäre die wahrscheinlichkeit einer späteren trennung deutlich höher, als wenn ihr die jetzige wohnsituation beibehalten würdet.

    das hat auch nichts mit rosinenpickerei zu tun, oder egoismus, sondern mit lebenserfahrung.
    natürlich sieht jemand, wie frederika, diese situation aus einem völlig anderem blickwinkel, als du, oder ich (selbst 52j). mit mitte 30, ledig, ohne kinder, sieht man so eine situation anders, als wenn man das ganze programm schon einmal durch hat!

    lebt doch einfach noch ein paar jahre so weiter, wie bisher, dann sind die kinder in einem alter, das man weiteres planen kann - auch ein zusammenziehen.

    solltet ihr zusammenziehen, kann ich mir gut vorstellen, dass es stress gibt. es sind einfach zu viele unbekannte im spiel: wie reagieren die kinder aufeinander - deine tochter ist platz gewöhnt und persönlichen freiraum. die kinder sind in einem kritischen alter-pubertät. du würdest vermutlich gereizt reagieren, bei der zu erwartenden enge, stichwort räumlich, ruhe, persönliche entfaltung. dafür erwartet dich stress, unruhe, rücksichtsnahme, beengte Wohnverhältnisse... manno, kriegt das mal unter einen hut...mir würde dabei auch angst und bange werden!

  17. 28.10.2010 17:53
    @#14: Tja, Dein Bekanntenkreis in allen Ehren ... wir haben hier hunderte Anfragen von Alleinerziehenden, die Absagen kassieren genau wegen dieser tatsache, und noch keine einzige aus umgekehrten Gründen. Die Ablehnung der Männer gegenüber Alleinerziehenden ist massiv und drastisch und nur die Ausnahmen von der Regel, nur die Verzweifelten, ziehen auch eine Frau mit Kindenr in betracht -- es sei denn, sie sind selbst schon Vater. Jeder kann hier seine Meinung vertreten, aber Du stellst die Fakten einfach falsch dar.

    @#15: Ja, MadMax, ich könnte mir auch vorstellen, dass das Nicht-Zusammenziehen für alle bessere wäre. Manchmal ist eine nebenläufige Liebelei halt besser als eine vollwertige Partnerschaft. Man sollte sich dann aber nicht letzteres einreden, sondern dazu stehen, dass es alleinerziehend eben schwerfällt, wieder eine richtige Partnerschaft aufzubauen.

    Außerdem betrifft das Problem der nahezu krankhaften Überhöhung von Freiheit und Unabhängigkeit ja heutzutage sehr viele Singles. Freiheit und Unabhängigkeit und Beliebigkeit als das goldene Kalb der Neuzeit -- auf Kosten von Geborgenheit, Nähe, gemeinsamen Altwerden und vollwertiger, tiefer Partnerschaft. Natürlich darf jeder Prioritäten setzen, wie er will -- aber ich glaube, dass das die falschen Prioritäten sind und sie sich irgendwann einsam im Alter rächen werden.

  18. #17 Gast
    28.10.2010 18:00
    @1 und 11

    Auch mit getrennten Wohnungen kann man eine richtige Partnerschaft führen und hat nicht automatisch eine "Spaß- und Fickbeziehung". Diese Wortwahl finde ich übrigens absolut unsachlich, unter der Gürtellinie, beleidigend und ordinär. Ich muss mich schon sehr wundern.

  19. #18 Gast
    28.10.2010 18:05
    Ich klicke sofort weiter oder lösche wenn ein Mann mehr als zwei Kinder hat.

    Dass der Mann mit Dir zusammenziehen will ist doch klar. Er hat endlich eine Ersatzmutter
    seiner Kinderschar gefunden. Hast Du Lust auf Probleme, viel Arbeit und wenig Freizeit dann mache es. Es kann das Ende Eurer Partnerschaft bedeuten.

    Meine Freundin hat dieses Wagnis hinter sich und wohnt wieder glücklich in ihrer eigenen
    Wohnung.,

  20. #19 Gast
    28.10.2010 18:13
    @16
    Ich bin nicht #14 und möchte dazu trotzdem was sagen.
    Wenn es hier für Alleinerziehende so schwierig ist, kann das EP-spezifisch sein. Es ist hier auch für Frauen über 40 nicht leicht.

    Ich kenne viele Frauen mit Kindern, die ausgesprochen tolle Männer kennengelernt haben, die alles andere als verzweifelt sind und selbst noch keine Kinder haben. Ein solches Paar im Bekanntenkreis hat diesen Monat geheiratet, der kleine Junge und sein Stiefvater sind ein Herz und eine Seele. Und dieser Fall ist nur einer von vielen, die ich ständig vor Augen habe. Ich kenne unzählige Patchworkfamilien, mehr, viel mehr als tradiotionelle, was auch daran liegen kann, dass ich ein paar Jahre älter bin als du und dass es in meinem Jahrgang leider schon sehr viele gibt, die einen 2. Anlauf wagen.

    Bevor ich hier im Forum gelesen habe, bin ich nicht mal auf die Idee gekommen, dass es für alleinerziehende Frauen so schwierig sein könnte. Im RL ist es das nicht, jedenfalls habe ich es noch nie so erlebt.

    Und zum Thema "nebenläufige Liebelei" und "vollwertige Partnerschaft": An der Wohnsituation kann man den Unterschied wohl kaum festmachen. Es gibt eine Menge Menschen, die eine verbindliche Partnerschaft führen und trotzdem zwei Wohnungen haben.

  21. #20 Gast
    28.10.2010 18:27
    Wie wäre es denn für den Anfang mit zwei Doppelhaushälften oder zwei nebeneinander liegenden, kleineren Reihenhäusern statt eines großen gemeinsamen Hauses für alle? Ich denke nämlich auch, dass es heuzutage gar nicht mehr so viele komfortable Häuser in guten Lagen für so große Familien gibt.

    Werdet Ihr gemeinsam eine Haushaltshilfe (nicht nur eine Putzfrau) einstellen? Sonst befürchte ich tatsächlich, dass an Dir sehr viel Haus- und Familienarbeit hängenbleibt.

  22. #21 Gast
    28.10.2010 18:28
    Liebe FS,

    ich finde eine Spass- und Fickbeziehung, wie es Frederika ausdrückt absolut i.O. Das ist sehr viel, was viele Frauen in einer Beziehung, wo sie mit dem Mann zusammenlebt, nicht haben bzw. nicht mehr haben.

    <MOD: Sticheleien entfernt.>

    Bleibe in deiner Wohnung, genieße dein Leben, wenn dein Partner wirklich ein Partner ist, wird er kein Problem haben, zu akzeptieren, dass ihr bei getrennten Wohnungen bleibt. Damit schliesse ich mich den meisten Schreiberinnen hier an.

  23. #22
    28.10.2010 18:30
    @#16
    frederika, wie kommst du nur immer darauf, dass eine beziehung, in der man nicht zusammen wohnt, keine vollwertige beziehung ist?
    warum ist das eine nebenläufige liebelei? ...oder noch schlimmer, eine fickbeziehung?

    auch kann ich nicht nachvollziehen, warum das beispiel der fs, würde sie nicht zusammenziehen, das auf kosten der geborgenheit geht?
    die frage ist doch, ob in dieser konstellation das gefühl der geborgenheit überhaupt aufkommt, oder ob alles dem stress zum opfer fällt!
    vielleicht würde die fs sogar ihre alte geborgenheit in ihrer alten wohnung, mit ihrer tochter vermissen...

    wer sagt denn, dass die beiden nicht zusammenziehen werden - nur eben noch nicht jetzt!
    später können sie immer noch zusammen alt werden.
    wenn die kinder aus dem haus sind, hat ihre beziehung auch die chance, noch mehr nähe aufzubauen.
    denn, nur weil sie zusammenziehen, heisst es in der momentanen situation noch lange nicht, dass sich in dieser nähe auch intimtät entwickelt. diese nähe könnte auch sehr zerstörerisch wirken!

  24. #23 Gast
    28.10.2010 18:44
    Wie kann man nur davon ausgehen, dass eine Partnerschaft nicht vollwertig ist, dass es keine Liebe gibt oder wenn dann keine "echte oder "wahre", dass es kein Glück geben kann und man sich nur etwas vormacht, nur weil man nicht zusammen zieht? In welchem Jahrhundert leben wir denn? Wenn die beiden Partner sich indem einig sind, dass es so gut ist, dann kann ich absolut nicht nachvollziehen wie man darüber die Nase rümpfen kann...

  25. #24 Gast
    28.10.2010 18:50
    @ #16 Dann scheint mir das (Ablehnung der Männer gegenüber AEs) wohl ein Problem speziell dieses Forums oder dieser Plattform (Elite) zu sein. Das habe ich so noch nie erlebt oder bei anderen wahrgenommen. Eher im Gegenteil! Wenn man als Single-Frau (so zwischen 30 und 40+) überhaupt keine Kinder hat, wird man von den Männern als merkwürdig, egoistisch, egozentrisch und was weiß ich noch eingestuft. Eine Frau mit Kind wird eher als selbstlos, warmherzig, familienfreundlich usw. wahrgenommen, also eher als ideale Partnerin, die auch mal ihre eigenen Belange in den Hintergrund stellt. Wohlgemerkt, ich spreche hier nicht von den jungen Alleinerziehenden (20 bis 30 jährig). Vielleicht sieht es da anders aus. Da ist die männliche Zielgruppe wahrscheinlich auch eine völlig andere.

    Im Falle der FS geht es mit Sicherheit nicht um eine "krankhafte Überhöhung von Freihiet und Unabhängigkeit". Die Umstellung, die sie in Erwägung zieht, ist schon ein extremer Einschnitt in ihr bisheriges Leben (UND das ihrer Tochter) und will wirklich wohlüberlegt sein. Sonst leiden am Ende alle unter der Situation.

  26. 28.10.2010 19:22
    @#24: Ich glaube, dass im besten Falle Dein persönliches Umfeld einfach eine Ausnahme bildt oder aber Du unter selektiver Wahrnehmung leidest. Die Probleme von Allerinerziehenden sind nicht nur auf dieser Plattform, sondern auf allen Online-Partnerbörsen signifikant, sondern sehr viele Berichte und Studien führen auf, wie hoch der Anteil an Alleinerziehenden ist, die keinen dauerhaften Partner mehr finden. Ich finde es ausgesprochen unerfreulich, dass das hier so weltfremd schöngeredet wird.

    Die überwältigende Mehrheit aller Mänenr äußert sich sowohl hier im Forum als auch auf der Straße dergestalt, dass sie in Beziehungen zu Alleinerziehenden nur Probleme sehen. Deine gutmütigen Assoziationen sind nicht nur inhaltlich falsch, sondern auch faktisch unzutreffend. Die meisten Männer asoziieren mit Alleinerziehende eine Vielzahl an Problemen, angefangen bei wenig partnerschaftlicher Freizeit bis hin zu der belastenden Nähe des Kindsvaters.

  27. #26 Gast
    28.10.2010 19:40
    @#25 Ich glaube nicht, dass mein persönliches Umfeld da so eine Ausnahme ist. (#19 hat da ja offensichtlich ähnliche Erfahrungen gemacht) Im Gegenteil, da ich beruflich sehr viel mit Menschen (und deren Familien) zu tun habe, ist es eher breit gefächert, dazu kommt dann noch das private Umfeld wie eigene Familienangehörige, Freunde und Nachbarn.
    Viele Frauen (mit Kindern) reichen die Scheidung ein, weil sie einen anderen Partner gefunden haben. Die fallen natürlich aus der AE-Statistik völlig raus. Die werden gar nicht erst als AE wahrgenommen, da sie ja sofort wieder in einer Beziehung leben, in der der neue Partner allerdings nicht erziehungsberechtigt ist. Streng genommen sind sie also AE in einer Partnerschaft.
    Sehr fraglich findedie Herkunft solcher Studien.

  28. #27 Gast
    28.10.2010 19:44
    Ich kann dich gut verstehen; wer will schon von einer selbständigen "freien"Frau mit einem Kind, dass aus dem gröbsten raus ist in eine Situtation einer Ersatzmutter, Hausfrau, Putz, Mädchen für Alles mutieren.
    Gib bitte nicht die Freiheit auf die die hast. Vergiß nicht , du hast aus deinem Leben die Altlast ( sorry arg hart ) und er hat seine. Du würdest das größere Opfer bringen als er.
    Du hast ein Recht nein zu sagen. Hör auf dein Inneres und ob sich das gut anfühlt.
    Es gibt dann nur eine klare Entscheidung. Nein

  29. #28
    28.10.2010 19:59
    #25

    vielleicht haben wir einfach unterschiedliche Vorstellungen von verliebt sein und Liebe.
    Ich verliebe mich nicht, weil ein Mann praktisch und geeignet für mich ist, sondern weil ich mich mit ihm gern unterhalte, Respekt und Achtung vor ihm habe und gerne mit ihm ins Bett gehe (die Reihenfolge ist beliebig austauschbar).
    Wenn er Kinder hat, regeln wir das so, daß es für die Kinder! am einfachsten ist.
    Wenn er beruflich am Südpol gebunden ist, würden wir das hinbekommen.
    Wenn er total unpraktisch ist, werde ich weiterhin die handwerklichen Anforderungen die mein Hof nun mal mit sich bringt erledigen.
    Wenn er wegen seiner etwas ungewöhnliche Arbeitszeiten erst gegen 23.00 Uhr kommt und ich um 7.00 Uhr aufstehe, mache ich eben einen Mittagsschlaf.

    Unter keinen Umständen könnte ich mich in einen Mann verlieben, weil er einen ähnlichen Tagesablauf wie ich, oder einen John Deer Traktor hat (obwohl das seeehr praktisch wäre!).

    Verstehst du was ich meine? Ein Mann verliebt sich oder liebt eine Frau nicht deshalb weil sie kinderlos oder alleinerziehend ist, sondern weil er sich in genau diese Frau verliebt.
    Tatsache ist, daß er dann Kinder, oder in meinem Fall Pferde, Hunde, Katzen, einen Misthaufen und mangelnde Flexibilität der Dame gerne in Kauf nimmt - er hat nicht einmal das Gefühl, daß er etwas in Kauf nimmt, er hat das Gefühl, daß er eine Art Leben kennenlernt, die ihm bisher unbekannt war und die ihm richtig gut gefällt.

  30. #29 Gast
    28.10.2010 20:33
    Um Gottes Willen, tue es nicht! Denke mal, Dein Bauchgefühl gibt Dir richtige Warnsignale. Ich würde lieber bis zum Ende meines Leben alleine sein (habe 2 kleine Kinder, die ich sehr liebe), als Ersatzmutter von "noch mehr Kindern". Meine Grenze ist eindeutig 2, egal ob es egoistisch wirkt oder noch irgendwie sonst. Ich stehe dazu und wünsche mir einen Partner ohne Kinder, oder wenn, dann ab ca 12-14 oder älter. . 4 Kinder und kein eigenes Zimmer mehr kann auf Dauer nicht gut gehen. Ich würde Dir folgenges sagen: wenn finanzielle Zustände es zulassen: ein sehr grosser Haus mit Deinem privaten(!) Bereich (mind. 1 Zimmer) , könnte noch evtl ok sein. Meine nächste Frage dazu, wer finanziert eigentlich "Euer Haus"? Solltest Du deswegen Deine Wohnung verkaufen? Denke bitte sehr gut darüber nach, in der Situation kann man auch mehr verlieren, als gewinnen! !

Ähnliche Themen

  1. Ab wann darf man über zusammenwohnen reden?
    Von Gast im Forum Beziehung
    22.07.2011, 16:56
  2. Wann und wie sag ich's den Kindern?
    Von Gast im Forum Beziehung
    26.01.2010, 10:07
  3. 30.09.2009, 00:24
  4. Asoziales Verhalten bei Kindern
    Von Gast im Forum Familie
    28.09.2009, 22:43
  5. Scheidung mit Kindern
    Von Gast im Forum Trennung
    11.08.2009, 00:15